Band 40: Der blaurote Methusalem - Karl May

  • Kurzbeschreibung
    Zwischen Dieben, die Götterbilder stehlen, Beamten, die gegen klingende Münze einsperren und auch wieder laufen lassen, und gefährlichen Dschunkenpiraten spielt diese humorvolle wie auch spannende Erzählung. Karl May zeichnet in ihr ein farbenprächtiges Bild vom damaligen China.


    Der hintergründige Humor, der in Mays Abenteuerromanen immer wieder zu spüren ist, tritt hier offen zutage. Allein die Hauptfigur, ein überständiger Student, der aufgrund seines Wohlstandes vermutlich bis zum Lebensende studieren möchte, ein seltsamer Kauz als Faktotum, eine slapstikartige Situationskomik, das alles ist eine lustige Mischung, die den Leseerfolg schon garantiert. Hinzu kommt, daß May wieder das Land China aufgreift, das zur Entstehungszeit des Romans in den Schlagzeilen stand, und damit ein Wissensbedürfnis auf seine Art zu stillen versuchte.
    Ich kann nur sagen, lesen und herzhaft lachen dabei.

    Demosthenes :write
    Aus dem Klang eines Gefäßes kann man entnehmen, ob es einen Riß hat oder nicht. Genauso erweist sich aus den Reden der Menschen, ob sie weise oder dumm sind.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Demosthenes ()