Beiträge von hke

    breumel

    ja genau das große Ereignis mit Pferden. Auch wenn man nicht selber (mehr) reitet, finde ich, es ist ein Ereignis, das alles zu sehen. Auch und besonders, wie die Veranstalter es schaffen, alles absolut in time zu halten - ohne Verzögerungen - und das bei Tieren.... und die sind alle dabei so herrlich entspannt und freundlich. Ich hab mir seit vielen Jahren gewünscht, mir das einmal anzusehen und nicht nur das, was das Fernsehen so zeigt. Seit 2013 darf ich dann zum Preis der Nationen bzw. Flutlichtspringen, da meine Karte den ganzen Tag auf dem gesamten Gelände gilt, bin ich früh da um möglichst viel zu gucken und einfach nur zu genießen. Sonntag ist Abschiedtag: auch ein Ereignis. Das, was das Fernsehen dann zeigt, ist ein ganz miserabler Zusammenschnitt, das tut einem weh....


    Also: das Heim, in dem meine SchwieMu eigentlich jetzt wohnen sollte, ist ein Gebäude mit mehreren Etagen und Flügeln, es war uns vorher schriftlich und mündlich mitgeteilt worden, das nachts eine pflegende Person und (wenn wir Glück hätten) eine angelernte Pflegekraft da wären. Diese Person müsse auf der Etage beide Flügel betreuen, wäre also nicht immer im Pflegerzimmer 1 sondern auch mal in Station 2 und dem dazugehörigen Zimmer zu finden. Das ist ok so, das war bekannt. Das diese Person aber den Weg nach draußen nimmt und stundenlang abwesend ist, war so nicht bekannt und wohl auch der Heimleitung neu. Ich halte mich ja im Augenblick sehr zurück, aber der Anwalt sagt, man hätte gemeinsam div. Aufzeichnungen der letzten Tage/Wochen (?) angesehen und immer wieder festgestellt, das 2 pflegende Personen, genau das machten - Haupttür auf, blockieren und stundenlang abwesend sein. Das ist aber jetzt das Thema der Heimleitung.... auf alle Fälle werden diese Personen wohl nicht mehr dort arbeiten.... trotz Pflegenotstand. Wenn das so richtig ist, was ich alles aus den Worten des Anwalts genommen habe, war das nur die Spitze des Eisberges - aber wie gesagt: ich halte mich im Augenblick sehr zurück. Männe überlegt sich im Augenblick, ob wir die Seniorin in diesem Heim belassen oder ob wir ein anderes Heim suchen.... das hängt m.M. aber davon ab, was jetzt in der Reha so alles erkennbar wird. Kann sie überhaupt noch eine eigene kleine Wohnung haben oder schafft sie das nicht? Da warten wir erst mal ab, aber nachdenken sollte man ja mal um für alle Eventualitäten eine Meinung zu haben.


    Ich darf dann jetzt wieder zum Doktor fahren, meine Blutergebnisse sind vom Labor da, mein EKG ist nochmal ausgewertet worden und er will das alles persönlich mit mir besprechen. Mal sehen, was da raus kommt und ob mein Doc der Meinung ist, ich soll die kommende Woche mal 2 Tage arbeiten....

    Ich bewundere die Menschen auch, die als Krankenschwestern/-pfleger, Altenpfleger arbeiten, ich selber könnte das nicht.


    Trotzdem: in diesem Heim scheint einiges nicht zu stimmen - trotz gegenteiliger Aussage div. Menschen. Wir haben über den Anwalt erfahren, das das Heim eine Überwachungsanlage der Flure und Ausgangstüren hat. Dieses Band hat unser Anwalt (gemeinsam mit dem Heimleiter/Vertreter des sog. Interessensverbandes) angesehen und festgestellt, das die Nachtpflege um 23.35 h die Haupttür ins Treppenhaus benutzt hat, um 23.40 h die Haupteingangstür von innen geöffnet und eine Türblockade hingelegt hat. Dann ist diese Person durch die Tür nach draußen gegangen (nicht zum rauchen) und erst um 2.47 h (lt. Aufzeichnung) zurückgekehrt..... Ein Schelm wer böses dabei denkt.


    Meine Schwiegermutter hat (meiner Meinung nach) im Nach-Narkose-Fenster gebrabbelt, es wäre ja kein Pfleger da gewesen.... leider haben wir jetzt die Bestätigung. Unser Anwalt sitzt auf einem Vollblüter-Pferd, der macht gerade so ziemlich alles wild, was er findet. Ich halte mich jetzt erst einmal gepflegt zurück - nur bedingt meine Baustelle.


