Beiträge von Kieselelfe23

    Frau Bergmann ist mit Ihren 82 Jahren ja schon lange in Rente, doch diesmal rutscht sie irgendwie in den Schuldienst und wird dort als Schulassistentin tätig. Sie hilft den Kindern bei alltäglichen Dingen und dadurch der Lehrkraft, die sich nun auf den eigentlichen Unterricht konzentrieren kann.


    In dem Buch beschreibt Sie, manchmal vielleicht etwas überspitzt, wie der Alltag in den Klassenzimmern so aussieht. Als Mutter einer Tochter im Grundschulalter musste ich doch oft schmunzeln. Vieles kam einem doch sehr bekannt vor und man hat es am eigenen Leib erfahren.


    Das Buch ist wieder in Frau Bergmanns typischen Stil geschrieben. Da werden Begriffe einfach mal so geschrieben, wie man sie auch spricht. Neue Wortschöpfungen gibt es auch wieder. Sehr angetan haben es mir die „La-Le-Lu-Kinder“ oder „Penilla-Petunia“ und die anderen Namen, die Sie den Kindern gibt.


    Sie redet wie Ihr der Schnabel gewachsen ist und kommt von einem Thema schnell zum nächsten. Man hat das Gefühl ihr gegenüberzustehen und ihr beim Erzählen zu zuhören. Der Stil ist angenehm zu lesen.


    Etwas Heiteres für zwischendurch, was ich gestern gerne an meine Freundin verschenkt habe, die passenderweise auch seit einem Jahr als Schulassistenz arbeitet. Es ist für Sie quasi „Fachliteratur“ :-)


    5 von 5 Sternen

    Im dritten Teil der Ronnefeld-Saga spielt diesmal der Enkel von Friederike, Rolf, eine der Hauptrollen. Bevor er nach seiner Ausbildung ganz in den nun in dritter Generation geführten Teehandel Ronnefeld einsteigt, begibt er sich noch auf eine Weltreise. Diese führt ihn über Ägypten, in die verschiedenen Tee-Anbauregionen Ceylon, Darjeeling und Indien, bis hin nach Amerika, wo er das mutmaßlich wertlose Grundstück seines Vaters an den Mann bringen soll. Seine Reise lässt ihn erst so richtig erwachsen werden. Er lernt sehr viel über den Tee-Anbau direkt vor Ort und der Leser gleich mit.


    Vor seine Reise macht er Bekanntschaft mit Anna Reither, die ihn sehr beeindruckt. Trotz das sie sich nur kurz kennengelernt haben, entsteht ein lebhafter und liebevoller Briefkontakt während seiner Reise. Ob Sie auf ihn wartet, bis er zurück in Frankfurt ist?


    Der nunmehr letzte Teil der Saga ist meiner Meinung nach fast der spannendste der drei Teile. Auch wenn die ersten zwei schon sehr gut waren, hat mich dieser doch dermaßen gepackt, dass ich das Buch nun schwer weg legen konnte.


    Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Man konnte sich gut in Rolf hineinversetzen und fiebert mit Ihm und Anna mit. Schön fand ich, dass man auch im dritten Band noch etwas über die Hauptrollen der anderen Teile erfahren hat. So bekommen auch weiterhin Friederike und Elise ihren Platz in der Geschichte.


    Toll fand ich auch wieder das Nachwort, in dem aufgeklärt wurde, was real und was fiktiv ist. Das finde ich immer sehr hilfreich bei historischen Romanen und möchte es nicht missen.


    Von mir gibt 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung. Falls ihr die Reihe noch nicht kennt, besorgt euch schnell Teil 1 und 2, damit ihr anschließend dann dieses spannende Buch lesen könnt.

    Der zweite Teil der Geschichte rund um die Familie Meister, beginnt voller Zuversicht und Glück, denn Julius der Sohn von Josephine und Carl Meister kommt aus Berlin mit seiner großen Liebe Lotte nach Bielefeld.


    Gerade fertig in Chemie promoviert macht er Lotte auf der großen Feier zu seinen Ehren einen Heiratsantrag. Ein Missverständnis mit Carl auf der Feier sorgt allerdings fast dazu, dass die beiden sich trennen.


