Beiträge von wirbelwind

    Julie weiß, wo die Liebe wohnt - Gilles Legardinier


    Begründung:


    Bei dem Buch handelt es sich um einen lockeren Roman, der mich aufgrund seiner einzigartigen Charaktere und verrückten Ideen an "Die fabelhafte Welt der Amelie" denken lässt. Ich wurde wirklich wunderbar unterhalten.

    Meine Liste 2015


    1. Terry Pratchett - Ein Hut voller Sterne
    2. Peter S. Beagle - Das letzte Einhorn
    3. William Paul Young - Die Hütte
    4. Mitch Albom - Nur einen Tag noch
    5. Cody McFadyen - Das Böse in uns
    6. A. Lee Martinez - Gott im Unglück
    7. Kathrin Seyfahrt - Mitmischen statt rumhängen
    8. Brandon Sanderson - Alcatraz und die dunklte Bibliothek
    9. Dale Carnegie - Sorge Dich nicht, lebe
    10. Markus Zusak - Der Joker
    11. Derek Landy - Skulduggery Pleasant 2
    12. Beatrix Gurian - Liebesfluch

    Der Verlag über den Inhalt:


    “Maya ist wieder Single – und dabei kann es auch gerne bleiben. Denn die chaotische Maya stolpert beinahe prinzipiell von einer Katastrophe in die nächste. Gerade erst hat sich der Ex als Betrüger entpuppt, nun stellt sich heraus, dass die neue Wohnung auch nicht viel besser ist: Umgeben von neurotischen Nachbarn und der verrücktesten Hausordnung der Welt wird die Probezeit zum gelebten Horror. Einziger Lichtblick ist der gutaussehende Nachbar Holger, in den sich Maya auch prompt verliebt. Leider wird aus Wolke sieben ganz schnell Hölle acht – denn Holger hat nicht nur ein Geheimnis, er betrügt Maya auch noch. Grund genug, es ihm so richtig heimzuzahlen. Wie gut, dass Mayas durchgeknallte Freundin eine Racheagentur leitet. Ohne Mayas Zutun entspinnt sich ein verhängnisvoller Plan, der plötzlich verdammt schiefläuft …”


    Der Verlag über den Autor:


    “Rose Snow ist das Pseudonym zweier liebenswerter Österreicherinnen, die schon seit Kindheitstagen gemeinsam Geschichten schreiben. “Was sich liebt, das rächt sich nicht” ist der erste Band ihrer neuen Liebesromanreihe, die auf Witz und Skurrilität setzt und für Herzklopfen sorgt.”


    Meine Meinung:


    Nun habe ich das eBook vor Kurzem gelesen und bin positiv überrascht. Ich lese nicht so viele Frauenromane, da diese oft vor Klischees und Vorhersehbarkeit überstrotzen.


    Die beiden Autorinnen hinter Rose Snow haben es dennoch geschafft mich zu überzeugen. Neben den zahlreichen sympathischen, chaotischen und eigensinnigen Charakteren überrascht die Story mit neuen Ideen und Einfällen, die immer wieder neuen Schwung in die Handlung bringen. Maya ist ziemlich tollpatschig und bringt sich dadurch in immer neue, amüsante Situationen. Mehr als einmal musste ich herzhaft schmunzeln und lachen, weil die Wendungen in der Geschichte so witzig und gerade wegen ihrem Irrwitz so lustig sind. Es sind schon ziemlich viele blöde Zufälle, die Maya treffen und doch passt alles perfekt zusammen und ergibt eine runde Geschichte.


    Am besten gefallen haben mir die gut ausgearbeiteten Figuren, durch die das Buch lebt. Ob der Nachbar mit Schweinchen, Holger und seine rebellische Tochter, die Mitarbeiter der Racheagentur undundund… Ich sah sie alle förmlich vor mir und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.


    Fazit:


    Das Buch “Was sich liebt, das rächt sich nicht” bekommt von mir gute 4 von 5 Punkte. Es ist eine kurzweilige, amüsante Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Gerne mehr von Rose Snow!

