Beiträge von hke

    ich bügele die Hemden meines GöGa, da er viel Kundenkontakt hat und ich es daher einfach schöner finde.... auch wenn der Kerl mir (bei einer Dienstreise-Woche) gut und gerne mal pro Tag 5 Hemden "liefert". Ansonsten: Stoffhosen = ja, meine Blusen = ja. Handtücher: nur die karierten Küchenhandtücher, wenn ich irgend etwas mitnehme und mit diesem Handtuch "präsentiere".... Bettwäsche: NEVER.


    Meine Mutter hat sogar die Spültücher gebügelt.... einfach ohne Worte

    also bin ich nicht allein damit. Ich denke auch immer, ich schaffe das alles gar nicht, der Berg wird immer höher und höher, jeder und alle ziepen und zerren an mir rum, ich komme gar nicht mehr zur Ruhe, alles wird mir zuviel.....


    Woran liegt das? Am Frühjahr?

    Buch 2 schließt sich -meiner Meinung nach- ohne (große) Pause an Band 1 an und lässt uns weiter an der Familie und am damaligen politischen Geschehen teilhaben. Wir erfahren, das der Erbe des Gutes, Adolphis, ein nachgeborener Sohn, nicht in der Lage ist, in die Fußstapfen seines Vaters und vorverstorbenen Bruders zu treten. Sein Sohn Konstantin hingegen, wäre durchaus dazu in der Lage; dieser muss allerdings in den Krieg ziehen, wie der 2. Sohn auch.


    Wir erfahren sehr viel über die Lebensumstände des Adels und der sog. Dienerschaft. Ferner erfahren wir, wie diese ganzen Kriegseinschränkungen auf die Menschen der damaligen Zeit gewirkt haben, für mich ist dies hochinteressant, da ich als zweites Hobby Ahnenforschung betreibe und gerade an einem Ortsfamilienbuch meines Heimatortes arbeite. Die Infos, die ich hier herausnehmen kann, galten vermutlich auch für meinen Heimatort und können dort gut eingearbeitet werden, um div. Sachen besser zu verstehen - dafür danke ich an dieser Stelle bereits.


    was mich persönlich stört: bei den letzten beiden Etappen des Buches gab es viel Wirrwarr, was mich gezwungen hat, immer wieder kleine Pausen einzulegen und das ganze zu sortieren. Ferner ärgert/stört es mich, das es am Ende des Buches noch ganz viele offene, ungeklärte Punkte gibt, die vermutlich nur durch das Lesen des 3. Teils aufgelöst werden. Einige Sachen hätte man, meiner persönlichen Meinung nach, bereits auflösen, andeutungsweise auflösen oder so deutlich erläutern können, das dort kein sog. Cliffhanger entsteht, aber ok, es ist meine ganz persönliche Meinung.


    Gerne werde ich das Buch, wie auch Teil 1 weiter empfehlen, freue mich aber auch darauf, das Teil 3 "bereits vor der Tür steht". Wäre der Abstand größer, hätte ich vermutlich .... eine fürchterlich negative Bewertung geschrieben.. So vergebe ich 9 von 10 möglichen Punkten (die Cliffhanger stören mich, deshalb der eine fehlende Punkt).


    Ansonsten: Danke an den Verlag, die Losfee, Wolke und die Autorin, das ich dabei sein durfte.

    ich hab jetzt ein paar Tage gebraucht, diese ganzen "unfertigen Sachen" auseinander zu bröseln und zu sortieren. Mir gefällt es auch nicht, an so vielen Stellen noch sog. "offene Posten" zu haben, aber Teil 3 ist ja schon in relativer Nähe, hoffentlich gibt es da für einiges Klarheit.


    Also: Der Termin für die Hochzeit von Katharina steht - auch wenn sie das nicht will. Sie hat die Chance, Julius' Mutter zu sprechen und ihr das mitzuteilen. Daraufhin schafft Julius es, einen Termin für die Flucht auszugucken; leider wird diese Flucht durch Katharinas Vater vereitelt; wer hat die beiden Liebenden verraten? Wer ist Schuld daran, das diese Flucht scheitert? Wieso ist Adolphis "so schnell" am Bahnhof? Fragen über Fragen....


    Alexander hat seine Berufung und Neigung entdeckt.... spät aber für ihn hoffentlich nicht zu spät. Das er, als er seinem Vater erzählen will, wie seine Berufung ist und wie er sie zu leben gedenkt (Musikstudium am besten Konservatorium), feststellt, das sein Vater an der sog. Franzosenkrankheit leidet... das muss ein Schock gewesen sein. Mal sehen, ob und wie er daraus noch Kapital schlagen kann. Vielleicht kann er als nachgeborener Grafensohn doch noch irgendwo und irgendwie sein Leben leben und genießen.


