Beiträge von Enchantress

    Zitat

    Original von Luckynils
    Die Tote heißt Elisabeth Karlsson und ist so wie ich das verstanden habe, auf allen vieren vom Blitz erschlagen worden.....seltsam.....


    Ich glaube, nicht auf allen vieren (das war nur das Beispiel mit den Kühen), sondern auf dem Rücken liegend, oder? :gruebel

    Ich habe gestern Abend angefangen und bin schon durch den ersten Abschnitt gerauscht. Als drastischer als den ersten Band habe ich "Narbenkind" bis jetzt nicht empfunden.


    Interessant ist in der Tat, dass Sofia von Victoria weiß. Ob es dann wirklich eine Persönlichkeitsspaltung ist oder ob sie Victoria einfach nur als ihr altes "Ich" sieht, dass sie hinter sich lassen will, ist mir dadurch noch nicht so recht klar. :gruebel


    Diese Frau, die vom Blitz getroffen wurde, kennen wir die schon aus dem ersten Band oder ist das nur ein Fall am Rande, der nichts mit den Geschehnissen um Victoria zu tun hat?


    Das Zusammenspiel von Jeanette und ihrem Kollegen (Name gerade entfallen) gefällt mir. Überhaupt finde ich Jeanette jetzt wirklich sympathisch.


    Was mit Johan wohl passiert ist? Schämt er sich wirklich für irgendetwas? Wurde er vielleicht auch unter Alkohol gesetzt und missbraucht? :-(


    Mir gefällt die düstere Atmosphäre des Buches. Das haben die Autoren ausgesprochen gut hinbekommen.

    Ich glaube, ich habe schon lange nicht mehr bei einem Buch das Ende herausgezögert. Ich mochte gar nicht fertiglesen; ich wollte weiter in der Geschichte bleiben.


    Nicole, vielen Dank für die tolle Begleitung der Leserunde. Die Fotos habe ich mir jetzt erst im Nachhinein angesehen, weil ich mir während des Lesens immer gerne erst mein eigenes Kopfkino male. Aber ich war doch recht nah an der Wirklichkeit, was natürlich Deinen wunderbaren, ausschweifenden (nicht negativ belegt an dieser Stelle) Schilderungen liegt.


    Das Shakespeare Sonett fand schon Erwähnung, schön. :-] Ich bin großer Shakespeare-Fan und das ist eines meiner liebsten Sonette. (Das Wort Sonett verwirrt mich im Deutschen. Mir ist die englische Schreibweise sonnet irgendwie näher.)


    Ein Buch lese ich von vorne nach hinten, d.h. das Nachwort habe ich auch als solches gelesen und war verblüfft, dass Singapur Dich erst so erschüttert hat und es erst eine Liebe auf den zweiten Blick war. Das hätte ich nicht erwartet.


    Südwinde habe ich lustigerweise schon relativ lange bei mir im Regal stehen. Ich muss mal gucken, ob das mein nächster Vosseler wird oder ob ich mir etwas anderes aussuche.


    "Zeit der wilden Orchideen" ist bislang tatsächlich - in einem zugegebenermaßen etwas mauen Lesejahr - mein absolutes Highlight und ich werde das Buch wärmstens weiterempfehlen. :lache


    Aber nun noch zum Ende der Geschichte. Die Liebe zwischen Duncan und Li Mei hat mich sehr angerührt und ich bin auch froh, dass die beiden trotz aller Widrigkeiten ihre Chance bekommen haben. Ich hatte zu Anfang schon bei Georgina-Nilam und Raharjo die Vermutung oder an der Stelle die Befürchtung, die beiden könnten Halbgeschwister sein. Komischerweise hätte ich es dort befremdlich gefunden; bei Duncan und Li Mei stört es mich weniger. Das kann ich auch gar nicht erklären, zumal ja ihre Liebesgeschichte in den Anfängen der von Nilam und Raharjo nicht ganz unähnlich ist.


    Ich bin grundsätzlich kein großer Fan von Happy Endings. Gerade bei sehr großen Liebesgeschichten finde ich die Tragik des unglücklichen Endes wesentlich ergreifender als ein Happily-ever-after. Mit dem Ende für Nilam und Raharjo bin ich sehr zufrieden. Für ein richtiges Happy End ist in der Tat zu viel passiert, aber es ist sehr versöhnlich, zu sehen, dass die beiden am Ende ihres Lebens es doch noch geschafft haben, wieder aufeinander zuzugehen und ein paar Dinge zu klären.