    Doch nachdem dieses aus der Welt geräumt ist, kommt es doch noch zur Hochzeit. Der Verkauf von Backpulver und Puddingpulver läuft wunderbar und auch privat scheint das Glück perfekt zu sein, als sich bei Lotte eine Schwangerschaft einstellt.


    Leider dauert das Glück nicht lange an, denn der erste Weltkrieg bricht aus. Es kommt, wie es kommen muss, Julius und auch sein bester Freund werden eingezogen. Lotte lebt in ständiger Angst um Ihren Gatten. Sie lenkt sich mit Arbeit ab, denn jetzt heißt es für die Frauen, der Soldaten, nicht nur Haus und Kinder zu versorgen, sondern auch für den Lebensunterhalt zu sorgen. Sie arbeiten nun anstelle Ihrer Männer in der Fabrik. Lotte kümmert sich darum, dass Sie es etwas leichter haben, so richten Sie eine Kantine ein, wo die Frauen und ihre Kinder eine warme Mahlzeit erhalten.


    Mehr möchte ich zur Story jetzt auch nicht verraten.


    Nachdem der erste Teil mich bereits sehr fasziniert hat, steht auch der zweite Teil diesem in nichts nach. Eva-Maria Bast gelingt es auch in diesem Teil vorzüglich die Charaktere zum Leben zu erwecken.


    Dieser Teil enthält im Vergleich mit Teil 1 noch deutlich mehr Dramatik. Die Sprecherin Regine Lang hat es wieder sehr gut geschafft, mich in den Bann zu ziehen. Man durchlebt die Höhen und Tiefen fast so als wäre man selber dabei.


    Ich kann mich jetzt gar nicht so recht entscheiden, welchen der beiden Teile ich besser fand.


    Auf jeden Fall volle Punktzahl und eine klare Lese bzw. Hörempfehlung von mir.

    Als ich gesehen habe, dass es ein weiteres „Schönbrunn“-Buch gibt, habe ich mich sehr gefreut. Denn ich hatte bereits „Die Frauen von Schönbrunn“ gelesen und war davon schon sehr begeistert. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Das Buch lies sich trotz der 320 Seiten erstaunlich schnell und angenehm lesen. Die Geschichte handelt diesmal von Greta, der Schwester von Emma, die im ersten Band die Hauptrolle spielte. Nun also Greta, die zu Beginn des Buches noch Tief in der Trauer um ihren im Krieg verschollenen Mann Gustav steckt. Bzw. trotz aller Vernunft immer noch hofft, dass er wieder heimkehrt. Durch eine eher zufällige Begegnung bewirbt Sie sich für eine Ausbildung zur Erzieherin, die Sie dann auch wirklich kurze Zeit später im Schloss Schönbrunn antritt.


    Das Buch beschreibt sehr anschaulich, die damaligen Zustände in Kinderheimen und was für neue Erziehungsmethoden so langsam Einzug erhalten haben. Das war sehr spannend zu lesen. Natürlich darf bei so einem Buch dann auch eine neue Liebe für Greta Einzug erhalten. Davon möchte ich aber noch nicht mehr vorwegnehmen.


    Gut an den Büchern von Beate Maly finde ich auch immer das Nachwort, wo ein wenig auf die realen Anteile, in diesem Fall die Reformpädagogik, eingegangen wird. Das habe ich nämlich bei anderen Büchern von anderen Autoren schon sehr vermisst.


    Von meiner Seite also eine absolute Leseempfehlung für Freunde der historischen Romane.

    Der neue Anne-Barns Roman führt die Leser wieder mal auf die wunderschöne Insel Juist. Julie auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen und mit einer Trennung im Gepäck, erhält überraschend eine Einladung von Enna, der früheren Freundin, Ihrer verstorbenen Großmutter. Sie will ihren 80. Geburtstag feiern. Als Julie sich bei Merle, der Enkelin von Enna, meldet, um genaueres wegen der Anreise zu besprechen, kommt das Gespräch auf Merles Cafe, für das dringend Unterstützung gesucht wird. Da Julie aktuell eh nichts besseres zu tun hat, macht Sie sich kurzerhand früher auf den Weg nach Juist, um Merle zu unterstützen.


    Da trifft Sie auch Ole wieder, mit dem Sie in Ihrer Kindheit, bei den Urlauben auf der Insel, viel Zeit verbracht hat. Es knistert gewaltig zwischen den beiden.