    Ich war eben wieder beim Arzt, ihm gefalle ich immer noch nicht. Er hat mir wieder Blut abgenommen, ein weiteres EKG gemacht (die anderen waren nicht soooooo berauschend) und will mich morgen zu einem längeren Gespräch sehen. Ich hab ihm gesagt, das ich heute in einer Woche unbedingt nach AC zum CHIO will, darauf freue ich mich schon das ganze Jahr - was ihm die Aussage entlockte: wenn ich unterschreibe, das es für deine Gesundheit zuträglich ist, kannst du da hin, egal ob ich dich gesund schreibe oder die Krankmeldung verlängere, das besprechen wir aber morgen....


    Ich will Di und Mi arbeiten, hab ja dann Do und Fr Urlaub, kann also 2 Tage testen, ob ich bereits wieder arbeitsfähig bin oder nicht..... ich selber hab im Augenblick gar keine Meinung dazu. Mal sehen, was das Gespräch morgen bringt.

    Hallo ihr Lieben,


    jetzt bin ich platt und hab Pipi in den Augen. Damit hab ich gar nicht gerechnet. Danke für eure lieben Wünsche, ich freu mich gerade sehr.


    Männe hat mich um Mitternacht mit seinen Geschenken überrascht, eine neue Hand-/Arbeitstasche, die hab ich vor ca. 5 Wochen gesehen und hatte gedacht, er hat es nicht bemerkt. "Leider" hat er es gesehen und die Tasche sofort gekauft. Dann hat er mir noch einen großen Gutschein von der Boutique meines Vertrauens gekauft. Das macht er immer so, da er der Meinung ist, das wäre besser, als wenn er irgendwelchen Blödsinn kauft; er will aber beim Einkauf dabei sein, damit er sein Urteil abgeben kann. Auch das macht er immer so, die Verkäuferinnen finden das toll, er ist bei denen gern gesehen - nicht nur als derjenige, der bezahlt, sondern auch als derjenige, der seine Meinung kundtut. (ich muss immer sehr aufpassen, wenn ich mir irgend etwas näher ansehe, Männe kauft das dann für mich und schenkt mir das bei der nächstbesten Gelegenheit)


    Eine Freundin war zwischen 6.30 h und 7.30 h an der Tür und hat mir eine kleine Tasche selbstgemachte Marmelade, selbstgemachten Eierlikör und Honig vom Bauernhof des Sohnes hingestellt - mit einer ganz tollen Karte. Sie ist dann nach Hause und ins Bett, denn sie kam aus der Nachtschicht. Damit hab ich auch gar nicht gerechnet. Einige Freunde/Bekannte haben sich per Mail bzw. Whats Up gemeldet, das ist einfach nur schön. Mein Erzeuger hat wieder auf dem Parkplatz gestanden und "§$%DSprüche abgegeben. Nachdem er wohl einen Spruch abgegeben hat, den unser Nachbar massiv beleidigend fand, hat er die Polizei angerufen.... Mal sehen, was daraus noch folgt (ich habs nicht mitbekommen).


    Wir haben es uns gestern dann "verbarrikadiert" gut gehen lassen, einfach nur gemacht, wonach uns der Sinn stand.

    Guten Morgen,


    nur ganz schnell - SChwieMu ist heute Nacht im Flur, bei einer ihrer Wanderungen gefallen und hat sich den Oberschenkel zerdeppert. Sie liegt im OP, man versucht das ganze zusammen zu flicken. Ob die Hüfte auch hin ist, weiß ich noch nicht, wir sind um 3.00 h angerufen worden, das die Seniorin mit dem RTW ins KH kommt..... ich könnte :uebel. Es bleibt ja auch an mir hängen, GöGa hat einen wichtigen Termin und muss fahren/ist gerade zur Tür raus. Wir sind aus dem KH nach Hause, er unter die Dusche, ich zum Frühstückmachen unten geblieben, er hat etwas gegessen und ist los. Jetzt les ich mal schnell die Zeitungen online, trockne nach dem Duschen dann auch gleichzeitig, ziehe mich an und bin wieder im KH.


    Das hat mit/bei dem Heim aber ein Nachspiel. Die wissen, das Madam wandert, da hätte man entsprechend agieren müssen - besonders, nachdem sie ihnen ja schon entwischt ist und zum Schaufensterschopping gegangen ist - irgendwann in der Nacht. Das Heim hat so gute Bewertungen in Bezug auf Achtsamkeit gegenüber den Senioren, hat einen guten Ruf bei den Meinungsbildnern, ist aber ziemlich teuer ... und was wir sehen können.... Meine Meinung sieht da mittlerweile anders aus.


