Beiträge von Lorelle

    Weder noch :)


    Aber, auch wenn die Frage jetzt naiv klingt, worauf sollte man das Wasser untersuchen lassen? Olga Witt weist in ihrem "Ein Leben ohne Müll"-Buch mehrfach darauf hin, dass Leitungswasser zu den bestuntersuchten/-kontrollierten Lebensmitteln gehört (und deshalb gegenüber Flaschen die müllfreie Variante ist).

    Mein Wasser kommt aus Harzer Talsperren und ist von Natur aus weich, da sehe ich auch im Filtern keinen echten Sinn...

    Nach einer vierjährigen Lesepause in dieser Reihe war ich nun wieder motiviert genug, den dritten Band zu lesen. Und er hat mir wesentlich besser gefallen, als seine beiden Vorgänger:


    - Der Ermittler ist aus London nach Bristol gezogen, um Abstand zu seinem Trauma mit dem verschwundenen Bruder zu bekommen. Dieser Abstand hat mir als Leserin ganz hervorragend gefallen. Zwar lernt Caffery in Bristol Phoebe Marley kennen, die ebenfalls ein Trauma mit sich herumschleppt. Meinen Befürchtungen zum Trotz verliert sich die Geschichte aber nicht darin, sondern es wird gut dargestellt, wie sich zwei seelisch beschädigte Personen annähern.


    - Der Plot mit dem afrikanischen "muti" hat mir sehr gut gefallen. Das war wirklich mal etwas ganz anderes.


    - In den ersten beiden Bänden hatte mich die überzogene Brutalität und detailreiche Beschreibung gestört und schließlich abgeschreckt. In diesem Band fand ich das nicht so schlimm. Es ist zwar definitiv kein Häkelkrimi, aber die brutalen Szenen sind weder so zahlreich, noch so detailliert wie in den Vorgänger-Bänden.


    Da habe ich nun richtig Lust, in absehbarer Zeit den nächsten Band zu lesen.

    Ganz anderes Thema:

    Dem gerade gelesenen Buch "Ein Leben ohne Müll..." habe ich den Hinweis entnommen, dass es Tastaturen und Computer-Mäuse inzwischen mit Holzgehäuse gibt. Darüber hatte ich vorher noch nie nachgedacht. Da das Kabel meiner Maus gerade dem Knabberdrang meines Welpen zum Opfer gefallen ist :grin, habe ich so eine Maus aus Bambus direkt hier bestellt. Inzwischen ist sie angekommen und schon in Benutzung. Angenehme Haptik und in der Benutzung kein Unterschied. Natürlich ist das später trotzdem Elektro-Schrott,

    Ich meine auf der Smarticular Seite findet man dazu einen Anbieter. Ich müsste da aber jetzt länger suchen. Vielleicht guckst du da mal?

    Ja, das stimmt. Da habe ich die Kernseife her, die ich zurzeit benutze. Das Rezept für das Flüssigwaschmittel habe ich auch von der Smarticular-Seite (habe es aber praktisch gleichlautend gerade im Buch "Ein Leben ohne Müll. Mein Weg mit Zero Waste" gefunden). Diese Kernseife funktioniert für das Waschmittel wirklich gut. Und die Herstellung des Waschmittels ist simpel genug. ;)

    Das Problem ist vermutlich das "nicht überfettet". Das macht für Seife für die Haut halt keinen Sinn ...

    In unserem Kaufland gibt es die gewöhnliche Dallli-Kernseife für wenig Geld, aber etwas überfettet wird die auch sein.

    Genau. Die Dalli-Seife ist nach allem, was ich bisher zu dieser Thematik gelesen habe, eigentlich keine Kernseife - eben weil sie (laut Packungsaufdruck mit 10 %) überfettet ist. :gruebel

    Das Problem kann man aber mit dem Aussalzen der Seife lösen (macht zwar auch Arbeit, aber deutlich weniger, als die Seife selbst zu sieden).

    Nur: Die Dalli-Seife ist parfümiert. Und gerade das will ich nun nicht haben.

    Letztlich bleibt dann noch die Frage, was für ein Fett bei der Herstellung der Drogerie"Kern"seife verwendet wird. Bei Palmöl sträuben sich mir auch die Haaren. (Ich will hier keine falschen Behauptungen aufstellen, ich weiß nicht mehr, was auf der Packung steht. Ist ein paar Wochen her, dass ich die in der Hand hatte. "Überfettet" und "parfümiert" haben mich eh schon abgeschreckt. Da werde ich bei nächster Gelegenheit noch mal einen Blick drauf werfen.)