    /edit: So, jetzt hab ich das Buch für meine Mami nochmal bestellt. :-]

    Zitat

    Original von mazian


    Nein, das glaube ich nicht. Ich finde Leelavati handelt selbstbestimmt und tut es für das Kind. Sie hätte sicher genau so gehandelt, wenn sie irgendwo (vor einem Tempel oder so) ein Kind gefunden hätte. Ich glaube auch nicht, dass sie in Li Mei den Bastard von Raharjo sieht. So empfinde ich sie einfach nicht. Sie ist weichherzig, einfühlsam und ein Familienmensch mit dem Herz am rechten Fleck.


    Ja, das sehe ich auch so. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie es nur als unliebsame Pflicht ansah.

    Georginas Vater hat nun also auf dem Totenbett das große Geheimnis um seine Tochter noch gelüftet. Und nun hinterlässt er eine vollkommen zerrissene Georgina, die Trost und Verständnis in Raharjo sucht. Dieses (vermutlich letzte) Zusammensein der beiden im Pavillon fühlt sich schon nicht mehr richtig an. Zu weit haben sie sich voneinander entfernt und auch Nilams malaiisches Blut hilft da nichts mehr. Aber noch immer weiß Raharjo nicht, dass Duncan sein Sohn ist. Ich vermute, er wird ihm eines Tages auf dem Meer begegnen und wissen, wer er ist. Aber es wird nichts mehr ändern. Nach langer Bitterkeit hat Raharjo seinen Weg, sein Zuhause gefunden. Ganz im Gegensatz zu Georgina, die jetzt inmitten der Scherben ihrer Existenz steht. Und selbst der ewig loyale Paul hat sich einfach mal anderweitig umgesehen.


    Ich finde, die Geschichte Singapurs ist wunderbar mit der Geschichte dieser Menschen verwoben und keinesfalls langweilig oder belanglos.


    Jetzt bin ich gespannt auf das Ende.

    Puh. Jetzt habe ich mich vermutlich lange genug um die Rezension von "Krähenmädchen" herumgedrückt. Es fällt mir unfassbar schwer, meine Eindrücke zu diesem ersten Teil der Victoria Bergman Trilogie des schwedischen Autorenduos Erik Axl Sund in Worte zu fassen, deshalb schreibe ich jetzt einfach von der Leber weg, was auch wieder nicht so einfach ist, da die Handlung zu Spoilern verleitet.


    Von der Atmosphäre her düster, ist das Buch eindeutig in Skandinavien angesiedelt und kann sich dem Einfluss großer Vorgänger nicht entziehen. Ein Thriller im ursprünglichen Sinne ist es nicht. Das Buch arbeitet nicht mit Spannungskurven und trotz Cliffhangers am Ende, der den Leser zum Kauf des zweiten Teils der Trilogie anhalten möchte, ist es nicht spannend. Vielmehr bietet das Buch Einblicke in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche. Da geht es um Pädophilie, um Schizophrenie, um dissoziative Identitätsstörungen und das alles so hart und erbarmungslos an der Realität, dass man am liebsten die Augen verschließen möchte, aber doch immer wieder gezwungen wird, hinzusehen. Wer sich stark genug fühlt, sich darauf einzulassen, dem sei die Lektüre von "Krähenmädchen" ans Herz gelegt. Weniger standfesten Persönlichkeiten, die sich womöglich selbst im Plot wiederfinden, würde ich eher abraten. Das Buch ist ein einziger Trigger.


    Von mir gibt es 8 von 10 Punkten und ich werde weiterlesen!

    :grin Ich bin ja auch ein Nicole-Neuling, der nach diesem Buch ganz sicher zum Wiederholungstäter werden wird.


    Dass Mei Yu sich in Raharjo verliebt oder ihn zumindest sehr bewundert, das kristallisierte sich im letzten Abschnitt ja schon heraus, aber dass es zwischen den beiden etwas so Schönes wird, damit hatte ich nicht gerechnet. Und dann das jähe Ende durch den Tod Mei Yus. Wie traurig!


