Ich muss ja sagen, ich hab von iranischer Geschichte nur wenig Ahnung.
Da sind wir schon zu zweit!
Ich muss ja sagen, ich hab von iranischer Geschichte nur wenig Ahnung.
Da sind wir schon zu zweit!
Ja, es gibt ein Buch, bei dem ich gerade im Lektorat bin. Es ist ein Seitenableger der "Leisen Helden" und wird voraussichtlich am 25. Juli erscheinen.
Oh, das ist ja eine wirklich erfreuliche Nachricht! Und so bald schon... ich hatte befürchtet, wir müssten ewig warten...
Im Jahr 1953 kam es im Iran zu einigen wichtigen politischen Ereignissen, die Bruno und Eddy hautnah miterleben - über diese Geschichten wollte ich schon immer berichten, weil sie die dortige Gegend bis heute prägen und erklären, warum das Volk 1979 die iranische Revolution zunächst unterstützte.
Das hört sich ja richtig spannend an, ich weiß wenig aus der Geschichte Irans (Persiens?)... Klar, dass 1967 die Studenten gegen den Schah-Besuch in Deutschlang protestiert haben, aber Hintergründe kenne ich absolut nicht. Und vor allem interessiert es mich, die Hintergründe zu erfahren, warum die iranische Revolution zuerst unterstützt wurde!
In Mehr als die Gerechtigkeit, das ja nach diesem Roman aus den "Leisen Helden" spielt, hat Bruno auch einen kurzen Gastauftritt.
Da werde ich mal darauf warten... Mal sehen, ob er mir sympathisch ist....
im Iran war Homosexualität damals noch legal, aber in Europa verboten)
Das ist ja auch interessant...
Ich gehe damit natürlich ein Risiko ein, weil er so ganz anders ist
Mich hast Du jetzt schon "angefixt"...
Wie ich schon erwartet hatte, bin ich heute nur wenig zum Lesen gekommen, aber ich bin jetzt gerade an der Stelle, wo Richard mit Dr. Krüger telefoniert... Da ist mir die Frage eingefallen, ob Ihr eigentlich das Buch "Die Unwerten" von Volker Dützer kennt (sorry, Melanie_M , es ist doch erlaubt, auch andere Autoren zu nennen?)? Ich habe gerade festgestellt, dass ich sogar Richard in meiner Rezension erwähne, hatte ich ganz vergessen... Ein Buch, was mich auch sehr beeindruckt hat - gerade weil der Hauptprotagonist so vollkommen gegensätzlich zu Richard (eben eher wie Dr. Krüger, deshalb vielleicht die Assoziation) ) ist...
Ein Buch gegen das Vergessen...
Volker Dützer hat mit seinem Buch „Die Unwerten“ einen Roman über Deutschlands dunkelste Zeit mit seinen schrecklichsten Taten geschrieben: über Euthanasie im Nationalsozialismus.
Die Geschichte startet im Dezember 1939, seit 6 Jahren ist Hitler an der Macht, im September hat der 2. Weltkrieg begonnen...
Hannah, eine 14-jährige Halbjüdin, leidet unter ihrem Mathematiklehrer, Herrn Pilz, einem glühenden Nationalsozialisten (Rechenaufgabe: „Ein Irrenhaus kostet zwei Millionen Reichsmark. Wie viele deutsche Familien könnten von dem Geld eine Wohnung bekommen?“, S. 14, E-book). Aber Hannah leidet auch an epileptischen Anfällen und bekommt einen gerade im Mathe-Unterricht. Das muss Herr Pilz selbstverständlich sofort an die entsprechenden Stellen melden!