    Ich hab auch irgendwie ein ganz blödes Gefühl, so eine OP ist mit Sicherheit nicht einfach, für jeden Körper (auch bei so einer Witterung wie im Augenblick) eine Herausforderung und die Seniorin ist 88 Jahre alt...


    Warum kommt gerade alles gebündelt? Ich bin dann mal wieder weg

    Hallo ihr Lieben,


    nachdem das ganze Chaos mit dem Unfall von GöGa abgeflaut ist, bin ich denn dann heute mal wieder zum Doc gestiefelt - weil: er wollte mich ja heute sehen. Fazit: bis zum 15. hat er mich denn dann noch mal aus dem Verkehr gezogen, Blut will er nochmal sehen, EKG will er machen... ich hab noch nicht mal mehr die Kraft, mit ihm zu diskutieren, es ist mir egal. Auch bei meinen "tollen" Kolleginnen hab ich mich gemeldet und gesagt, das ich bis XX krank bin... ich hab noch gehört wie die eine sagte: na ob die wirklich etwas hat oder ob die nur einen guten Arzt hat.... - ich hab einfach aufgelegt - das werde ich irgendwann mal an geeigneter Stelle anbringen, das kann doch nicht sein. Ich wünsche keinem etwas schlechtes, aber der wünsche ich eine Stunde "Rollen tauschen und Schmerzen aushalten".


    Ich werde jetzt versuchen, ab morgen früh meine eigene Zeiteinteilung für den Tag durchzuhalten = relativ früh aufstehen, ein paar Sachen (z.B. Brötchen holen, mit Nachbars Hundi eine große Runde gehen) erledigen und mich dann mittags vor die Flimmerkiste packen und Tennis aus England gucken; wenn ich dann dabei einschlafe ist es auch ok. Jetzt werde ich noch ein paar Kleinigkeiten am PC gucken und dann bin ich auf der -couch.

    Danke für eure Worte, ich wollte die Flops nur anziehen, um etwas in die Mülltonne zu bringen, da gehe ich nicht barfuß hin. Ich hab mir jetzt Pferdebalsam auf die Beine geschmiert, das kühlt zumindest ansatzweise


    Ich hab mir einen schicken Zettel gemacht, was wo noch gemacht werden muss - Wohnung Seniorin, Unterlagen Seniorin, eigene Unterlagen, eigene Bleibe, neue Bleibe, Ummeldung der div. Versicherungen, kataloge, Abos. Postnachsendeantrag ohne Weitergabe der Adresse. Alles schön mir Farbstiften - damit die wichtigen Sachen auch auffallen.


    Welche Möbel von uns mitgehen, welche nicht, wer denn dann in Frage kommt, die Entsorgung vorzunehmen, welche Sachen in der neuen Bleibe noch gemessen werden müssten. Wo ich noch aufräumen müsste, was ich mir ansehen müsste VOR einem Umzug - also alles schön als Ablaufzettel notiert, mehr kann ich gerade nicht


    Wenn es mir denn mal irgendwann wieder besser geht und die zeit mir bei allem davonläuft, brauche ich kein Hirnschmalz mehr zu verbrauchen, ob ich irgend etwas vergessen haben könnte. Wenn ich diesen zettel abgearbeitet habe, dürfte alles erledigt sein.


    Ich hab mir heute morgen 2 l Tee gemacht, der hat jetzt für mich die richtige Trinktemperatur, den zweiten 2 l Topf muss ich gleich ansetzen, damit Männe auch direkt trinken kann.

    Huhu ihr Lieben,


    mich hats aber so richtig gerissen. Ich sollte eigentlich letzten Montag wieder arbeiten --- da hatte mein Körper und mein Doc etwas gegen. Ich bin also brav am Montag morgen wieder zum Doc, der sieht mich und meint: Bis einschließlich 01.07. wirst du dich nicht in dein Büro bewegen - du bist noch lange nicht "über den Gipfel" deines Schubes - hat der Mann eine Glaskugel? Aber leider hat er ja recht, ich glaube, heute bin ich dann "auf dem Gipfel" angekommen...


    Gestern morgen hat Männe mir gesagt, bleib noch liegen, schlaf noch ein bisschen ist ja alles ok. Gefahren ist er um 4.50 h. um 5.00 h rief er an (ich hab die Telefone immer mit am Bett), "mir ist einer reingefahren, an der gleichen Stelle wie vor 2 Jahren, kommst du, Polizei ist schon auf dem Weg?" und knallt den Hörer auf.


