Beiträge von Susanne Goga

    Da hast du recht. Mr. Arkwright hat im Grunde kein Interesse an anderen Menschen, nur an seinen Schätzen, die er nicht gern mit anderen teilt.


    Ich habe auch überlegt, ob ich Matilda selbst kündigen lasse, aber ich fand es realistischer so. Sonst wäre es vielleicht zu einseitig positiv gewesen.

    Zu den Weihnachtsliedern: Miss Fellner ist die Deutschlehrerin. Wenn eine Sprache unterrichtet wird, macht man das doch auch mit Liedern. Außerdem waren die Kontakte zwischen GB und Deutschland vor dem 1. WK sehr eng, und es fand ein kultureller Austausch statt. In vielen Familien galt es als vornehm, deutsche Gouvernanten und englische Kindermädchen zu haben.


    Zu den Ringen: Hier ist ein interessanter Eintrag bei Wikipedia, schau mal unter "double-ring ceremony" nach, wenn du magst:


    https://en.wikipedia.org/wiki/Wedding_ring

    Erstmal freut es mich sehr, dass es dir gefallen hat. Dann viel Spaß in Irland (obwohl es nicht sehr spaßig ist, aber ich hoffe, es gefällt dir trotzdem). :-)


    Ich muss gestehen, dass ich keine genaue Geschichte für Arkwright und Stephen hatte. Aber ich stelle mir vor, dass die beide sich kennengelernt haben und einander vielleicht sogar mochten, weil ihre Interessen so ähnlich waren. Aber dann merkt Arkwright, dass Stephen ganz anders ist als er, dass er nicht Wissen um das Wissens willen anhäuft, sondern seine Schätze mit anderen teilen will. Vielleicht verachtet er Stephen sogar ein bisschen, weil der sich mit Menschen umgibt und sie sogar mit seinem privaten Museum anlockt. Hilft dir das weiter?

    Ist schon okay. Ich bin froh, wenn man mich auf so etwas aufmerksam macht. Ich überprüfe viel, aber bei manchen Dingen komme ich gar nicht darauf, dass es sie noch nicht gegeben haben könnte. Das ging mir mal bei einem Kaffeefilter aus Porzellan so. Der wurde erst einige Jahre später erfunden. :-)

    Zitat

    Original von Sweetiie
    Danke für die prompte Antwort... :-) 1921 hätte ich jetzt aber auch nicht gedacht. Ich dachte eher das ist ein Ausdruck aus "unserer" Zeit...und natürlich fällt das überhaupt nicht ins Gewicht...es ist mir lediglich aufgefallen und da es hier die Möglichkeit der Nachfrage gab, habe ich diese genutzt. :anbet


    Ich bin bereits richtig angefixt von dem Buch und kann es kaum erwarten weiterzulesen. Schade nur, dass ich die Leserunde verpasst habe...


    Viele Grüße
    :wave
    Sweetie


    Ich habe es an meine Lektorin weitergegeben. Es wird in der nächsten Auflage durch ein "huch" ersetzt. Danke für deine Aufmerksamkeit. :wave

    Für mich war seine Rolle in der Geschichte abgeschlossen. So wie ich es sehe, wäre für Fleming und Arkwright kein Platz gewesen, Matilda musste sich entscheiden. Er ist ein Menschenfeind, der seine Schätze gern für sich behält, und damit das genaue Gegenteil von Fleming, der sein Wissen mit anderen teilt und die Gabe hat, seine Studenten für sich zu gewinnen. Ich kann verstehen, dass manche von euch gerne mehr über ihn wissen möchten, aber er hatte in der Geschichte keinen Platz mehr, nachdem er Matilda vor die Wahl gestellt hatte. :-)

    So sehe ich das auch, Lese-rina. Miss Haddon ist den Familien verpflichtet und glaube, dass der Vormund nur das Beste wollte. Sie ist mit Laura nicht so vertraut und kann daher gar nicht begreifen, weshalb Matilda so argwöhnisch ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass selbst Frauen wie Miss Haddon den Maßstäben ihrer Zeit unterworfen waren. Sie hat sich eine gewisse Unabhängigkeit erworben, ist letztlich aber auch wieder von anderen abhängig. Sie muss die Erwartungen der Eltern bzw. Familien der Mädchen erfüllen. Und die sind immer noch sehr konservativ.


    Da ist mir wohl ein kleiner Fehler unterlaufen. Der Ausdruck ist seit 1921 belegt, vielleicht wäre "huch" besser gewesen. Allerdings recherchiere ich sehr gewissenhaft und hoffe, dass so etwas gegenüber der Mühe, die ich mir beispielsweise mit den historischen Fakten über London gegeben habe, nicht zu sehr ins Gewicht fällt. :-)

    Da ist mir wohl ein kleiner Fehler unterlaufen. Der Ausdruck ist seit 1921 belegt, vielleicht wäre "huch" besser gewesen. Allerdings recherchiere ich sehr gewissenhaft und hoffe, dass so etwas gegenüber der Mühe, die ich mir beispielsweise mit den historischen Fakten über London gegeben habe, nicht zu sehr ins Gewicht fällt. :-)

    Das Haus gehört dem Besitzer einer Investmentfirma und wird von ihm bewohnt. Ich hatte sehr netten Kontakt mit seiner Haushälterin, die mich herumgeführt hat, und seiner Mitarbeiterin in der Firma. Er weiß, dass sein Haus im Roman eine wichtige Rolle spielt, und hat ein Exemplar von mir bekommen.

    Zitat

    Original von Lese-rina


    Glaubhaft auf jeden Fall. Wieso hattest du da Bedenken? Wegen der Zeit oder mehr weil es vielleicht nicht zu Flemings Charakter passt?


    Ich hatte ein bisschen Sorge, dass Stephen dann zu negativ herüberkommt. Wenn sich jemand von einem kranken Partner/in trennt, führt das auch heute noch zu Gerede und Kritik, da bin ich mir sicher. Eine Freundin brachte mich auf den Schriftsteller William Thackeray, der sich in einer ähnlichen Situation befunden hat, und ich habe mich daran orientiert. Ich denke, dass Figuren durchaus auch dunklere Seiten haben und dennoch liebenswert bleiben können. Fleming ist kein strahlender Held, sondern ein Mann mit Schwächen und Stärken.