    Interessant fand ich, die Stelle, an der stand, dass Raharjo die Zeit mit Mei Yu später als die glücklichste seines Lebens bezeichnen würde. Das hätte ich nicht vermutet. Die Beziehung zu Nilam-Georgina wirkte auf mich noch eindringlicher. Aber das rückt natürlich den Schmerz, den er jetzt nach dem Verlust von Mei Yu empfinden muss, ins rechte Licht. Der Tiger hat seinen Meister in der unerbittlichen Grausamkeit des Todes gefunden. Ob er nun wirklich gezähmt ist? Immerhin scheint er sich erstmals seinen Kindern anzunähern und zu begreifen, was er ihnen und Leelavati angetan hat.


    Leelavati verhält sich hier wirklich ganz großartig. Trotz der jahrelangen Kränkung kümmert sie sich sofort liebevoll um die kleine Li Mei.


    Georgina ist aus England zurück und hat eine kleine Tochter mitgebracht. Ich gebe zu, dass ich lange überlegt habe, ob die Lütte nicht doch auch Raharjos Kind ist (irgendwie hatte ich da so was erwartet), aber nein, es geht doch eindeutig hervor, dass es noch einen Zeugungsakt zwischen Paul und Georgina gegeben hat.


    Aus der Geschichte um Cempaka, Ah Tong und Georginas Eltern werde ich noch nicht schlau. Da bieten sich viele Konstellationen an. Was hat Cempaka gegen Mädchen? :gruebel Ah Tong ist tot. Das ist sicher ein schmerzhafter Verlust für Georgina. Und auch seine Ehe mit Cempaka scheint erfüllter gewesen zu sein als wir vermuten konnten. Und da Ah Tong in Georginas Armen zusammenbrach, wird Cempaka jetzt noch mehr Hass gegen sie hegen. Sie hat sie ja schon als eine Hexe, einen Dämon beschimpft. Ist das vielleicht ein alter Aberglaube? Oder steckt doch noch mehr dahinter?

    Ich habe die Biographie auch im Rahmen der Leserunde mit gelesen. Wer Ozzy ein bisschen kennt, der ahnt schon, dass seine Biographie alles andere als konventionell ausfallen wird. Und so ist es dann auch. Ozzy reiht seine Gedanken aneinander und man kommt sich als Leser tatsächlich fast so vor als würde er einem gegenüber sitzen und einfach drauf los erzählen. Entsprechend ungeordnet sind die Gedanken hier und da. Auch wenn die Chronologie im Groben stimmt, so gibt es immer wieder Ausreißer, bei denen Ozzy unangekündigt eine Tour in die Vergangenheit oder Zukunft unternimmt, was an manchen Stellen etwas verwirren kann, aber insgesamt doch gut verständlich ist. Und es ist eben einfach Ozzy, da geht nicht alles seinen geordneten Gang.


    Ozzy berichtet offen und schonungslos über seine Alkohol- und Drogenexzesse und sein Leben als Suchtperson nimmt im Buch auch den meisten Platz ein. Musik, Inspiration, Songschreiben, Konzerte ... das ist alles nur der Rahmen für eine beispiellose Suchtkarriere, bei der man sich mehr als einmal wundert, dass der Kerl überhaupt noch lebt.


    Aber Ozzy sieht das Leben trotz aller Rückschläge immer mit Humor, der auch in der Biographie stets durchblitzt. So liest sich das Buch keinesfalls düster und deprimierend, sondern heiter und amüsant. Auch wenn man sich als Leser an der einen oder anderen Stelle fragt, ob das denn jetzt wirklich noch lustig oder doch vielleicht schon traurig ist.


    Aber das Buch ist einfach unterhaltsam, es bringt einen - manchmal unfreiwillig - zum Schmunzeln und es bietet einen durchdringenden Blick hinter die Kulissen des Musikgeschäfts der 70er und 80er Jahre und auf den rasanten Aufstieg eines kleinen Jungen aus einer typischen englischen Arbeiterfamilie zum "Prince of Darkness". :lache Sehr schön, wie ihn in den USA die Church of Satan verfolgt hat und für ihre Zwecke vor den Karren spannen wollte ... Aber nicht mit Ozzy!