    Ich suche/möchte eine reine Kernseife (nicht überfettet, ohne Duftstoffe) als Basis für Waschmittel. Die ist weder in den Drogerieketten, noch auf dem Weihnachtsmarkt zu bekommen. Im Online-Handel ist sie ziemlich teuer, dazu kommen weite Transportwege.

    Ich habe mich inzwischen in die Herstellung eingelesen, so schwer scheint das nicht zu sein. Probieren möchte ich das jetzt auf jeden Fall - bin inzwischen auch einfach neugierig, wie es wird. Das NaOH habe ich inzwischen online gekauft, das reicht für mehrmals sieden.

    Wenn es mit der Kernseife funktioniert, probiere ich mit dem Rest noch eine Handseife. Aber eins nach dem anderen :grin

    Zum Online-Handel mein Erlebnis von vorletzter Woche: Ich schrieb hier schon, dass ich Kernseife sieden möchte. Dazu brauche ich Natriumhydroxid. Das ist frei verkäuflich, aber Feuer legen kann man damit auch. Vermutlich auch andere schlimme Dinge, aber das interessiert mich nicht weiter. Jedenfalls stand im Rezept, dass man das auch in Apotheken bekommt. In einer der größeren Apotheken vor Ort hat man mich aber völlig fassungslos gefragt, was ich DAMIT vorhabe - ich habe mich direkt als potentielle Bombenlegerin gefühlt. :yikes

    Am Ende bekam ich die Antwort, es sei nicht über (diese) Apotheke zu beziehen - und wurde freundlich an den Online-Handel verwiesen.:bonk

    Das mit den Brotaufstrichen ist für mich auch ein Problem.


    Leider sind die Rezepte aber auch immer auf 4-6 Portionen ausgelegt und das ist mir für mich alleine definitiv Zuviel. Nicht alle Rezepte kann man sinnvoll reduzieren oder halbieren, weil dann z.B. eine halbe Dose Kichererbsen übrig bleibt, für die ich mir dann schon wieder was anderes überlegen muß. Oder ein anderes Rezept mit Aubergine... es ist selbst dann viel zu viel, wenn ich nur eine Mini-Aubergine verwende... *seufz*

    Ich kenne ja die Konsistenz der Aufstriche nicht, aber hast du mal versucht, sie portionsweise in Twist-Off-Gläsern einzufrieren?

    Nach dem Tipp einer Freundin meiner Mutter praktiziere ich das seit Jahren mit Erdbeeremarmelade, die behält so die frische Farbe und wird nicht unansehnlich braun. Mir ist noch NIE ein Glas dabei kaputt gegangen. :-]

    Mich interessiert deine Antwort, das wäre nämlich auch für mich eine praktische Lösung.

    Über den Autor:

    "Mein Name ist Helmut Exner und ich wurde 1953 in Lautenthal im Harz geboren. Meine große Liebe ist das Schreiben.

    Geschrieben habe ich schon immer, ohne dass mein Name groß in Erscheinung getreten ist. Mein erster Roman, »Die Frauen von Janowka«, eine Aufarbeitung meiner eigenen Familiengeschichte, kam 2010 heraus. Da ich die Buchbranche von Jugend an kenne und viele Autoren betreut habe, hätte ich es nie für möglich gehalten, so viel Resonanz zu bekommen. Es erreichen mich Zuschriften aus aller Welt von Menschen, die das Buch gelesen haben. Das hat dazu geführt, dass diese »wahre« Geschichte auch auf dem amerikanischen bzw. englischsprachigen Markt verfügbar ist. Nur: Bücher wie dieses kann man wohl im Leben nur einmal schreiben, weil es eine Herzensangelegenheit ist.


    2011 kamen meine beiden ersten Krimis heraus, drei weitere folgten in 2012, darunter auch ein Kriminalroman mit einer etwas ernsthafteren Thematik: »Die Toten von Silbernaal«. Die Hauptprotagonisten haben sich so weiterentwickelt, dass daraus eine Serie geworden ist. Allen voran Fräulein Lilly Höschen, die alte, resolute Dame, die kein Blatt vor den Mund nimmt, hat sich selbstständig gemacht. Natürlich ist die Handlung in jedem Buch in sich abgeschlossen, sodass kein Serienzwang besteht.

    Aber es hat sich gezeigt, dass viele LeserInnen gern alles erfahren möchten, was je über die Dame geschrieben wurde. Es gibt sogar Leute, die mich regelrecht antreiben, weiterzuschreiben... Seitdem erscheinen etwa zwei Romane im Jahr. Weitere Projekte sind bereits in Arbeit.


