Beiträge von SaintGermain

    John Finch bekommt ein Notizbuch in die Hände, welches ihn nicht nur auf die Spur von Nostradamus, sondern auch in große Gefahr bringt.

    Ich liebe Verschwörungsthriller, ich lese gerne Bücher von Schilddorfer und ich interessiere mich für Nostradamus.

    Ich hatte also die perfekten Voraussetzungen für dieses Buch.

    Das Cover passt absolut zum Buch und hat mich sofort angesprochen.

    Der Schreibstil des Autors ist einfach nur sehr gut, die Protagonisten und Orte werden perfekt dargestellt, der Spannungsbogen zieht sich über das ganze Buch ohne abzuflachen.

    Dazu wirkt dieses Buch (wie auch die Vorgängerwerke) grandios recherchiert.

    Einiges an Fiktion und viel Geschichtliches bilden eine grandiose Geschichte, die Lust zum Lesen und recherchieren macht.

    Schon die 2 Vorgängerbände gefielen mehr sehr gut, dies ist allerdings das bisher beste aus dieser Reihe.

    Trotz fast 800 Seiten kommt nie Langeweile auf, ja nicht einmal die Spannung reißt irgenwann ab.

    Schön ist auch mitzuverfolgen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln.

    Fazit: Wer Verschwörungsthriller und Thriller mit wahrem Hintergrund und geschichtlichen Fakten mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.

    Absolute Topempfehlung.

    Die Journalistin Valerie de Crécy versucht den Wahrsager Gabriel Nexx als Schwindler zu entlarven. Doch dieser stalkt sie und weiß dabei Dinge aus Valeries Vergangenheit, die er nicht wissen kann. Zusätzlich sagt er auch ihren Tod voraus. Währenddessen häufen sich in Valeries Umfeld seltsame Todesfälle. Der Ermittler Leonhard Koriatias beschäftigt sich jetzt mit Nexx und Valerie.

    Das Cover des Buches ist einfach ein echter Hingucker - auffällig, thrillermäßig, gut gemacht.

    Der Schreibstil des Autors ist perfekt, Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt.

    Die Spannung beginnt bereits auf der ersten Seite und steigt kontinuierlich bis zur letzten Seite, ohne jemals abzusinken. Dabei ist ja eigentlich von Beginn an klar, wer der Täter ist. Trotzdem denkt man sich: WIe? Warum? Wirklich?. In keinster Weise ist dieser Spitzenthriller vorhersehbar.

    Dabei wirkt das Buch bestens recherchiert und kann durch seine Realitätsnähe schocken. Man ertappt sich immer wieder dabei, sein eigenes Verhalten zu reflexieren.

    Im Nachwort berschreibt der Autor auch seine Recherchearbeiten bzw. was der Wahrheit entspricht - und diese ist wahrlich schockiernd.

    Obwohl mir bereits "Der Schacht" des Autors sehr gut gefallen hat, konnte mich dieses Buch noch mehr gefangen halten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand nehmen - ein echter Pageturner.

    Sehr gerne würde ich dieses Buch noch besser bewerten, aber mehr als 5 Sterne gibt es ja nicht zu vergeben.

    Fazit: Jedem Thriller-Leser kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Eines meiner Lesehighlights 2017!

    Ein geheimnisvoller Satellit erscheint in der Nähe der ISS. Während die IS ein Zeichen Allahs darin sieht, lädt. US-Präsident Erich von Däniken ein.

    Das Cover des Buches ist sehr passend und auffällig gemacht, obwohl es eigentlich schlicht ist.

    Mit dem Schreibstil des Autors hatte ich zu Beginn meine Probleme, v.a. die Tagebuchform irritierte mich etwas. Nach einiger Zeit gewöhnte ich mich allerdings gut daran.

    Die Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt, wissenschaftliche Begriffe etc. werden sehr gut erklärt. Auch die Mischung aus realen und fiktiven Personen fand ich gut.

    Was im 1. Kapitel wie ein Indiana-Jones-Abenteuer beginnt, setzt sich schließlich in einem fulminatem Endzeit-Thriller fort.

    Die Spannung war auf sehr hohem Niveau und riss nie ab.