Quasi als „Gegenpart“ lernen wir Joachim Lubeck kennen, ein junger Psychiater., der sich von seinem Vater unterdrückt fühlt: „Sein Vater traute ihm nicht zu, sich allein durchzusetzen und eine Laufbahn als Psychiater aufzubauen.“ (S. 30) Lubeck war 1932 in die SA eingetreten. „Der affige Pomp begeisterte ihn wenig, er sah seine Mitgliedschaft lediglich als Mittel zum Zweck. Was ihn dagegen faszinierte, war die Macht, die mit den Privilegien der SS einherging.“ (S. 31). Durch Beziehungen seines Vaters erhält Lubeck letztendlich eine Stelle bei der Aktion T4. „Lubecks Aufgabe würde es sein, Patienten zu begutachten und Meldebogen auszufüllen: Mit anderen Worten: Er war fortan Herr über Leben und Tod.“ (S. 33)
In den kommenden Jahren kreuzen sich Hannahs und Lubecks Wege immer wieder, als Leserin stockt einem in solchen Situationen meist der Atem, wissen wir doch, dass Lubeck „am längeren Hebel“ sitzt – und außerdem hat sich Hannah Lubeck auch aus anderen Gründen zum „persönlichen Feind“ gemacht.
Es ist wahrhaftig kein „leichtes“ Buch, an einigen Stellen konnte ich kaum weiterlesen, so entsetzten mich die Grausamkeiten der Nationalsozialisten (ja, man weiß es alles, aber es ist schon etwas anderes, dies in einem Roman zu lesen!): „Vor zwei Tagen war der zehntausendste Patient kremiert worden, zur Feier des Tages hatte die Anstaltsleitung jedem Mitarbeiter eine Flasche Bier spendiert.“ (S. 155)
Der Autor lässt uns an der weiteren Entwicklung von Hannah und Lubeck teilhaben (natürlich gibt es noch viele andere Charaktere, auf die ich aber hier nicht eingehe!): Hannah wird stärker und erwachsener, sie verliert ihre Angst (dieser Moment wird sehr berührend beschrieben). Lubeck wird immer skrupelloser: zuerst lässt er nur andere töten, zum Schluss tötet er selbst. Anders als Dr. Richard Hellmer im Buch „Im Lautlosen“ von Melanie Metzenthin, der falsche Gutachten erstellt, um seine Patienten vor der Euthanasie zu bewahren, geht Lubeck seinen Weg durch die Hierarchie, er hat auch an sich selbst kaum oder nie Zweifel, auch nicht an seinen Schritten, Handlungen und Entscheidungen.
Der fesselnde und lebhafte Schreibstil hat mich vom Beginn in die Handlung einbezogen, ich habe mit Hannah, gelitten, gezittert und gehofft (und ja, auch geweint!)
In einem ausführlichen Nachwort geht der Autor detailliert auf seine Recherchen ein, ich habe festgestellt, dass ihm viele reale Personen als Vorlage für seine fiktiven Protagonisten dienten. Volker Dützer stellt die Frage, ob dieses Thema in einem (Unterhaltungs-) Roman behandelt werden sollte, meine Antwort: ja, unbedingt! Solche Romane müssen geschrieben werden, denn sie werden bestimmt eher als Sachbücher zu diesem Thema gelesen!
Dies ist ein Buch gegen das Vergessen und für das Statement, dass keine Regierung, kein Staat, kein Regime, keine Behörde das Recht bekommen sollte, über den „Wert“ eines Menschen zu urteilen und zu entscheiden! Eigentlich sollte dieses Buch eine Schulbuch-Empfehlung bekommen...
Für mich ist dieses Buch bestimmt eines meiner Lesehighlights 2020, kein „einfaches“ Buch, dafür aber umso wichtiger!
Da ich Freitag und Samstag vermutlich leider wenig Zeit zum Lesen habe, habe ich mir heute gegönnt, schon mal die ersten Seiten von "Mehr als die Gerechtigkeit" zu lesen - und leider viel weiter als gedacht und viel später als vernünftig.. . Deshalb kurz im Telegramm-Stil (gibt es eigentlich heute noch Telegramme?).: Bin gut auf Gut Mohlenberg angekommen, freue mich, Bekannte wieder zutreffen, sofort wiedererkannt. Genieße gerade Grill-Nachmittag bei den Hellmers, auch hier glücklich über ein Wiedersehen. Später mehr!
Gute Nacht!
