Beiträge von büchervamp

    Eine Welt zwischen Leben und Tod

    Cover: Ein sehr schönes Cover, für mich passend zum Thema, in Original noch schöner als auf dem Bild.


    Inhalt: Ein Jahr nach dem Tod von Jim, Bee's Großerliebe, trifft sie sich wieder mit ihrer alten Clique. Den Tod ihres Freundes hat sie nur schwer verwunden und irgendwie bleibt bei ihr das Gefühl, dass ihre Freunde mehr darüber wissen, als sie zugeben wollten. Nach einem Unfall befinden sich die Freunde in der Niemlaswelt und endlich hat Bee die Chance zu erfahren, was wirklich passiert ist.


    Meine Meinung: Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte war ich sehr neugierig auf die Geschichte, da ich die Idee sehr spannend finde. Die Geschichte wird aus Sicht von Bee erzählt und deckt nach und nach die Ereignisse um Jim's Tod auf. Bee lernt in der Zeit in der Niemalswelt ihre Freund das erstemal richtig kennen. Jeder aus der Clique hat seine eingen Geheimnisse und Ängste und verschiedene Arten diese in der Niemalswelt zu bewältigen.


    Ich finde die Gruppendynamik macht die Geschichte interessant und so werden die Wiederkehrenden Tage in der Niemlaswelt nicht langweilig. Bis zum Schluss bleibt die Geschichte spannend und hält Wendungen bereits. Die in einem mitreißenden Ende ihren Höhepunkt finden.


    Die Stimme der Hörbuchsprecherin finde ich sehr angenehm und fesselnd. Für mich sehr passend zu der Erzählten Geschichte von Bee.


    Fazit: Fesselnd und spannend bis zum Schluss, eine Mischung aus Detektivarbeit und Gruppensynamik. Verschiedene Charaktere mit Tiefe. Bis zum Schluss bleibt die Frage, war die Niemlaswelt real?


    Klare 10 von 10 Eulenpunkte

    Cover: Gefallen tut mir das Cover gut, es ist schön gestaltet, allerdings hätte ich hier vielleicht nicht direkt zum Hörbuch gegriffen.

    Inhalt: Emmet bewirtschaftet mit seinen Eltern und seiner Schwester eine Farm auf dem Land. Bis zu dem Tag als er krank wird und alles anders wird. Kaum geht es ihm wieder besser, schicken seine Eltern in zu der alten Buchbinderin in den Sümpfen und das obwohl seine Eltern Bücher hassen.

    Nachdem Emmet erkannt hat das er ein geborener Buchbinder ist, geht er in seiner Arbeit auf, bis seine Lehrmeisterin plötzlich stirbt und er erkennen muss, dass nicht jeder das Buchbinden als "gute Gabe" einsetzt.

    Meine Meinung: Die Sprecherstimme fand ich sehr angenehm und habe das Hörbuch sehr genossen.

    Nach dem Ende der Geschichte bleibe ich aber mit gespaltenen Gefühlen zurück.

    Die Idee der Geschichte finde ich sehr spannend und die Geschichte gut ausgearbeitet. Allerdings könnte der Erzählstil an einigen Stellen etwas flotter sein, oft entstand für mich der Eindruck das die Geschichte auf der Stelle tritt.

    Wenn die Menschen ihre Erinnerungen nicht mehr ertragen, können sie sich binden lassen und vergessen. Die Erinnerungen werden in Bücher gebunden, allerdings gibt es auch viele Menschen die diese Gabe missbrauchen und Profit sehen, wo Hilfe angebracht wäre.

    Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, aber es gibt nur einen Wechsel. Dadurch bekommt der Hörer einen interessanten Einblick in zwei Charaktere.

    Emmet wirkt zu Beginn jung und unerfahren, er hat nicht viel ausser der Farm gesehen. Jetzt wird er in eine andere Welt hineingeworfen die so viel verdorbener und schlechter erscheint.

    Lucian dagegen musste sich immer behaupten und will eigentlich nur die Anerkennung seines Vaters, dabei aber auf keinen Fall wie dieser werden.

    Trotzdem scheinen sich die beiden auf eine Art zu brauchen und treffen immer wieder auf einander.