    Einziger Wermutstropfen des Buches ist das letzte Kapitel, das mich leider nicht vollkommen überzeugen konnte. Auch das nicht ganz abgeschlossene Ende trug dazu bei.

    Insgesamt spielt das Buch sehr realitätsnah, die realen Personen werden passend dargestellt.

    Fazit: Ein Endzeitthriller der Sonderklasse, der gekonnt mit Paläo-SETI zu spielen weiß. 4,5 Sterne

    In diesem Fall bekommt es Sadie mit der FLDS, einer fundamentalistischen polygamen Sekte zu tun.

    Über das Cover dieser Reihe habe ich ja schon ausreichend geschrieben: sehr passend zur Reihe, aber nicht wirklich auffällig genug.

    Das alles macht aber der Schreibstil der Autorin wett.

    Die Orte und die Protagonisten werden wieder ausreichend beschrieben, man ist sofort wieder in der Geschichte um Sadie drinnen. Die Protagonisten entwickeln sich stetig weiter, die Spannung ist prinzipiell auf hohem Niveau.

    Dazu kommt auch noch die sehr gut recherchierte Story. Im Anhang findet man einige Links zum Thema.

    Der Beginn des Buches selbst war etwas zäh, denn es ging wie schon im letzten Teil um Matt, der seine Probleme in keinster Weise in den Griff bekommt. Ab der Mitte des Buches allerdings war es der Kracher wie man es von der Autorin gewohnt ist.

    Liberty wirkte für mich sehr stark, andererseits auch sehr zerbrechlich, was ich sehr authentisch fand.

    Besonders schön fand ich wieder einmal den Cameo-Auftritt von Andrea Thornton und natürlich das Ende, das Matt und Sadie ab jetzt in einer etwas anderen Rolle sehen lässt.

    Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.

    Fazit: Sehr gute Fortsetzung der Reihe. 4,5 Sterne

    Hacker bauen immer wieder Neues in die Cyber-Welt von London ein, doch plötzlich wird aus dem Spaß bitterer Ernst, denn die RATS bedrohen die Spieler. Und mittendrin sind natürlich Jamie, Jemma, Zack und Will.

    Das Cover des Buches ist auffällig, sehr gut gemacht und passt perfekt sowohl zu diesem Band als auch zu den anderen Bänden.

    Der Schreibstil der Autorin ist sowieso fantastisch, die Protagonisten entwickeln sich (zumindest in den meisten Bereichen) weiter, die Orte werden hervorragend dargestellt, die Spannung ist von der ersten Seite an auf sehr hohem Niveau.

    Die Autorin beweist auch sehr gute Ortskenntnisse von London.

    Diesmal spielt die Story nicht in einem Spiel, sondern in der Cyber-Version von London.

    Die Story ist sehr gut durchdacht, auch der Nebenstrang ist sehr gut.

    Eigentlich wollte die Autorin ja nur 4 Bände schreiben, jetzt sollen es 7 werden.

    Zum Glück hat die Autorin die Reihe weitergeschrieben, denn schon die ersten 4 Bände waren absolut spitze und 5 Sterne wert, dieser Teil ist aber bisher der Beste. Leider gibt es aber nicht mehr als 5 Sterne zu vergeben.





    Fazit: Tolle Fortsetzung der Reihe mit dem bisherigen Höhepunkt. Ich warte gespannt auf den nächsten Teil. 7 von 5 möglichen Sternen :-)

    Gerade hat sich Sadie eingermassen von der Entführung durch ihren Vater erholt, da taucht plötzlich ein Nachahmer ihres Vaters auf.

    Das Cover des Buches ist das beste der ganzen Reihe bisher, es passt absolut.

    Der Schreibstil der Autorin ist sowieso ausgezeichnet, schon die bisherigen Bände waren ein Lesegenuss.

    Nach dem etwas letzten ruhigeren Teil, geht es hier wieder richtig zur Sache und Sadie wird mit ihren schlimmsten Albträumen konfrontiert, was einerseits sehr emotional ist, andererseits aber totale Spannung bietet.

    Besonders gefreut hat mich natürlich erneut der Auftritt von Andrea Thornton, die mir ja längst ans Herz gewachsen ist.