    Meine Meinung:


    David Safier kennen wir eher von der lustigen Seite. Ob mit “Mieses Karma”, “Muh!” oder einem seiner anderen Romane hat er uns stets gut unterhalten und zum Lachen gebracht. Mit 28 Tage lang zeigt er nun, dass er auch anders kann. Und wie!


    Das Cover finde ich im Bezug auf die Geschichte gut gewählt. Ein weisses Blatt, welches zu brennen beginnt. Ich beziehe dies irgendwie persönlich auf die Entwicklung, die Mira im Buch nimmt. Man könnte es auch Fassade sehen, die langsam einstürzt. Alles Themen, die im Buch auch Platz finden.


    Wir treffen in diesem Buch auf Mira, die gemeinsam mit ihrer Mutter und Schwester im Warschauer Ghetto leben muss und durch lebensgefährliche Schmuggeleien irgendwie die kleine Familie über Wasser halten muss. Die kleine Schwester kann dies noch nicht, die Mutter nicht mehr. Nachdem der Vater der Familie nicht mehr lebt, ist es nun also an Mira, ihr Leben für die Familie einzusetzen. Durch Zufall erfährt Mira eines Tages von der Räumung des Ghettos und den Morden an der Bevölkerung. Nach einem einschneidenden Erlebnis schließt sie sich dem Widerstand an und muss Unfassbares mitansehen – und selber tun.


    Die Personen in diesem Buch haben mich in ihren Bann gezogen. Allen voran Mira, die zu Anfang nur an ihre Familie denkt und nach und nach an Größeres in all seinen Auswirkungen denkt. Manchmal musste ich mir jedoch bewusst in Erinnerung rufen, dass ich es hier mit einem 15-16-jährigen Mädchen zu tun hatte. All die Taten und Ereignisse, die Auswirkungen auf Mira und ihre Umgebung waren selbst nach all dem, was sie erleben und durchmachen musste, sehr krass und etwas viel.


    Die Familie wird liebevoll dargestellt. Die zurückgezogene Mutter, die oft nicht mehr viel mitzubekommen scheint. Die fantasievolle Schwester, die so toll erzählen kann. Die Freunde, die Mira noch hat und die zu ihr kommen.


    Die Mitglieder des Widerstands sind dahingegen um einiges kälter dargestellt worden. Den Umständen entsprechend realistisch. Es herrschte Krieg im Ghetto und dementsprechen blieb nicht mehr viel Platz für Gefühle.


    Dennoch dürfen wir hier auch von einer kleinen Liebesgeschichte lesen, die es schwer hat und die zu Herzen geht. Mehr möchte ich nicht verraten.



    Der Aufbau des Buches war typisch für eine “Heldin”, die vom Einzelkämpfer zur Kämpferin wird. Man lernt die Personen kennen, den Alltag, das Leben von Tag zu Tag, skurrile und schreckliche Menschen. Nach einem speziellen Erlebnis muss Mira zu sich selbst finden und alles nimmt seinen Lauf. Dies ist gut erzählt und spannend gemacht.


    Die Sprache ist nicht zu anspruchsvoll, aber ansprechend. Das Buch kam zugleich als Jugend- wie auch als Erwachsenenbuch heraus. Daher würde ich die Sprache eher mit einem Jugendbuch vergleichen. Der Spannung und dem Mitgefühl für die Personen tat dies keinen Abbruch.