    So schnell bin ich schon lange nicht mehr aus dem Bett gesprungen, auf den 5 Schritten zum Bad aus den Klamotten gehüpft, quer durch die Dusche, irgend etwas angezogen, alle Fenster/Türen zu und los - ich war um 5.11 h im Auto. Er ist auf einer Straße gefahren, wo erst gegen 6.00 h die Ampelanlage angeschaltet wird, er auf der Vorfahrtsstraße, seitlich die Straßen mit Stop-Schild versehen, dort ist (wg. KH) 30er Zone. Fahrer von links ungebremst (lt. Zeuge Feuerwehrmann nebst Krankenschwestern-Freundin) auf die B-Säule des Wagens von Männe, der sich angedreht, die Ampelanlage mitgenommen, richtig Schub bekommen und seitlich überschlagen und auf dem Kopf liegen geblieben. Firmenauto 7 Monate alt, 40.000 km gelaufen, Totalschaden. Männe mit ein paar Kratzern und blauen Flecken versehen und mit einer stinkenden Wut. Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen in weniger als 5 min. da, Unfallverursacher frech wie §$%(/(, hat dann dreist behauptet, mein Mann wäre gerast und schuld..... Nadel am Tacho ist bei 28 km hängen geblieben. Polizei hat die Zeugen vernommen, der Feuerwehrmann hat sofort mit seiner Freundin 1. Hilfe geleistet bzw. meinem Mann geholfen, aus dem Fahrzeug zu kommen. Ich bin die Straße runter gefahren, an der Seite eingeparkt, zur Unfallstelle-Kreuzung gelaufen und nur das Fahrzeug auf dem Kopf liegen sehen (den anderen konnte ich da noch nicht sehen weil Polizei und Feuerwehr die Sicht versperrte). Ein Polizist wollte ich abfangen und meinte: kein Gaffertourismus. Ich hab den angesehen und gesagt, wo ist der Fahrer des Fahrzeuges, das auf dem Dach liegt, das ist mein Mann? Dann hat er mich durchgelassen, ich hab meinen Mann rumrennen sehen und dann war es gut, bis auf den Pudding in den Beinen.


    Polizei sagte mir sofort, als sie merkten, das ich Angehörige bin, sprechen sie bitte mit ihrem Mann und sagen uns, ob er einen Schock hat, wir können das gerade nicht so ganz beurteilen. Er kam auf mich zugerannt, fällt mir in die Arme und sagt, Schatzi ich hab Wackelknie, ich könnte den anderen....treten, gut das du da bist, nimmst du alles an dich, was mir ist? Ich kann das gerade nicht, ich muss mich mit den Einsatzkräften unterhalten.... und geht zurück. Er hat sich von der RTW-Besetzung nicht untersuchen lassen, er wollte das nicht. Er war bockig wie ein alter Esel.


    Nach der Unfallaufnahme wurde erst das Verursacher Fahrzeug auf einen gelben Abschlepper gezogen (der stand auch wirklich doof mitten auf der Kreuzung), mein Mann wollte den anderen gelben Abschlepper, weil er den Inhaber kennt - grundsätzlich kein Problem. Es kam dann tatsächlich auch der Eigentümer, sieht meinen Mann an, sieht die RTW-Besatzung an und sagt: der ist ok, den kenne ich schon so lange - der hat jetzt keinen Schock. Bevor du irgend etwas sagst, ich ziehe jetzt dein Auto erst mal auf die Räder, dann reden wir beide nochmal, dann schicken wir evtl. die nervenden RTW-Fahrzeuge weg, die stehen mir eh im Weg. Wenn ich aber merke, das du anders bist, als ich dich kenne, dann schleppe ich dich eigenhändig in den RTW, hast du mich verstanden? - Die RTW-Besetzung hat den angesehen, sich eins gegrinst und gut wars.


    Ich bin dann hinter dem Abschlepper her, hab dort Männe eingesammelt, wir sind nach Hause und dann hat er meinen Wagen genommen und ist ins Büro gefahren - er hat ja ein Leasing-Fahrzeug, ist über den Leasing-Vertrag auch versichert und sein Chef musste ja auch informiert werden. Er war gegen Mittag zurück, hundemüde, hat sich geduscht, auf die Couch gelegt und 3 Stunden fest geschlafen. Er hat am Ellbogen zwei Flecken, die sich bereits verfärben, am Knie einen Fleck, der sich auch schon in die schillernden Farben verwandelt, und ansonsten nichts. Ich hab mehrfach "blöde" Fragen gestellt, hab mit ihm die Sache mit der Wohnungseinrichtung versucht (so nach dem Motto: kannst du dich erinnern.... oder sagt er jetzt etwas anderes, dreht er irgendwie alles durcheinander) aber er war komplett klar dabei. Gestern abend haben wir dann seinen Ersatzwagen in der Firma geholt (der stand um 10.00 h gestern morgen, ca. eine Stunde, nachdem er dort war, bereit). Heute morgen ist er dann mit dem Wagen wieder ins Büro gefahren....


