Beiträge von Serendipity8

    Zusammenfassung (Verlag):

    Jades Leben liegt in Scherben, seit ihre Schwester Iris mit 33 Jahren an Krebs starb. Auch Smith, Inhaber einer maroden New Yorker PR-Agentur, hat mit dem Verlust zu kämpfen. Noch immer schreibt er seiner verstorbenen Assistentin Iris E-Mails, so sehr fehlt ihm ihre humorvolle Art. Als Smith herausfindet, dass Iris bis kurz vor ihrem Tod einen Blog über ihre Krankheit geschrieben hat, setzt er alles daran, ihn zu veröffentlichen und kontaktiert ihre Schwester - Jade jedoch vermutet, er wolle lediglich Geld machen, um seine Agentur zu retten. Kann es ein Happy End für zwei Menschen geben, die schon vor langer Zeit aufgehört haben, an ein Happy End zu glauben?


    Meine Meinung:


    Briefromane kennt man ja - aber E-Mail-Romane? Eine sehr interessante Idee, die den Leser auch mal fordert: Schließlich muss man immer genau lesen, wer jetzt gerade an wen schreibt.

    Zwischendurch sind dann auch mal SMS oder Blog-Einträge dabei, was dem ganzen natürlich noch eine Mehrperspektivität aus medialer Sicht verschafft.


    Die Geschichte an sich fand ich eigentlich nicht wirklich spannend, war aber überrascht, dass ich doch das Buch schnell durchlesen wollte und voll dabei war. Besonders Carl, der junge Student, dem doch einige Faux-Pas mit weitergeleiteten E-Mails und durch seine übermotivierte Art passieren, brachte mich oft zum Schmunzeln.


    Ich fand es spannend zu sehen, wie man die Wandlung der Charaktere auch in E-Mails bemerken kann und wie man doch mitbekommt, was "außerhalb des Computers" geschehen ist. Das alles ist gelungen, ohne, dass die E-Mails einen künstlichen Charakter bekommen haben.


    Ich finde es eine außergewöhnliche Idee, die man sich auf jeden Fall mal angeschaut haben sollte! Aus solchen Formaten könnte man bestimmt auch noch andere Geschichten schreiben - aber hier bot es sich besonders an, da ja durch den (vor Beginn der Handlung veröffentlichten) Blog ja auch noch Zeitsprünge möglich waren.


    Ich bin froh, dass ich mich an dieses Buch getraut habe und ihm eine Chance gegeben habe.



    Zusammenfassung (Verlag):

    Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.


    John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und was würdest du tun, wenn alles auf dem Spiel steht?



    Meine Meinung:


    Nach dem Lesen der ersten paar Seiten war ich zugegebenermaßen skeptisch. Ich kenne einige Romane, die hauptsächlich in entlegenen Gebieten spielen, innerhalb kleiner Gemeinschaften mit all ihren Besonderheiten - und das kann entweder genial werden oder sehr seltsam.

    In diesem Fall wurde es tatsächlich genial.


    "Alles hängt mit allem zusammen". Das trifft nicht nur auf die kleine Gemeinschaft zu, in der jeder jeden und jede Lebensgeschichte kennt, sondern auch auf den Beruf von Joe Haak, der Hauptperson der Geschichte: Er hat eine Maschine entwickelt, die Zusammenhänge in der Welt erkennt und die Börse vorhersagen kann. Doch was Joe in der Maschine gesehen hat, gefällt ihm ganz und gar nicht.


    Was anfangs wie ein Roman über eine Kleinstadt-Verschrobenheit wirkt, entwickelt sich schnell zum Katastrophenszenario und ich war als Leser total gefangen. Alles war realistisch und doch durchwoben von kleinen seltsamen Ereignissen, wie dem regelmäßigen Auftauchen des Wals.


    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, die Sprünge zwischen der Vergangenheit und Jetzt-Zeit haben Spannung erzeugt und Joe's Charakter für den Leser weitesgehend erst einmal unergründlich gelassen, bis man dann merkt, wie alles zusammenhängt.


    Ein absolut gelungenes Buch und ich hatte sehr viel Freude beim Lesen!

