Beiträge von Taubenschlag

    Inhalt:


    Lisbeth Salander, die aufgrund der Ereignisse im letzten Band eine kurze Haftstrafe im Hochsicherheitsgefängnis Flodberga absitzt, erfährt von ihrem altern Förderer Holger Palmgren neue Details zu ihrer Kindheit und Jungend. Sie bittet Mikael Blomkvist, der sie regelmäßig im Gefängnis besucht, Nachforschungen zu Leo Mannheimer anzustellen, in dessen Kindheit es anscheinend Parallelen zu Lisbeths Vergangenheit gibt. Im Gefängnis wird die Stimmung immer angespannter. Ein weiterer Handlungsstrang führt uns zu Faria Kazis, die ebenfalls in Flodberga einsitzt und von einer anderen Gefangenen, Benito Anderson, gemobbt wird. Hier wird schnell klar, dass die Hintergründe zu ihrer Vergangenheit führen, die sie bis in Gefängnis verfolgen.


    Meine Meinung:


    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die beiden parallel erzählten Geschichten sind jede auf ihre Art fesselnd. Besonders die Nachforschungen zu Lisbeths Vergangenheit erweisen sich als sehr brisant und führt den Leser in die Abgründe der Zwillingsforschung. Ich fand es erschreckend, welche Details hier bekannt wurden. So erschreckend, dass es hier sogar zu Entführungen und einem Mord kommt.
    Auch dir Rückblenden zu Leos Leben und dem seines Bruders erweisen sich als sehr aufschlussreich über das Vorgehen der Behörden. Auch wenn wir keinen weiteren Details zu Lisbeths Vergangenheit erfahren, können wir aus dem Schicksal der Männer einiges ableiten.
    Farias Geschichte führt uns zum Thema Zwangsehen und den Vorstellungen, die in einigen Zuwandererfamilien existieren. Erschreckend hierbei auch, wie weit die Macht der Familien bis in die Gefängnisse reichen und wenig die Gefängnisleitung in der Lage ist, sie Insassen zu beschützen.
    Die Charaktere werden sehr gut gezeichnet und die Auswahl der Themen ist sehr interessant. Leider ist Mikaels Charakter etwas blass gezeichnet, er dient nur als „Informationsbeschaffer“ ansonsten spielt er eine untergeordnete Rolle. Lisbeth ist auch in diesem Buch die tragende Person, bleibt aber auf ihre Art unnahbar und mit ihren unkonventionellen Handlungsweisen hält sie einige Überraschungen bereit, die einen nach Luft schnappen lassen.
    Alles in allem handelt es sich um ein lesenswertes Buch, dass einiges an Spannung bereithält, aber leider habe ich auch in diesem Band wieder das Gefühl Lisbeth nicht näherzukommen. Der Grund hierfür liegt sicherlich in ihrem Charakter, aber ich mag es bei Thrillern gerne, wenn man sich mit den Protagonisten identifizieren kann. Das fehlt mir hier etwas.

    So, jetzt habe ich dieses Buch auch beendet und mir hat es insgesamt gut gefallen. Die Geschichte war gut geschrieben und spannend, was mich etwas wundert ist, dass ich für das Lesen relative lange gebraucht habe, was bei mir eigentlich eine Zeichen für ein nicht fesselndes Buch ist.


    Schön ist es auf jeden Fall, dass Leo noch lebt. Ich hatte ihn eigentlich schon abgeschrieben. Ein ganz schön mieses Spiel, das da mit ihm gespielt werden sollte. Lisbeth hat mal wieder ihre Stärke bewiesen und die Bösen ihrer gerechten Strafe zugeführt.


    Ich bin auch gespannt, wie es mit Lisbeth weitergeht. Es ware schön, wenn man sich hier mal wiederliest.

    Langsam sortieren sich die einzelnen Handlungsstränge. Dan und Leo haben also ihre Rollen getauscht und auch Lisbeth scheint im gleichen Zwillingsforschungsprogamm wie die beiden gewesen zu sein. Es ist doch erschreckend, was das Programm aus Leo und Dan gemacht hat. Viele Gemeinsamkeiten, trotz der unterschiedlichen Familien bei denen sie gelebt haben. Ich habe noch nicht so ganz verstanden, welche Verhältnis die beiden zueinander haben. Ich bin hier mal gespannt, was hier noch kommt.
    Ansonsten ist hier schon so viel geschrieben worden, dass ich nichts Neues mehr beitragen kann. Jetzt geht es ins Finale.

    Leider komme ich in den letzten Tagen einfach nicht zum Lesen, dabei gefällt mir das Buch eigentlich wirklich gut. Diese Geschichte mit den getrennten Zwillingen berührt mich sehr, denn ich bin selber Mutter von Zwillingen und die Vorstellung, dass die beiden getrennt warden könnten ist einfach nur grausam.


    Ich glaube ja mittlerweile fest daran, dass Lisbeth auch ein Opfer der Zwillingsforschung geworden ist. Dan und Leo haben sich ja anscheinend gefunden und vielleicht sogar die Rollen vertauscht. Ich verstehe zwar nicht so ganz, warum sie das getan haben, aber das warden wir schon noch erfahren. Wollen sie sich in iregend einer Form rächen? Oder einfach mal das Leben des anderen erleben?


    Ich hoffe ich finde in den nächsten Tagen mehr Zeit, um das Buch zu beenden, denn ich bin neugierig geworden, was wohl hinter den Ereignissen steckt.

