Mein literarischer Kalender 2026

  • Literarischer Kalender 2026 – 15. Februar


    Heute wird Andreas Platthaus (*15.02.1966) 60 Jahre alt – Journalist, Autor und einer der prägenden Köpfe des deutschsprachigen Literatur-Feuilletons.

    Als Leiter des Ressorts „Literatur und literarisches Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (seit 2016) verbindet er Literaturkritik, Kulturdebatte und genaueres Hinsehen – mit besonderer Leidenschaft auch für Comics als ernstzunehmende Kunstform.


    Zitat: „Lesen ist kein Konsum – es ist eine Entscheidung für Genauigkeit.“


    Lesen im Kontext verbindet literarische Figuren mit Texten, die ihre Ideen weiterdenken.


    Kontext:

    Platthaus steht für Vermittlung: Literatur als Gegenwartsdiagnose, Kritik als Handwerk – und Popkultur (Comics) als ernstes Erzählen.

    • 1813. Die Völkerschlacht bei Leipzig – Andreas Platthaus

      Weil Platthaus hier zeigt, wie erzählende Geschichtsschreibung und literarische Präzision zusammengehen.

      ASIN/ISBN: 3871347493

    • Alfred Herrhausen. Eine deutsche Karriere – Andreas Platthaus

      Weil diese Biografie exemplarisch macht, wie man Figuren der Zeitgeschichte ohne Heldenpathos, aber mit Deutungskraft liest.

      ASIN/ISBN: 3871345326

    • Comics richtig lesen – Scott McCloud

      Weil hier die Grammatik des Comic-Erzählens so erklärt wird, dass „Pop“ plötzlich als Kunstform sichtbar wird.

      ASIN/ISBN: 3551748179


    • Eine Geschichte des Lesens – Alberto Manguel

      Weil Manguel Lesen als Kulturtechnik und Lebensform begreift – genau der Resonanzraum, in dem Feuilletonarbeit Sinn bekommt.

      ASIN/ISBN: 3100487524

    „Welche Perspektive ergänzt diesen Kontext?“

  • Literarischer Kalender 2026 – 19. Februar

    Heute vor 10 Jahren starb Umberto Eco (1932–2016) – Schriftsteller, Philosoph und einer der bekanntesten Semiotiker des 20. Jahrhunderts.

    Mit „Der Name der Rose“ (1980) machte er den historischen Kriminalroman zur Denkmaschine: Wahrheit als Spurensuche, Wissen als Macht, Interpretation als Risiko.

    Eco erinnert daran, dass Lesen nie nur Unterhaltung ist, sondern eine Übung im Denken – und dass jedes „Zeichen“ immer auch eine Falle sein kann.


    Zitat: „Wer nicht liest, wird mit 70 Jahren nur ein Leben gelebt haben. Wer liest, wird 5.000 gelebt haben.“

    Hashtags:


    Lesen im Kontext verbindet literarische Figuren mit Texten, die ihre Ideen weiterdenken.


    Kontext:

    Eco zeigt, wie Geschichten zu Erkenntnis werden: Zeichen lesen, Wahrheit prüfen, Machtstrukturen erkennen – und dabei die eigene Interpretation mitdenken.

    • Der Name der Rose – Umberto Eco

      Weil hier das ganze Eco-Programm sichtbar wird: Detektion als Denken, Bibliothek als Labyrinth, Wahrheit als Streitfrage.

      ASIN/ISBN: 3423105518

    • Nachschrift zum Namen der Rose – Umberto Eco

      Weil Eco selbst zeigt, wie Konstruktion, historische Recherche und Erzählstrategie zusammenhängen.

      ASIN/ISBN: 3446276645

    • Das Foucaultsche Pendel – Umberto Eco

      Weil Eco hier den Interpretationswahn seziert: Wenn Muster wichtiger werden als Wirklichkeit, wird Denken gefährlich.

      ASIN/ISBN: 3423115815

    • Borges und ich – Jorge Luis Borges

      Weil Borges’ Bibliotheken, Spiegel und Labyrinthe genau den Resonanzraum bilden, in dem Eco literarisch spielt.

      ASIN/ISBN: 3446129979

    • Piranesi – Susanna Clarke

      Weil dieser moderne Roman das Eco-Motiv „Welt als Rätsel“ weiterführt: Raum, Erinnerung und Wahrheit als Puzzle.

      ASIN/ISBN: 3453321987

    „Welche Perspektive ergänzt diesen Kontext?“