    Fazit:


    “28 Tage lang” hat mich sehr mitgerissen. Vermutlich auch aufgrund der Tatsache, dass man als Leser ja weiss, dass es historisch angehaucht ist. David Safier hat meiner Ansicht nach aber historische Ereignisse sehr gut mit seinen fiktiven Personen verbunden. Er schreibt selber, dass Mira erleben musste, was er in vielen Dokumenten nachgelesen hatte. Dies erklärt auch, warum Mira so viel erlebt und soviel persönlich tut. Viele Zeitzeugenerlebnisse wurden verarbeitet und verbreiten daher eine leider sehr realistische Gänsehautstimmung. Ich habe mit Mira und ihren Freunden und Mitkämpfern mitgelitten, mitgeliebt und mitgefiebert. Ich war an die Seiten gefesselt und konnte total in diesem Buch versinken. Gut gemacht, Herr Safier! Ob lustig oder ernst, beides gekonnt geschrieben.


    Daher kann es für dieses Buch nur 5 von 5 Eulenpunkte geben!

    Der Verlag über den Inhalt:


    “Welches grausame Erlebnis machte Hannibal Lecter zum blutrünstigen „Kannibalen“? Wie wurde der hochbegabte Junge zur berühmt-berüchtigten Bestie? Thomas Harris führt uns in die Kindheit des genialen, äußerst kultivierten und monströsen Serienkillers. Er enthüllt den Albtraum, den der Elfjährige kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt und der ihn bald zu eigenen Gräueltaten treibt.”


    Der Verlag über den Autor:


    “Thomas Harris beginnt seine Karriere als Journalist und schreibt hauptsächlich über Gewaltkriminalität in den USA und Mexiko. Danach ist er in New York als Reporter und Redakteur bei Associated Press angestellt. 1973 schreibt er seinen ersten Roman Black Sunday. Sein größter Erfolg wird 1988 das Buch Das Schweigen der Lämmer, das wochenlang die Bestsellerliste der New York Times anführt und auch als Verfilmung 1991 einen Oscar als bester Film erhält.”


    Meine Meinung:


    Ganz ehrlich: Um diese Reihe, besonders als Film, habe ich ja lange Zeit einen Bogen gemacht. Die Vorstellung allein genügte mir, all die Kleinigkeiten, die man so hören konnte, verursachten mir Gänsehaut. Nun wollten wir aber doch mal gemeinsam ein Hörbuch hören und da fiel mir dieses auf einem Angebotstisch ins Auge. Und was soll ich sagen: Ich wurde bestens unterhalten. (Auch wenn ich dieses Hörbuch alleine niemals durchgehalten hätte. Im Dunkeln… ;) )


    Das Cover ist genau das Bild, welches ich beim Namen “Hannibal” direkt innerlich vor mir sehe. Der Hauptcharakter Hannibal mit seiner wohlbekannten Maske vorm Gesicht, die ihn von weiteren Gräueltaten abhalten soll. Schon allein dieses Bild erscheint sehr beunruhigend und gefährlich, ich würde es teilweise sogar als “gruselig” bezeichnen wollen. Es stimmt auf jeden Fall optimal auf den folgenden Hörtrip ein.


    In “Hannibal Rising” wird das Aufwachsen von Hannibal beschrieben. Wo hat er gelebt? Welche Menschen traf er? Welches waren seine ersten Morde? In Rückblenden erfährt der Leser dabei nach und nach in kleinen Häppchen, welches furchtbare Erlebnis aus dem kleinen, niedlichen Jungen Hannibal später die Bestie und den Serienmörder werden ließ, wie man ihn heute nur noch kennt. Das Ganze endet in dem spannenden Finale und der haarsträubenden Auflösung.


    An Personen trifft man in der Hauptsache natürlich auf Hannibal und erlebt dessen Entwicklung mit. Zu Anfang wird viel über ihn, seine Familie, seine geliebte Schwester und seine Heimat erzählt.


    Leute, bei denen er zeitweise wohnte und die seinen Weg kreuzen, werden nur kurz hinzugezogen. Hauptbezugspunkt bleibt Hannibal und was das Leben aus ihm so macht. Man befindet sich in seinem Denken, Fühlen und Handeln, ist daher der Geschichte manchmal näher als gewünscht.