    Als er weg war, hab ich mich dann mal hingesetzt, ein paar Tränen vergossen, mir eine Schmerz-Tablette in den Kopf gehauen (und das, wo ich so eine Abneigung gegen Tabletten hab) und versucht, wieder ruhiger zu werden. Mein Rheuma-Schub hat da natürlich richtig Futter gekriegt, ich kann mich heute so gut wie gar nicht bewegen, kriege links noch nicht mal mehr Flip-Flops an, so dick ist der Haxen, rechts brauche ich ganz viel Creme, das ich den Flip-Flop anziehen kann..... Ich muss jetzt versuchen, die Füße/Beine dünner zu kriegen, Männe darf das gar nicht sehen, sonst kriegt er wieder zuviel.


    Warum muss im Augenblick eigentlich alles gebündelt kommen?


    Danke fürs Zulesen, ich gehe Kneipp-Güsse machen

    Ich habe dieses Buch gelesen, ohne den 1. Teil zu kennen. Für mich war auch im gesamten Text nicht erkennbar, das es notwendig gewesen wäre. Alles was gesagt wurde bzw. wo evtl. auf die Vergangenheit hingewiesen wurde, gibt es so auch in anderen Büchern, daher kein Problem.


    Für mich war es eine interessante Einsicht in das Leben von Katharina der Großen bzw. das Russland ihrer Zeit, da ich davon nur ganz wenige Kenntnisse besitze, auch wenn ich bereits ein Buch über die Zarin gelesen habe. Diese Informationen sind als sog. Nebenschauplatz mit in diese Geschichte eingeflossen, bewusst habe ich das nicht als Belehrung aufgenommen, für mich sehr angenehm.


    Die Stadt, das Leben, das Umfeld Russlands zu der Regentschaftzeit der Zarin wird uns hier näher gebracht, das gesamte Leben, die Ansichten, die Veränderungen erfahren wir auch an dieser Stelle.


    Die Zarin versucht, das große Reich Russland zu modernisieren, an die westliche Welt anzuschließen, nach vorne zu bringen, führend auf manchen Bereichen zu machen, was aber leider durch die Unbeweglichkeit des Regimes und der Menschen sowie mit der Größe des Landes fast zum Scheitern verurteilt war. Sie hat das aus ihrer Sicht beste versucht, hat aber die div. Widrigkeiten nicht gesehen oder erst bemerkt, als sie leider schon viele Sachen angeschubst hatte und durch die "Blockade des Adels" nicht weiter kam, eigentlich sehr schade, denn die Grundgedanken waren durchaus fortschrittlich zu nennen.


    Der Philisoph Stephan nebst seiner Ehefrau Johanna waren, sagen wir, etwas zu hoch im Titel aufgehängt (meiner ganz persönlichen Meinung nach). Stephan hat zwar mit der Zarin diskutiert, mit seinem Zirkel von Herrn diskutiert, letztlich aber etwas anderes dargestellt als ich mir (lt. Titel) vorgestellt hatte.


    Das Buch selber, welches ich im Rahmen der Leserunde lesen durfte, hat mir beeindruckt. Endlich hat sich jemand Gedanken um Unwissende wie mich gemacht und Karten und Personen- sowie Zeittafeln genutzt. So hatte ich es leichter, mich zurecht zu finden. Als besonderes Schmankerl darf ich die persönliche Widmung nennen, die mich überrascht und aus diesem Buch etwas besonderes macht (das ist mein erstes Buch mit einer Widmung).


    Es war für mich ein Highlight, dieses Buch zu lesen und ich habe mir (da ich in einigen Tagen Geburtstag habe) das 1. Buch gewünscht. Dann kann ich die Geschichte in meinem Kopf vermutlich vervollständigen.


    Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter, habe es aktuell schon weiter gegeben, und es sind schon einige Bekannte, die ebenfalls Interesse angemeldet haben. Noch einmal vielen Dank, das ich an dieser Runde teilnehmen durfte.


    10 von 10 möglichen Punkten.

    das Sonja eine starke Person ist, hatte ich ja schon bemerkt, das sie aber in der Lage ist, Menschen so zu manipulieren, hätte ich nicht erwartet. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, das derjenige, der seinen Namen dafür hergibt, mit massiven Sanktionen der Zarin rechnen muss. Das dieser Roman Zündstoff pur ist, ist eigentlich klar, denn Sonja war ja immer "an der Flamme" dran und hat alles aus nächster Nähe mitbekommen.


