'Im Tal der träumenden Götter' - Seiten 001 - 092

  • Zitat

    Original von Zwergin
    Aber Benita ist echt schön, aber ich glaube, da beiße ich bei meinem Mann auf Granit. :lache


    Ich mag den Namen auch, aber eine Kollegin hatte ziemlich zu leiden, sie ist immer wieder auf Mussolini angesprochen wurden.


    Zum Buch: Das Äussere ist sehr ansprechend, das Drumherum sagt mir ebenfalls zu: Ein Glossar und ein Personenregister mit Kennzeichnung der geschichtlich belegten Personen, beides finde ich bei historischen Romanen gern vor. Die Widmung hat mir das Herz erwärmt.
    Der Prolog war ein echter Appetizer.
    Die Hauptpersonen haben sich schnell von ihrer nicht immer besten, aber derzeit wohl meistvertretenen Seite gezeigt. Ich habe schmell wieder in die Geschicke der Familien hineingefunden, obwohl die Lektüre der vorhergehenden Geschichte einige Zeit her ist.

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

  • Ja, wie gesagt, die maennliche Form des Namens ist leider unbenutzbar geworden. Aber "Benita" haette ich - wenn ich draufgekommen waere - toll gefunden. Und zu uns haette es - da wir mit dem Erstnamen der Tochter die spanische Verwandtschaft bedenken wollten - auch gepasst.
    Meine Tochter haette es vermutlich ebenso schrecklich gefunden wie den Namen, den sie als ersten Vornamen schliesslich bekommen hat.


    Herzlich,
    Charlie

  • Zitat

    Original von Charlie
    Meine Tochter haette es vermutlich ebenso schrecklich gefunden wie den Namen, den sie als ersten Vornamen schliesslich bekommen hat.


    Tun das nicht alle Töchter? Ich mag meinen Namen auch nicht, obwohl er sicherlich besser ist als der zweiten Vorname, der ebenfalls zur Debatte gestanden hat. :lache


    Zum Buch: ;-)
    Ich bin auch gut im Tal der träumenden Göttern angekommen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Es liest sich so schön flüssig.


    Es ist schön zu lesen, dass die Familie von Benito und Katharina sich vergrößert hat und drei Kinder nun im Hause sind. Josefa kann ich irgendwie verstehen. Wenn ich so komplett anders aussehen würde wie meine Geschwister, hätte ich wahrscheinlich auch Selbstzweifel. Zwar wurde sie wohl darüber informiert, dass Benito nicht ihr Vater ist. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass dies in kindgerechter Art und Weise erfolgt ist, weil Katharina Josefa nicht gegen Benito aufbringen wollte. Kann man ja auch verstehen. Ich wäre an Josefas Stelle auch traurig gewesen, wenn mein Vater nicht zu so einen wichtigen Geburtstag käme. Natürlich hat auch Tomás Recht, dass sie nicht so egoistisch sein soll und das große Ganze betrachten sollte. Aber der Tag, an dem man volljährig wird, ist schon etwas Besonderes. Ich finde es etwas unglücklich von Katharina gelöst, dass sie die Geburtstagsfeier in eine Verlobungsfeier umwandelt. Dass Josefa herumzickt, war klar.


    Ich bin gespannt wie es mit Tante Therese aus Tirol weitergehen wird. Die scheint auf einem sehr hohen Ross unterwegs zu sein. Dass Katharina den Brief lieber verschweigt, kann ich mir denken. Eine Lösung ist das allerdings nicht.

  • Zitat

    Original von beowulf
    Also ich habe den Gruber aus dem ersten Band als unsympatischen Menschen, total Max fixiert ohne auch nur an Katharina zu denken im Sinnn. War da nicht sogar was mit Abtreibung oder so? Gruber war Egozentriker und das hätte seiner Tochter klar gemacht werden müssen.


    Ich frage mich, wie viel von Grubers egozentrischem Wesen an Josefa vererbt wurde. Ich denke ein bisschen was hat sie mitbekommen. Das Drumherum sehe ihrer großen Unsicherheit geschuldet und fehlender Lebenserfahrung.

