Da ich das Buch gerade ein zweites Mal vor habe (warum eigentlich??
), noch mal eine kritische Bemerkung dazu:
Im anderen Thread zu diesem Buch habe ich mich schon darüber geärgert, dass der Ermittler "Mat" irgendwie eine Mattscheibe zu haben scheint -
Für mich eine Schlussfolgerung, die sofort auf der Hand liegt, vor allem nach diesem rätselhaften Satz "Ich habe den Schlund gefunden."
Es trübt zwar nicht den Lesegenuss, aber ich finde es auch lustig, dass der Erzähler anfangs gleichsam alibimäßig behauptet, sich ausschließlich vom Reis und grünen Tee zu ernähren - und dann im weiteren Verlauf eine Trinkerei entfaltet, dass einem angst und bange wird ... z.B. schon am Morgen statt Frühstück Kaffee mit Rum. Sein "Abscheu gegenüber organischen Gerüchen" hält ihn auch nicht ab, den Fisch mit Pommes köstlich zu finden ... vom Rauchen ganz abgesehen.
Aber das nur nebenbei. Die Figur Mat ist ohnehin ziemlich gebrochen, voller Widersprüche, ich finde auch seinen Glaubenseifer irgendwie implantiert und nicht ganz glaubwürdig, aber das Buch ist trotzdem ein Hammer!