    Das Feodora ihren Sohn Konstantin wie Luft behandelt, war für mich klar. Sie hat -aus welchen Gründen auch immer- nicht verstanden, das Konstantin die Tätigkeit als Spitzel machen musste - wie er sich dabei fühlt/gefühlt hat, danach fragt sie nicht. Sie sieht nur sich und sich und sich und ihre russische Familie, nicht aber den Gewissenskonflikt, in den sie ihre deutsche Familie bringt. Das alle Kinder von den Besuchen/Aufenthalten der russ. Flüchtlinge genervt sind, bemerkt sie wohl auch nicht, aber so hat sie sich ja meiner Meinung nach die ganze Zeit dargestellt.


    Mir ist noch nicht so ganz klar, wer der Täter ist, der Konstantin ein Messer in den Körper jagt. Wenn ich mich richtig erinnere, sprach diese Person wohl russisch, was darauf schließen lassen könnte, das es ein Mitglied der div. Flüchtlings-Trupps aus Russland ist, die auf Greifenau Station machen - eben auch ein Spitzel.... Sterben wird er vermutlich noch nicht, damit wäre ja ein "tragender Protagonist" nicht mehr da. Ich gehe davon aus, das er eine gewisse Zeit mit dieser Stichverletzung kämpfen wird....


    Mal sehen, was Teil 3 so alles auflöst

    hier ist ja noch mehr los, als im vorherigen Abschnitt.


    ich versuche mal, das ganze auseinander zu bröseln: Katharina offenbart ihrem Vater, das sie nicht ins Kaiserhaus einheiraten will, nennt auch die Gründe. Ich werde das Gefühl nicht los, das der Vater sich das ganze zwar anhört, vage Versprechungen macht, letztlich aber den Inhalt der Botschaft gar nicht verstanden hat. Hoffentlich kann sich Katharina daraus befreien.


    Liegt dieses "Unaufmerksam sein" vielleicht daran, das der Vater mit sich selber bzw. seiner Gesundheit zu tun hat? Irgendwo war mir persönlich klar, das er sich irgend etwas von seiner ehem. Geliebten eingehandelt hat, weil die "Dame" so explizit beschrieben wurde (abgerissenes Aussehen).


    Wieso kommt die älteste Tochter so oft nach Hause? Hat sie auf dem Gut nichts zu tun, besonders wo der Gatte nicht anwesend ist? Warum muss sie sich in Sachen "in der Heimat" einmischen, die sie doch nichts mehr angehen? Wieso kann sie sich nicht ihren Bruder vorknöpfen? Ist es richtig, wenn ich sage, sie hat alle "tollen, besten" Eigenschaften ihrer Mutter geerbt? Im Rheinland hat man einen netten Ausdruck für solche Personen: ahl Hex.... Vielleicht sollte sie mal etwas mehr in/für ihr Leben und ihr Gut machen....


    Das der sog. Zwangsarbeiter sich (unter Strafe) auf den Weg zum Herrenhaus macht und die Mamsell bittet, von seinem letzten Geld einen Strauß Blumen auf Claras Grab aufzusetzen, finde ich.... zu Tränen rührend. Daraus schließe ich, das er doch sog. tiefere Gefühle für das Mädel hatte. Mir stellt sich daraus resultierend allerdings die Frage, ob die Zwangsarbeiter denn nicht in die Kirche gehen durften bzw. den Friedhof aufsuchen durften? Wenn ich das richtig weiß, sind die polnischen Arbeiter i.d.R. katholischen Glaubens und auch tiefreligiös. Daraus würde ich schließen, das es für diese Menschen ein Bedürfnis war, die Kirche bzw. die Messe aufzusuchen....

    hier war ja einiges los. Konstantin ist nach gefühlter Ewigkeit aus dem Kriegseinsatz/Verwundung zurück auf dem Gut. Er selber merkt, das der Krieg auch bei ihm Spuren hinterlassen hat, z.B. diese Angstzustände, das Zittern. Ich hoffe, das er das irgendwann soweit in den Griff kriegt, das er das "als Paket verschnürt" ablegen und vergessen kann; es gibt ja nunmal leider sehr viele Soldaten, die mit dem Trauma Krieg bis zu ihrem Tode massive Probleme haben/hatten.


    Die stille Clara wird vom "Zwangsarbeiter" schwanger.... ola. Das hätte ich nicht erwartet, Das die Mamsell sich dann so verhält, finde ich einmalig, irgendwo hat sie tatsächlich ein Herz.


