Auch ich bin gut wieder angekommen und bin schon ganz gespannt auf die verkürzten Reihen, denen ich mich morgen widmen werde. ![]()
Beiträge von Karthause
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Das ist aber schade, Toebi.
Vielleicht klappt es beim nächsten Treffen. -
Führst du die süße Miezekatze am Samstag Gassi ins UPH? Melde mich auch zum Streichel an, sie wird wohl nicht die Krallen ausfahren.
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Bei den verkürzten Reihen muss ich euch mal über die Schulter schauen, die habe ich auch noch nicht gemacht.
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Gerade blättere ich das Buch durch. Da sind ja wirklich zauberhafte Dinge drin. gut, für manche bräuchte ich größeres Gerät, deshalb werde ich mich erst einmal an die kleinen Sachen halten.
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Vielen Dank an Wolke und den Verlag.
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So sind sie halt, unsere Männer.
Deshalb lieben wir sie ja.Ich freue mich schon sehr auf euch.
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Bei mir ist der 18. 4. auch fest eingeplant. Vielleicht sollte ich bis dahin doch mal was fertigstellen...
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Öhm, räusper, ich habe gerade festgestellt, dass ich mich ab dem 25. April bei einer anderen Leserunde angemeldet habe. Parallel lesen wir schwierig, der Dostojewski ist ja keiner, den man so nebenbei liest. Ich muss mal schauen, wie ich es gebacken bekomme, denn Schuld und Sühne würde ich sehr gern lesen. Vielleicht schnecke ich dann hinterher, wenn ihr noch nicht zu weit seid.
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Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag, lieber Voltaire.

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Ich wünsche allen eine gute Fahrt und viel Spaß beim Eulentreffen.

Hoffentlich langweilt ihr euch nicht zu sehr.

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Alles Gute zum Geburtstag!

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Wie süß ist das denn? Ich bin ja hin und weg.
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Der 3.6. ist ok, vorallem, weil ich für den Juni noch gar nichts geplant habe.
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edit sagt, dass ich keine Ahnung vom Aktivieren vo Re-read-Leserunden habe,
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Voltaire, es ist so ein schönes Buch. Es ist unterhaltend, macht nachdenklich, ist witzig und ein wenig traurig - alles gleichzeitig auf nur 288 Seiten. Lass' es nicht erst einstauben.

