Beiträge von Bernard

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    Original von Gummibärchen
    Und, Bernard, wer hat dein Studium finanziert? Wieviel Studiengebühren hast du bezahlt?
    Und überhaupt...schon mal das Wort "Bildung" überdacht?


    Mein Studium wurde im Wesentlichen über BAFöG finanziert.
    Zu meiner Zeit gab es noch keine Studiengebühren, daher habe ich keine gezahlt.
    Allerdings habe ich in der Zwischenzeit genug Steuern gezahlt, um meine Subventionen mit Zins und Zinseszins abgegolten zu haben.
    "Bildung" habe ich häufig überdacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Persönlichkeitsbildung keineswegs ausschließlich, meist noch nicht einmal wesentlich an einer Universität stattfindet.
    Ich bin auch nicht gegen Bildung, ich bin nur dagegen, sie auf eine bestimmte, institutionalisierte Form der Wissensvermittlung zu beschränken, die nur einem eingeschränkten Kreis zugänglich gemacht wird.


    Nachdem ich nun Deine Fragen beantwortet habe, interessiert mich noch, was meine Biografie mit den vorgebrachten Argumenten zu tun hat. Wären sie stichhaltiger, wenn ich ein Millionärskind mit Hauptschulabschluss wäre?

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    Original von Ronja
    Wie viel Prozent von ehemaligen Kunstgeschichtestudenten (mit Abschluss) sind arbeitslos? (Oder von anderen geisteswissenschaftlichen Fächern?)


    Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Wieviele Studenten der altorientalischen Philologie arbeiten in einem Beruf, der etwas mit diesem Studium zu tun hat? Und wieviele dieser Berufe sind nicht vom Staat subventioniert?


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    Original von Ronja
    Und wenn du eine private Reise in ein fremdes Land mit einem Studium der Volkskunde vergleichst, scheinst du von dem, was ein universitäres Studium ausmacht, nicht viel zu wissen.


    Woher nimmst Du die Gewissheit, dass jeder Mensch (unabhängig von der individuellen Lernstruktur, die in seiner Persönlichkeit verankert ist) in einem Hörsaal besser lernen kann als vor Ort am lebenden Objekt?


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    Original von Ronja
    Ich tippe eher auf Ingenieur FH oder etwas Ähnliches ...


    Hast du das studiert, das dir am meisten liegt?


    Ich weiß zwar nicht, was meine persönliche Biografie mit der Diskussion zu tun hat, aber wenn es zur Glaubhaftmachung der Argumente dient, bitte ...
    Universität, Abschluss Diplom-Wirtschaftsinformatiker.
    Ich habe geschwankt zwischen Informatik, Wirtschaftsinformatik und hispaniolisch-südamerikanischer Archäologie. Ich habe mich im Berufs-Informationszentrum kundig gemacht und mich dann für Wirtschaftsinformatik entschieden, wobei auch die Frage der Chancen auf dem Arbeitsmarkt eine wesentliche Rolle gespielt hat.


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    Original von Ronja
    In einem Land, in dem nur Produktivität im Sinne von Stückzahlen und in dem nur höher-schneller-weiter gilt, möchte ich nicht leben. Es braucht auch noch andere Werte und andere Maßstäbe.


    Deine Wünsche in allen Ehren - aber warum muss ich sie bezahlen? Ich möchte gern in einem Land leben, das etwas ehrlicher mit seinen Bürgern umgeht als das unsrige. Wenn man zugeben würde, dass es darum geht, den jungen Leuten ein paar Jahre der Selbstverwirklichung zu gönnen, statt den Untergang der Zivilisation an die Wand zu malen, wenn man die Art der Bildungsförderung ändert, käme ich mir eher ernstgenommen vor.


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    Original von Ronja
    Wie viele (ehemalige) (und arbeitslose) Kunstgeschichtestudenten (oder andere überflüssige Fächer) kennst du persönlich? Oder glaubst du nur, dass sie ihr restliches Leben lang arbeitslos sind?


    Ich kenne einige Lehrende an Universitäten, die deutlich aussprechen, dass sie nur für den Elfenbeinturm ausbilden, und ich kenne einige ehemalige Studierende "verdächtiger" Fächer, die heute in Berufen arbeiten, die keinen Bezug zu ihrem Studium haben.