    Inhalt (Verlag):

    Die Erde im Jahr 2191: Nach einer verheerenden Zeit von Kriegen, Seuchen und Klimakatastrophen führt die künstliche Intelligenz "Askit" die letzten Überlebenden in eine Ära des Friedens. Elite der neuen Welt sind die von Askit ständig überwachten "Reinsten", die als Wissenschaftler für die Regeneration des Planeten arbeiten.


    Eve Legrand wird von der KI in der wichtigsten Prüfung ihres Lebens als Reinste anerkannt. Doch anstatt ausgewählt zu werden, wird sie ohne Erklärung verstoßen. Ihr bleibt nur die Flucht in die Zonen, die nicht von "Askit" kontrolliert werden. Eve wird dort mit einer Wirklichkeit konfrontiert, die ihre gesamten Werte und Vorstellungen radikal infrage stellt.





    Meine Meinung:

    Es hätte so ein tolles Buch werden können! Ein futuristisches Setting, regiert von einem Computer, der alles weiß und das Beste für die Menschen will - oder doch nicht? Gemeinsam mit der Hauptperson Eve hätte der Leser das komplette System erkennen und hinterfragen können und dann erkennen, wer es lenkt und wo das Böse steckt.

    Sicherlich, einiges davon war tatsächlich in dem Buch. Allerdings wurde so oft angedeutet, was jetzt "in Wirklichkeit" vor sich geht und keiner der Hauptcharaktere ist darauf eingegangen oder wurde praktischerweise genau in dem Moment unterbrochen, dass die große Enthüllung am Ende nur folgende Reaktion bei mir hervorrief: "Ja, klar, dass das so ist! Warum überrascht die Leute das? Es wurde ja mindestens schon 4 Mal vermutet oder bewiesen?".

    Generell hatte ich das Gefühl, dass es viel zu viele Personen gab, bei denen aber keine einzige einen wirklichen Charakterwandel durchlebte, der den Leser überraschen würde.

    Lediglich die Hauptperson, schließlich erkennt Eve, dass ihre Welt nicht so schön ist, wie sie dachte. Trotzdem ist ihre Wandlung nicht wirklich realistisch, sondern sehr sprunghaft. Erst weigert sie sich komplett von ihrer Realität abzuweichen, dann ist sie plötzlich sofort bereit und wirft alles über den Haufen, und in der nächsten Situation verbleibt sie wieder stur.


    Das ist aber noch gar nicht alles, was mich beim Lesen gestört hat. Richtig Probleme hat mir der Schreibstil gemacht. Am Anfang machte es Sinn: Klar, in Eves Welt redet man ein wenig anders - das kann ich akzeptieren. Dennoch hatte ich durchgehend das Gefühl, dass der Übersetzer teilweise mit der Satzstruktur überfordert war und es sehr gekünstelt und unnatürlich wirkte. Doch dann: Siehe da, ein Blick an den Anfang des Buches zeigt: Es ist ein original deutsches Buch! Es ist schwierig, genau festzumachen, was mich so gestört hat, aber ein Beispiel ist mir sehr aufgefallen:

    Die Charaktere sprechen sich ständig untereinander mit Vornamen an. Verstehen Sie mich nicht falsch, lieber Leser, es geht mir nicht darum, dass ich möchte, dass die Charaktere sich nicht duzen. Nein, lieber Leser, es geht lediglich um die Verwendung der Namen in geschätzt über der Hälfte der Rede. Lieber Leser, wenn ich mit meinen Freunden und Bekannten rede, dann benutze ich deren Nachnamen so gut wie nie. Außer, natürlich, ich möchte ihre Aufmerksamkeit, weil sie sich gerade mit jemand anderem unterhalten. Vermutlich haben Sie, lieber Leser, gemerkt, wie ich jetzt die Anrede "Lieber Leser", in jedem Satz verwendet habe. Genau so, lieber Leser, verwenden die Charaktere untereinander ihre Vornamen.

    Irgendwann hat mich das leider so sehr gestört, dass ich mich nur noch durch das Buch quälen konnte.


    Man mag jetzt sagen, ein Buch wird gut, wenn der Plot und die Charaktere gut sind. Ich bin anderer Meinung: Wenn die Sprache und Rede der Charaktere eine Handlung so dermaßen unterbrechen, wird das Lesevergnügen sehr getrübt.

