Robert E. Howard - Der Mythos des Cthulhu

    • Herausgeber ‏ : ‎ Festa Verlag; Taschenbuchausgabe Edition (26. August 2020)
    • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
    • Taschenbuch ‏ : ‎ 512 Seiten
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3865528554
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3865528551


    ASIN/ISBN: 3865528554



    Über den Autor:

    Robert E. Howard (1906–1936) gilt mit seinen Geschichten um Helden wie Conan von Cimmerien, Red Sonja, Bran Mak Morn, Solomon Kane und Kull von Atlantis als der Begründer der modernen »Schwert und Magie«-Fantasy. Er war ein Schriftsteller von gewaltiger visionärer und literarischer Kraft, der leider sehr jung starb. Bis heute finden seine fantastisch-historischen Erzählungen eine enorme Fangemeinde. Mehr über Robert E. Howard gibt es hier und hier und hier und hier und hier. H. P. Lovecraft: Welcher Schriftsteller kann schon mit Howard mithalten, wenn es um pure, lebendige Angst geht? Stephen King: In Howards besten Erzählungen steckt eine so unglaubliche Energie, dass geradezu Funken sprühen!



    Inhaltsangabe:

    Kosmischer Schrecken aus der Welt von H. P. Lovecraft. Robert E. Howard gilt mit seinen Geschichten um Helden wie Conan der Barbar oder Solomon Kane als der Begründer der modernen »Schwert und Magie«-Fantasy. Er war ein Schriftsteller von gewaltiger visionärer und literarischer Kraft.Howard war ein Brieffreund von H. P. Lovecraft und wurde durch den Meister des Schreckens zu vielen Erzählungen inspiriert. H. P. Lovecraft: »Welcher Schriftsteller kann schon mit Howard mithalten, wenn es um pure, lebendige Angst geht?« Robert Bloch: »Hinter Howards Erzählungen lauert eine dunkle Poetik, und die zeitlose Wahrheit der Träume.« Stephen King: »In Howards besten Erzählungen steckt eine so unglaubliche Energie, dass geradezu Funken sprühen!«
    Inhalt: Arkham (Gedicht) Der Schwarze Stein Der Schwarze Bär schlägt zu Die Götter von Bal-Sagoth Würmer der Erde Volk der Finsternis Das Ding auf dem Dach Schaufelt mir kein Grab Das Königreich der Schatten Das Feuer von Asshurbanipal Das Kleine Volk Die Kinder der Nacht Die Kreatur mit den Hufen Das Schädelgesicht Nachwort von Bobby Derie: Von Cimmeria nach R’lyeh



    Meine Kritik:

    Schon lange hatte ich vor, etwas vom Pulp-Autor Robert E. Howard zu lesen. Jenem Autor, der "Conan, der Barbar" und "Kull, der Eroberer" erfunden hat und sich selbst im Alter von 30 Jahren das Leben genommen hat. Im Festa Verlag ist von ihm ein gut 500 Seiten starker Schmöker mit zahlreichen Kurzgeschichten und einer Novelle erschienen. Der Buchtitel "Der Mythos des Cthulhu" ist da leider etwas irreführend, denn mit Lovecrafts Cthulhu-Mythos hat der Sammelband nur sehr wenig zu tun. Es gibt zwar ein paar Gruselgeschichten, die denen von Howards Vorbild ähneln (aber nicht mal ansatzweise dessen unheimliche Klasse erreichen) und die eine oder andere geheimnisvolle Schrift (wie von Juntz‘ „Unaussprechliche Kulte“) wird erwähnt, meistens geht es jedoch um Abenteuer irgendwelcher altertümlicher Krieger. Zweimal passiert es sogar, dass ein Person in der Gegenwart bewusstlos wird und sich dann in seinem Traum als Krieger durch die Frühgeschichte kämpft (einmal davon sogar als Conan). Etliche Geschichten sind recht klischeebeladen, was um 1930 herum, als sie erschienen sind, aber vermutlich noch nicht der Fall war. In der Novelle hat ein Bösewicht einen Drogensüchtigen allein dadurch im Griff, dass er ihm ein vermeintliches Heilmittel gegen Haschisch verabreicht und ihn damit von sich abhängig macht. Ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig ist das oftmals ziemlich abrupte Ende der Geschichten. Das hätte man meist auf bessere Art lösen können.

    So oder so gibt der Band zwar einen interessanten Überblick über Robert E. Howards Schaffen, hat mir aber gleichzeitig klargemacht, dass die Storys dieses Autors nicht ganz nach meinem Geschmack sind. Hätte ich gewusst, dass so viele Krieger-Geschichten enthalten sind, hätte ich mir das Buch vermutlich gar nicht erst zugelegt. Am interessantesten fand ich wohl das kleine Essay über Howard und Lovecraft am Ende.