    Über dem ganzen hängt jedoch irgendein Familiengeheimnis, was sich erst mit der Zeit aufklärt.


    Der Roman ist wieder wunderbar geschrieben. Man sieht die Insel, die ich auch in meiner Kindheit, das letzte Mal besucht habe, quasi vor sich. Dazu bekommt man Lust auf vieles. Strand, Apfelkuchen und vieles mehr…


    Am Anfang brauchte ich erst mal ein wenig, um in die Geschichte zu kommen, aber dann hat Sie mich sehr in Ihren Bann gezogen.


    Ein toller Wohlfühlroman, der den Sommer auf das Sofa holt, während es draußen stürmt, es kalt ist und regnet.

    „Wahnsinnig groß!, Unglaublich klein!“, „Nachwuchs bei den Dinos“, „Dino-Forschung“ und „Dinos heute“ das sind die vier Kategorien in die das neue Erstleserbuch „Guinness World Records Dinosauerier“ aus dem Ravensburger Verlag eingeteilt ist.


    Zu diesen Kategorien vermittelt das Buch viele Informationen in kurzen Texten zu dem jeweiligen Abschnitten. Der Text ist in großer Schrift geschrieben. Die wichtigsten Fakten sind dabei farbig makiert, was dazu führt, dass man diesen Teil genauer anschaut und sich dann vielleicht auch merkt. Die jeweiligen Kategorien sind auch jeweils mit einer anderen Hintergrundfarbe gestaltet, was auch die Aufmerksamkeit darauf lenkt, dass es sich jetzt um ein anderes Thema handelt.


    Alle Kapitel sind mit schönen Illustrationen gestaltet, die sehr ansprechend gemalt sind. Fotos gibt es ja aus dieser Zeit keine :-)


    Die Rekorde der Dinosaurier sind schon wirklich beeindruckend und man kann sich schwer vorstellen, dass so etwas mal auf dieser Erde gelebt hat.


    Vom Leseanspruch finden wir die normalen Texte sehr gut zu bewältigen. Bei den Namen der Dinos hatte meine Tochter und auch ich, so teilweise unsere Schwierigkeiten. Dass sie so heißen, dafür kann allerdings das Buch nichts.


    Wir vergeben 5 von 5 Sternen.

    Unsere Leseempfehlung geben wir hier aber mit Einschränkungen ab, denn das Thema Dinosaurier ist schon ein sehr spezielles, was nicht unbedingt jedem Kind gefallen muss.

    Nachdem meine Tochter sehr begeistert vom ersten Band „Das magischen Klassenzimmer“ war, musste dann natürlich auch der zweite her.


    Auch dieses gefiel ihr wieder sehr gut.


    In Teil 2 geht es noch mehr darum, dass Felix probiert, mithilfe der Zaubersprüche seines Opas, zu zaubern, was aber gar nicht so einfach ist und meistens nicht wie gewünscht klappt.


    Es klappt zwar schon irgendwie, aber halt nicht so wie gedacht, was dann für amüsante Szenen sorgt.


    Weiterhin geht es darum, dass die Klasse sich verschiedene Projekte in Kleingruppen überlegen soll. So können dann in dem Buch auch verschiedene Themen angesprochen werden. Es wird viel über Freundschaft gesprochen. Ein anderer Bereich spricht Nachhaltigkeit an. Ein weiterer Tierliebe. Das fand meine Tochter auch sehr interessant. Sie überlegt schon was für ein Projekt sie machen würde, wenn Sie in die Grundschule in Eigam gehen würde. Das wäre nämlich ein Traum sagt Sie.


    Ich finde es auch gut, wenn mal kritische Themen in einem Kinderbuch angesprochen werden und nicht immer nur alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist.


    Toll fanden wir auch die Klassenzimmer-Mäuse, die zur Pause singen, aber auch in einem der Projekte Ihren Einsatz bekommen.


    Das Buch ist zügig zu lesen. Der Schreibstil ist auf Kinder abgestimmt und auch gut von Ihnen zu bewältigen.