    Man merkt hier wieder wie sich die Protagonisten allen voran Sadie weiterentwickeln und sie trotz aller Rückschläge immer wieder aufsteht und stärker wird, auch wenn sie dazwischen immer wieder in Tiefs verfällt.

    Fazit: Ein absolutes Highlight dieser Reihe, das ich jedem Thriller-Fan ans Herz legen möchte. 5 Sterne, da es nicht mehr zu vergeben gibt.

    Die Avindan erholen sich von ihrem letzten Kampf und verbringen die letzten Stunden in Lenas Welt, denn Lena reist - ohne zu Wissen, ob sie jemals wiederkehren kann - nach Ancaltara, die Heimat ihrer Freunde.

    Dort angekommen, wird Lena jedoch nicht überall herzlich willkommen geheißen und stößt auch auf Misstrauen aus den eigenen Reihen. Denn es ist unklar, für welche Seite Lena sich schlussendlich entscheiden wird und den Ausgang des Kriegs bestimmen wird, der zwischen den Avindan geführt wird.Der 2. Band der Trilogie knüpft direkt an das Ende des ersten Teils an.
    Das Cover war schon beim 1. Teil der Hammer, auch hier ist es in der gleichen Optik und sehr passend zum vorliegenden Buch.
    Der Schreibstil war (wie schon im 1. Teil) sehr gut.
    Die Protagonisten werden nicht mehr vorgestellt, es ist also wichtig unbedingt zuvor Teil 1 zu lesen.
    Die Orte werden wieder fantastisch gut vorgestellt.
    Auch in diesem 2. Band geht es nicht nur um die Fantasy-Elemente, sondern auch wieder um die Liebe.
    Die Figuren machen eine Entwicklung durch und sind nicht immer durchschaubar.
    Spannung und Überraschungen sind also garantiert.
    Der 3. Teil ("Seele aus Donner" soll Ende 2018 erscheinen. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten.
    Fazit: Tolle Fortsetzung. Wer Jugend-Fantasy mit Romantik mag, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

    Nach den traumatischen Ereignissen aus dem letzten Teil ist Sadie soweit körperlich wieder in der Lage zu arbeiten und kehrt zu ihrem Team bei der BAU zurück. Dort trifft sie auf Andrea Thornton, einer britischen Profilerin, die zur Zeit als Gast bei der BAU ist. Beide Frauen verbindet das überleben traumatischer Ereignisse und haben beide bald ein gemeinsames Gesprächsthema gefunden. Auch ein neuer Fall beschäftigt das Team wieder, diesmal geht es nach Boston. Mehrere junge Männer werden tot aufgefunden, ohne Anzeichen von Gewalteinwirkung, die Polizei tappt im Dunkeln und der nächste junge Mann ist bereits verschwunden.

    Das Cover des Buches passt zum Buch und ist wie die ganze Serie gestaltet - Sadie alleine nimmt das Cover ein.

    Der Schreibstil ist wie immer sher gut, die Protagonsiten und Orte werden ausgezeichnet dargestellt.

    Nach den turbulenten Vorgängen im letzten Band ist dieser der ruhigste bisher erschienene Roman aus der Hand der Autorin. Der Fall an sich ist zwar spannend, aber dieser nimmt nicht die Hauptgeschichte ein. Vielmehr ist dies ein sehr emotionaler Teil, der sich viel mit Sadie und ihrer Gefühlswelt beschäftigt. Ledier wiederholt sich dies dann etwas oft im Buch (Klar: Sadie bleiben ja ihre Gedanken), trotzdem nahm dies oft auch die Spannung aus dem Buch, die aber sehr wohl vorhanden war.

    Man merkt auch klar, wie sich Sadie weiterentwickelt, obwohl sie hier ja noch am Anfang ihrer Karriere steht.

    DIe englische Profilerin Andrea Thornton hat hier einen großen Auftritt, sie bekommt immer wieder kleine Cameo-Auftritte und ist mir durch ihre eigene Buch-Reihe der Autorin sehr ans Herz gewachsen ("Die Profilerin" -Reihe). Ein Wiedersehen mit ihr hat mich sehr gefreut.