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    Original von Gummibärchen
    - man höre und staune - unter diesen Steuerzahlern befinden sich Menschen, die ein konstenloses Hochschulstudium genießen durften


    Man höre und staune noch mehr: Es befinden sich sogar Menschen darunter, die nicht studiert haben und dennoch dieses ineffiziente Elitevergnügungsprogamm mitbezahlen müssen, das nur denen zugute kommt, die ein Papier in der Hand hat, auf dem "Abitur" steht.
    :-]

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    Original von Nikki


    Ohje - ich habe kein Abitur - habe ich deswegen einen niedrigen IQ :gruebel


    Diesen Kausalzusammenhang habe ich nicht hergestellt. Ich habe nur (implizit) behauptet, dass es Leute gibt, die wegen ihres niedrigen IQ kein Abitur schaffen können. Das bedeutet nicht, dass alle, die kein Abitur haben, einen niedrigen IQ haben.
    Ist so eine Logik-Geschichte wie:
    Alle Katzen sind Säugetiere. Daraus kann man nicht ableiten, dass alle Säugetiere Katzen sind, wohl aber, dass Säugetiere existieren, die Katzen sind.

    Wer zahlt die Universitätsgebäude?
    Wer zahlt die Gehälter von Professoren und Seminarleitern?
    Wer zahlt die gesamte Infrastruktur, die eine Uni ausmacht?
    ==> Der Steuerzahler.


    Wer zahlt die Fabrikhallen eines Ausbildungsbetriebes?
    Wer zahlt das Gehalt eines Vorarbeiters?
    Wer zahlt die Rohstoffe, die in einem Ausbildungsbetrieb zu Fertigprodukten verarbeitet werden?
    ==> Der Unternehmer.


    Ergo: Universitäten werden subventioniert, selbst mit Studiengebühren und ohne BAFöG.
    Subvention an sich ist ein Instrument der Planwirtschaft, nicht der Marktwirtschaft. Ohne die Planwirtschaft in Bausch und Bogen zu verdammen, ist offensichtlich, dass bei dieser Wirtschaftsform jemand existieren muss, der plant. Jemand muss Ziele definieren und den Plan so optimieren, dass diese Ziele erreicht werden. Sprich: Jemand muss die Verantwortung übernehmen. Diesen jemand sehe ich nicht, und deswegen funktioniert dieses System auch nicht.
    In den Nachrichten verbreiten diverse Politiker, dass sie mit der Universitäts-Subvention erreichen wollen, dass in 20 oder 30 Jahren die Produktivität in Deutschland so hoch sei, dass die weniger werdenden Erwerbstätigen den Lebensstandard der gesamten Gesellschaft sichern können. Nur: Mit einem Kunstgeschichtestudium wird man in den seltensten Fällen dazu beitragen. Hier fehlt der Mumm, sich vor die wütenden Studenten zu stellen und ihnen zu sagen, was gebraucht (und subventioniert) wird und was nicht.


    Ferner habe ich auch nicht behauptet, dass ein Student sein Studienfach aus altruistischen Gründen wählen sollte - vielmehr werden die Studenten stets so dargestellt, als würden sie eine besonders gesellschaftsdienliche Funktion erfüllen, indem sie studieren, woraus dann abgeleitet wird, man müsse sie fördern. Ich halte den Schluss für falsch, weil ich die implizite Prämisse für falsch halte.


    Ronja : Ich hätte nicht nur gern, ich habe sogar studiert. Das ist mein einziger Trost in der Debatte: dass ich wenigstens ein bisschen von dem Geld "präventiv zurückerhalten" habe, das ich jetzt schon um ein Vielfaches mit meinen monatlichen Gehaltsabrechnungen wieder abführen musste.


    Nur: Wenn mich jemand fragen würde: "Du hast 100 Euro und musst sie für einen der folgenden Zwecke verwenden, wobei du dir aussuchen kannst, für welchen:
    - Mehr Kindergärtner einstellen
    - Mehr Grundschullehrer einstellen
    - Sprachförderung für Migrantenkinder finanzieren
    - BAFöG für einen Studierenden der Altorientalistik bezahlen"
    ... dann wäre der Studierende meine letzte Wahl.

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    Original von redator
    Und um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass es nur dem Studenten selbst irgendwann mal zugute kommt, studiert zu haben. Ich denke von ehemaligen Medizinstudenten zB profitiert ja sicherlich nicht nur der Arzt selber...


    Das ist unter der Annahme richtig, dass der Medizinstudent dann auch als Arzt arbeitet, und zwar in Deutschland. Wenn das Studium generell frei ist, wird diese Bedingung aber nicht gestellt.
    Zudem finde ich diese Argumentation für viele Studiengänge unzutreffend. Wer glaubt denn wirklich, dass die Kunstgeschichtestudenten von heute diejenigen sind, die durch ihre im Studium erworbenen Kenntnisse unsere Renten von morgen zahlen? Es scheint mir eine große Lebenslüge zu sein, wenn man mit dem Zauberwort "Bildungsfreiheit" absurde Überkapazitäten unabhängig von irgendwelchen Bedarfen rechtfertigen möchte. Mir leuchtet sofort ein, dass unsere Gesellschaft ein Interesse daran hat, dass jeder lesen und schreiben kann und den Erwerb dieser Fähigkeiten deswegen finanziert. Ob man das bis auf altindisches Sanskrit ausdehnen muss, wage ich zu bezweifeln. Ich zitiere einen Doktor, der das unterrichtet: "Meine Damen und Herren, Ihr Studienziel ist eine Anstellung als Verkäufer bei einem Fotogeschäft, das muss Ihnen klar sein."