    Meine Krimis spielen überwiegend im Harz, aber auch in Schleswig-Holstein, und bedienen sich der derben Sprache der jeweiligen Region. Und es gibt Ausflüge in ferne Gefilde, z.B. Kanada oder Australien. Aber es müssen immer Orte sein, an denen ich mich auskenne. Ich schreibe zwar Krimis, weil ich es gern spannend habe. Aber mit Blutorgien und der Aneinanderreihung von Grausamkeiten hab ich nichts am Hut. Ich bin ein Mensch, der gern lacht. Der Humor darf auch ruhig mal schwarz sein, auf jeden Fall skurril und ein bisschen schräg. Die Kombination von Spannung und Humor liegt mir am Herzen und charaktersiert dadurch auch mein Schreiben. Ich bin selbst ein großer Leser. Und ich finde es einfach wunderbar, ein Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen zu können und dabei richtig gut Laune zu haben.


    Ich habe zwei Söhne, vier Enkelkinder und lebe mit meiner Frau in Duderstadt, Südniedersachsen." (Webseite des Autors)


    Über das Buch:

    Erschienen 2011

    EPV Elektronik-Praktiker-Verlagsgesellschaft mbH

    ISBN 978-3-936318-91-3


    Ein leicht schräger Krimi aus dem idyllischen Harz.

    Am Walpurgistag verschwinden die Eltern von Amadeus Besserdich im Hochmoor des Harzes. Zwanzig Jahre später geschehen merkwürdige Verbrechen, die den Schluss nahelegen, dass Amadeus' Vater, der Totgeglaubte, seine Finger im Spiel hat. Wieder ist Walpurgistag, und wieder geschieht etwas Schreckliches. Amadeus und seine schrullige Großtante Lilly haben nur Zeit bis Mitternacht. Dann muss der Fall gelöst sein, oder ein weiterer Mensch stirbt.


    Meine Meinung:

    Mit Regionalkrimis ist das ja immer so eine Sache - nur weil einige bekannte Orte und Dialekte auftauchen, ist es nicht gleich ein guter Krimi. Mich persönlich - in unmittelbarer Nähe des Harzes - haben Aufschriften wie "schräger Krimi" und der Name der Hauptperson "Lilly Höschen" lange abgeschreckt, die Buchreihe anzufangen. Nachdem ich aber kürzlich den zweiten Band bekam, habe ich nun die Reihe mit dem ersten begonnen und wurde nicht enttäuscht.

    Liebevoll gezeichnete Charaktere und eine Krimihandlung, die ich nicht mit schräg, sondern eher mit amüsant beschreiben möchte, was mir gefallen hat. Die örtlichen Gegebenheiten zu kennen, schadet beim Lesen sicher nicht, ist aber auch keine Voraussetzung, um die Handlung verfolgen zu können. Und ich habe gelernt, dass der Name Hö-schen (mit kurzem ö) gesprochen wird ;)

    Ich habe das Buch als gute Krimi-Unterhaltung an einem entspannten Wochenende empfunden., auch wenn ich persönlich finde, dass mir im wahren Leben deutlich weniger Menschen begegnen, die noch Oberharzisch sprechen.


    Über die Autorin (Amazon):

    Joan Aiken, geboren 1924 in Sussex, verstorben 2004 in West Sussex.


    Produktinformationen (Amazon):

    Broschiert: 126 Seiten

    Verlag: Heyne (Dezember 1997)

    Erstveröffentlichung 1969

    Originaltitel: Nightfall

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 3453089219

    ISBN-13: 978-3453089211


    Klappentext:

    Nach dem Tod ihrer Mutter, einer erfolgreichen Hollywood-Schauspielerin, wächst die kleine Meggie bei ihrem Vater in England auf. Doch jahrelang wird sie von einem quälenden Angsttraum verfolgt, in dem immer wieder jenes schreckliche Gesicht aus dem Dunkel erscheint. Um sich endlich von dieser Heimsuchung zu befreien, folgt die mittlerweile junge Frau einer Spur aus der Kindheit nach Cornwall. In dem öden Küstenort Penlaggan stößt Meg auf das bedrohliche Geheimnis ihrer Vergangenheit, den Schlüssel zu ihrer Schreckensvision...


    Meine Meinung:

    Dem arg reißerischen Klappentext zum Trotz ist dieser Roman gute Unterhaltung mit einem ordentlichen Schuss Spannung aus dem Genre „Romantic Thriller“ - einem Roman mit Spannung, leichtem Grusel und etwas Romantik. Wer schon etwas anderes von Joan Aiken gelesen hat, wird sich von dem Klappentext nicht abschrecken lassen.

    Wobei ich Thriller für diese Art Bücher keinen guten Begriff finde, Spannungsroman trifft es besser. Und Romantik spielt nun gerade in diesem Buch keine tragende Rolle, es dreht sich hauptsächlich um den Alptraum.