    Kurzum: Wer Spaß an Ozzys Musik hatte oder hat, wer mehr über den tattrigen Alten aus den Osbournes erfahren will, der liegt mit dieser Biografie goldrichtig. Mir hat sie viel Spaß gemacht und erhält mit der Signatur von Ozzy garantiert einen Ehrenplatz!

    Ich bin heute nach 3 Tagen Urlaub wieder im Büro und die erste von vielen ungelesenen eMails, die ich aufmache, ist aus Singapur. :lache


    Mir ist Georgina gar nicht so unsympathisch. Ich war zwar zu Anfang etwas erstaunt, dass sie eine Affäre mit Raharjo beginnt, aber ich kann das irgendwie schon nachvollziehen. Zwischen den beiden brennt immer noch das Feuer der ersten großen Liebe. Welche Alternative hätten die beiden denn zu der Zeit gehabt? Die Ehepartner verlassen war wohl damals sicher keine Option und die Uhr lässt sich eben nicht einfach so zurückdrehen, aber Gefühle und Leidenschaft sich auch nicht mal eben so an- und ausknipsen.


    Was ich allerdings nicht verstehe, ist, dass die beiden sich nicht wieder auf einer Ebene annähern, die tiefer ist als Leidenschaft und aus der beide auch wieder Vertrauen schöpfen und anfangen können, miteinander zu reden. Dass Georgina Raharjo nicht erzählt, dass Duncan sein Sohn ist und warum sie damals in die Ehe mit Paul gedrängt wurde, will mir gar nicht in den Kopf. Raharjo scheint auch der Respekt für Nilam-Georgina vollkommen abhanden gekommen zu sein. Schade.


    Pauls Verhalten kann ich in gewissem Maße verstehen. Zum einen war es damals sicher üblich, dass die Kinder aus den Kolonialgebieten zur Ausbildung nach England geschickt wurden. Zum anderen versucht er natürlich, Georgina von ihrem Liebhaber fernzuhalten. Dass Georgina so reagiert hat, will ich ihr gar nicht so sehr als mangelnde Liebe zu ihren Söhnen ankreiden. Sie wäre sicher am liebsten mit ihren Söhnen in Singapur geblieben. Schließlich hat sie selbst als junges Mädchen diese "Entwurzelung" erleben müssen und wollte dies ihren Söhnen - besonders vermutlich Duncan - ersparen.


    Wie sich die Geschichte mit dem kleinen Chinesenmädchen jetzt weiterentwickelt, interessiert mich brennend. Ein bisschen kam da der alte Raharjo endlich mal wieder zum Vorschein.

    Nachdem nun auch Raharjo geheiratet und eigene Kinder hat, begegnet er Georgina zum ersten Mal wieder. Seine Reaktion finde ich zwar bis zu einem gewissen Punkt verständlich, aber doch sehr traurig und natürlich Angst einflößend. Er hätte Georgina, die sich offenbar immer noch magisch von ihm angezogen fühlt, wenigstens due Chance geben sollen, ihm alles zu erklären.


    Paul finde ich nicht so unsympathisch. Wenn er Georgina wirklich nur geheiratet hätte, um ein Vorzeigeweibchen zu haben, würde er sie viel häufiger zu gesellschaftlichen Auftritten drängen und das scheint ja nicht der Fall zu sein. Insofern kann ich es verstehen, dass Georgina ihm doch mit der Zeit ein wenig näher kommt. Immerhin behandelt Paul seine Frau deutlich besser als Raharjo es in seiner Verbitterung tut. Aber irgendwie haben sowohl Nilam-Georgina als auch Raharjo durch den Verlust der großen Liebe einen dunklen Flecken auf dem Herzen zurückbehalten.


    Und Raharjos Sohn Duncan spürt die Anziehungskraft des Meeres. Ich bin gespannt, wann die beiden sich zum ersten Mal gegenüber stehen werden.


    Aus irgendeinem Grunde habe ich das Gefühl, dass Paul die nächsten Unruhen in Singapur nicht unbeschadet überstehen und Raharjo daran möglicherweise nicht ganz unschuldig sein wird.

    Oh, mein Gott! Was für ein zauberhaftes Buch!!!


    Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass mich diese Liebesgeschichte so mitreißt. Ich gehöre ja zu den wenigen, die z.B. mit Lucinda Riley nicht so viel anfangen können und aus irgendeinem Grund hatte ich hier Ähnliches befürchtet, aber weit gefehlt ... Die erste Liebesnacht der beiden, das Schwimmen im Meer (ich bin Küstenkind), die "Hochzeit" ... ich könnte aus dem Schwärmen gar nicht mehr rauskommen. :lache So kenn ich mich gar nicht.


    Und nun dieser verdammte Dreh des Schicksals. Natürlich unterliegen hier alle den Konventionen ihrer Zeit. Paul ist natürlich nicht ganz uneigennützig für Georgina in die Bresche gesprungen. Jetzt hat er eine schöne Frau und ist Teilhaber eines Handelshauses. Blöd nur für ihn, dass seine Frau ihn nicht liebt (aber wie oft kam so etwas damals sicher auch unter weniger widrigen Umständen vor! ) und das das Kind sichtbar nicht von ihm ist. Ich nehme mal an, dass es solche Schwimmhäutchen unter den Orang Laut tatsächlich gibt / gegeben hat?


    Ich hatte allerdings nicht den Eindruck, dass Nilam glaubt, Raharjo sei tot, sondern dass er sie schlicht sitzen gelassen hat. Ich denke, sonst hätte sie weniger Probleme, sein Kind anzunehmen und all ihre Liebe auf den Zwerg zu konzentrieren. :gruebel


    Die Schilderung des letzten Schwangerschaftsabschnitts und der Geburt hat mich irgendwie an Twilight erinnert. :lache

    So, ich bin auch gut durch den ersten Abschnitt gerauscht. :-) Auch für mich ist es das erste Buch von Nicole und ich war schon sehr gespannt. Ich gebe ja zu, ich bin ja 'ne Krimielse, die gerade mal wieder einen Sprung aus ihrem Lieblingsgenre herauswagt. In der Tat beeindruckt auch mich die Sprachgewalt, die sofort Bilder in den buntesten Farben malt, allerdings für mich persönlich auf Dauer vermutlich etwas zu viel wird. Aber ich habe ja noch den Rest der Ozzy Biographie zu lesen; da kann ich ja hin und wieder wechseln. :lache


    Sehr anrührend war die erste Annäherung zwischen Georgina und Ro .... (den Namen hab ich noch nicht wo drauf :schaem ) und ihr plötzliches Wiedersehen nach Geoginas Rückkehr. Eine Beziehung zwischen den beiden wird sicher mit den Zwängen der Zeit zu kämpfen haben.


    Georginas Vater macht mich traurig. Könnte es vielleicht sein, dass er aus irgendeinem Grund Georgina die Schuld am Tod seiner Frau gibt? :gruebel Erst dachte ich, vielleicht ist sie bei der Geburt gestorben, aber Georgina hat ja doch eine Erinnerung an sie (sofern diese nicht auch Teil der Fantasiewelt war, in die sie sich als Kind geflüchtet hat).


    Ich les jetzt mal kurz Ozzy weiter und begebe mich dann wieder nach Singapur. :-]

    Ich bin im Moment wahrscheinlich die langsamste Leserin des Planeten, aber hey, ich bin immer noch dabei und nehme jetzt den letzten Abschnitt auf. (Hurra!)


    Dieser Abschnitt hat mich auch ziemlich deprimiert. Todesfälle mal eben am Rande von Ozzys Karriere und er selbst mitten drin im Alkohol- und Drogensumpf. Sharons Versuch mit der Betty Ford Klinik hat leider auch nichts gebracht. Und nun geht es in die zweite Runde. Sie selbst scheint ja seit Beginn ihrer ersten Schwangerschaft clean gewesen zu sein.


    Mir kommt auch das musikalische Schaffen insgesamt zu kurz. So kurzweilig Ozzys Eskapaden auch sein mögen, ich bekomme jetzt nicht mehr aus dem Hinterkopf, dass Ozzy ein kranker Mann war (ist) und die teils komischen, teils abstoßenden Aktionen seiner Krankheit geschuldet sind. Und das nimmt natürlich den Unterhaltungsfaktor und zurück bleibt bei mir Mitleid und auch ein wenig Wut.