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    Original von redator
    Irgendwie kann ich diese Denke nicht nachvollziehen.
    Ich habe als Student auch mal gar nichts davon, dass Azubis entlohnt werden. Trotzdem halte ich das für durchaus fair.


    ... dass Azubis aus Steuergeldern entlohnt würden, wäre mir allerdings neu, und wenn die Betriebe, in denen sie ausgebildet werden, aus Steuergeldern bezahlt würden, brächte mich das doch schon sehr zum Staunen.


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    Original von redator
    Auch für eine schulische Ausbildung musst du nicht zahlen


    Und diese Möglichkeit hat jeder, und das ist gut so. Darüber hinaus werden aber nur die gefördert, die dann Abitur machen (... können, weil sie intelligent genug sind ...) und dann zu einer Hochschule gehen. Wer meint, er könne sich durch eine Reise und eigene praktische Erfahrung besser weiterbilden, geht leer aus. Das ist Lobbypolitik.


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    Original von redator
    Wenn du dich fragst, was es dir und der Allgemeinheit ein Student nützt, dann würde ich mich genauso fragen, was mir persönlich ein Kindergarten nützt?


    Das ist leicht zu beantworten: Jeder ist irgendwann im Kindergartenalter, aber studieren tut nicht jeder. Wenn die Gesellschaft also ein Interesse an Bildung hat, dann wäre sie gut beraten, dort zu fördern, wo es auch allen zugute kommt. Mir ist viel wichtiger, dass es keine Analphabeten mehr gibt, als dass einige wenige umsonst südamerikanische Frühgeschichte studieren können.


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    Original von redator
    Ich bin unter gewissen Umständen auch für Studiengebüren.. zB um notorische Langzeitstudenten einzudämmen.


    Das ist noch so ein positiver Effekt: Die Leute werden von ihren Lebenslügen befreit, wenn sie darüber nachdenken müssen, wie sie das Geld zurückzahlen wollen.


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    Original von redator
    ... unterschätzt den Wert eines gewissen Bildungsniveaus ...


    Ich glaube, den Wert einer Bildungsförderung nach dem Motto: "Studiere, wozu du Lust hast" kann man aus gesellschaftlicher Perspektive gar nicht niedrig genug ansetzen.


    Ich bleibe bei meiner Vermutung, dass die wenigsten Studenten ihr Studium aus altruistischen Motiven wählen. Für die meisten werden Aspekte der Selbstverwirklichung im Vordergrund stehen, für viele auch die Aussicht auf ein hohes Lebenseinkommen. Ich kann nicht erkennen, warum man dafür nicht bezahlen soll, sondern von mir (als Steuerzahler) erwartet, dass ich das tue.

    Ich bin ein Freund von Studiengebühren, weil ich es (als Steuerzahler) nicht einsehe, warum ich das Studium an einer Hochschule finanzieren soll, ohne dass derjenige, dem dieses Studium hauptsächlich zugute kommt, nämlich der Studierende, dazu einen Beitrag leistet.
    Ich finde ein durchsubventioniertes Studium gleich mehrfach ungerecht.
    Nur solche Leute werden dadurch gefördert, die in unserer Gesellschaft ohnehin stark sind, nämlich die mir einer überdurchschnittlichen Intelligenz. Wer das Pech hat, einen niedrigen IQ zu haben und deswegen kein Abitur bekommt, hat von einem kostenlosen Universitätsstudium gar nichts, weil er nicht zugelassen wird.
    Zudem wird damit auch nur eine bestimtme Form der Bildung subventioniert. Ich verstehe nicht, warum fünf Jahre Völkerkunde in Hörsälen vom Staat bezahlt werden sollen, aber eine Reise in den Sudan nicht, obwohl man dort vor Ort sicher genauso viel lernen würde. Oder meinetwegen auch mit Büchern. Warum wird nur das Hochschulstudium gefördert? Eine Art "Bildungsgutschein" hielte ich für sinnvoller.
    Ich könnte das nur dann einsehen, wenn die Gesellschaft einen adäquaten ökonomischen Gegenwert erhielte, also man die Förderung als Investition in die Zukunft sehen könnte. Das wäre aber nur dann der Fall, wenn die Studienplätze nach Qualifikation und prognostiziertem Bedarf vergeben würden statt nach Neigung der Studierenden. Und selbst dann wäre noch fragwürdig, ob die Ausbildung per Hochschule immer der optimale Bildungsweg ist.
    Völlig paradox wird das Ganze meines Erachtens, wenn man sieht, dass Kindergartenplätze nicht frei sind. Wenn man überhaupt etwas subventionieren will, sollte man dort anfangen, wo es allen zugute kommt.