    Alexander scheint mir ein --- sagen wir ---- eigener Charakter zu sein. Irgendwie als nachgeborener Sohn ohne feste Aufgabe, ohne Lebensplan, ohne die Pflicht, in den Krieg ziehen zu müssen. Mal sehen, was er sonst noch so macht, außer sich selber zu verletzen.


    Katharina tut mir irgendwo immer mehr leid, kaum, das sie sich etwas Freiheiten verschafft hat, kommt von irgend einer Seite wieder ein "Schuss". Feodora lässt sie nicht aus den Augen, will unbedingt diese Verbindung zum Kaiserhaus - nur aus Profilneurose? Merkt Feodora gar nicht, was da los ist?


    mal sehen, wie es weiter geht.

    Ja super, danke, das werde ich in den nächsten Tagen ausprobieren.


    Kartoffel mit Eiern in Senfsauce ist ja durchaus ein "Fastenzeit-Freitags-Essen". Normalerweise achte ich da nicht so drauf, aber irgendwie hab ich das Gefühl, in diesem Jahr (zumindest Freitags) mal mit zu fasten.


    Danke euch

    chiclana :

    wie machst du die Senfsoße? Ich würde die so gerne selber machen, hab aber kein gescheites Rezept...


    Ich hab es geschafft. 5x Bagage-Engelchen in 5 Orten. Jetzt reicht es, mir ist kalt, ich bin bis auf die Knochen nass (obwohl ich komplett in Regenbekleidung war), kalte Füße, Hunger, Durst ---- bäääääähhhhh. Ich geh jetzt gleich duschen, dann mit einem Pott Kaffee und einem Pott Tee auf die Couch und dort nimmer weg.

    Hallo zusammen,


    auch wenn es im Augenblick hier sehr ruhig ist: Ich wünsche allen Kranken gute Besserung, allen ein wunderschönes Wochenende und den Karnevalsverrückten: einen guten, sicheren und relativ trockenen Umzug.


    Ich werde mich morgen als "Bagage-Mensch" zur Verfügung stellen (müssen); div. Freundinnen gehen morgen in div. Umzügen (Gottseidank zu div. Startzeiten) in verschiedenen Orten und brauchen irgendwann Wurfmaterial-Nachschub. ich fahre also alle Orte ab, umfahre hoffentlich alle Sperrungen, und bin rechtzeitig am vereinbarten Ort, damit die Ladies ihre Wurfmaterial-Tüten bekommen.... Am Montag kriegen mich dann allerdings keine 10 Pferde vor die Tür bzw. von der Couch: Sofern er denn geht, will ich den Kölner Rosenmontagszug ansehen (obwohl hier in der Nähe 2 weitere, sehr große Umzüge sind) will mich mit Kaffee sinnlos betrinken und -wenn es denn so ist - ein bisschen meine Augen pflegen....

    das war jetzt gemein. Ihr sagt mir immer, was ich schon wieder alles vergessen habe.


    Ich habe eben mal meine ganze Liste "RUB" durchforstet und finde.... auch die Kirschvilla; die war mir doch glatt "entwischt". Ich werde also ganz schnell (nach Band 3) dieses Buch hervorholen und endlich lesen.....

    wie sagt man hier im Rheinland: ...un Friedachs gitt es Fisch (und Freitags gibt es Fisch)


    hat mein GöGa beschlossen, wir gehen heute Abend zum Fischmann des Vertrauens und essen Fisch mit Pommes, oder Kartoffelsalat oder nackt.....


    Morgen gibt es vermutlich Lasagne und am Sonntag..... irgend etwas schnelles, da ich dauernd unterwegs bin, um bei sämtlichen Freundinnen/Bekannten am Karnevalszugweg zu stehen und "Nachzuliefern" (gut das die alle unterschiedliche Abgang-Zeiten haben, da schaffe ich es von einem Ort zum anderen.... mit den Umleitungen).


    Am Montag kriegen mich dann keine 10 Pferde von der Couch, da gibt es vermutlich Hackfleischbällchen in Pingpong-Ball-Größe mit Brötchen, Senf, Ketchup, Mayo oder so irgend was.

    Es freut mich, das Katharina so langsam eigenständig bzw. erwachsen wird. Zumindest beginnt sie, sich Gedanken zu machen und alles mögliche zu hinterfragen.


    Das wird ihr allerdings von Feodora sehr schwer gemacht, bzw. sie wird ihr immer wieder Steine in den Weg legen.


    Das Konstantin und Rebecca zumindest wieder auf einer relativen "normalen" Ebene sind, ist ja hoffentlich ein gutes Zeichen. Vielleicht finden die beiden ja doch noch zusammen.


    Mal sehen, wie es weiter geht.