    Dabei gibt es ein zusätzliches Spannungsverhältnis, da Emmet ab einem gewissen Punkt seine Erinnerungen zurück bekommt und auch möchte das Lucian sich wieder erinnern kann.

    Gut gefallen hat mir, dass hier auch viel Gesellschaftskritik verpackt wurde, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

    Fazit: Tolle Geschichte mit Schwächen im Spannungsbogen, dafür eine sehr angenehme Hörbuchstimme.


    6 von 10 Eulenpunkten

    Zerbrochen und Anders

    Cover: Finde ich sehr schön und passend für die Geschichte. Man bekommt direkt einen Eindruck wie so eine Arche aussehen könnte. Persönlich finde ich das gut, da hier doch viel Fantasy gefragt ist.


    Inhalt: Die welt ist zerbrochen und es sind nur 21 große Archen übergeblieben. Zerbrochene Stücke die zu neuen Zufluchten geworden sind. Jede einzigartig anders, nicht nur vom Aussehen, sonders auch im Wesen der Einwohner, die darauf leben. So gibt es nicht nur verschiedene Charkterzüge, die auf den verschiedenen Archen besonders ausgeprägt scheinen, sondern auch Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Wie Ophelia, die durch Spiegelreisen kann und durch Berührung die Geschichte von Gegenständen erfassen kann.

    Sie lebt auf der Arche Anima und arbeitet dort in einem Museum, bis zu dem Tag, als entschieden wird, dass sie den Nachkommen der Pol-Arche heiraten soll, hier nimmt ihre Reise in eine neue Welt und ein neues Leben ihren Lauf.


    Meine Meinung: Die Welt ist magisch und auf ihre verschiedenen Arten scheint sie unendliche Möglichkeiten zu bieten. Die beiden Archen Anima und Pol könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich finde die Beschreibungen sehr schön und gelungen, es entsteht schnell ein Bild welches zunehmend mehr Gestalt annimmt.


    Die Charaktere haben mich faziniert, von Sympathie bis Abscheu ist alles dabei. Für mich haben viele Charaktere stark polarisiert, sodass ich mit den Charakteren mitgefühlt habe.


    Ein wenig irritierend fand ich allerdings die scheinbar unendliche Geduld von Ophelia, sie wird aus ihrer Heimat und ihrem Leben herausgerissen. Sie kommt auf eine andere Arche und wird nicht nur von ihrem Verlobten abgelehnt und gedehmütigt. Nie scheint sie sich zu wehren, was für mich nicht schlüssig war und auch nicht in den Kontext gebettet wurde.

    So wurde der Mittelteil für mich etwas langatmig und hätte mehr Spannung vertragen.

    Zum Ende wurde es aber nochmal spannend...daher bin ich auf den zweiten Teil gespannt.


    Fazit: Traumhafte Fantasywelt, spannende Charaktere. Viele interessante Fortsetzungmöglichkeiten, leichte Schwächen im Spannungsaufbau.

    Freue mich aber auf eine Fortsetzung.


    Von mir gibt es 8 von 10 Eulenpunkten

    Leise sanft und schön...


    Cover: Das Cover finde ich schön, es lässt eine Verbindung zur Herkunft des Autors zu und war für mich auch passend für die Geschichte.


    Inhalt: Nishino ist auf den ersten Blick ein toller Liebhaber und hat seine eigene Art mit der Liebe umzugehen. Für ihn irgendwie immer greifbar, aber nicht fest zu halten.


    Meine Meinung:

    Es war mein erstes Buch der Autorin, aber es hat mir sehr gut gefallen und wird daher bestimmt nicht das letzte sein.

    Die Geschichte wird aus Sicht der zehn Frauen geschildert, die Nishino geliebt hat.

    Dabei erfährt der Leser viel über Nishino und die Liebe. Hier wird besonders herausgearbeitet wie die zerbrechlich die Liebe sein kann und wie schnell heute die Liebe sich ändert. Zusätzlich bekommt man einen Einblick in die japanische Kultur, was der Geschichte zusätzlich Charakter verleiht.

    Der Schreibstil ist klar und direkt, was zu meiner Vorstellung von einer japanischen Autorin gut gepasst hat.

    Die Geschichte ist sehr leise, aber trotzdem nicht langweilig.