    Hinzu kommt, dass dann noch der Plot sprunghaft und ohne gravierende Wendungen am Ende ist. Im Gegenteil: Der eigentliche plot twist taucht schon ganz am Anfang auf - untypisch und meiner Meinung nach nicht förderlich für eine gute Storyline.


    Ich kann das Buch leider nicht empfehlen und es tut mir wirklich leid, denn es hätte so toll werden können und die generelle Idee finde ich so genial

    Was genau in der Welt geschehen ist, das zu den Szenen in "Die Mauer" geführt hat, wird nie explizit gesagt und lediglich angedeutet. Es sollte einem als Leser zu denken geben, dass man diese Lücken sehr leicht füllen kann, denn wir wissen alle, was bei der Klimaerwärmung auf uns zu kommt.

    Es gibt viele Bücher zu diesem Thema und ich finde: zurecht! Und "Die Mauer" ist ein gut gelungenes Beispiel.

    Die Schichten auf der Mauer, die dazu da ist, die Flüchtlinge aus dem Land herauszuhalten sind eindrücklich beschrieben und die Stimmungen der einzelnen Charaktere werden durch mächtige Worte an den Leser herangetragen. Es fühlte sich beim Lesen geradezu so an, als würde man mit in der eisigen Kälte eine lange Schicht auf der Mauer schieben.

    Zu anderen Handlungsorten möchte ich jetzt nicht viel schreiben, da ich Angst habe, einem Leser etwas von der Handlung vorwegzunehmen. Aber insgesamt lässt sich sagen, dass es alles logisch war und auch, wenn unser Hauptcharakter vermutlich der mit dem größten Glück von allen ist, war es nicht unrealistisch.

    Dieses Buch werde ich garantiert erneut lesen.


    Ich habe von einer Freundin, die dieses Buch vor mir angefangen hat, gehört, dass sie sich durch die ersten Seiten regelrecht quälen musste. Dies ging mir persönlich überhaupt nicht so. Klar, es war viel Text und wenig Dialog, aber das machte meiner Meinung nach auch sehr viel Sinn, denn wenn man eine 12-Stunden-Wachschicht alleine schiebt, dann gibt es eben nichts zu reden. Es war wirklich, als wäre man im Kopf des Charakters und erfährt mit, wie er seinen Gedanken nachhängt.


    Von mir also eine klare Leseempfehlung!

    Das freut mich sehr, dass es dir gefallen hat! Ich erinnere mich nur noch grob an den Plot - schließlich hab ich das damals in der Schule gelesen, aber es war irgendwie so eindrücklich, dass viel hängen blieb - und das heißt was, bei Schullektüren!

    Inhalt (Verlag):

    Nell glaubt nicht an Liebe auf den ersten Blick – bis sie Lukas begegnet. Dem attraktiven und irgendwie wilden Jungen im Wolfsmantel. Mit Lukas wird ihr Leben schöner, mit ihm kann sie glücklich sein. Doch Lukas verfolgt einen finsteren Plan und als Nell das begreift, ist sie schon mitten im Nirgendwo, hat ein Kind entführt und wird von der Polizei gesucht. Und hier, in der Einsamkeit norwegischer Wälder, beginnt für sie ein Überlebenskampf - gegen die Natur, gegen Wölfe, gegen den Schmerz und gegen den Jungen, den sie liebt.

    Dieser Geschichte kann man sich nicht entziehen. Sie wühlt auf, sie überrascht und sie zerreißt einem das Herz!


    Meine Meinung:


    Dass das Buch ein solcher Pageturner wird hatte ich wirklich nicht erwartet. Ich würde ihm auch eher die Kategorie Jugendroman/Thriller geben, denn davon sind einige Elemente enthalten. Durch das Unwissen, in dem die Protagonistin uns als Leser/innen lässt, kann man sich erst nach und nach erklären, was vorfallen wird bzw schon vorgefallen ist. Und alles ist auf wirklich tolle und teils unvorhersehbare Weise verbunden.


    Hin und wieder dachte ich mir, dass die Handlung etwas absurd ist und so was nicht wirklich passiert wäre (Ein Kind wächst wirklich mit Wölfen auf?) - aber dann denkt man, dass es tatsächlich schon solche Geschichten gegeben hat und es gar nicht so abwegig ist.