    Also:
    BAFöG - meinetwegen, dann natürlich auch mit angemessenen Sätzen, und wenn die zu niedrig sind, sollen sie erhöht werden.
    Kostenfreies Studium - bitte nur über (möglichst ohne Steuergelder finanzierte) Stipendien.

    Ich schreibe gern Geschichten, die in Gesellschaften spielen, die mit anderen Prämissen funktionieren als diejenige, in der wir leben. Deswegen schreibe ich auch so gern fantastische Literatur, da kann man ein paar Annahmen radikal setzen.
    Was bedeutet es, wenn der Ehrbegriff das Handeln der Menschen bestimmt?
    Oder wenn man jede Nacht einen Menschen töten muss, um nicht selbst zu sterben?
    Oder ... oder ... oder ...

    "Das Buch der Schwerter" von Fred Saberhagen macht das recht explizit. Es spielt in einer Fantasywelt, in der die Helden manchmal solche Relikte finden wie eine "Altwelt-Lampe", also eine von unseren heute gebräuchlichen Taschenlampen. Gegen Ende wird sogar aufgeklärt, wie unsere heutige Welt sich zu der Fantasywelt der Romanhandlung entwickelt hat, wenn ich mich recht entsinne.

    Ich bin ein Gibson-Fan - mir fällt kein Film von oder mit ihm ein, den ich nicht mögen würde. "Apocalypto" ist da keine Ausnahme. Er ist natürlich nicht historisch exakt (die Maya-Städte waren schon lange vom Urwald überwuchert, als die Conquistadores kamen), aber er hat viele Elemente, die typisch sind für dier Maya-Kultur und die meines Wissens dem aktuellen Forschungsstand auch zumindest nicht widersprechen. Das ist allerdings Kulisse - im Kern ist es ein Actionfilm.

    Ich weiß selten vorher, wie sich meine Geschichten entwickeln. Darum bin ich auch immer selbst gespannt, wer überlebt. Solange es die Geschichte nicht zum Stillstand bringt, bin ich offen für alles - meine Protagonisten stehen nicht unter Naturschutz. Wenn die Handlung erfordert, dass sie sterben, zögere ich keine Sekunde - egal, ob sie Sympathieträger sind oder nicht.
    Sonst dürfte bei mir auch niemand sterben, weil mir auf einer gewissen Ebene alle meine Figuren sympathisch sind, selbst wenn ich mich bei einigen mit ihren Handlungen nicht anfreunden kann. Bei mir wird aber viel gestorben - Motto: unter zwölf Toten fange ich ein Buch gar nicht erst an. :grin

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    Original von Silence81
    ... das mit den anderen Titeln ist echt unmöglich. :fetch


    Ich habe mich ja weggeschmissen, als ich erfahren habe, dass "Interview mit einem Vampir" in der ersten deutschen Fassung von 1984 "Schule der Vampire" hieß. Manchmal werden die Titel auch besser ...

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    Original von SiCollier
    Gibt es eigentlich überhaupt noch eine einheitliche Rechtschreibung?
    ...
    Woraus ersichtlich wird, daß ich mich der sog. "Neuen Rechtschreibung" verweigere. Da es keine einheitliche Schriftweise mehr gibt, schreibe ich so, wie ich es für richtig halte bzw. es für mich am besten aussieht.


    Dazu ein wie ich finde hochinteressanter Artikel auf der Homepage eines freien Lektors: Scriptorium Neanderthal.
    Zudem endet der "Luxus" der Verweigerungshaltung dort, wo ein Verlagsvertrag die neue Rechtschreibung für ein Manuskript einfordert.

    Kürzlich ist die 25. Auflage des Rechtschreib-Dudens erschienen. Soweit ich weiß, hat sich inhaltlich wenig getan, im Wesentlichen sind nur einige Schreibweisen gebräuchlicher geworden. Trotzdem möchte man als Autor natürlich auf dem neuesten Stand sein, man will sich ja bei Manuskriptabgabe nicht blamieren.
    Wie haltet Ihr das?
    Macht Ihr mit der 24. Auflage weiter?
    Oder benutzt Ihr ein anderes Nachschlagewerk, nicht den Duden?
    Verzichtet Ihr vielleicht ganz auf ein gedrucktes Nachschlagewerk und verlasst Euch auf Software?
    Oder braucht Ihr das alles nicht, weil Ihr die Regeln ausreichend im Kopf habt?