    Dieser Abschnitt hat einige offene Fragen beantwortet. Besonders Faris Geschichte fand ich sehr dramatisch. Für mich ist es unvorstellbar von der eigenen Familie eingesperrt zu werden, um mit einem Mann zwangsverheiratet zu werden. Ihre Brüder spielen das Spiel mit. Leider passiert das ja wohl im wahren Leben auch und das auch in Deutschland. Jetzt wird die arme bis in Gefängnis von ihren Brüdern verfolgt, die eine Deal mit Benito haben.
    Salamanders Geschichte entwickelt sich auch recht interessant. Vielleicht erfahren wir jetzt endlich mal, was sie in ihrer Jugend passiert ist, das sie zu der Person gemacht hat, die sie geworden ist. Hier bin ich sehr gespannt, was hier noch ans Licht kommt.
    Sehr dramatisch auch die Ermordung von Holger Palmgren. Es scheint ja auch mit Salanders Geschichte zusammen zu hängen. Also wir haben einige interessant Handlungsstränge, die mich neugierig auf den nächsten Absatz machen.

    Inhalt:


    Cambridge: Professor Hunt lehr Geschichte an der alten Universität in Cambridge. Er bereut die Promotion der deutschen Studentin Wera, die sich in ihrer Arbeit mit den Cambridge 5 beschäftigt. Das waren 5 Studenten, die sich in den 30er Jahren vom russischen Geheimdienst haben anwerben lassen und lange Zeit als Spione für Russland gearbeitet haben. Als es an der Fakultät zu einem Mord kommt, stellt sich die Frage, welche Rolle Hunt in diesem Fall spielt, aber auch Weras Verstrickung in die Ereignisse wirft einige Fragen auf.


    Meine Meinung:


    Mir fällt es etwas schwer, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. Ich hatte eine spannende Agentengeschichte erwartet, das ist dieses Buch aber nicht. Das Thema der Cambridge 5 wird eigentlich nur in Weras Promotionsarbeit behandelt und dieses Teil liest sich daher beinahe wie ein Sachbuch. Interessant sind die Rückblicke in Hunts Studentenzeit, die in Zeit der Studentenunruhen viel.
    Eine überraschende Wendung nimmt die Handlung als es in Cambridge zu einem Mordfall kommt. Hier wandelt sich die Handlung beinahe zu einem Krimi. Leider überwiegt im Gesamteindruck der eines Sachbuches, das von einer Rahmenhandlung eingefasst wird.
    Mich konnte das Buch nicht richtig fesseln. Meine Erwartungen, die ich durch die Buchbeschreibung hatte, waren wahrscheinlich einfach falsch. Die Geschichte ist gut recherchiert, jedoch sind die Charaktere eher trocken und ich konnte mich nicht richtig mit ihnen anfreunden.
    Als Fazit lässt sich sagen: Ein gut recherchiertes Buch zum Thema Philby und Cambridge 5, als Roman oder Krimi eher etwas zu trocken.

    Ich habe das Buch jetzt schon vor einiger Zeit beendet, konnte mich aber noch zu keiner Rezi motivieren, da ich etwas zwiegespalten bin. Ich hatte, wie soeben geschrieben, eine andere Erwartung und ich finde der Klappentext weckt auch andere Erwartungen, aber das Buch war schon interessant. Nicht so spannend, wie ich es erwartet habe, sondern ruhiger und mehr erzählerisch.
    Ich nehme mir jetzt vor die Rezi bis morgen zu schreiben.

    [quote]Original von xexos
    Und wer den Philby-Strang nur überflogen hat, hat wirklich das beste verpasst. Wenn man ein wenig an politischer Geschichte interessiert ist, waren dieses ganzen Seiten hochspannend und auf eine sehr einfach verdauliche Weise dargestellt und rübergebracht. Diese kleine Story der Gegenwart war wohl nur gedacht, um die eigentliche Philby-Story zu erzählen. Sicher hätte man das anders machen können, aber ich fand es auch in dieser Art okay. Es sollte wohl zeigen, dass zwar der Kalte Krieg vorbei ist, die Geheimdienste aber immer noch ähnlich zur Vergangenheit agieren. Und aus dieser Perspektive ist es auch beispielsweise völlig belanglos, wie es mit Wera, David und Jasper weitergeht.
    [quote]


    Diesen Beitrag von xexos kann ich nur bestätigen. Ich hatte zwar auch etwas Anderes erwartet, das Buch hat mir aber trotzdem gut gefallen. Ich fand die Philby Geschichte sehr interessant und die Handlung rundherum hat der Handlung einen guten Rahmen gegeben.

    Mit etwas Verspätung habe ich jetzt auch den ersten Abschnitt beendet und ich bin mir noch nicht so ganz sicher, was ich von diesem Buch halten soll.
    Einerseits finde ich die Geschichte rund um Salander sehr spannend. Ihr Vergangenheit war immer so geheimnisvoll und vielleicht erfahren wir jetzt etwas mehr.
    Auch die Geschichte rund um Benito und die Zustände im Gefängnis sind sehr interessant.
    Sehr berührend ist die Geschichte rund um das Mädchen aus Bangladesch. Mir ist zwar noch nicht so ganz klar, warum sie im Gefängnis gelandet ist, bisher wirkte sie eher als Opfer ihrer Familie.
    Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht und wohin uns die Handlung noch führt.

    Ein weiterer Absatz ist geschafft. Ich bin mir noch immer nicht so ganz sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Teilweise gefällt es mir ganz gut, denn es schon interessant zu lesen, wie es so war mit den Agenten in der Vergangenheit, aber mir fehlt etwas die runde Geschichte. Es wirkt alles etwas zusammengestückelt.
    Ich bin mal gespannt, ob der letzte Abschnitt es schafft, eine runde Abrundung zu schaffen.