    Jedenfalls konnte ich das Buch von Anfang bis Ende nicht aus der Hand legen und dass, obwohl ich die Hauptperson persönlich nicht sehr sympathisch fand und ihr oft am liebsten ins Gesicht geschrien hätte, dass sie doch bitte einfach davonläuft oder etwas anderes tut. Aber realistisch, dass Menschen solche Entscheidungen treffen wie sie oder der männliche Protagonist, ist es dennoch.


    Ich war vom Ende bzw von der Verwicklung der Ereignisse am Ende tatsächlich überrascht und wenn das heute noch ein Buch überzeugend schafft, dann hat es einiges gewonnen. Ich werde es wohl auch in einiger Zeit nochmal lesen, um zu schauen, wie ich an die Handlung heran gehe, wenn ich weiß, wie alles zusammenhängt - darauf freue ich mich schon und das zeigt ja auch, dass das Buch Qualität hatte!


    Klare Leseempfehlung von mir!

    10 von 10!

    Inhalt (Verlag):

    Um den Schreck eines Einbruchs zu verdauen, trinken vier Nachbarn eines Pariser Mehrfamilienhauses zusammen eine Flasche Wein aus dem Jahr 1954. Ein fröhlicher Abend mit überraschenden Folgen: Am nächsten Morgen erkennen sie ihre Stadt nicht wieder – sie sind zurückversetzt ins Jahr, aus dem der Wein stammt! Das Paris der fünfziger Jahre wartet mit Überraschungen auf: Julien, der Barmann, lässt in der legendären Harry's Bar Audrey Hepburn seine neueste Kreation kosten, die er wohlgemerkt nicht nach der Schauspielerin, sondern nach seiner mitzeitreisenden Nachbarin Magalie benennt. Magalie wiederum wird für Juliens Ehefrau gehalten und begegnet ihrer Großmutter als junger Frau. Hubert isst Boeuf Bourgignon mit Édith Piaf und löst ein Familiengeheimnis. Und Bob, der amerikanische Tourist, hat die Mona Lisa ganz für sich allein … Für alle vier wird die Zeitreise zu einer Gelegenheit, sich über ihre Gefühle klar zu werden. Doch wie kommen sie zurück in die Zukunft?


    Meine Meinung:


    Das Buch liest sich von Anfang bis Ende gut und flüssig. Die Charaktere finden auf eine sehr ungewöhnliche Weise zusammen und doch passt die Geschichte und wirkt nicht zu abwegig - abgesehen von der Zeitreise natürlich. Aber die ist tatsächlich gut durchdacht und in die Geschichte geschickt eingebunden.

    Für mich persönlich war es manchmal etwas schwierig, alle versteckten Hinweise die mit der französischen Kunst- und Filmgeschichte zu tun haben in der Geschichte zu finden. Vielleicht habe ich einige übersehen, aber es gab mir auch die Gelegenheit, einige Namen mal zu googlen und dann war die ganze Erzählung noch etwas anschaulicher. Ich könnte mir vorstellen, dass Personen, die sich damit etwas mehr auskennen, vielleicht auch aufgrund des Alters oder der Beziehung zur französischen Kultur, noch mehr Spaß daran haben werden. Es hat mich ein wenig an die Grundstruktur von "Der 100jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" erinnert - nur mit etwas weniger Chaos.

    Alles in allem war es ein sehr angenehm zu lesendes Buch und hat mich gut unterhalten!

    8 von 10 Eulenpunkten!

    Zusammenfassung (Verlag)

    Natalie Hardaker bereist mit ihrem Großvater die ganze Welt, um die Geheimnisse der Astronomie zu entschlüsseln. Als dieser plötzlich verschwindet, macht sie
    sich auf die Suche nach ihm. Mithilfe des arroganten Giles findet sie heraus, dass er von einem antiken Kult entführt wurde, der auf der Suche nach dem sagenumwobenen Orakulum ist, Nostradamus’ Prophezeiungsmaschine. Und plötzlich steckt Natalie tief in jahrhundertealten Verstrickungen. Was ist, wenn sie die einzige ist, die die Welt retten kann?