    Fazit: Eine schöne und sanfte Geschichte über Liebe und die Probleme sie fest zu halten.


    Von mir gibt es 10 Eulenpunkte (10/10)

    Die Eigenarten der Büchersammler und Autoren bekommt eine Bühne, gleichzeitg ein genial geplanter Coup und einige glückliche Gewinner in der Grauzone.


    Cover: Das Cover passt gut zu den bisherigen Stil der John Grisham Bücher, es ist nicht sehr spektakulär, aber wirkt chic.


    Inhalt: Nachdem die Manuskripte von F.Scott Fitzgerald gestohlen worden sind, fehlt von Ihnen jede Spur. Zwar konnte das FBI zwei der Räuber schnappen, aber diese schweigen. Es gibt einige Verdächtige, aber Bruce Cable, der eine erfolgreiche Buchhandlung in Florida führt, könnte der Schlüssel sein. Hier kommt die junge Autorin Mercer ins Spiel, sie soll verdeckt mehr über den Verbleib der Manuskripte herausfinden.


    Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Geschichte fliegt so dahin. Ich musste immer weiterlesen, obwohl hier wenig rasante Handlung geboten wurde. Trotzdem wird man in den Sog der Geschichte gezogen.

    Mercer wird von Elaine zu der geheimen Spionage angeheuert und kehrt in das Strandhaus ihrer verstorbenen Großmutter Tessa zurück. Dort hat sie die schönste Zeit ihres Lebens verbracht. Sie hat definitv Zweifel ob es richtig ist und kämpf häufig mit Schuldgefühlen, doch irgendwie ist sie auch von Cable faziniert.Gleichzeitig versucht sie ihre Schreibblockade zu überwinden und endlich wieder etwas zu finden was eine Geschichte lesenswert macht

    Cabel ist ein sehr interessanter Charakter, er wirkt sehr chamant und nett, dass macht es schwierig zu glauben, dass er was mit den gestohlenen Manuskripten zu tun hat. Allerdings ist er einer der wenigen Charaktere wo ich als Leser immer das Gefühl hatte, dass hier nicht alles preisgegeben wird. Obwohl wir im Verlauf der Geschichte viel über ihn erfahren.

    Am besten hat mir die illustre Schriftstellergemeinschaft gefallen, die skuril, schrullig und problembelastet ist, aber auch immer sehr sympatisch. Alle mit liebevollen eigenarten und eigenen Problemen, die aber irgenwie wie eine kleine Familie auf mich gewirkt haben.

    Beeindruckt hat mich auch der ausgeklügelte Diebstal der Manuskripte und die letztendliche Auflösung. Fand ich spannend zu lesen und war wirklich gut durchdacht. Hier wird immer wieder mit der Frage nach falsch oder richtig gespielt und deutlichen Bewegungen in Grauzonen auf allen Seiten.


    Fazit: Lesenswerter Roman, mit tollen Charakteren und einer ansprechenden Handlung. Der auch ohne rasante Szenen Spannung erzeugt. Stellt an jeden Leser die Frage nach Richtig oder Falsch.

    Cover: Ich nehme mein Koffer und gehe, genau das drückt das Cover für mich aus. Daher passend zur Geschichte.


    Inhalt: Julia hat genug und verlässt ihren Mann, diesmal endgültig. Aus dem geordneten Alttag ins Chaos, versucht Julia irgendwie sich in ihrem Alltag zurechtzufinden, da kommt der "Job" als Haussitter gerade recht, auch wenn der Vermittler erst etwas dubios wirkt.


    Irgendwie stolpert sie dann in die liebevolle und inoffizielle WG von Frau Smit, so nimmt der Weg zum Happyend seinen Lauf.



    Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Abschnitte von der Länge gut.


    Die Geschichte ist aus der Perspektive von Julia geschrieben, sie trennt sich nach erneuten Ehebruch ihres Gatten von diesem. Es wird schnell klar, dass hier ein klaren Abhängigkeitsverhältnis zwischen den beiden besteht und das nicht nur finanziell. Sie selber vergleicht es mit der Rauchentwöhnung, allerdings scheint Julia auch nicht wirklich eigenständig.


    Sie stolpert praktisch in die Rolle als Haussitter/ Pflegerin von Frau Smit, die zur Zeit im Koma liegt. Allerdings steht der Neffe schon bereit sein Erbe anzutreten.


