'Die Blutschule' - Seiten 167 - Ende

  • Die Grausamkeiten haben sich noch mehr gesteigert. Blankes Entsetzen hat mich gepackt. Ganz schön harter Tobak und dann dieses Ende. Das war dann noch mal ein Horror-Highlight.


    Also für mich war das kein Thriller sondern mehr ein Horror-Buch. Mir ein Tick zu böse, obwohl es absolut gut geschrieben ist und ich es beim letzten Teil nicht mehr aus der Hand legen konnte. . Nicht schlecht gemacht und die Idee an sich ganz interessant.


    Die Szenen auf der Insel, wo Simon seinen Vater bewußt tötet, der dann wieder auftaucht und die Sache mit der Harpune. Krass. Das mit der Mutter hat mich total mitgenommen und schockiert. Wie furchtbar böse.


    Und dann das Ende ... 15 Jahre später ... ich möchte nicht wissen, was auf der Insel passiert ist. Was so ein paar Spinnen doch bewirken können. Ich wäre nie und nimmer auf diese Insel zurückgekehrt, vor allem nicht mit der Familie. Nach dem letzten Drittel geht die Fantasie mit einem durch, was da passiert ist und was mit Simon noch passiert. Ich mag gar nicht dran denken. Er, der immer gegen das Böse gekämpft hat und für das Gute gekämpft hat ...


    Ich muss das erstmal sacken lassen. Vieles ist offen, wurde nicht geklärt. Gibt es noch einen zweiten Teil? Das Joshua-Profil werde ich auf jeden Fall noch lesen.

    :lesend Claudia Winter - Wie sagt man ich liebe dich

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    Hörbuch: Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London

    Hörbuch: Petra Hülsmann - Hummeln im Herzen

    SuB: 322

  • Wenn ich da nichts durcheinander bringe, wurde das Joshua-Profil letzten Sonntagabend von Herrn Scheck ganz böse verrissen, deshalb glaube ich nicht, dass ich es noch lesen werde, vor allem, weil mich dieses Buch hier doch recht verstört zurücklässt.
    Es tut mir leid, aber dieses Buch kommt unter meine Top 3 der Bücher des Jahres 2015, die mir am wenigsten gefallen haben. Genau genommen schubst es sich gerade mit "Rock my world" gegenseitig vom (Minus)Einser-Treppchen.
    Ich hoffe, dass ich mich bis zum nächsten "richtigen" Fitzek von dem Schock erholt habe*g*.
    Übrigens... ich finde Danksagungen in Büchern gar nicht so verkehrt. Früher las ich so etwas nie, aber durch Zufall dann mal eine in einem ganz jungen Titus Müller-Buch (also einem der ersten Bücher dieses Autors). Die war mir dann derartig sympathisch, dass ich Danksagungen, Nachwörter und was da hinten sonst noch so alles steht seitdem immer zuerst lese.
    Rezension folgt zeitnah.
    Wenn mir keiner bis dahin Schraubenzieher in die Augen dreht.
    *Schauder*
    Oder mich keine Spinnen minimalinvasiv lahmlegen.
    Jetzt werde ich ganz besonders andächtig dem "Wort zum Sonntag" folgen. :wave

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

  • Bin jetzt auch durch.
    Sebastians Schreibstil war gewohnt flüssig, aber irgendwie sprang der Funke der Geschichte nicht über. Ist aber auch nicht mein Genre - Horror in Deutschland...