  • Zitat

    Original von chiara
    Ich mag meinen Namen auch nicht, obwohl er sicherlich besser ist als der zweiten Vorname, der ebenfalls zur Debatte gestanden hat. .


    Ich wollte als Kind immer unbedingt Susanne heissen. So hiessen drei andere Kinder auf unserem Hof, und das war mein Traum: Einmal eine von den Susis sein!


    Na ja ..


    Ich gebe Dir in Deiner Einschaetzung voellig Recht, Chiara (was ein ziemlich schoener Name ist, finde ich). Und das war fuer mich ein entscheidender Knackpunkt und Zwiespalt fuer diesen Roman: Der, der sich ganz fuer das einsetzt, fuer das er gekaempft hat, hat nicht Unrecht. Aber die, denen er fehlt, haben auch nicht Unrecht - und duerfen noch nicht mal wuetend sein. Das ist so leicht nicht auszuhalten, denke ich.


    Herzliche Gruesse von Carmen (und Charlie)

  • Ich hänge mal wieder gnadenlos her, bin aber nun gestern endlich ein wenig zum lesen gekommen und nun schon mitten im Geschehen.


    Die Aufmachung des Buches gefällt mir auch gut, Glossar und Personenregister finde ich immer nützlich, eine Karte zusätzlich und es wäre perfekt.


    Zitat

    Original von Lesehest
    Ach, es ist doch schön, zu den ganzen Bekannten zurück zu kommen :-]


    Auch wenn ich am Anfang leichte Probleme hatte, mich zu erinner, wer nochmal genau wer war, so wurde das durch die gute Beschreibung der Personen schnell aufgehoben.


    :write Und die Erinnerungen an den Vorgänger kommen Stück für Stück zurück. Dabei half mir ach das Personenregisterm durch die Angaben zu den verwandtschaftlichen Verhältnissen konnte ich die Personen schneller wieder einordnen.


    Zitat

    Original von Tereza
    Also ich hab den Valentin auch ziemlich unsympathisch in Erinnerung. Was Katherina sich von dem gefallen ließ, hat mich richtig aufgeregt. Aber was sollte sie ihrer Tochter denn sagen? "Ich habe da mal so einen österreichischen Volldeppen kennen gelernt und mich in ihn verliebt, weil er so schön aussah und ich jung und blöd war - und dabei heraus gekommen bist dann du. Und gewollt hat er dich übrigens auch nicht, denn er hatte Angst, dass ich ein paar falsche Vorfahren habe und du irgendwie indianisch geraten könntest" :gruebel


    Ich glaube, ich hätte als Mutter eher versucht, ein paar positive Eigenschaften des Vaters heraus zu kehren (obwohl mir in Bezug auf Valentin spontan gar keine einfallen.)


    Hier kann ich mich Charlie nur anschließen, ich musste breit grinsen beim Lesen. Und schließe mich an, mir fallen bei Valentin auch keine positiven Eigenschaften ein. Im Vorgänger habe ich Katharina permanent wachrütteln wollen, als sie sich auf ihn eingelassen hat.


    Das Wiedersehen mit den Bekannten ist jedenfalls gelungen, und auch die neuen Figuren, insbesondere die nächste Generation, werden gut eingeführt.


    Anavera und Tomás scheinen wie füreinander geschaffen.


    Josefa kommt im ersten Abschnitt nicht gerade gut weg, aber ich kann sie ein wenig verstehen. Sie fällt bereits optisch aus dem Raster und fiel daher von Anfang an auf. Auch Katharina sich gemäß ihrer eigenen Gedanken sie so auf sie einlassen wie auf die anderen Kinder. War es tatsächlich die allein die Angst, man könne sie ihr wegnehmen? Josefa führte ihr immer vor Augen, dass sie Benito nicht treu war, jemand anderen geliebt hat.


    Jaime ist mir auch nicht gerade symphatisch, ich bin gespannt, wie er sich entwickelt und vermute in ihm den zwielichter aus dem Klappentext.