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Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Albrecht Knaus Verlag
ISBN-13: 978-3813506471Der Verlag über das Buch
Zwei Frauen, ein altes Haus und eine Art von Familie
Das „Polackenkind“ ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine Andere liebt. Vera und Anne sind einander fremd und haben doch viel mehr gemeinsam, als sie ahnen.
Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.
Der Verlag über die Autorin
Dörte Hansen, geboren 1964 in Husum, lernte in der Grundschule, dass es außer Plattdeutsch noch andere Sprachen auf der Welt gibt. Die Begeisterung darüber führte zum Studium etlicher Sprachen wie Gälisch, Finnisch oder Baskisch und hielt noch an bis zur Promotion in Linguistik. Danach wechselte sie zum Journalismus, war einige Jahre Redakteurin beim NDR und arbeitet heute als Autorin für Hörfunk und Print. Sie lebt in der Nähe von Hamburg. „Altes Land“ ist ihr erster Roman.
Meine Gedanken zum Buch
Es gibt Bücher, die sprechen mich auf den ersten Blick an. „Altes Land“ von Dörte Hansen war so eines und das Innere des Romans hielt, was das Äußere versprach.
Zitat„Dit Huus is mien un doch nich mien, de no mi kummt, nennt’t ook noch sien.“ (S. 7)
In dem Roman über Fluchten und der Suche nach Geborgenheit, über das entwurzelt Sein und das Heimatgefühl breitet die Autorin sehr leise, aber eindringlich ein Panorama von Land und Leuten in den nahe der Elbe gelegenen Obstmarschen aus. Sie erzählt von Hildegard, die nach dem Krieg als Flüchtling auf den Hof kam und durch ihre Heirat mit Karl, dem Hoferben, ein Stück Heimat suchte, aber nie dort ankam und wieder ging. Ganz anders Vera, ihre Tochter, die, von ihrer Mutter verlassen, mit Karl dort bleibt und über Jahrzehnte keine Hand an Haus und Hof legt, um etwas zu verändern. Sie lebt dort, doch ihre Wurzeln sind nur an der Oberfläche.
Zitat„… sie konnte hier nicht weg. Sie war ein Moos, das nur an diesen Mauern hielt. Das hier nicht wachsen konnte oder blühen, aber doch bleiben. Sie war ein Flüchtling, einmal fast erfroren, nie wieder warmgeworden. Ein Haus gefunden, irgendeins, und dort geblieben, um nur nicht wieder in den Schnee zu müssen.“ (S. 222)
Frischen Wind bringt dann Anne, ihre Nichte, auf das Gehöft, die mit ihrem Sohn Leon aus Hamburg-Ottensen vor einer gescheiterten Beziehung und den jungen, ökologisch korrekten Helikopter-Müttern geflohen ist.
Dörte Hansen scheint sie alle persönlich zu kennen, ihre Romanfiguren. Sie hat sie facettenreich und wie aus dem Leben geschnitten beschrieben. Jeder hat seine eigenen charismatischen Zügen, ist ein Wesen, das einzigartig anmutet. Trotz aller Unterschiede sind sich die beiden Heldinnen näher, als sowohl der Leser und auch sie selbst zunächst vermuten. Sie sind allein, Einzelgängerinnen, die sie von der Allgemeinheit abheben. Die Autorin ist eine ausgezeichnete Beobachterin, warmherzig, aber mit spitzer Feder, einem Augenzwinkern und einer gewissen Scharfzüngigkeit zeigt sie unterschiedliche Lebenskonzepte auf.
Dass die Autorin Linguistin ist, merkt man jeder Seite dieses Romans an. Kein Wort ist zu viel, keines zu wenig. Die Geschichte hat Tiefe, Herzenswärme und Witz und ist vollkommen frei von jeglichem Heimatkitsch und Herz-Schmerz-Geplänkel. Ich habe in den letzten Wochen viele gute und sehr gute Bücher gelesen, aber dieses war ein Wohlfühlbuch im allerbesten Wortsinn. Es nahm mich gefangen, in Gedanken schlenderte ich die Dorfstraße entlang und sah all die Menschen, die mir gute Bekannte zu sein schienen, vor meinem inneren Auge.
„Altes Land“ ist ein Roman, mit dem Dörte Hansen in dem ihr eigenen, wunderbaren Sprachstil Land und Leuten ein Denkmal setzt. Ich habe jede Seite genossen, es ist schon jetzt eines meiner Jahreshighlights 2015. Er klingt immer noch in mir nach.
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Gebundene Ausgabe: 574 Seiten
Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt
ISBN-13: 978-3627002145Der Verlag über das Buch