    Andrea und Sadie haben viel gemeinsam und sind trotzdem in vielen Belangen ganz unterschiedlich. Sadie wird sich aber auch noch festigen, sowohl beruflich als auch emotional.

    Fazit: Lesenswerter Thriller aus der Reihe, der aber diesmal ruhiger ist. 4,5 Sterne

    Nick Quentin beginnt seine Arbeit bei "DREAM ON". Plötzlich wird sein Freund Jack umgebracht und eine Jagd in Wirklichkeit und Traum nimmt ihren Anfang. Auch seine Vergangenheit lässt Nick keine Ruhe.

    Das Cover des Buches ist gut gelungen, auffällig und ein Hingucker. Es passt auch sehr gut zum Buch.

    Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, die Protagonisten und Orte werden sehr gut beschrieben, die Charaktere sind insgesamt sehr vielschichtig.

    Die Handlung selbst ist gut durchdacht, die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite auf hohem Niveau.

    Einiges allerdings war für mich dann doch unlogisch:

    - Jack hinterlässt eine Nachricht, die Nick zu einem Grab führt. Dabei nennt er auch eine Zahl, diese scheint aber nicht wirklich eine Bedeutung zu haben.

    - In der Dreamsphere springen die Charaktere durch einen einfachen Befehl an einen anderen Ort. Wenn Nick allerdings auf einen Kirchturm oder in eine Kirche will, sucht er sich immer einen Weg, wie er dort hineinkommt.

    Nichtsdestotrotz konnten mich die Handlung und die Protagonisten fesseln, sodass mir das Buch sehr gut gefiel.

    Gut gemacht war auch, dass Erlebnisse in der Traumwelt in Kursivschrift gedruckt wurde.

    Das Buch endet mit einem mehr oder weniger offenem Ende, da es fortgesetzt werden wird. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.

    Fazit: Solider, spannender SF-Thriller. 4,5 Sterne

    Dies ist der 2. Fall rund um Parkov und Winter. Das Buch lässt sich als Einzelband lesen, mehr Spaß macht es aber definitiv, wenn man Band 1 kennt, da vieles aus "Die Gaben des Todes" vorkommt, was letztendlich auch nicht unwichtig für den aktuellen Fall ist.

    Das Cover des Buches ist auffällig und sehr gut gelungen, nicht zuletzt auch wegen der Farbenwahl.

    Der Schreibstil des Autors ist einfach fantastisch; die Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt.

    Die Spannung des Buches ist sehr hoch - sie beginnt auf der ersten Seite und endet mit der letzten.

    Es werden viele falsche Spuren vom Autor ausgelegt und alles endet mit einer Überraschung. Und wenn man denkt jetzt passt alles, kommt nochmals eine Wendung.

    Die Story lebt von jeder Menge Täuschungen, einer sympathischen Hauptkommissarin und einem exzentrischen BKA-Ermittler, den man lieben und hassen gleichzeitig muss.

    Das Buch endet so, dass es fortgesetzt werden kann - angeblich 2018. Auf diesen 3. Teil des ungewöhnlichen Ermittlerteams freue ich mich schon jetzt.

    Fazit: Absoluter Top-Thriller, eines meiner Lesehighlights 2017

    Der Teufel sucht eine Frau und bekommt von Gott 66 Tage Zeit, um auf der Erde eine zu finden.

    Das Cover des Buches ist passend, auffällig, sehr gut gemacht und im gleichen Stil wie die bisherigen Büchern des Autors.

    Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, die Protagonsiten werden sehr gut dargestellt und der Humor sprüht aus jeder einzelnen Zeile hervor.

    Die Charaktere alleine sind einfach witzig, v.a Junior, Petra und Gott sind einfach köstlich oder besser gesagt göttlich.

    Der Sarkasmus trieft richtig in diesem Buch, hat dabei eine gewisse Spannung, sodass man gerne immer weiterliest und am liebsten keine Pause einlegen will.

    Neben dem Humor hat die Story aber auch einen klitzekleinen ernsten Hintergrund, auch nimmt der Autor natürlich die Realität auf der Erde aufs Korn.

    Nicht die ganze Story ist vorhersehbar, was mir auch gefallen konnte.