    Das wir hier erfahren, wer der Vater von Sonja ist, hat mich überrascht und doch nicht so wirklich. Ich hatte ja schon am Anfang den Verdacht, das irgendeine Info fehlt, mir war aber bisher nicht klar, welche es war. Jetzt ist einiges klarer. Daher kommt also auch dieser rebellische Grundton in der Persönlichkeit.


    Das Sonja, als Katharina herausfindet, das sie die Verfasserin ist, abhauen muss, war eigentlich logisch. Für mich ist es auch logisch, wo sie hingeht, denn sie hat nur einen vertrauten Menschen, eine vertraute Region. Das dürfte aber auch jedem klar gewesen sein. Das Emilio und sein Bär dann auf diese Art sterben, war nicht fair und gerecht. Die beiden haben doch den geringsten Anteil an diesem Roman. Aber vermutlich haben die Schergen nicht so weit gedacht/denken können. Für die war nur wichtig, das sie Sonja ausliefern.


    Das Stephan sich so zu Sonja bekennt, hätte ich auch nie gedacht. Ich hatte vermutet, er leidet still und verkriecht sich immer mehr. Das er dann auch so weit geht und ebenfalls den Weg nach Sibirien antritt - Hut ab. Damit ist meiner Meinung nach auch der Weg für Boris und Johanna frei - auch wenn ich nirgendwo erkennen kann, wie das mit der endgültigen Trennung/Scheidung von Johanna und Stephan geht. Aber vielleicht kann mir das ja mal jemand erklären.


    Das Buch hat mich mitgenommen und gefesselt. Danke, das ich dabei sein durfte

    Wieso werde ich den Verdacht nicht los, das Diderots Zeit in Russland nicht so positiv verlaufen ist, wie er sich das erhofft. hat? Das er krank die Heimreise antritt, ist, glaube ich, nur eine Nebenbemerkung. Das ganze, was eigentlich als so schön vorgegeben wurde, Diderot und die Zarin, die Enzyklophädie etc. etc. war irgendwie von Sender und Empfänger gleichermaßen falsch verstanden worden. Ich vermute, Diderot wird sich zeit seines restlichen Lebens nicht gerade gerne an diese Zeit erinnern.


    Stephan und Johanna - eine Geschichte die so langsam zu einem klaren Ende kommen sollte. Beide leben ihr eigenes Leben, beide haben sich neu orientiert - heute würde man sagen, man trennt sich, lässt sich scheiden und gut ist, aber zur damaligen Zeit scheint diese Denke noch gar nicht präsent zu sein. Hier bin ich dann doch froh, das sich die Welt weiter entwickelt hat und niemand mehr in so einer Art von Ehe gefangen bleiben muss.


    Diese Nebengeschichte mit Darja und Andrej finde ich bezeichnend. So erfährt man auch etwas von den Menschen außerhalb des Dunstkreises der Zarin.


    Was für mich ungewöhnlich war ist die Tatsache, das der Hof fast das ganze Jahr auf Reisen war; entweder zur Besichtigung des Landes, oder vom Winterpalast in den Peterhof und zurück. Das muss doch ein riesengroßer logistischer Aufwand gewesen sein, wenn man sich vor Augen hält, wie einfach damals alles war, wie wenig auf die Schlitten/Fahrzeuge passte -im Gegensatz zu heute mit den entsprechenden Transport-Fahrzeugen.


    Das Sonja so eine Rebellin ist, hätte ich nicht erwartet. Das sie Rebellion übt, das sie einen starken Willen bzw. eine starke eigene Meinung hat, hat sich ja bereits mehrfach gezeigt, aber das???

    Denis Diderot ist endlich endlich in Russland angekommen und besucht Johanna und Stephan zu Hause. Hier sagt/bemerkt Johanna (genau in diesem Zeitfenster) das Stephan sie vollkommen aus seinem Leben ausschließt, das sie nur eine Randerscheinung ist. Trotzdem ist ihr klar, das sie nicht nach Preußen zurückkehren kann und will. Das sie sich ihr eigenes Leben mit der Malerei, der Akademie und mit Boris aufgebaut hat bzw. dabei ist, sich dieses sattelfest aufzubauen, wird ihr vermutlich genau jetzt sonnenklar.


    Stephan hat bemerkt, das er Sonja interessant findet, das er ein Interesse an ihr hat, was über Freundschaft hinausgeht, dies beruht auf Gegenseitigkeit, daher ist es dann auch klar, das die Beiden ein Liebespaar werden. Arme Johanna. Sie ist an Stephan gebunden, liebt Boris und kann irgendwie nicht aus ihrer Haut. Gab es in dieser Zeit eigentlich Scheidungen, in Preußen und auch in Russland? Mir ist das nicht so ganz klar.