    Der Aufbau ist spannend gemacht. Zwar wird die Lebensgeschichte des Hannibal sehr geradlinig erzählt, die Ursache allen Übels wird aber natürlich ausgelassen und nur ab und zu in die Geschichte hineingeflochten. So erfährt man in längeren und kürzeren Abschnitten immer ein wenig mehr, manchmal nur ein paar Sätze, die dem Leser die Haare zu Berge stehen lassen und ihn auf das Schlimmste vorbereiten.


    Die Sprache fand ich sehr fesselnd. Was bei einem Hörbuch jedoch viel wichtiger ist, wie ich finde, ist dann doch der Sprecher. In diesem Fall ist dies Matthias Koeberlin, ein Schauspieler, der unter anderem in “Das Jesus-Video” mitspielte. Koeberlin trägt dieses Hörbuch meines Erachtens meisterhaft vor. Wäre seine Stimme nicht so prägnant und passend gewesen, hätte mich das Buch sicherlich nicht so stark an sich gefesselt. Gerade in den singenden Passagen, in denen er teilweise ein sehr bekanntes Kinder beinahe nur “haucht” haben mich wahnsinnig gruseln lassen. Und auch im Allgemeinen hat er die Stimmung dieses Hörbuches mit all seinen spannenden, wahnsinnigen und gruseligen Elementen sehr gut transportiert. Hut ab dafür, Herr Koeberlin.


    Fazit:


    “Hannibal Rising” ist ein wahnsinnig spannender Thriller, der mich sehr gefesselt hat. Dies lag sicherlich zu einem sehr großen Teil an dem hervorragenden Sprecher Matthias Koeberlin. Ihm würde ich die vollen 5 Punkte geben. Insgesamt bekommt das Hörbuch von mir aber gute 4 von 5 Eulenpunkte.

    Das hat mir gefallen:


    1. Man wird als Leser direkt in die Geschichte hineinkatapultiert. Ohne großes Vorgeplänkel befinden wir uns bei den ersten Opfern und erleben das perfide Spiel des/der Killers/Killerin mit.
    2. Die Story wird abwechselnd aus Sicht der Opfer, der Polizei und einer dritten geheimnisvollen, gewaltliebenden Person beschrieben. Dies mach die Handlung abwechslungsreich und vielseitig.
    3. Die Kapitel sind spannend geschrieben, sodass man mit dem Lesen nicht mehr aufhören möchte.
    4. Die privaten Geschichten der Ermittler kommen nicht zu kurz und sind so gewählt, dass sie nicht zu ausschweifend werden und plausibel in die Morde mit eingebettet werde. Dies ergibt ein wirklich stimmiges Bild.
    5. Teilweise sind die Begebenheiten schon sehr genau und detailliert beschrieben, dies ist sicherlich nicht für jeden etwas. Leser mit einem unruhigen Magen werden zum Schluss hin besonders “leiden”. (Und auch ich habe eine Szene immer noch besonders gut vor Augen, die mich schon ziemlich angeekelt hat, auch wenn sie die Brisanz der Story nur noch verdeutlicht hat…) Für alle Thrillerfans aber definitiv etwas.


    Das hat mir nicht so gefallen:


    Das Buch war schlussendlich ausgelesen :) Wirklich negativ kann ich hier nichts bewerten.


    Fazit: Dieser Thriller hat es in sich und bietet Spannung vom Anfang bis zum Ende. Die Story ist vielseitig und vollgepackt mit überraschenden Wendungen und detailreichen Beschreibungen der gruseligen Morde. Dennoch bin ich sehr gespannt, ob ein zweiter Band dieser Reihe hier mithalten kann. Gerade aus dem persönlichen Umfeld der Hauptpersonen wurde so viel eingebracht, dass ich auf jeden Fall gespannt bin, was da in einem zweiten Teil noch so passiert.


    In diesem Fall gibt es dennoch 5 von 5 Eulenpunkten von mir!

