Beiträge von vev

    Wird wahrscheinlich heute noch ausgelesen:

    Kalmann - Joachim B. Schmidt


    Er ist der selbsternannte Sheriff von Raufarhöfn. Er hat alles im Griff. Kein Grund zur Sorge. Tag für Tag wandert er über die weiten Ebene um das beinahe ausgestorbene Dorf, jagt Polarfüchse und legt Haiköder im Meer aus, um den Fang zu Gammelhai zu verarbeiten. Doch in Kalmanns Kopf laufen die Räder manchmal rückwärts. Als er eines Winters eine Blutlache im Schnee entdeckt, überrollen ihn die Ereignisse. Mit seiner naiven Weisheit und dem Mut des reinen Herzens wendet er alles zum Guten. Kein Grund zur Sorge.


    ASIN/ISBN: 3257071388

    Mir entspricht auch die nordisch-distanzierte Art eher als das Überschwengliche der südlichen Völker.

    nordisch-distanziert :rofl

    Sorry, die EM ist ja vorbei (nur Corona hat das keiner gesagt), aber Fußballfans und distanziert wird wohl bei keiner Nation so richtig klappen.

    Bei den Engländern schon mal gar nicht, Teile der englischen Fans jedenfalls waren und sind alles andere als distanziert. Ich fand die fröhlich feiernden Italiener in ihrer Überschwänglichkeit bei weitem sympathischer, als die angetrunkenen Engländer, ihre Aggressivität, Zerstörungswut und ihre rassistischen Beleidigungen.


    Italien hat gewonnen und die Schotten haben einen neuen Helden. :lache

    "Braveheart" Mancini

    Danke für deine Antwort, @Saiya,

    dann werde ich mir Die Kieferninseln bald mal holen.

    Die Haikus von Bashō mag ich sehr.


    Gesang der Fledermäuse habe ich beendet und bin nun sehr auf die Leserunde im Oktober gespannt. Für mich war es eine Kneippkur mit sehr erfrischenden Wechselbädern. :grin


    Mein nächstes Buch:

    Ein feiner dunkler Riss - Joe R. Lansdale


    East Texas, 1958. Bis vor kurzem glaubte der dreizehnjährige Stanley noch an den Weihnachtsmann. Im Laufe eines einzigen heißen Sommers erfährt er jedoch mehr über die Welt jenseits seiner Superheldencomics und des elterlichen Autokinos, als ihm lieb ist.

    Stans Welt ist von Gewalt geprägt: Sein bester Freund wird zu Hause verprügelt, die Küchenhilfe lebt bei einem gewalttätigen Mann, und selbst Stans Vater wird handgreiflich, wenn es um die Familienehre geht – zum Beispiel gegen übereifrige Verehrer von Stans siebzehnjähriger Schwester. Das einzige Gegenprogramm liefern das Autokino von Stans Vater und die faszinierenden alten Geschichten um ein Spukhaus auf dem Hügel, einen kopflosen Geist am Bahndamm und zwei in ein und derselben Nacht ermordete Mädchen. Begleitet von seinem treuen Hund Nub und unterstützt von dem mürrischen schwarzen Filmvorführer und Ex-Polizisten Buster, beginnt Stan, Detektiv zu spielen – ohne zu ahnen, worauf er sich da eingelassen hat.

    ASIN/ISBN: 3518464973

    Es gibt ja zum Glück auch freundliche Engländer, egal, ob Fussball-Anhänger oder nicht. Und was das weinende Mädchen angeht - es hatte auch was Gutes, dass da welche so ausfallend wurden.

    https://www.zeit.de/gesellscha…3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    Das war aber ein Waliser! :grin

    Nachdem die Schweizer "Schurken" meine Lieblingsmannschaft

    erledigt haben, muss ich heute auch einer anderen Mannschaft die

    Daumen drücken.

    Und - ich will sie heute weinen sehen, also die Verlierer.



    Marion Poschmann - Die Kieferninseln

    Wie gefällt es dir? Die Meinungen dazu sind doch recht geteilt, rein vom Klappentext würde es mich sehr interessieren.


    Ich bin gerade mitten in

    Gesang der Fledermäuse - Olga Tokarczuk


    Im Sommer tummeln sich wohlhabende Städter auf dem Hochplateau an der polnisch-tschechischen Grenze. Im Winter fliehen die allermeisten Einwohner den windumtosten Ort. An den langen dunklen Tagen widmet sich Janina Duszejko der Astrologie und der Lyrik des von ihr verehrten William Blake. Man hält die ältere Dame für verschroben, wenn nicht gar für ver- rückt, auch weil sie die Gesellschaft von Tieren der von Menschen vorzieht. Dann gibt es einen Toten. Janinas Nachbar Bigfoot ist grausam erstickt: In seiner Kehle steckt der Knochen eines Rehs. Und es bleibt nicht bei einer Leiche. Janina ermittelt auf eigene Faust. Kriminalfall, philosophischer Essay, Fabel, literarisches Spiel – auf ebenso komische wie ergreifende Weise zeigen Olga Tokarczuk und ihre hinreißende Heldin, wie sehr es unserer Gesellschaft an Respekt mangelt, ob der Natur und den Tieren gegenüber oder jenen Menschen, die am Rande stehen.