    Boris hat mit seiner Familie gebrochen - weil er eben das Rückrat hatte, klar und deutlich zu sagen, das er die Militär-Akademie nicht weiter besuchen wird und sich sein Leben mit Büchern, Schreiben, Poesie etc. einrichten will. Starke Leistung von ihm, auch wenn klar ist, das der Geldhahn jetzt zugedreht sein dürfte.


    Das Johanna ein Problem mit Alkohol hat, habe ich ja schon vermutet, jetzt haben wir Gewissheit. Was ich nicht erwartet hätte, war dieser Auftritt. Ich dachte, sie macht Stephan zu Hause eine Szene und er bemerkt das Problem; das sie den Mumm hat ins Hotel zu den Herren des Diskussionszirkels zu gehen - ola. Doch mehr Alkohol-Probleme und damit verbundene Mut-Ansätze als ich dachte. Aber mal sehen, ob sie vom Alkohol loskommt - nach dieser Blamage; ich würde es ihr wünschen. Ferner wünsche ich ihr, das Stephan auch erkennt, wie viel Schuld er daran hat.

    Okay, hier kommen schon mal einige Informationen an das Licht des Tages, mal sehen, ob ich die in meinem Kopf alle sortiert kriege.


    Als erstes ist jetzt so langsam klar, wo und wie Sonja gelebt hat und wie sie zur Zarin kam, ferner scheint auch erklärt zu sein, woher Sonja genau stammt, obwohl ich das Gefühl habe, irgend etwas fehlt hier noch - ich kann es aber noch nicht erklären bzw. greifen.


    Johanna und Stephan werden von der Zarin empfangen, aber: ich habe das Gefühl, Stephan's Auftrag ist der Zarin bereits klar und sie wird sich da bestimmt noch ein Spielchen überlegen. Johanna scheint sich mehr als Fehl am Platze zu fühlen, irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, als wäre es der Zarin recht, wenn Johanna sehr wenig bis gar nicht erscheint. Das Johanna Boris trifft, scheint Schicksal zu sein und bestimmt noch ein weiterer Strang in dieser Geschichte zu werden.


    Stephan darf bei der Zarin insoweit erscheinen, als das er Teilnehmer von Rede-/Diskussionsrunden ist. Allerdings werde ich auch hier -immer wieder- das Gefühl nicht los, als würde die Zarin ihn testen. Bei sog. einfachen Themen zur Literatur ist sie häufig seiner Meinung bzw. nimmt seine Meinung gerne an, bei politischen Themen scheint sie sich zwar alles anzuhören, diese Informationen aber nur wenig bis gar nicht zu berücksichtigen. Mal sehen, ob ich mich täusche.


    Boris scheint ein zerrissener Charakter zu sein. Laut Familie soll er die Militär-Akademie besuchen und auch möglichst gut abschließen, er selber sieht sich dort aber so gar nicht. Er scheint ein poetischer Kopf zu sein, der sich lieber mit Worten statt mit Strategien beschäftigt. Ob er das in Zukunft gegenüber seiner Familie vertreten kann oder ob er sich den Ansichten beugen muss?


    Johanna scheint dem Alkohol zugetan zu sein. Ich befürchte, das war früher häufiger der Fall, als man erfahren hat. Die Damen hatten mehr oder weniger gar nichts, die Herren waren unterwegs, hatten Kontakte und die das wars....


    Das die Zarin sich Liebhaber hielt und aktuell auch hält, siehe Grigori Orlow, ist ja das eine, das diese Herrn aber in mancher Beziehung ein gewisses Machtverhalten an den Tag legen, dürfte nicht in ihrem Sinne gewesen sein. Ich gehe davon aus, das G. orlow sich sehr sicher fühlt und auch versucht, mit zu regieren, auch wenn er die Zarin nicht heiratet.


    Stephans Kontakte zu den anderen Teilnehmern der Diskussionsrunden mit der Zarin werden stärker und intensiver. Ich gehe davon aus, dass er seine sog. freie Zeit lieber mit diesen Menschen verbringt, als zu Hause bei seiner Frau zu sein.


    Katharina hat, wie ich erfahren habe, Schulen für die Bauernkinder errichtet und hofft, das diese auch angenommen werden. Ich gehe aber davon aus, das dies nur in den Wintermonaten der Fall ist, denn in der Sommerzeit wird doch jede Hand auf dem Feld benötigt.... Das sie Sonja ebenfalls in eine Schule bzw. dann Akademie bringt, finde ich sehr gut; ich vermute, sie hofft auf diesem Wege, Informationen zu erhalten, wie der Lehrkörper ist bzw. wie die Schüler diese Schulform annehmen.