    Fazit: Absolute Leseempfehlung für ein sarkastisches, humorvolles Werk in seiner Höchstform

    Radioaktiv verstrahlte Tote, minderjährige Prostituierte und eine Erpressung. Erik Lindberg hat wieder viel zu tun – und auch sein Privatleben hat sich verändert, seit Paula aus dem Koma erwacht ist.

    Dies ist bereits der 3. Fall um Kommissar Lindberg nach "Remexan" und "Redux".

    Das Cover des Buches passt zur bisherigen Reihe, ist stimmig und gut gemacht.

    Der Schreibstil des Autors ist (wie bisher) sehr gut, die Protagonisten und Orte werden genau beschrieben.

    Der Spannungsbogen beginnt auf der ersten und endet auf der letzten Seite; er bleibt das ganze Buch über hoch gespannt.

    Thomas Kowa hat sich mit diesem Buch ein sehr brisantes, aktuelles, aber auch politisches Thema ausgewählt. Zu Beginn des Buches schreibt er auch wieviel Realität in seinem Buch steckt.

    Innerhalb kurzer Zeit habe ich dieses Buch gelesen, denn ich konnte es kaum weglegen.

    Auch wenn "Remexan" bisher das beste Buch der Reihe war - "Reaktor" steht nur knapp dahinter.

    Fazit: spannender, aktueller Politthriller um den sympathischen Kommissar Lindberg - bereits in seinem 2. Fall. Absolute Leseempfehlung

    Kay Scarpetta will mit ihrem Mann Benton den Abend bei einem Essen verbringen. Doch beide erhalten zeitgleich einen Anruf von ihrer jeweiligen Dienststelle. Eine junge Radfahrerin ist im Park tot aufgefunden worden und Marino fährt mit Kay dorthin. Damit Kay in Ruhe arbeiten kann, soll ein Sichtschutz aufgebaut werden. Und das alles während einer unglaublichen Hitzewelle.


    Ich habe schon zuvor einige Bücher, der Kay-Scarpetta-Reihe gelesen, aber nicht die ganze Serie. Wobei dieses Buch doch auf vorhergehende Bände aufbaut.


    Das Cover des Buches ist passend und gut gelungen, obwohl es doch recht einfach gemacht ist. Der deutsche Titel "Totenstarre" hingegen ist absolut fehl am Platz. Er ist zwar nicht völlig aus der Luft gegriffen, der englische Originaltitel "Chaos" - den man ruhig auch so auf deutsch übermehmen hätte können - passt aber definitiv besser.


    Der Schreibstil der Autorin ist primär gut, die Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt.


    Die Spannung in diesem Buch war hingegen - im Gegensatz zu anderen Büchern der Autorin - nur stellenweise vorhanden. Das ganze Buch hat um die 400 Seiten, es dauert aber über 100 Seiten bis der Leser der ersten Leiche begegnet, davor geht es hauptsächlich um Kays (Privat-) Leben und die vorhergehenden Bände. Weitere 100 - 150 Seiten benötigt Kay Scarpetta um die Leiche zu bergen um nach weiteren Seiten dann auf ca. Seite 300 mit der Autopsie zu beginnen. Eine wirkliche Ermittlungsarbeit wird in diesem Fall gar nicht durchgeführt - alles fliegt den Ermittlern irgendwie zu.


    Auch dass Kay Scarpetta immer wieder vor den Gefahren eines Hitzschlags warnt, ist sehr übertrieben. Auch wenn es heiß ist - für einen Hitzschlag benötigt es Sonne - in der Nacht ist dieser wohl nicht möglich.


    Zusätzlich störend sind die Übersetzungen, neuenglische Wörter, die kaum jemand kennt, sind hier völlig fehl am Platz (z.B. gespooft).


    Zudem wiederholt sich die Autorin immer wieder. Ich weiß nicht mehr genau, wie oft ich lesen musste, wie der Transportwagen des CFC aussieht.


    Einzig die Todesursache selbst und die Ermittlungen hinzu bringen Spannung in die ganze Geschichte.