    Meine Meinung:

    Wer als Erwachsener die Bücher von Dan Brown liebt, dem könnte als Kind "Taurus" gefallen haben. Denn in diesem Roman werden Wissenschaft und Mystik so gut miteinander verwoben, dass man es als Tatsächlichkeit ansehen kann. Zeichen und Rätsel begleiten die Hauptperson, während sie versucht zu verstehen, warum ihr Großvater von einer mysteriösen Organisation entführt wurde, kurz bevor er einen wichtigen Vortrag halten wollte. Klingt nach Dan Brown? Sage ich ja!

    Aber anstatt Robert Langdon steht hier nun ein wesentlich jüngerer Charakter im Mittelpunkt und sie bekommt (teilweise ungeahnte) Hilfe. Gemeinsam werden Rätsel gelöst, spannende Entdeckungen gemacht und Geheimnisse aufgedeckt.


    Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend - für den geschulten und vielerfahrenen erwachsenen Leser evtl. ein klein wenig vorhersehbar, aber das gibt dem Ganzen keinen negativen Beigeschmack! Die Geschichte ist zwar teilweise etwas "passend" gestaltet (oh, wir sind Kinder, brauchen aber jemanden, der uns mal kurz quer um die Welt fliegt, wie gut, dass wir einen Millionärssohn kennen), aber darüber kann man ja hinweg sehen.


    Die Entwicklung der einzelnen Personen ist nachvollziehbar und gut ausgearbeitet und bietet dennoch überraschung. Gerne mehr!

    Zusammenfassung (Verlag):

    Was zählt, wenn die Welt am Abgrund steht? Verändern Klimawandel und Flucht unsere Menschlichkeit?

    Die 14-jährige Mhairi lebt in einer Welt in der es zu viele Menschen gibt und Wasser nur noch im Norden zu finden ist. Sie besitzt zwei Dinge: einen Revolver und ihre Papiere. Ihr einziges Ziel ist es, zu überleben. Dank ihrer Papiere wird es Mhairi bis in den Norden schaffen. Hoffentlich. Doch dann trifft sie kurz vor dem Grenzpunkt einem kleinen Jungen. Ist sie bereit, alles für ihn zu riskieren?


    Meine Meinung:


    Dies ist eine wirklich außergewöhnliche Geschichte. Dabei ist sie meiner Meinung nach gar nicht so weit von der Realität entfernt, in der wir uns heute befinden. Die Menschheit ist auf der Flucht, das Klima spielt verrückt und Menschenwürde und "menschliches" lässt nach. Die Dynamik zwischen der Hauptperson und ihrer stummen Begleitung ist sehr ausdrucksstark.


    Ich muss zugeben, nach der Hälfte des Buches war ich sehr verwundert, was den Handlungsverlauf anging, einfach, weil ich erwartete, dass nun sofort das Ende des Buches kommt. Doch dann wurde ich sehr positiv überrascht, denn die Brisanz nahm nochmal etwas zu und wurde auf eine neue Ebene gehoben.


    Ein Wechselspiel aus Politik, Gerechtigkeit und vielen anderen Elementen bietet sich dem Leser zum eigenen Reflektieren an.


    Solche Bücher braucht es, denke ich, denn wir können darüber nachdenken, ob wir eine solche Zukunft wollen und was wir tun könnten, um diese zu verhindern.

    Klappentext:

    Ein paar Klicks, ein kurzer Film, eine spontane nächtliche Aktion – und Aprils Leben steht auf dem Kopf. Eigentlich hatte sie nur eine mysteriöse, aber beeindruckende Roboter-Skulptur gefilmt und ins Netz gestellt und ihr aus Spaß den Namen CARL gegeben – nichts Besonderes eigentlich, doch als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist sie berühmt. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht, niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, wofür sie gut sind. April wird zur Carl-Expertin, die Medien stürzen sich auf sie, ihre Videos verbreiten sich millionenfach. Doch im Zentrum der weltweiten Hysterie erntet sie nicht nur Likes...


    Erscheinungsdatum: 28.02.2019


    Meinung:


    Ich bin ehrlich: Ich wäre auf dieses Buch bestimmt nicht aufmerksam geworden, wenn Hank nicht gemeinsam mit John einen Youtube-Kanal hätte, den ich verfolge und auf den ich nur aufmerksam wurde, weil ich John's Bücher sehr gerne lese.


    Aber unabhängig davon: Hätte mir jemand dieses Buch in die Hand gedrückt ohne, dass ich den Autor kenne: Ich hätte es verschlungen.