    Ziemlich spät komme ich denn jetzt auch dazu, meine Meinung zu sagen:


    Ich bin gut in das Buch reingekommen, vermutlich auch durch den Prolog und die Karten, die für mich doch sehr hilfreich sind; wichtig für mich auch die Personen- bzw. Zeittafel.


    Einiges wusste ich zwar noch von Katharina der Großen, aber beim Lesen habe ich festgestellt, das einiges doch entweder nicht mehr präsent oder nicht so deutlich gesagt wurde.


    Ich finde es sehr schön, das Katharina sich der kleinen Sonja in dieser Art annimmt. Was mich zum Nachdenken gebracht hat, ist die Art und Weise, wie die Beerdigungs-Feierlichkeiten beschrieben wurden. Das diese auf russische bzw orthodoxe Art geschahen, hatte ich nicht erwartet. Ich dachte, da dieser schwache Mensch Peter ein Faible für alles Preußische hatte, er hätte seine Beerdigung bereits in jungen Jahren geplant und sich stark an die Abläufe in Preussen gehalten.


    Die "Nebengeschichte" mit Boris ist interessant, auch wenn ich noch nicht so ganz durchschaue, was es damit auf sich hat, aber vermutlich klärt sich das im Laufe der weiteren Geschichte, Was ich allerdings daraus bereits jetzt entnehme, die Lebensart und Weise der sog besseren Bürger.


    Die Sache mit Stephan und Johanna wird sicherlich noch für einiges an Durcheinander sorgen. Zumindest die Fahrt nach Russland scheint nicht so ganz einfach zu sein, und das nicht aufgrund der Unbequemlichkeit der Reise, sondern auch auf der sog. zwischenmenschlichen Ebene. Ich gehe auch davon aus, das beide mit vollkommen anderen Vorstellungen und Ansichten in dieses Land reisen. Aber mal sehen, vielleicht täusche ich mich ja auch

    Danke ich glaube, diese Worte brauche ich wirklich. Ich hab das Gefühl, im Hamsterrad den Ironmen bzw. Ironwomen zu fahren.


    Bügeletiketten hab ich schon überall da reingemacht, wo es möglich war, aber Madam hat so viele Sachen, die nicht gebügelt werden dürfen... da muss ich leider nähen, z.B. ihren ach so geliebten Pelzmantel, die Pelzjacke, den dazugehörenden Muff... Einen Wollmantel, der nur gedampft werden darf (wobei ich mich schon die ganze Zeit frage, ob der überhaupt noch passt...)


    Ich bin in der Wohnung gewesen, hab alle Rollos verändert, hab die letzten, unverwüstlichen Blumen geholt und auf meiner Terrasse geparkt (bis auf einen, den muss Männe klein machen und in die Tonne hauen oder unsere Türken nehmen den mit). Ich bin vorher am Schwimmbad vorbei gefahren und hab geguckt, ob die auf haben, dann wäre ich erst eine Stunde schwimmen gegangen - aber wegen Reparaturarbeiten geschlossen..... Hab in der Wohnung nachmal Fotos gemacht, und denke jetzt darüber nach, was noch geprüft werden muss, was schon geprüft wurde, was noch wie lange dauern könnte bis die Sachen weg können. Unsere Türken sind so etwas von lieb. Die haben uns angeboten, das wir anrufen, wenn wir ein bestimmtes "Feld" fertig haben, dann holen sie die Sachen ab, einer in der Familie hat eine große Halle, dort kann alles gelagert werden und dann können die dort in aller Ruhe ihren Wagen packen bevor sie "nach Hause fahren". Sagte ich schon, das ich diese Familie sehr gut leiden kann?


    Da ich ca. 50 km von meinem Arbeitgeber weg wohne, ist die Gefahr, gesehen zu werden, geringer als wenn ich irgendwo innerhalb des sog. Geschäftsgebietes wohnen würde, aber ihr habt recht, ausgerechnet dann, wenn man es nicht brauchen kann, fährt irgend so ein Held ausgerechnet dort vorbei und sieht/erkennt mich. Ich hab jetzt beschlossen, ich hefte das ganze Schriftzeugs noch ab (damit ich nicht alles durcheinander bringe und auch wieder in meinem Büro treten kann), dann werde ich mich auf die Couch legen und Tennis gucken, ich hab eben im Radio gehört, das in Halle gespielt wird.