Ich habe kürzlich einen Podcast über diese ungewöhnliche Prinzessin gehört und werde das von euch so begeistert beschriebene Buch auf die Wunschliste setzen.
Ja, das solltest Du uuuunbedingt!
Ich werf noch "Die Buchhändlerin" von Ines Thorn ins Rennen. Dazu gab es auch eine interessante Leserunde hier im Forum.
An das Buch habe ich auch sofort gedacht, als ich die Frage gelesen habe...
Einen zweiten Band dazu gibt es auch: "Die Buchhändlerin - Die Macht der Worte"
Beide kann ich empfehlen...
Meine Reise mit Prinzessin Therese 1888 auf dem Amazonas....
Katharina Innig hat mit „Die Forscherin – Prinzessin Therese und der Ruf des Amazonas“ einen hervorragenden Debütroman vorgelegt.
Ich sollte vielleicht kurz gestehen, dass Reiseberichte aus vergangenen Jahrhunderten eigentlich nicht zu meinem bevorzugten Genre gehören – und von Prinzessin Therese (von Bayern) hatte ich als „Nordlicht“ auch bisher nichts gehört...
Aber was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Katharina Innig hat es innerhalb weniger Seiten geschafft, mich zu einer großen Verehrerin von Prinzessin Therese zu verwandeln, ich habe sie kennen und schätzen gelernt (lt. Wikipedia war sie „eine deutsche Ethnologin, Zoologin, Botanikerin und Reiseschriftstellerin. Sie engagierte sich sozial karitativ.“) und an ihrer Expedition auf dem Amazonas 1888 habe ich mit allen Sinnen teilgenommen... Aber das liegt an der ausgesprochen lebhaften und bildhaften Sprache, die die Autorin benutzt, ich konnte gemeinsam mit Therese die exotischen Düfte riechen („Es riecht nach Meer, nach Kaffee, nach Gewürzen, überreifen Bananen und nach dem Staub auf dem sonnendurchglühten Pflaster.“ S. 51), das Licht des Urwalds wahrnehmen („Der Nebel umschließt die Farne und Wurzeln, schleicht lautlos um die Stämme. Manchmal steht er zwischen den riesenhaften Bäumen wie eine wattige weiße Säule, dann tanzt er wie ein zartes Gespinst zwischen den Lianen und um die Sträucher.“ S. 195). Dies nur eine klitzekleine Auswahl, ich habe mir sehr viele Sätze notiert…
Prinzessin Therese war ihrer Zeit weit voraus: anders als es ihr in die Wiege gelegt, verweigerte sie alle Heiratskandidaten, die ihr ihre Familie präsentierte und brachte sich ein großes naturwissenschaftliches Wissen im Selbststudium bei (Frauen waren zu jener Zeit weder an Gymnasien noch Universitäten zugelassen), außerdem sprach sie mindestens 12 Sprachen fließend.
Doch zurück zum Buch: es ist auf zwei Zeitebenen geschrieben, wir lernen Therese 1924 (als 74-jährige) in ihrem Haus in Lindau kennen, Sie hat Veronika, ihre damalige Reisebegleitung an den Amazonas, zu sich eingeladen, um gemeinsam mit ihr Ordnung in ihre Papiere, Unterlagen,und Reiseandenken zu bringen. Dabei erinnert sich Therese an ihre Reise 1888 (als 38-jährige) zurück…
Gemeinsam mit drei Begleitern (einem Reisemarschall, ihrem treuen Diener Max und eben Veronika) trat sie diese Expedition an (im Nachwort erfahren wir, dass der Reisemarschall und der Diener Max historisch belegte Persönlichkeiten sind, Veronika ist der Fantasie der Autorin geschuldet). Alle drei werden aber authentisch und realistisch geschildert: der Reisemarschall ist ein Kompromiss zwischen Therese und ihrem Vater (Prinzregent Luitpold von Bayern), dass Therese überhaupt diese Reise antreten darf, aber „der sehr penible, sparsame und nicht besonders flexible Freiherr hat sehr wenig mit der impulsiven und bis an die Grenze zum Leichtsinn mutigen Prinzessin gemeinsam.“ (Nachwort, S. 360) Die Dialoge / Diskussionen / Auseinandersetzungen mit ihm haben mich wiederholt zum Schmunzeln gebracht. Max, der treue Diener, kennt Therese seit Kindesbeinen und stellt den „ruhigen Fels in der Brandung“ dar, Veronika verkörpert den damaligen (weiblichen) Zeitgeist, dies wird auch in dem 1924-er Teil deutlich.