    Wie diese Dolores ins Bild passt, weiß ich noch nicht, die Parallele mit dem roten Kleid war auffällig.


  • Ist aber leider nur mein Nickname. Mein richtiger Name lautet Natascha. ;-)

  • Natascha heisst eiine meiner Nichten - ich finde das auch sehr schoen, obwohl man ueber die von meiner Nichte bevorzugte Verballhornung "Taschi" natuerlich streiten koennte ... Aber das Problem haben ja die meisten Namen mit mehr als zwei Silben.



    Alles Liebe von Charlie

  • Zitat

    Original von Charlie
    Natascha heisst eiine meiner Nichten - ich finde das auch sehr schoen, obwohl man ueber die von meiner Nichte bevorzugte Verballhornung "Taschi" natuerlich streiten koennte ... Aber das Problem haben ja die meisten Namen mit mehr als zwei Silben.



    Alles Liebe von Charlie


    Dann kommt Deine Nichte besser weg als ich. Mit "Tasha" hätte ich mich noch anfreunden können, aber in der Schule war ich immer "Tasche". Zum Glück hat sich sonst niemand mehr daran versucht aus meinem Namen eine Kurzform "zu bauen". :lache

  • Siehste, ich finde "Tasche" eigentlich netter als "Taschi".
    Aber da "Taschi" halt meine Nichte (und SEHR nett) ist, habe ich mich dran gewoehnt.

  • :wave
    Bin auch endlich in Mexiko angekommen und habe mich gut eingefunden. :-)
    Ich hatte mich ja entschlossen, nun den ersten Band doch nicht vorab zu lesen, komme aber trotzdem gut zurecht.


    Josefa ist mir auch nur mäßig sympathisch, aber ich bin mir noch etwas unsicher, ob das nicht nur an ihrer fehlenden Lebenserfahrung liegt oder an ihrer Unsicherheit, die sie oft so reagieren lässt. :gruebel

    :lesend Nächstes Jahr am selben Tag - Colleen Hoover

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  • Sehr spannend fuer mich, wie jemand das Buch liest, der den ersten Teil nicht kennt!


    Ich bin ab morgen offline, aber nach der Osterwoche auf Wunsch sehr gern wieder hier praesent.


    Herzlich,
    Carmen

  • weit bin ich noch nicht, erst auf Seite 39 aber eins möchte ich gern kurz loswerden. Eben habe ich erfahren (ich kenne den ersten Band noch nicht), dass Josefa in einer Zeit geboren wurde, in der Katharina sehr sehr einsam war. Nun ist Josafa 21 und fühlt sich ebenfalls einsam, ausgegrenzt und nicht verstanden. :gruebel Hier kommt mir der Gedanke, dass es eventuell einen Zusammenhang gibt. Die Einsamkeit von Katharina wärend der Schwangerschaft, und eventuell auch das Sehnen nach dem Vater des Kindes und dessen Heimat, eventuell ihre Heimat? (hier muss ich spekulieren, da ich die Vorgeschichte nicht kenne) hat sich emotional auf das ungeborene Kind übertragen und wird sich somit auch auf ihr ganzen Leben ausbreiten.
    Denn was die Mütter wärend der Schwangerschaft durchmacht, überträgt sich emotional auf das Kind. Und so wie ich Josefa kennengelerent habe, fühlt sie sich absolut in Ihrer Umgebung nicht wohl.


    edit: am Ende von Kapitel 3 , in der Katharina nun den Brief in den Händen hält, beschleicht mich nun das Gefühl, das ich besser drann wär Band eins vorher zu lesen :gruebel aber zuerst les ich noch ein-zwei Kapitel mehr, wenn ich immer noch der gleichen Meinung bin, leg ich diese Band weg und hol Im Land der gefiederten Schlange hervor. :-)

    Man muß noch Chaos in sich haben um einen tanzenden Stern gebären zu können - frei nach Nietzsche
    Werd verrückt sooft du willst aber werd nicht ohnmächtig - frei nach Jane Austen - Mansfield Park

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