    Fazit: Thriller, der leider an die vorangehenden Bände nicht annähern herankommt. Absolut enttäuschend. 2,5 Sterne

    In Berlin wird ein Mitarbeiter von Siemens ermordet um an ein Versteck zu kommen. An der Pakistanischen Grenze wird ein alter Künstler auf grausame Art hingerichtet. Was haben diese Morde gemeinsam, die etliche Meilen auseinander entfernt stattfanden? Während Kommissar Calis in Berlin die Ermittlungen aufnimmt, muss Chief Inspektor Salam fliehen. Es scheint, dass in beiden Fällen eine französische Legion die Finger im Spiel hat. Während Calis Schlussfolgerungen ihn nach Frankfurt führen, muss Salam auf Hilfe warten. Durch Kontakt zu alten Bekannten wird der Pilot John Finch auf den Plan gerufen. Er scheint der Einzige zu sein, der es schaffen könnte Salam zu retten. Doch was ist es, dass die Legion unbedingt in ihre Finger bekommen will? Was sollen die Morde? Keiner scheint zu ahnen, dass hinter all dem ein altes Geheimnis steckt, eines, dass schon viele Abenteurer in den Tod gelockt hat.


    Das Cover des Buches ist einfach und trotzdem passend und in seiner Schlichtheit auffällig.


    Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, Orte und Protagonisten werden sehr plastisch dargestellt.


    Was mich an den Büchern des Autors immer wieder verblüfft, ist wie er sehr viele Handlungsstränge gekonnt miteinander verknüpft.


    Der 2. Band der Serie um den Piloten John Finch startet gleich mal spannend los. Die Spannung baut sich auf, flacht aber teilweise auch etwas ab (was bei 650 Seiten aber auch nicht wirklich wundert).


    Das Buch scheint wieder gut recherchiert zu sein; die Verknüpfung von Fiktion und Fakten gelingt dem Autor hervorragend.


    Die Charaktere entwickeln sich weiter und das Buch konnte mir einige Tage Lesevergnügen bereiten.


    Einzig der Schluss war nicht wirklich befriedigend, da einige Fragen offen blieben.


    Fazit: Spannender Thriller mit ungewöhnlichen Figuren mit wenigen Längen und etwas offenem Ende. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die Fortsetzungen. 4,5 Sterne

    Rick Foster hat Sadies Tante ermordet und ihren Onkel schwer verletzt. Jetzt will Rick seine Tochter Kim (Sadie) finden.


    Der 3. Teil der Profiler-Bücher schließt direkt an den 2. Teil an.


    Da ich mittlerweile ein großer Fan von Dania Dickens Profiler-Reihen bin, war dieses Buch natürlich eine Pflichtlektüre für mich.


    Das Cover des Buches gefällt mir insgesamt besser als der Rest dieser Reihe, da es mehr als nur Sadie zeigt. Allerdings finde ich, dass RIck hier etwas zu jung geraten ist.


    Der Schreibstil der Autorin ist wie immer perfekt; Protagonsiten und Orte werden bildlich dargestellt.


    Die Spannung war auch in diesem Teil wieder sehr hoch; allerdings lebt dieser Band hauptsächlich auch durch seine Emotionalität, die das Verhältnis von Rick und Sadie mit sich bringt.


    Dafür kam in diesem Band (leider) die Profiling-Arbeit etwas zu knapp und konnte auch kaum etwas zur Lösung des Falls beitragen. Dafür ziehe ich einen Stern ab (ein halber kommt jedoch aufgrund der tiefen Emotionalität wieder hinzu),


    Auch kamen in dieser Emotionalität einige Wiederholungen vor - Sadie denkt hier sehr lange immer wieder das selbe; andererseits ist dieser aber auch wieder authentisch für Sadie.


    Schön ist es auch zu sehen, wie sich die Protagonisten immer weiter entwickeln.


    Fazit: Spannende, emotionale Fortsetzung der Profiler-Reihe. Ein Band der sehr wichtig für Sadie und die ganze Story an sich ist. 4,5 Sterne

    Loretta Luchsa, die in einem Callcenter arbeitet, aber nebenbei immer wieder über Leichen stolpert, bekommt in diesem Buch immer wieder geheimnisvolle Blumenbotschaften. Aufgrund ihrer privaten Probleme sucht sie auch die Astrologin Stella Albrecht auf.