Und so reisen wir mit den Augen Thereses durch den Dschungel am Amazonas, erleben Belem und Manaus, sehen verlassene und bewohnte indigene Dörfer, spüren exotische Dschungelnächte, verkraften Stürme, teilen (nicht immer!) ihre Liebe zu den seltenen Lebewesen, lehnen mit ihr gemeinsam die Arroganz der Kolonialmächte ab und sind entsetzt über das Machtgefühl der Kautschukbarone…
Wie schon erwähnt, rundet ein Nachwort von Frau Innig das Buch perfekt ab: wir erfahren, was historisch belegt und was Fiktion ist und es wird deutlich, wie intensiv die Autorin die Recherchearbeit betrieben hat – genau meine Kriterien für hervorragende historische Romane!
Ich werde Prinzessin Therese von Bayern und ihre Reise an den Amazonas bestimmt nicht vergessen und will es deshalb natürlich auch gern weiterempfehlen – ich habe es selbst schon zweimal verschenkt!
Ich lese Deine Beiträge auch noch, aber mir geht es wie Johanna : viel will ich lieber nicht schreiben, weil die Spoiler-Gefahr sonst zu groß wird... Sagen wir es mal so: mit einigen Gedanken liegt's Du richtig, mit anderen weniger - aber im Großen und Ganzen decken sie sich mit unseren "Ermittlungen"...
Jenny ist wirklich mies. Einfach so mit wem auch immer durchzubrennen, weil sie sich eine Karriere davon verhofft.
Das fand ich auch wirklich sehr egoistisch, wobei ich schon in den vorherigen Büchern meine Bedenken bei der Beziehung hatte, Robert war einfach zu verliebt...
"Homestory" von Familie Wechsler
Sehr schön ausgedrückt
...
Wann erscheint denn Teil 9, an dem Susanne grade arbeitet? Weiß das jemand.?
Ich habe es so verstanden, dass sie daran "arbeitet", bis zum Erscheinen kann es also noch dauern...
Auf jeden fall hoch spannend, so daß ich - wenn ich schon hinterherhinke, jetzt doch schnell weiterlesen will.
Ich bin noch bei Dir, weil ich auch erst vorhin das Buch beendet habe...
Dabei hat er seinen Garten für sie aufgegeben.
Das hat mir am stärksten Leid getan, da könnte er sich jetzt gut ablenken...
So, leider schon durch - und Band 8 "Schatten in der Friedrichsstadt" kenne ich leider schon... Aber die Autorin hat bei "Glasgow Girls" berichtet, dass sie an einem neuen Leo-Buch arbeitet... Da heißt es jetzt warten - oder ich fange von vorn wieder an
?
Ich habe mich wieder großartig unterhalten gefühlt, bin ganz begeistert von Clärchens Ballhaus und werde dort bestimmt während meines nächsten Berlin- Besuches mal hingehen, vielleicht erwische ich ja auch durch Zufall so eine Führung mit der im Nachwort erwähnten Frau Kiesow (denn ich habe natürlich gegoogelt, diese Führungen gibt es immer mal wieder...)
Ich bewundere die Autorin, wie sie es immer wieder schafft, uns Leser*innen das Leben damals so authentisch und lebhaft "rüberzubringen", dass wir uns immer als Teil des Ganzen fühlen...
Ich ahnte ja schon irgendwann einmal, dass Erich der Mörder war, es tat aber der Spannung keinen Abbruch, da es interessant war, wie Leo auf ihn kommen wird... Ja, er war ein Täter, der aber gleichzeitig auch Opfer war - eine Tatsache - keine Entschuldigung für sein Handeln!