    Aber die scheinbar allein lebenden Frau Smit, hat in ihrem Haus ein reges kommen und gehen. Von der Nachbarskatze bis zur Nachbarstochter, dem freundlichen Drogendealer von nebenan und einer geschäftstüchtigen Hairstylistin ist alles dabei. Bei so vielen Charakteren kommt auch viel Ballast und viele Schicksalsschläge zusammen.


    Hier hat mich die Geschichte von Veronique noch am meisten bewegt. So werden in der Geschichte aber viele aktuelle gesellschaftliche Probleme aufgegriffen wie Misshandlung, Vereinsammung im Alter und sonstige Sorgen um Geld und Familie.


    Beim lesen hofft man immer auf ein Happyend mit Bodenhaftung, was auch bis zu einem gewissen Grad erreicht wird, aber für mich war es irgendwann zu viel Schicksal das hier zusammen kam. Zwar wird eine schöne und wünschenswerte Lösung geboten, diese hatte für mich aber keinen Bezug mehr zur Realität. So wurden auch Themen wie Scheidung und die Arbeit von Sozialstellen eher mit einer sehr einseitigen Sicht in die Geschichte verflochten, hier hätte ich mir doch einen größeren Realitätsbezug gewünscht um die Geschichte ein wenig zu erden.


    Die Charaktere waren für mich trotzdem sehr liebevoll gestaltet und auch durchaus amüsant in ihren Interaktionen, allerdings hätte ich mir gerade bei Julia mehr Entwicklung gewünscht.


    Fazit: Liebevolle Charaktere und amsüante Situation, gut verpackte Gesellschaftskritik und ein Happyend mit viel Kitsch und guter Fügung. Wünschenswerte Allroundlösung, zum Teil mit wenig Realitätsbezug. Trotzdem eine unterhaltende Lektüre für zwischendurch.


    Für mich solide 5 Eulenpunkte.

    " Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende"....trifft hier gut zu. Es ist wirklich alles sehr gut. Happyend und so...

    Ich mag das persönlich, obwohl hier kein Realitätsbezug mehr hergestellt werden kann.


    Das bei all den verschiedenen Schicksalschlägen, die diese ungewöhnliche WG-Bewohner wiederspiegelt, dann alles endlich irgenwie besser ist, ist eine schöne Vorstellung. Hier geht es ja um Fikiton und das "gute" Ende.

    Die Vorstellung ist schön und toll, dass Julia hier irgendwie eine Art Familie gefunden hat, aber bis sie wirklich im Leben steht ist es noch ein weiter Weg.

    Für mich hat Sie ihren Mann gegen die WG getauscht, denn wirklich eine eigene Meinung hat sie für mich immer noch nicht. Denke hier wäre mehr potenzial gewesen für Julia's Charakterentwicklung.


    Einen Kritikpunkte habe ich auch, der aber bereits hier diskutiert wurde.

    Interessant das eine Ehe so schnell geschieden werden kann, und gut das ein Ehepartner praktisch "mittellos" zurück bleiben kann. Finde ich schade für die Geschichte, da es hier einfach gewesen wäre es realitätsnäher zu gestalten.

    Habe jetzt die beiden letzen Abschnitte am Wochenende beendet, bin aber erst heute wieder Online.


    Also jetzt kennen wir alle Figuren und ihre Schicksale. Mir persönlich war es auch ein wenig zu viel. In diesem Haus kommen ja alle Gesellschaftsdramen vor, die zur Zeit bewegen.

    Da fehlt mir irgendwie der Realitätsbezug. Allerding wäre so eine WG durchaus ein guter Lösungsansatz. Darf halt nur keiner krank werden und ins Krankenhaus kommen. Besonders nicht die Besitzerin des Hauses.

    Es wird immer voller im Hause Smit, finde ich recht gewöhnungsbedürftig, besonders da irgendwie keiner Info an Julia geben. Aber Julia geht schon recht entspannt damit um.


    Den Neffen finde ich immer noch sehr unsympatisch, er scheint keine emotionale Verbindung zu seiner Tante zu haben.