    Der 9. Band einer Serie rund um Loretta Luchs. Für mich war es allerdings der erste obwohl meine Frau schon einige Bände gelesen hat (die ich auch noch lesen werde). Trotzdem kam ich gleich gut in die Geschichte rein.


    Das Cover des Buches ist gut gemacht, passt zum Buch und zur ganzen Reihe.


    Es handelt sich bei diesem Buch um das Genre Krimödie, d.h. eine Mischung aus Krimi und Humor. Das gelingt der Autiórin auch sehr gut. Ist die erste Hälfte noch überwiegend lustig, wird im 2. Teil des Buches die Spannung ausgepackt.


    Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll, Protagonisten und Orte werden hervorragend dargestellt.


    Ich freue mich jetzt schon auf die "alten" Bände und erst recht auf neues Material von der Autorin, die auch über die Astrologin Stella Albrecht eine Reihe beginnt, die abwechselnd mit Lorettas Abenteuer erscheinen sollen.


    Fazit: Absolute Leseempfehlung für eine humorvolle, aber auch spannende Krimödie.

    "Der Fledermausmann" ist der erste Fall von Jo Nesbøs unkonventionellem Kommissar Harry Hole aus Oslo. Darin reist Hole nach Australien, wo er gemeinsam mit einem ortsansässigen Kollegen, einem Aborigine, den Mord an einer Norwegerin aufklären soll.


    Das Buch ist rezensionsmäßig ja bisher sehr gemischt bewertet worden - von 1-5 Sterne ist alles vertreten. Angeblich ist es auch das schwächste Buch des Autors bzw. der Harry Hole - Reihe.


    Ob das so ist kann ich noch nicht beantworten, da dies mein erstes Buch des vielgepriesenen norwegischen Autor war. Ich lese allerdings in Kürze Harry Holes neuesten (11.) Fall ("Durst").


    Das Cover des Buches mit der Fledermaus passt gut zum Titel und auch gut zur Reihe, ist aber nicht sonderlich aussagekräftig oder auffallend.


    Die Protagonisten und Orte werden sehr gut vom Autor dargestellt.


    Ob es vom Autor so gewollt ist oder es hier ein Fehler von der Übersetzung war, weiß ich nicht; die Vermischung aus deutscher und englischer Sprache ist auf jeden Fall verwirrend und unnötig, denn manche Wörter kannte ich gar nicht (v.a. mitten in einem deutschen Satz) bzw. reden ja in Australien alle Englisch, dann hätte man das Buch gleich auf Englisch herausbringen sollte.


    Ein weiterer Fehler, den ich am ehestem dem Übersetzer oder dem Verlag ankreiden muss ist der Name des Opfers. Meist heisst sie "Inger Holter", ca. jedes 3x allerdings "Inger Hoher".


    Ebenso störend sind einige Tippfehler und sehr oft vergessene Satzzeichen.


    Aber auch die Handlung selbst war einem Krimi nicht würdig. Natürlich war es ein Einstimmungsband und man möchte etwas über den Ermittler erfahren. In diesem Buch drehte sich allerdings die Hauptsache um Harry Hole selbst (bzw. seine Geschichte), ein weiterer großer Teil ging um Legenden und Geschichte von Australien. Dazu kamen noch einige Wissensausblicke in die Welt der Wissenschaft (z.B. Handy, Pawlow, etc.).


    Der Fall an sich und die Ermittlungsarbeit nehmen nur einen geringen Teil ein.


    Dies war zwar definitiv nicht mein letztes Buch des Autors - hier hoffe ich darauf, dass die anderen deutlich besser sind - dennoch kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen.


    Fazit: Der Krimi kommt hier zu kurz, kein guter Beginn der Harry Hole-Reihe des berühmten norwegischen Autors. Keine Leseempfehlung - 2,5 Sterne.

    Joe und Vivianne werden bei einem Gewitter aus der Gegenwart ins Jahr 2150 geschleudert. Dort wird Europa von einem Nazi-Regime beherrscht; Vivianne und Joe schließen sich dem Widerstand an.


    Das Cover des Buches ist gut gemacht und passt zum Thema.