Gefallen hat mir auch sehr, dass Clärchen Lotte als Pianistin einstellt, Irene und Joachim haben sich gefunden, Leo geht mit Clara tanzen... Alles Gewinner...der einzige Verlierer ist Robert, jetzt anscheinend auch mit einem Chef, der dem nationalsozialistischen Gedankengut nahe steht - da bin ich mal auf die weitere Entwicklung gespannt (denn ich kann mich nicht erinnern, was in "Schatten in der Friedrichsstadt" darüber steht)...
Etwas vermisst habe ich die neuesten Entwicklungen im Haushalt der Wechsslers, aber immerhin wissen wir, wie es mit Georg weitergegangen ist...
Ach so: Neufeld gefällt mir gut als Verstärkung für das Team um Leo...
Ich habe die Geschichte der Medici in Büchern bisher immer nur am Rand "gestreift" - und in Florenz war ich auch noch nie... Aber eben habe ich angefangen, etwas zu googeln. Besonders Noah Martins eigene Erklärungen zur Entstehung der Geschichte (falls es jemand lesen möchte: Italien in der Renaissance – Noah Martin (noah-martin.de) - aber ACHTUNG: es spoilert vielleicht etwas...) haben mich sehr beeindruckt, neugierig gemacht und sofort in die damalige Zeit "eingesogen" - deshalb ja: ich würde gern mitlesen!
Falls ich gewinnen sollte, hätte ich gern ein Print-Exemplar
MelanieM : ich habe alle Hafenschwester-Bücher gelesen (wobei Hafenschwester 3 mein absolutes Lieblingsbuch ist), "Im Lautlosen" und "De Stimmlosen" kenne ich beide,- wobei ich die "Stimmlosen" vor den "Lautlosen" gelesen hatte... und da ich von den "Lautlosen>" so sehr begeistert war, habe ich die "Stimmlosen" leider etwas verdrängt, muss ich noch einmal lesen... "Die verstummte Liebe" steht hier - bisher ungelesen!
Und natürlich erinnere ich mich an Fredi und Richard und freue mich doll darauf, sie wieder zutreffen....
Ich bin richtig froh, dass wir wieder etwas mehr vom Familienleben erfahren haben, obwohl mir das mit Georg natürlich überhaupt nicht gefällt... Es ist das Jahr 1928 und da werden Jungen schon von Jung-Nazi- Sympathisanten verprügelt, wenn sie aus der HJ austreten? Aber genauso wird es wohl gewesen sein, ich glaube nicht, dass sich die Autorin da etwas ausgedacht hat.... Und Leo wird immer wieder seine Freundschaft zu Herrn Kern vorgeworfen... Im letzten Leseabschnitt habe ich mir Sorgen um das "Sonnenscheinchen" gemacht, aber nun beginne ich langsam mir auch um Leo Sorgen zu machen... (wir wissen ja alle, wie es politisch weitergeht)
Aber der Fall kommt voran: Lotte ist der Pianist Fred, ihr Freund / Ehemann (?) Erich ist vermutlich der Vergewaltiger (die Lücke bei den Taten ist durch seine Beziehung erklärt), aber ist er auch der Mörder von Adele? Es liegt fast auf der Hand (Verwechselung des Kleides?), aber so ganz überzeugt bin ich davon noch nicht... Wie passt das Bonbonpapier da hinein? Ich hoffe, Lotte geht jetzt zur Polizei, nachdem ihr klargeworden ist, dass Adele vielleicht wegen ihres Kleides ermordet worden ist...
Robert scheint seine Sache auch gut zu machen, klar ist er etwas unterfordert... Sein Chef entspricht wohl dem gängigen Zeitgeist... Neufeld finde ich langsam richtig sympathisch, er hat eine realistische Einstellung zu seiner "politischen Abteilung" - und ja, es ist schon sehr erschreckend, was dort für Daten gesammelt werden...
Auf in den letzten Leseabschnitt...