    Seine Tante scheint da eine andere Lebenseinstellung gehabt zu haben. Sie hat scheinbar für viele Leute ein offenes Ohr gehabt und Hilfe angeboten.


    Mal sehen wie es mit dem Haus weitergeht. Eigentlich wäre es doch schön, wenn Julia auf das Haus aufpassen könnte.


    In diesem Abschnitt hat mich am meisten Veronique's Geschichte bewegt.

    Produktinformation (amazon)

    • Broschiert: 352 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2019 (31. Januar 2019)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3404177606
    • ISBN-13: 978-3404177608
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
    • Originaltitel: Anatomy of a Scandal


    Klappentext (amazon):

    Sophie ist glückliche Ehefrau des charismatischen Parlamentspolitikers James. Bis er ihr eine Affäre mit seiner Assistentin gesteht. Die ihn nun wegen Vergewaltigung verklagt. James leugnet und setzt auf die Loyalität des Premierministers, der ihm noch einen Gefallen schuldet. Staatsanwältin Kate sieht die Anklageschrift mit großem Interesse auf ihren Schreibtisch flattern. Aus Gründen, die in ihre Zeit in Oxford zurückreichen. Ein Prozess mit unerwartetem Finale stellt Loyalitäten auf den Prüfstand. Und verändert nicht nur Sophies und James‘ Leben ....


    Rezi:


    Schuldig oder nicht?


    Cover: Finde ich ansprechend gestaltet, aber war für mich nur zum Teil passend zur Geschichte.


    Inhalt: James ist ein angesehener Politiker, der allerdings mehr auf das Ansehen, als auf politische Ziele aus ist. Mit einer guten Vita von tollen Privatschulen, gute Verbindungen zur Regierung und einem charmanten Auftreten, lebt einer ein angenehmes Leben in der englischen High Society.

    Passend in seiner Welt ist seine hübsche Ehefrau und seine Kinder.

    Ein angenehmes Leben, bis zu dem Tag an dem seine Affaire auf fliegt und alles in Wanken gerät.


    Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir gut gefallen und durch die Perspektiv- und Zeitwechsel kommt eine gewisse Spannung auf.

    Allerdings finde ich, dass der Spannungsbogen durchaus früher hätte Anfangen können.

    Trotzdem gibt es viele Wendungen, die zumindestens kein offensichtliches Ende vermuten lassen.


    Die Charaktere haben eine gewisse Tiefe, die mit der Zeit aufgedeckt wird.

    Durch die verschiedenen Erzählungen aus der Vergangenheit versteht man zum Ende besser.


    Die Geschichte verknüpft den Prozess sehr schön mit der Vergangenheit und deckt nach und nach die Beweggründe der Charakter auf.


    In Sophie hat James einen Ehefrau die ihren Mann bedingungslos liebt und an seine Ehre glaubt, jedoch bekommt nicht nur die Fassade risse, sondern auch das Vertrauen seiner Frau.


    Am Ende bleibt die Frage von Schuld und Unschuld für den Leser offen.


    Fazit: Viele Wendungen, aber ein erst spät einsetzender Spannungsbogen. Trotzdem eine gut Geschichte über Schuld, Unschuld und wie die Vergangenheit uns prägt.


    Liegt für mich zwischen 5-6 Eulenpunkte.

    Der erste Abschnitt hat mir schnonmal gut gefallen. Ich hoffe zumindestens, dass ich den richtigen gelesen habe. War mit jetzt nicht sicher wie die entgültige Aufteilung ist.


    Ich finde Julia sehr interessant. Irgendwie kann ich sie verstehen, wenn man so abhängig ist, dass man vielleicht über einiges hinweg sehen kann.

    Daher finde ich es gut, dass sie diesmal anders handeln will. Nachvollziehen kann ich auch die Reaktion der Freundin, sie ist zwar für sie da, aber unterstüzt nicht das sie wieder zurück geht.


    Der Sohn von Frau Smit, ist ja wirklich ein Schätzchen. Da kann man nur hoffen, dass Frau Smit selber gut vorgesorgt hat.


    Ich bin gespannt wie sich die Nebenfiguren noch einbringen und auf Julia reagieren.