    ASIN/ISBN: 3311150031

    Gut, dann ist "Das Leuchten des Himmels" mal notiert, hat für mich einige interessante Aspekte.

    Bei mir funktioniert Nora Roberts mit genügend Abstand gut, dann fallen Ähnlichkeiten nicht so ins Gewicht. Man muss halt auch die besseren Romane von ihr finden, durch ihr Gesamtwerk würde ich mich nicht kämpfen wollen.

    "Im Schatten der Wälder" habe ich noch in guter Erinnerung, könnte vielleicht was für @Jenya sein, ich glaube, sie mag Hunde.

    "Am dunkelsten Tag" wurde dann wieder richtig spannend, ich hatte nur in der Mitte einen leichten Hänger.

    Im SuB habe ich hier noch die Ring-Trilogie von ihr stehen, das muss ich mal in Angriff nehmen.


    Wir hatten letzten Sonntag auf Montag mal wieder Land unter, der halbe Garten unter Wasser. Meine Walderdbeeren können jetzt die blöden Nacktschnecken fressen, ich mag sie nicht mehr.

    Und es regnet weiter, da fällt die Himbeerernte wohl auch ins Wasser. Was soll's, ist halt so.

    Hoffentlich nützt der Regen wenigstens dem Wald was.


    Durchnässte Grüße!

    :frieden

    Dann versuche ich sie mal zu einem Umzug zu überreden, fürchte aber, die krächzen mir was. Eigentlich mag ich sie ja, habe sogar mal einen Jungvogel aufgepäppelt, aber es sind halt Nesträuber.

    Das sind Katzen aber leider auch.

    Lustig anzusehen, wenn die beiden die Katze verarschen.

    Die Amseln sind da aber auch ganz gut dabei.

    Gibt es bei euch auch so viele Saatkrähen?

    Ich schick euch mal ein paar von meinen Tauben.

    Sind das Stadttauben oder Wildtauben? Wildtauben mag ich gerne, wir haben hier einige. Deine Tauben würde ich aber nehmen, wenn du dafür das Esternpärchen nimmst, das hier jeden Tag krakeelt.

    Es regnet mal wieder, der letzte Regen war - lasst mich überlegen -

    gestern.

    Der Garten ist grün, die braunen Schnecken fressen rote Erdbeeren.

    Sommer ist, wenn ich bei offenem Fenster schlafe und 3759 Mücken

    gefällt das.

    Natürlich habe ich Fliegengitter, aber ich habe auch eine verrückte Katze, die Türen nur im Notfall benutzt.


    Ich lese gerade Nora Roberts: Am dunkelsten Tag, gefällt mir ganz gut, nur manchmal ist sie mir etwas zu ausführlich.


    Viel mehr habe ich nicht zu berichten, meine Zweitimpfung ist morgen in einer Woche, danach noch zwei Wochen vorsichtig sein,

    dann sehen wir weiter.

    Ein Lichtblick, ich bin erleichtert.


    Schönen Sonntag und gebt weiter auf euch und eure Lieben acht!


    Liebe Grüße :frieden

    Sorry, ich war mir sicher, gestern noch ein Rätsel eingestellt zu haben, habe wohl das Absenden verschusselt. :rolleyes:

    Auf ein Neues, es bleibt aber britisch:


    Diese Teegesellschaft geht ihr dann doch auf die Nerven.

    Nun habe ich diesen Roman auch gelesen, mich konnte er leider nicht so begeistern wie euch.

    Zunächst habe ich einen Anhang schmerzlich vermisst. Bei den vielen botanischen und chinesischen Wörtern wäre ein Glossar kein Luxus gewesen. Ein kleiner Abriss zu den spannenden geschichtlichen Hintergründen und wenigstens eine kleine Karte hätte ich mir auch gewünscht. Ich bin nicht zu faul selbst zu googeln, wenn es aber der Verlag oder die Autorin nicht für wert befinden, mir kleine Einblicke in die Recherche zu gewähren, verliere ich auch die Lust, dann ist das eben irgendein Roman.


    Viele Themen fand ich in ein paar Sätzen erwähnt, sie hatten meine Interesse geweckt, es blieb aber an der Oberfläche, leider.

    Wirklich ausführlich wird nur die sich entwickelnde Beziehung

    ausgearbeitet. Das kann sicher gefallen, ich hatte aber wahrscheinlich ganz falsche Erwartungen an diesen Roman.

    Robert und Lian bekommen alle Aufmerksamkeit, jane auch noch etwas, der Rest kam mir zu kurz. Die Familie Wang, die Mönche in den Klöstern, die bunte Vielfalt Chinas, die Umbrüche in diesem Reich, die Pflanzen, der Tee, das bleibt alles nur bunte Kulisse.

    Mir war das hier zu wenig. Ich kann aber nachvollziehen, was Leserinnen an diesem Roman gefällt.

    Für mich war es gerade nicht das richtige Buch, mein Fehler.