Hier kann zu den Seiten 178 - 271 (Kapitel 18 - 28) (Teil 2) geschrieben werden.
'Die Hafenschwester: Als wir wieder Hoffnung hatten' - Seiten 178 - 271
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Und da ist er, der 1. weltkrieg.
Auch wenn man ja weiss, dass es mit dem Attentat begann und sich wegen der Bündnisse so aufschaukelt ist es mir immer wieder unverständlich, dass es soweit kam.
Hier treffen wir nun auch Moritz und seinen Bruder Joseph wieder. Dass sich Moritz nach der schweren Verletzung langsam wieder zurück ins Leben kämpft ist schön zu lesen. Und auch, dass duch seinen Wunsch, dass Martha bei der OP dabei ist, sie ihren alten Job teils wieder bekommt. Vielleicht kann er Paul ein wenig zur Seite stehen, wenn der nun so schlimm verletzt zurück kommt. Dann hätte Moritz wieder etwas was er bewirken könnte.
Für Martha wird es bestimmt sehr schwer und auch für die Kinder. Gut, dass der Feldarzt den Brief geschrieben hat, so sind sie wenigstens vorgewarnt. Ich kann mir vorstellen, dass es für beide Seiten schwer zu ertragen ist so eine Gesichtsverletzung.
Dass Heinrich trotz allem dem Briten hilft spricht ja sehr für ihn. Und auch dass er dem Soldaten widerspricht, als der sich wegen der Verbrüderung aufregt.
Was ich irgendwie aus Band 1 nicht mehr weiss, hat Paul denn keine Familie. Also Eltern, Geschwister 🙈
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Der erste Weltkrieg ist da und wir sehen wie unsinnig das alles war. Es ging der Bevölkerung eigentlich gut und am Ende bringt der Krieg nicht nur Tod und Verderben über die unmittelbaren Kriegsgebiete, sondern auch über die Familien.
Erst kommt Moritz schwerst verwundet zurück. Immerhin gelingt es Martha ihn davon zu überzeugen wenigstens zu versuchen wieder auf die Füße zu kommen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Und dann wir Paul auch noch eingezogen und ebenfalls schwer verwundet. Dass er es überleben wird wissen wir ja, aber es stehen schwere Zeiten für die Familie bevor. Da werden alle dran zu knabbern haben, bis es wieder aufwärts geht. Und der Krieg ist ja noch nicht zu Ende, die Versorgungsengpässe werden ja immer schlimmer, auch wenn Martha durch Joseph mit versorgt wird und auch Heinrich immer wieder was mit nach Hause bringt.
Ich fand es toll, wie Martha Rudis Lehrer Einhalt gebietet. Sie ist wirklich gut mit Worten, das hilft ihr da. Und Rudi kann froh sein, dass er Martha zur Mutter hat

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Ach was ich noch fragen wollte: Die Geschichte mit dem französischen Arzt, der angeblich einen Brunnen mit Cholerabakterien verseuchen wollte, ist das wirklich passiert oder war das schon Propaganda um das Volk kriegsbereit zu machen?
Meine Tochter hat zum Thema Propaganda im ersten Weltkrieg ihre W-Seminar Arbeit geschrieben, deswegen bin ich da drüber gestolpert. Da wurden ja die wildesten Sachen über den Feind erzählt, auf allen Seiten. Einfach nur um die Leute bei der Stange zu halten. Fake News sind nun wirklich keine neue Erscheinung….