Über die Autorin:
Ocke Aukes lebt seit Ihrer Kindheit auf der Nordseeinsel Borkum. Sie arbeitet im Tourismus und schreibt Kriminalromane, Kurzgeschichten und Historienromane.
Mehrere Ihrer plattdeutschen Geschichten wurden prämiert.
Mehrere Romane hat die Autorin bereits veröffentlicht und hat ihre Leser stets mit spannenden Geschichten, skurrilen Figuren und bissigem Humor in den Bann gezogen. Ihre Bücher sind locker-leichte Krimikost für alle Inselfans und ideal zum schmökern auf dem Sofa oder im Strandkorb.
(Quelle: http://www.ocke-auckes.de)
Über das Buch:
Taschenbuch, 184 Seiten,
Ersterscheinung 2003, 5. Auflage 2010
J. Sollermann Verlag
ISBN-10: 3928612743
ISBN-13: 978-3928612746
Klappentext:
Eine Tote am Großen Meer stört den sonst so beschaulichen Alltag von Kommissar Busboom. Ist die grausame Ermordung einer Insulanerin nur der Anfang eines großen Irrtums? Oder verbirgt sich gar eine Liebesgeschichte dahinter, die hier ihr tragisches Ende fand? Die Spuren führen nach Borkum.
Für Busboom mal wieder die Gelegenheit, sich auf deiner geliebten Urlaubsinsel aufzuhalten, während seine Mitarbeiterin Ariana Einblick in das Leben und die Mentalität der Menschen dort bekommt. Vor allem auch in die des recht merkwürdigen Inselpolizisten Kutschbauer...
Meine Meinung:
Wer Urlaub auf Borkum macht und gern liest, kommt an dem Namen Ocke Auckes nicht vorbei. Ich habe vor einiger Zeit ein aktuelles Buch von ihr bekommen, lese Krimiserien aber sehr gern in der richtigen Reihenfolge. Dieser erste Band um Kommissar Busboom und sein Team ist leider nur noch antiquarisch zu erhalten.
Ich habe nicht herausgefunden, ob dies das Erstlingswerk von Frau Auckes ist (das Buch wird nicht einmal mehr auf ihrer Homepage gelistet), jedenfalls ist es ein sehr frühes Werk. Das ist nicht per se schlecht, aber einige Textstellen fand ich ein bischen holperig und das DIN-A5-Format des Buches empfinde ich nicht als handlich. Auch das Lektorat lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig, die Autorin hat den Verlag inzwischen gewechselt.
Die eigentliche Krimihandlung fand ich gut durchdacht und die Auflösung schlüssig. Zum Ende hin macht die ermittelnde Kripo allerdings haarsträubende Ermittlungsfehler, die gut in die Geschichte passten, die ich einer echten Kripo allerdings in dieser Häufung nicht zutraue.
Alles in allem ein gutes Regionalkrimi-Anfängerwerk, das an einigen Stellen noch ausbaufähig ist.