Abschied(e) - Julian Barnes

  • Verlag: KiWi, 2026

    256 Seiten


    Kurzbeschreibung:

    Als Julian Barnes erfährt, dass er eine Krankheit hat, die für ihn tödlich sein kann, aber nicht sein muss, heißt das für ihn, die Dinge zu ordnen. Was zählt im Leben, welche Lebensphase war wichtig, oder trügt die Erinnerung? Er nimmt Abschied, indem er den Anfang und das vermeintliche Ende dieses außergewöhnlichen Schriftstellerlebens erzählt – und eine fiktive Geschichte, in der auch ganz viel Julian Barnes steckt.


    Eine literarische, ehrliche Bilanz, ein Blick zurück und nach vorn von Julian Barnes, dem großen englischen Romancier, der sich vielleicht mit diesem Buch vom Schreiben verabschiedet. Schließlich weiß man nie, wann genau das eigene Leben endet.


    Über den Autor:

    Julian Barnes, 1946 in Leicester geboren, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen als Lexikograph, dann als Journalist. Von Barnes, der zahlreiche internationale Literaturpreise erhielt, liegt ein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk vor, darunter »Flauberts Papagei«, »Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln« und »Lebensstufen«. Für seinen Roman »Vom Ende einer Geschichte« wurde er mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet. Julian Barnes lebt in London.


    Über die Übersetzerin:

    Gertraude Krueger, geboren 1949, lebt als freie Übersetzerin in Berlin. Zu ihren Übersetzungen gehören u.a. Sketche der Monty-Python-Truppe und Werke von Julian Barnes, Alice Walker, Valerie Wilson Wesley, Jhumpa Lahiri und E.L. Doctorow.


    Mein Eindruck:

    Der Booker-Preisträger Julian Barnes ist ein erfahrener Autor, dem es gelingt, essayistische Elemente und autobiografische Bezüge in eine erzählerische Form zu bringen.

    Es geht von Marcel Proust Erinnerungserlebnis mit Madeleines über Erinnerungen an Studienfreunde hin zum Hauptthema, einer Bluterkrankung, mit der er leben muss.


    Eine guten Anteil an Handlung dreht sich um ein mit ihm befreundetes Paar, die nach 40 Jahren erneut zusammenkommen. Außerdem gibt es den alten, treuen Jimmy Jack Russel.

    Dann immer wieder großartige literarische Zitate. Julian Barnes fehlt es nicht an Selbstironie.


    Das Buch hat ein hohes Niveau! In der Summe ist es eine großartige Reflektion voller Lakonie über das Schreiben, das Lieben und das Sterben.


    ASIN/ISBN: 3462009192