Paul Zakowski sitzt seit dem frühen Morgen in der Abgangszelle seines Gefängnisses, in dem er ein paar Jahre verbracht hat, und hofft und flucht und betet. Er wartet auf seine Entlassung. Aber die darf eigentlich nicht sein. Nicht, dass er ein Unhold wäre oder ein Gewalttäter. Nein, Zakowski ist Einbrecher, erfolgreicher Einbrecher, und das hat ihm der Staat mit insgesamt acht Jahren und vier Monaten Haft vergolten. Allerdings in drei verschiedenen Prozessen. Von der ersten Strafe hat er inzwischen zwei Drittel verbüßt, der Rest wurde zur Bewährung ausgesetzt. Eigentlich müsste die Staatsanwaltschaft jetzt die anderen beiden Strafen in Vollzug setzen. Zakowski ist sich im Klaren, dass die Telefondrähte in der Anstalt heiß laufen. Jeder will verhindern, dass er freikommt. Bis 17.00 Uhr haben sie Zeit, dann müssen sie ihn rauslassen. In der Abgangszelle, neben dem großen Tor in die Freiheit, harrt Zakowski aus. Während sich draußen die Weichen für seine Zukunft stellen, gerät Zakowski in den Sog seiner Erinnerung: Unerhörte Geschichten und Ereignisse aus seinem Leben steigen in ihm auf, und seine nicht gerade tadellose Vergangenheit fliegt an ihm vorbei.
Der Verlag über den Autor
Peter Zingler, 1944 geboren, aufgewachsen im Rheinland. Schulabbruch, danach Ein- und Ausbrecher. Aufenthalte in Marokko, Sizilien, Jamaika, über ein Jahrzehnt in internationalen Gefängnissen. Nach der letzten Haftentlassung 1985 Journalist, Buch- und Filmautor, Regisseur. Drehbücher für mehr als 70 Kino- und Fernsehfilme, darunter 19 Tatort-Folgen. Der Adolf-Grimme-Preisträger und Vater von sechs Kindern lebt in Frankfurt am Main. Die ARD wird im Februar 2015 den Zweiteiler Die Himmelsleiter senden, zu dem Peter Zingler in Anlehnung an seine eigenen Nachkriegserlebnisse das Drehbuch schrieb.
Meine Gedanken zum Buch
Es ist der 30. Dezember. Eine Woche zuvor hatte überraschend ein Richter Paul Zakowski, Peter Zinglers Alter Ego, den Rest seiner zweijährigen Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt. Nun sitzt er seit den frühen Morgenstunden in der Abgangszelle des Gefängnisses und wartet auf seine Entlassung, die eigentlich fast unmöglich erscheint, warten doch noch zwei weitere Gefängnisstrafen auf ihn. Für zwei Jahre und vier Monate des Landgerichts Bonn und weitere vier Jahre des Landgerichts Frankfurt liegen noch keine Vollstreckungsbefehle vor. Hinter den Kulissen wird eifrigst telefoniert und beraten, kann man Zakowski wirklich frei lassen? Wenn bis 17 Uhr keine der beiden Strafen in Vollzug gesetzt wird, muss er entlassen werden. Aber wer ist einen Tag vor Silvester noch zu erreichen? Währenddessen schweifen Pauls Gedanken in die Vergangenheit ab. Wie wurde er zu dem schweren Jungen mit der beachtlichen kriminellen Karriere?
Während der Wartezeit, auf der letzten Etappe seiner Inhaftierung, begleitet der Leser den Protagonisten von 6.00 bis 16.50 Uhr. Mit wechselnden Zeitebenen schafft der Autor eine Art doppelter Spannung. Werden sich die Tore der Haftanstalt wirklich öffnen? Wie sieht die Vergangenheit von Paul Zakowski aus? Die Geschehnisse in der Anstalt werden minutiös geschildert, der Leser weiß in dieser Erzählebene immer etwas mehr als Paul, der nicht über die Geschehnisse hinter den Kulissen informiert ist und nur warten und spekulieren kann. Anders ist es bei Pauls Erinnerungen. Diese werden von einem Erzähler in hauptsächlich in Form von Episoden und Anekdoten geschildert. Durch das Abschweifen von Pauls Gedanken während seiner Wartezeit erhält der Leser eine ausgezeichnete Innensicht auf Paul Zakowski und erfährt, was den Menschen und Täter Zakowski ausmacht. Ich empfand diesen Roman als sehr spannend. Allerdings war dies keine Spannung wie man sie bei einem Thriller findet und die einen fast atemlos lesen ließ. Sie war subtiler, unterschwelliger. Es war das einfache gespannt Sein auf die weitere Handlung.
Ich habe die Geschichte um Paul Zakowski und die Selbstreflexionen des Autors sehr gern und mit viel Begeisterung gelesen. Peter Zingler weiß ganz genau, wovon er schreibt. Dieser Roman ist autobiografisch. Der Sprachstil ist der Handlung sehr angepasst. Das langsame Vergehen der Zeit in der Abgangszelle wird spürbar, im Gegensatz dazu werden die Rückblicke sehr flott und mitunter mit einem Augenzwinkern erzählt.
Mit „Im Tunnel“ hat Peter Zingler den ersten Teil seines autobiografischen Romans vorgelegt. Ich habe ihn sehr gern gelesen und erwarte nun mit entsprechender Vorfreude den auf er letzten Seite angekündigten zweiten Teil. Ein Blick in die Biografie des Autors lässt mich erahnen, dass dies dann der Roman einer außergewöhnlichen Wandlung werden könnte.
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Alles Gute zm Geburtstag!

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Zitat
Original von Knoermel
Ich habe gar nicht gefragt, sondern nur in den Kalender eingetragen. Mal sehen wann es ihm auffällt.
Ich hab' zu meinem Mann gesagt, am 27. Juni könne er sich den Tag ganz nach seinem Gusto einteilen.
Fragen muss ich auch nicht wirklich, ich sage auch nur Bescheid.