    Jetzt warten wir auf Band 3 der Reihe, denn es ist klar, dass es weitergehen muss. Es ist z.b. noch nicht geklärt, warum das zaubernde Klassenzimmer seinerzeit versiegelt wurde und warum sich da jetzt keiner mehr dran erinnert.


    Wir vergeben 5 von 5 Sternen.

    Der Titel dieses Hörbuchs hat mich echt neugierig gemacht. Das klingt ja an sich schon sehr witzig.

    Bisher kannte ich noch keine Bücher oder Hörbücher von Marc-Uwe Kling, aber das wird sich jetzt sicher ändern.


    Das Hörbuch hat mich und den Rest meiner Familie sehr zum Lachen gebracht, weil es nämlich so herrlich den ganz normalen Alltag abbildet. Wer kennt das nicht, man möchte sich eigentlich nur entspannen und dann hat das Kind doch plötzlich Einfälle, die dies verhindern.


    Auch Tiffany’s „Es tut mir leid“ kommt mir so bekannt vor. Das wird auch von meiner Tochter inflationär verwendet. Seit dem Hörbuch auch noch in exakt der gleichen Tonlage, so dass man aufpassen muss, dass man nicht loslacht, anstatt zu schimpfen.


    Das Hörbuch wird vom Autor selbst gelesen. Seine Stimme passt zu dem humorvollen Buch. Toll finde ich auch, das zwischendrin passende Musik gespielt wird. Das lockert alles zusätzlich noch ein wenig auf.


    Die Empfehlung 6-10 würde ich so nicht unterstreichen. Eher 6 – 99, denn auch Erwachsene haben definitiv Spaß daran.


    Von meiner Seite also eine klare Hör- bzw. Leseempfehlung.


    Ich bin schon gespannt, wie „Oma das Internet kaputt gemacht hat“.

    Die Hafenärztin "Ein Leben für das Recht auf Liebe" ist nun der dritte Band aus der Reihe, welches ich gelesen habe.


    Diesmal spielt es im damaligen Chinesenviertel Hamburgs "Der Schmuckstrasse". So Schmuck ist die Straße aber dann doch nicht, den auch dort gibt es Probleme mit Prostituierten, illegalem Opiumhandel und Zwangsarbeit.


    Kommissar Rheydt hat es diesmal mit mehreren chinesischen Leichen zu tun. Ein toter chinesischer Mann in einem Fass, einer chinesische Prostituierte, die Anne quasi in den Armen stirbt. Außerdem der Tod einer weiteren Prostituierten, die als Kronzeugin aussagen sollte.


    Nebenbei versucht er noch Zeit für Helene zu finden, die er seit Ihrem letzten gemeinsamen Abenteuer "aus Band 2" immer attraktiver findet.


    Auch über Anne und Ihren Vater erfährt man in diesem Teil weiteres, was auch hier die Geschichte weiter abrundet.


    Henrike Engel gelingt es wieder vortrefflich, historischen Roman und Krimi zu kombinieren. Ich fand den dritten Teil auch wieder sehr spannend und habe mich auch gefreut, dass nun doch wieder mehr von den Handlungssträngen aus Teil 1 aufgenommen wurden. Das hatte ich ja an Teil 2 etwas bemängelt.


    Von meiner Seite also wieder eine klare Leseempfehlung auch für Band 3.

    ISBN-Nummer: 3548065341


    Klappentext / Kurzbeschreibung des Buches

    Köln 1837: In der aufstrebenden Industriestadt pulsiert das Leben - und die Armut wächst, denn viele Arbeiter fristen ihr Dasein im Elend. Corinna Winterfeldt, Nichte und alleinige Erbin eines wohlhabenden Tuchhändlers, will das nicht hinnehmen. Erst recht nicht, als sie die kleine Rosa kennenlernt, die ihre Hände in einer Nadelfabrik blutig schindet. Derweil hat ihr Onkel andere Pläne für sie: Corinna soll seinen Geschäftspartner, den Fabrikanten August Wohlfert, heiraten. Doch wie könnte sie einen Mann lieben, der in ihren Augen für die Misere der Arbeiterkinder verantwortlich ist?


    Angaben über den Autor

    Thea Blum, 1958 in Köln geboren, studierte Kunstgeschichte und Ethnologie. Da die Kultur und der Alltag vergangener Epochen sie schon immer interessiert haben und sie von Kindesbeinen an gerne Geschichten erfand, lag es nahe, all dies zu verbinden. So kam sie zum Schreiben historischer Romane.


