Das ist ja auch mit der Grund, warum ich die Poirot-Krimis früher gar nicht mochte: Miss Marple agiert ganz unauffällig im Hintergrund, sie ist das kleine graue Mäuschen, auf das keiner achtet und das deswegen alles hört und sieht. Sie stellt sich nicht in den Mittelpunkt.
Poirot dagegen liebt die große Szene, er ist der strahlende Held jedes einzelnen Falles, selbst wenn er mal gar nicht persönlich vor Ort ist, sondern "nur" seine grauen Zellen bemüht. Früher mochte ich seine Show gar nicht, inzwischen kann ich sie gut akzeptieren. Eigentlich auch gut, dass Agatha Christie zwei so konträre Ermittler erschaffen hat.
Ich stimme dir sowas von zu!
