'Dark Destiny' - Seiten 071 - 153

  • Weder Joy noch Neél sind gerade zu beneiden, beide machen eine wirklich harte Zeit durch und, da so plastisch und überzeugend beschrieben, fühlt man auch so sehr bei den beiden mit.


    Die Szene mit den Mutantratten fand ich auch ausgesprochen eklig und das Schicksal des Pferdes wage ich mir gar nicht vorzustellen. Aber vielleicht hat er es ja auch geschafft...


    Wie mit den beiden Kindern vor Gericht umgegangen wurde, fand ich auch sehr drastisch, v.a. Neéls Machtlosigkeit und die Arroganz, der Zynismus der Triade, die hier Kinder für das alleinige Vergehen bestrafen, dass sie einfach überleben wollten.


    Bestimmt wird Neél Clouds "Spezialauftrag" noch annehmen (müssen) - aber wird Joy ihn dabei vielleicht doch auch begleiten... Spannend...

  • In diesem Abschnitt bewegt mich am meisten das anscheinend unanbwendbare Aussterben der Percents. Die große Frage, die sich mir stellt, ob das der Triade egal ist, weil sie die ausländischen Botschafter oder was auch immer die waren, getötet haben. Welche seltsamen Pläne verfolgen sie? Ich hoffe, dass man das über Cloud bald erfährt.
    Eine zweite Frage für mich ist, warum Neel denkt, dass Joy nichts mehr von ihm wissen will. Hat ihm Matthial das erzählt? Oder weil sie ihm so lang nicht gefolgt ist und er deswegen im stillen Kämmerchen eine Erklärung dafür gesucht hat?
    Jedenfalls war das für mich ein Übergangsabschnitt, bald kommt gefühlsmäßig irgendein Knall.

    Ich lese grade:


    Der Herr des Turms - Anthony Ryan
    ________
    Save the earth - it's the only planet with chocolate!

  • Bahhh, was für düstere erste 153 Seiten. Wie muss man denn drauf sein um dies so zu schreiben? Hier bei mir regnets den ganzen Tag und es schneit sogar seit zwei Stunden und die Stimmung des Buches passt zur allgemeinen Stimmung des Tages. Frau Mulle kriegt einen Keks :keks für diese dunklen Zeilen und den Rest der Packung kriege ich als Seelenfutter ...


    Dem Pferd eben mal schnell noch einen Namen geben damit der Leser noch mehr leidet! :cry Was für fiese Taschenspielertricks der Schriftsteller/-innen ... :schlaeger :zwinker


    Gefühlt geht es mir auch ruhiger zu und her als bei DC trotz Joys Flucht und dem Kampf mit den Mutantratten. Die wabernde Düsternis an allen Ecken und Enden ist fühlbar und die Konflikte und der Kampf der Figuren mit sich selbst sind Klasse erzählt. Es ist ganz Allgemein sensationell gut geschrieben. Ich habe das Gefühl Jenny Benkau hat sich vom DC zu DD in dieser Hinsicht gesteigert.

  • Das PFERD übrigens hat nur deshalb einen Namen, weil ich es unbedingt "Barbara" nennen wollte. Auch wenn's ein Wallach war :gruebel
    Für mich hieß der Zosse Barbara, meine Lektorin fand das aber irgendwie weniger lustig als ich und so machten wir nach langem Hin und her und einer Facebook-Debatte nen Rogue draus.


    Werde ich nie vergessen, weil es das erste Mal war, dass ich mich darauf eingelassen habe, einen Namen einer Figur zu ändern.
    BARBARA.


    Ich mag den Namen Barbara. Muss mal eine Protagonistin so nennen. *notier*

  • Ja und die könnte einen Rhabarberkuchen backen... und man würde sie Rhabarberbarbara nennen...


    *Völlig Off-Topic und eigentlich Sinnentleert aber trotzdem amüsant*


    Du könntest ja am nächsten Eulentreffen diese kleine Geschichte von der Barbara laut vorlesen... :lache :wow


    In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara. Barbara war in der ganzen Gegend für ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt. Da jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte. Daher eröffnete sie eine Bar: Die Rhabarberbarbarabar.


    Natürlich gab es in der Rhabarberbabarabar bald Stammkunden. Die Bekanntesten unter ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras herrlichen Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte. Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte. Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten, gingen sie zum Barbier.


    Der einzige Barbier, der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte das natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier. Der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier kannte von den Rhabarberbarbarabarbarbaren Rhabarberbarbaras herrlichen Rhabarberkuchen und trank dazu immer ein Bier, das er liebevoll Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier nannte. Das Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier konnte man nur an einer ganz bestimmten Bar kaufen. Die Verkäuferin des Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbieres an der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar hieß Bärbel.


    Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar zu Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel, um sie mit zur Rhabarberbarbarabar zu nehmen, um mit etwas Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.


    Hab ich Dir jetzt den Namen Barbara vermiest? ?( :wave

  • Ich bin froh, dass das Pferd nicht Barbara heißt. :grinIch mag den Namen gar nicht, obwohl ich eine ganz liebe Mitschülerin hatte, die Barbara heißt. Komisch, ich bin bisher mit Mulles Namensgebung immer zufrieden gewesen, auch beim Nybbas, aber Barbara... :gruebel und dann auch noch für ein Pferd?! :gruebel
    Im zweiten Abschnitt geht's düster weiter. Das hat mir beim Lesen (ich bin ja schon durch ;-)) gut gefallen, denn ohne Sonne kann die Stimmung nicht heiter sein, selbst wenn es hell ist, ist es düster, so kam es zumindest bei mir an, wie unvorstellbar grausam.
    Die Mutantratten, haben mir Angst gemacht, ganz furchtbare Angst, ich konnte auch Joys Herz bei der Flucht schlagen hören, überhaupt habe ich insbesondere im zweiten Abschnitt ganz stark mitgefühlt. Ein Lob an die Autoin, so tief war ich schon lange nicht mehr in einer Geschichte drin und das schreibe ich nicht, weil ich die Autorin kenne und sie eine Eule ist.
    Die Figuren die hinzugekommen sind, empfinde ich als sehr interessant und Star und ihre Eltern haben mich ein wenig an "Nell" der Film mit Jodie Foster erinnert, die hatte doch auch ihre ganz eigene Sprache.