    Eigene Meinung

    Das Buch „Die Tucherbin“ von Thea Blum handelt von der Unternehmernichte Corinna Winterfeldt. Die Geschichte spielt um das Jahr 1837. Nach dem Unfalltod ihres geliebten Mannes und Sohnes holt Ihr Onkel sie zu sich, damit Sie auf andere Gedanken kommt und wieder Gefallen am Leben findet.

    Allerdings tut sie das auf andere Art und Weise, wie Ihr Onkel sich das vorstellt. Sie wird auf die Armut und das Elend von Kindern aus der Unterschicht aufmerksam und verschreibt sich ab dem Zeitpunkt dem Gedanken, das Leben dieser Kinder zu verbessern. Sie möchte, dass die Kinder, wenn Sie denn schon in der Fabrik arbeiten müssen, eine angemessene Arbeit, eine ausreichende Vergütung und am besten auch noch eine passende Schulbildung erhalten.


    Nachdem ich mich durch die ca. ersten 50 Seiten ziemlich durch quälen musste, das war ein wenig zu viel Vorgeplänkel für die Geschichte, hat mich dann aber doch die Spannung gepackt. Ab dann habe ich das Buch dann zügig weiter und heute Nacht auch sehr gerne zu Ende gelesen. Es beruht ja auf wahren Begebenheiten, auch wenn Corinna Winterfeldt und die anderen Charaktere nur der Phantasie der Autorin entsprungen sind. Es führt einem vor Augen, wie gut es uns heute eigentlich geht. Kinder dürfen heute Kinder sein. Alle haben die Chance auf eine Schulbildung unabhängig von Ihrem Status. Auch wenn die Nachrichten in den letzten 3 Jahren nicht unbedingt danach aussehen.

    Das Buch hat mich gewissermaßen wieder ein bisschen geerdet, so dass ich dankbar bin heute zu leben und nicht vor 200 Jahren.


    Ich vergebe 4 von 5 Sternen, eben aufgrund der Tatsache, das mich der Roman nicht ganz von Anfang an gepackt hat.


    Kieselelfe23

    Das ist jetzt schon der 4.Band. Ich habe die ersten 3 Bände schon gelesen. Mir gefällt es sehr gut. ich freue mich schon , wenn dieser Band in der ON-Leihe erscheint.

    Ja, ich habe Band 2 und 3 auch gelesen. Auch bereits bei Netgalley. Nur den ersten noch nicht. Aber du bringst mich gerade auf eine Idee. Da könnte ich tatsächlich mal in der Onleihe schauen. Wenn ich den mal mix mehr zu lesen habe. Seit netgalley habe ich tatsächlich auch einen SUB🤣🙈

    Meine Meinung:


    Das Hörbuch ist sehr umfangreich mit einer Spieldauer von 18 Stunden und 43 Minuten. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich es komplett gehört habe. Und nun bin ein wenig zwiegespalten. Die Story an sich ist sehr interessant. Die Geschichte der Auswanderer ist sehr gut recherchiert. Es ist auch in einer angenehmen Sprache geschrieben und lässt sich gut hören. Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und versteht es auch die unterschiedlichen Charaktere gut hervorzuheben.


    Allerdings finde ich den Plot teilweise ein wenig verwirrend.

    Es geht in dem Buch um die beiden Frauen Ava und Claire, die unterschiedlicher nicht sein können. Das Buch wird aus beiden Perspektiven erzählt und dazwischen kommen dann auch Abschnitte, die von der Fahrt über den Atlantik erzählen, wo man aber nicht so genau weiß, um wen es da jetzt eigentlich geht.


    Das wird zwar am Ende des Buches ein wenig aufgeklärt, aber es bleiben doch noch sehr viele Fragen übrig, die dann vermutlich im zweiten Band aufgeklärt werden. In einem gewissen Rahmen ist das ja bei einer mehrbändigen Saga normal, das noch nicht alles erzählt wird, aber hier war mir dies eindeutig zu viel.


    Deshalb auch einen Stern Abzug.

    Trotzdem freue ich mich auf den zweiten Band und hoffe, dass sich dann am Ende alles klar ist.