    Feodora und das Geheimnis: einen vorehelichen Sohn.... das verspricht Zündstoff. Ich gehe davon aus, das sie ihrem angetrauten die Hölle heiß macht, auch wenn die Sache schon vorbei war, als sie ihn kennen lernte.


    Sie wird sicherlich alles daransetzen, das Albert nicht bei ihnen bleiben wird, so sie denn irgendwann dahinter kommen wird. Wie Adolphis allerdings damit umgehen wird.... das frage ich mich schon die ganze Zeit. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Albert ihm ähnlich ist (nicht nur äußerlich) und ob es dem Herrn Grafen denn nicht auffallen müsste...


    Irgendwie hab ich das Gefühl, ich muss mir das ganze noch mal durch den Kopf gehen lassen.... Aus der Sicht der damaligen Zeit

    Ich bin mit dem Abschnitt durch. Einiges hat mich doch zum Nachdenken gebracht: Nikolaus sieht Fjodor --- seinen Cousin ---- und sieht fast exakt zur gleichen Zeit, wie dieser umfällt und (vermutlich) stirbt. Das ist mit Sicherheit nicht so ganz einfach zu verkraften. Auch wenn die beiden sich nicht täglich sahen, so standen sie sich doch nahe (zumindest entsteht der Eindruck).


    Der "Gute Junge aus dem Hause Preussen" ist ja wohl eine absolute negative Rakete. Nicht nur, das er sich das Recht herausnimmt, einem interessanten weiblichen Wesen ziemlich nahe auf den Pelz zu rücken und sein vermeintliches Recht einzufordern, er nimmt sich auch eine Dienstbotin. Das das arme Mädel das nicht verarbeiten konnte und letztlich den Freitod wählte, kann ich aus ihrer Sicht nachvollziehen, aus der Sicht von Feodora allerdings nicht. Wieso ist sie nicht in der Lage, diese Situation zu erfassen und die richtigen Schlüsse zu ziehen? Was der armen Hedwig passiert ist, wird ihrer Tochter sicherlich auch passieren, der Hochadelige macht was er will.


    Das der Pastor so ein "Schlitzohr" ist, hätte ich nicht erwartet. Zum einen lässt er sich von Feodora dazu "überreden" Hedwig in geweihter Erde zu bestatten, obwohl er das (aus Kirchensicht) nicht darf, dann kommt die Sache mit dem "fehlgeleiteten Geld" vom Waisenhaus hoch.....


    Mal sehen, was da noch so alles raus kommt.

    ich durfte das Buch im Rahmen der Leserunde lesen, dafür noch einmal Danke an den Verlag, an die Losfee und natürlich auch an die Autorin.



    Nachdem ich etwas Abstand zu dem Buch habe, kann ich meine Abschluß-Rezi zum Teil 1 der Trilogie aufschreiben. Wir lernen Krefeld im Jahr 1926 kennen, und dort die Familie Meyer, welche als jüdische Familie dort lebt. Sie kommt mir als sog. "Gutmensch" rüber, d.h. die Protagonisten möchten, das es ihnen und all den Menschen gut geht, die in ihrem nahen Umfeld sind.


    Im Laufe der -relativ kurzen Zeit- wird klar, das sich die Zeiten/Meinungen ändern werden. Spätestens, als Berthold, der Schwager von Karl, sich intensiv mit Auswanderung nach Palästina beschäftigt. Zuerst wird er in der restlichen Familie als "Schwarzmaler" bezeichnet, doch ganz langsam wird den anderen klar, das er nicht so ganz schwarz sieht. Im Laufe des Buches lernen/erfahren wir, wie die Menschen damals von der Judenverfolgung und den damit verbundenen Einschränkungen erfahren und damit gelebt haben. Die Protagonisten zeigen (für mich) sehr deutlich, das sie einiges von dem, was sie durch Zeitungen/Radio/Wochenschauen/Mund-zu-Mund-Propaganda erfahren, nicht ernst genug nehmen. Für mich ist dies sehr interessant, da ich augenblicklich an einem Ortsfamilienbuch im Bereich Ahnenforschung arbeite, und dort auch einige Juden "vorkommen"; wir wissen heute, was aus dieser ganzen Sache wurde, aber wie das damals war.... wird hier, meiner Meinung nach, gut erklärt.


    Was mich stört: der Cliffhanger an genau dieser Stelle. Vielleicht hätte ein Kapitel mehr die Spannung auch aufrecht erhalten, aber irgendwie nicht so abgeschnitten.


    Ich vergebe 9 von 10 Punkten (der fehlende Punkt ist für den unglücklichen Hänger)


    Ich freue mich schon auf die nachfolgenden Bände