    Die Handlung ist schlüssig dargestellt. Vor allem, dass Meggie sich in ihrem lieblosen Vaterhaus niemandem anvertrauen kann und deshalb ihre Kindheit über allein mit dem Alptraum fertig werden muss, fand ich sehr gut dargestellt. Erst als junge Frau spricht sie mit einer Verwandten, die sich an eine Begebenheit aus Meggies früher Kindheit erinnert. Meggie nimmt diese Spur auf und löst schließlich das Rätsel um ihren Alptraum. Meggie kommt also nicht aus Cornwall sondern fährt dort hin. Spätestens als Meggie die Hintergründe ihres Traumes erfährt wird endgültig deutlich, wie viel besser der englische Originaltitel zum Buch passt, als der seltsame deutsche Titel.

    Ich habe das Buch gestern beendet, nachdem ich im Februar - eher zufällig - "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war" in Hamburg im Theater gesehen habe. Die emotionale Achterbahnfahrt des gelungenen Theaterstücks ist im ersten (Buch)Band sicher nicht so ausgeprägt.

    Gefallen hat es mir trotzdem. Als ehemaliges Au-pair habe ich mich in vielen Amerika-Erlebnissen des Autors wiedergefunden, auch wenn ich nie ein Highschool von innen gesehen habe und mich Ballsportarten nicht begeistern.

    Hier wurde in einem Beitrag bemängelt, dass der Autor nicht weiter auf die offensichtlichen Spannungen in der amerikanischen Familie eingeht. Ich finde aber, dass Herr Meyerhoff ganz ausgezeichnet die Situation beschreibt: Man ist mitten in der Familie und als Austausch-Irgendwas eben doch außen vor. Zusätzlich tragen Amerikaner ihr Herz nicht auf der Zunge und als schüchterner 18-Jähriger fragt man einerseits nicht so viel, andererseits fehlt auch noch ein ordentliches Stück Lebenserfahrung, um Erlebnisse einzuordnen.

    All das hat der Autor nach meiner Meinung wirklich gut zum Ausdruck gebracht.

    Trotz des Nebels hatte sie Chica und sich selbst eine Stunde lang hart rangenommen, und so roch sie auch, Stutenschweiß und Frauenschweiß, vermischt mit einem Hauch von Chanel No. 5. Sie waren von der South Forty auf den Pfad abgegogen, trotteten nun dahin, und sie konnte in ihren Oberschenkeln und Knien spüren, wie das Herz der Stute schlug.

    Beim Springen hatte sich der Nebel nicht kalt angefühlt, doch nun kühlten sie beide ab.

    Der Untertan ist ja Teil einer Trilogie, danach folgen noch Die Armen und Der Kopf. Hat diese beiden Bücher auch schon jemand von euch gelesen?

    Ich habe von den beiden anderen Büchern noch nie gehört. Motiviert, sie zu lesen, bin ich zurzeit auch nicht. Bis auf weiteres war mir der Untertan intellektuell genug. Jetzt freue ich mich auf ein paar entspannende Bücher. ;)

    Anfangs hat sich das Haar noch etwas seltsam angefühlt, aber ich denke das lag daran, dass da erst noch die Rückstände des alten Shampos auf den Haaren waren.

    Das hatte ich vor Jahren, als ich auf silikonfreies Shampoo umgestiegen bin. Die Phase hat ungefähr drei Wochen gedauert, danach war alles super. Aber auch während der Zeit fühlte sich das Haar zwar komisch an, ich hatte aber NIE das Gefühl es sei nicht sauber.

    Beim festen Shampoo wurde das von Mal zu Mal schlimmer. Und ich habe es vier Wochen probiert, Ehe ich den Rest im Müll entsorgt habe.


    Aber spannend, wie unterschiedlich die Erfahrungen damit sind :gruebel


    Hat hier jemand schon Kernseife (!) selbst gemacht? Mit welchen Erfahrungen und nach welchem Rezept?


    Und mit was befüllt ihr euren Geschirrspüler?

    Fertig!!! :freude

    Fühle mich gerade wirklich so, als ob ich eine Höchstleistung vollbracht hätte.


    Der Wahlkampf zog sich gefühlt unendlich hin.

    Die apokalyptischen Zustände bei der Enthüllung des Denkmals waren endlich mal wieder humorvoll - und grandios beschrieben. :)

    Ich hatte mich gefragt, ob Emmi etwa schwanger war. Das hat sich ja noch geklärt.

    Und bei Diederichs Ansichten zu Abwägung zwischen Ehefrau und männlichem Nachkommen wollte ich das Buch am liebsten in die Ecke werfen. 8|