    Ich finde Zeitreise-Stories und SF-Bücher immer spannend und lese sie auch gerne. So machte mich auch bei diesem Buch die Inhaltsangabe sehr neugierig.


    Allerdings war ich diesmal doch ein wenig enttäuscht. Die Story an sich klingt sehr vielversprechend, alelrdings wurde einiges verabsäumt. EIniges erinnerte auch an die Star Trek - Folge "Patterns of Force".


    1. Die Inhaltsangabe passt nicht 100%ig, denn dieses Ereignis aus dem Jahr 2016 alles ändern könnte ist doch etwas irreführend.


    2. Der Schreibstil ist relativ einfach vom Satzbau her, zum anderen bleiben die meisten Protagoisten farb- bzw. gesichtslos, denn Vivianne und Joe werden fast gar nicht beschrieben, obwohl sie die Hauptfiguren sind.


    3. Stattdessen beginnt das Buch mit Belanglosigkeiten über Joe und Vivianne, die weder für das Verständnis der Personen, noch für die Geschichte notwendig sind.


    4. Einige Logikfehler. Hauptsächlich: Warum versuchen Joe und Vivianne nicht einmal eine Möglichkeit zu finden in die Gegenwart zurückzureisen, wo diese doch eigentlich die viel bessere Zeit ist?


    5. Gerade zum Schluss zu geht alles sehr rasant, doch das Ende ist offen. Es bleiben viele Fragen unbeantwortet, es gibt aber auch keine Hinweise auf eine Fortsetzung.


    Insgesamt konnte mich nur der Mittelteild es Buches einigermassen überzeugen, die Handlung war aber insgesamt gut und mit dem Schreibstil konnte ich mich im Laufe des Buches immer besser anfreunden.


    Dies alles führte zu einer mittleren Bewertung von 3 Sternen.


    Fazit: Idee gut, Umsetzung leider nicht ganz geglückt

    Herbert "Herbie" Feldmann wird mit seinem imaginäreren Freund Julius plötzlich Chaufffeur des alternden Schlagerstars Teddy Marco. Im Outlet-Shop seiner Freundin wird eine Leiche gefunden und Teddy hat genau zu dieser Zeit das Geschäft leergeräumt.


    Das Cover des Buches passt zum Buch, ist aber etwas nichtssagend.


    Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt.


    Obwohl es bereits der 7. Fall für das ungewöhnliche Duo ist, war es mein erster dieser Reihe. Trotzdem kam ich sofort in die Geschichte rein.


    Das Buch ist kein reiner Krimi, sondern eher ein Krimödie, also eine Mischung aus Krimi und Komödie. Alleine die Kommentare von Julius machen das Lesen des Buches schon lesenswert.


    Und trotzdem läuft nebenbei ein wirklich spannender Kriminalfall, der es in sich hat.


    Die Spannung und der Humor sind in dieser Geschichte das ganze Buch über auf sehr hohem Niveau; die Auflösung des Falles ist bis zum letzten Viertel des Buches in keinster Weise vorhersehbar.


    Fazit: Wer Lokalkrimis (Eifel) und Humor mag, wird dieses Buch lieben.

    Streifenpolizist Martin Rauer erlebt den größten Albtraum jedes Vaters: Einen Tag vor Heiligabend verschwindet seine zwölfjährige Tochter Anna spurlos. Dabei wird er auch mit seiner Vergangenheit konfrontiert.Das Cover des Buches ist einfach sensationell gut gemacht, ein wahrer Eye-Catcher, der auch perfekt zum Buch passt.Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, auch wenn es ungewöhnlich ist einen Thriller in der Gegenwartsform zu schreiben. Ich musste mich erst daran gewöhnen. Dies ist aber ein Merkmal des Autors. Und da einige Kapitel in der Vergangenheit spielen und dort die richtige Zeitform verwendet wird, passt es letztendlich.Die Handlung des Buches ist nichts für schwache Nerven. AB der ersten Seite beginnt eine spannende Handlung, die nie abreißt.Verschiedene Wendungen der Geschichte runden einen erstklassigen Thriller ab.Fazit: Absolute Leseempfehlung für einen spannenden, überraschenden, etwas brutalen Thriller.