    Die Mischung ist einfach genial:

    Aktualität - wie wir mit sozialen Netzwerken umgehen und wie Menschen als "Helden" verehrt werden oder aber auch mit einigen fiesen Kommentaren zerstört werden können

    und Science Fiction - es erscheinen mysteriöse roboterartige Gestalten, die nach und nach das Leben der Menschen beeinflussen.


    Hank weiß wovon er schreibt, schließlich ist er seit Jahren nicht nur eine Internetberühmtheit. Und nein, wir reden hier nicht von irgendeinem Youtuber, der mit lustigen Videos sein Geld verdient. Er hat Unternehmen gegründet, die mit Youtube-Inhalten wie SciShow und CrashCourse für Bildung im Internet sorgen. Dennoch kommt mit der Bekanntheit auch die Schattenseite. Wer Hank "kennt", der wird aus einigen Aussagen der Hauptpersonen des Buches seine Stimme herauslesen.


    Klar, man muss April May nicht mögen - aber warum muss immer jeder Hauptcharakter super sympathisch sein? Ich mag es, dass man sie teilweise am Liebsten ohrfeigen würde, weil sie etwas blauäugig an die ganze Sache herangeht. Aber in der Realität würden viele genau das tun, was April tut. Das Buch ist meiner Meinung nach wieder einmal ein Jugendbuch, das sehr gut auch von Erwachsenen gelesen werden kann.

    Ich habe es sehr genossen und freue mich schon auf die Fortsetzung, die ja dann voraussichtlich Ende 2019 erscheint.



    Dieses Buch hat mich einfach konstant zum Schmunzeln gebracht. Die Idee, den echten Weihnachtsmann mit unserer Lebensweise zu konfrontieren und gleichzeitig einen 'normalen' Menschen mit dem in unserer Welt ungeschickten Weihnachtsmann zu konfrontieren, ist genial.

    Auch wenn mich teilweise ein bisschen verwundert hat, wie sich der Weihnachtsmann anlässlich eines so wichtigen Fests, das nun vermutlich ausfällt, verhält, war ich dennoch von dem Buch begeistert.

    Zusätzlich lernt man tatsächlich noch etwas über Traditionen zu Weihnachten in andren Kulturen und über den Hanfmdlungsort des Buches (für Einheimische entweder dadurch noch besser, oder langweiliger, weil sie das schon wissen).

    Alles in allem ein tolles Buch zur Vor- aber auch Nachweihnachtszeit.

    Das Wichteln war echt eine tolle Aktion gewesen, es hat mir seeehr viel Spaß gemacht. Ich danke natürlich imandra777 für das tolle Paket!


    Ich habe einen Eulenstempel, eine riesige (!!!) Tasse, mehrere Teesorten, ein "euliges" Notizbuch plus Bleistift und das Buch "Die Seiten der Welt" bekommen! Ich freue mich sehr!


    Und auch Totenleserin großen Dank für die Organisation

    Ich bin auch gespannt, was Tilia Salix von meinem (allerersten jemals) Wichtelpaket hält. Wichtig: Die Schriftrolle zuerst lesen und den Anweisungen folgen - mehr sage ich nicht.


    Und ich freue mich auch schon, das Paket von imandra777 auszupacken :) Ich hatte vor einigen Tagen Geburtstag, da ich aber demnächst aus/umziehe fast nur Geldgeschenke bekommen, um das dann zu finanzieren und zu Weihnachten wird das wohl nicht anders! Also freue ich mich auf "echt auszupackende" Geschenke.

    Hallo Serendipity8,


    ja, du bist mein WiKi. Ich hoffe, ich habe für dich etwas schönes und passendes ausgewählt. :knuddel1

    Uii das freut mich! Immerhin teilen wir schon mal berufeshalber bestimmt einige Interessen.

    Du hattest übrigens recht, ich hatte dich tatsächlich ausgeschlossen, aber als ich dann nochmal alles durchgegangen bin, wusste ich nicht mehr, warum! Ich merke mir für zukünftige Wichtelrunden: Immer auch den Tipp notieren, der mir klar gemacht hat, dass jemand mir nicht wichtelt.

    Jetzt bibbere ich gespannt auf das Auspacken