    Info Amazon:

    Produktinformation

    • Taschenbuch: 320 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2018 (21. Dezember 2018)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3404178009
    • ISBN-13: 978-3404178001



    Krimispannung mit überraschenden Wendungen


    Cover: Für mich ein sehr gelungenes Thema, da es auch zum Inhalt des Krimis passend ist. Selbst der Titel wird im Buch erläutert und so in der Geschichte aufgegriffen.


    Inhalt: Linn Geller übernimmt nach langerzeit wieder einen Fall, doch ihre erste Mandantin möchte scheinbar nicht verteidigt werden.

    Grace scheint unschuldig zu sein, trotzdem will sie den Mord an ihrem Mann gestehen. Was bewegt sie dazu?


    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und unterstreicht auch die Spannung.

    Mir haben die Charaktere gut gefallen, an Grace Aussage/Verhalten bekam man schnell Zweifel. Trotzdem gelingt es der Autorin immer wieder den Leser zweifeln zu lassen.

    Linn ist ein starker weiblicher Charakter, der den Krimi zum Leser trägt. Dadurch, dass Linn ebenfalls in den Fall gezogen wird, kommt die Geschichte mehr auf die persönliche Ebene. Es ist nicht nur ein Fall der verhandelt wird.


    Sehr gut gefallen hat mir die immer presente Spannung und die vielen unerwarteten Wendungen.

    So werden von der Autorin immer wieder geschickt falsche Fährten gelegt und gekonnt ändert der Krimi dadurch seine Richtung.

    Der Täter war für mich nicht mal im Kreis der Verdächtigen. Trotzdem war es schlüssig.


    Fazit: Toller Auftakt, rasante Spannung, unerwartete Wendungen, sympatische Charakter. Bitte mehr davon.


    Für mich durchaus 10 von 10 Eulenpunkten.

    Erstmal danke für die Chance bei der Leserunde dabei sein zu dürfen.


    Inhalt: Alle im kleinen Städtchen Lone Star Canyon können es sehen nur die freche ausserordentlich attraktive Nora und der Landarzt Stephen Remington, wollen es nicht wahrhaben. Zwischen den beiden hat es klar gefunkt, aber Liebe kann es einfach nicht sein. Oder doch?


    Meine Meinung: Eine leichte und lockere Lektüre für zwischendurch. Allerdings bleiben die Überraschungen aus. Die Charaktere fand ich interessant und zu Beginn gerade Nora sehr erfrischend. Allerdings wird es zunehmend anstrengender.

    Stephen ist irgendwie ein sehr ruhiger und in sich ruhender Pol, was gerade spannend ist, wenn Nora eine "Schimpftirade" zum besten gibt.

    Leider war die Geschichte oft sehr vorhersehbar. Ich fand es auch an einigen Stellen wenig romantisch, sondern mehr pragmatisch.


    Fazit: Ein nette kurze Unterhaltung, leider nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft. Hab schon besseres von der Autorin gelesen.

    Von mit gibt es 4-5 Eulenpunkte, weil an einigen Stellen doch lachen musste.

    Ich hatte mehr erwartet.

    Wie es endet war ja vorhersehbar, spätestens nachdem klar war, dass Nora Schwanger ist. Daher hat das Ende nicht mehr viele Überraschungen offengelassen.

    Und bitte wie unromatnisch kann man heiraten...hörte sich für mich mehr nach Papierkram an. Muss erledigt werden und fertig.


    Am Ende hat mir Nora richtig leid getan, ich fand es ein wenig unrealistisch, das Stephen erst so spät zu der Erkenntnis gekommen ist, dass er sie liebt.


    Für Zwischendruch eine nette Lektüre, aber mehr leider nicht, da habe ich schon bessere Sachen aus dem Genre und von der Autorin selbst gelesen.

    Na da muss eine kommende Hochzeit jetzt aber definitiv noch romantischer werden, sonst wäre es echt Schade.

    Naja der Heiratsantrag war auf jedenfall ausbaufähiger, auch wenn er ja zu erwarten war, nachdem was Stephen bereits angekündigt hat. Aber trotzdem hätte ich mir hier mehr erwartet.


    Nora könne für mich inzwischen auch ihre Kratzbürstigkeit etwas ablegen, ich denke es wurde klar, dass sie Probleme hat Männern zu vertrauen, aber Stephen hat nun wirklich mit offenen Karten gespielt oder?