    Das hat mir gefallen:


    1. Dieser herrlich schwarze Humor, diese Ironie, dieser Sarkasmus – ganz mein Geschmack. Ich musste oft lachen, noch öfter schmunzeln und manche Szenen mehrmals lesen – einfach weil sie so gut waren.
    2. Die Ideen im Buch haben mich mitgerissen und überzeugt. Es war actiongeladener und brutaler als ich dachte, dafür aber auch sehr fesselnd.
    3. Detaillierte, liebevoll ausgedachte Charaktere mit diversen Eigenarten, die jeden Einzelnen von Ihnen besonders machen. Neuartige Wesen, die mich in ihren Bann zogen. Insgesamt sehr viele gute Ideen.


    Das hat mir nicht so gefallen:


    1. Ab und zu war es mir ein bisschen zuviel Action. Da folgte eins dem nächsten und alles lief ein wenig durcheinander, um dann irgendwie zu verwirren.
    2. Das Buch war zu schnell zu Ende…


    Fazit: Wie viele Jahre stand ich an den Bücherregalen in diversen Buchhandlungen und habe diese Reihe links liegen gelassen. Oft wurde mir erzählt, wie “anders” und skurril diese Reihe sei. Aber mit viel Action. Das alles hielt mich davon ab. Und dann habe ich doch eines Tages zu diesem Buch gegriffen und seitdem wartete es im heimischen Bücherregal. Ich habe ich mich nun endlich erbarmt – und konnte beim Lesen nicht fassen, dass ich SO lange SO blind an dieser Reihe vorbeigestolpert bin. Dieser Humor und dieser Sarkasmus sind wirklich einzigartig gut und haben mich wunderbar unterhalten. Die Figuren mag ich sehr und freue mich, dass ich nun nach dem ersten Band noch einige weitere vor mir habe. Glücklicherweise habe ich auch den zweiten im Regal stehen und schon einen Freund gefunden, der mir die restlichen Bände bei Bedarf ausleihen kann. Ich freue mich schon darauf!


    Daher auch in diesem Fall gibt es 5 Eulenpunkte von mir!

    Das hat mir gefallen:


    1. Schwere Themen werden in diesem Buch behandelt. Unfall, Tod, Schwerstbehinderung, Verlust und Organspende. Diese Themen werden von allen Seiten und Sichtweisen beleuchtet.
    2. Jede für die Handlung wichtige Person kommt zu Wort. Das macht die Geschichte sehr vielseitig und vielschichtig. Man beginnt, jeden zu verstehen. Mit dem weiteren Verlauf des Buches lernt man immer mehr über die entsprechende Lebensgeschichte und die Zusammenhänge, die zu Entscheidungen und Meinungen führen.
    3. Nicht ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Immer mehr positive, wie auch negative Fakten kommen auf den Tisch und lassen den Leser ständig umdenken.
    4. Der Leser wird durch die Lektüre an Themen herangeführt, die man selber gerne verdrängt. Man gerät ins Nachdenken und merkt, wie schnell es zum Äußersten kommen kann.


    Das hat mir nicht so gefallen:


    1. Die Absätze mit den Wölfen waren mir teilweise zu viel und nicht nur einmal wiederholten sich die Fakten, was mich ein wenig störte, wenn ich es auch interessant fand.
    2. Ich konnte mich einfach nicht so ganz in die Tatsache hineindenken, dass jemand sich freiwillig versucht wie ein Wolf zu verhalten


    Fazit: Die Bücher von Jodi Picoult lese ich unwahrscheinlich gerne. Ich habe schon viele Romane von ihr gelesen und freue mich sehr, wenn neue erscheinen. Einige habe ich in der Zwischenzeit aber auch noch zum Aufholen ;) Das Buch hat mich sehr stark zum Nachdenken gebracht. Es ist einfühlsam und dennoch konsequent beschrieben. Wie immer gefällt es mir bei der Autorin sehr gut, dass jeder zu Wort kommen darf. So erfährt man mehr als in vielen anderen Romanen und überdenkt seine Meinung. Oft wirft man auch alle seine Gedanken wieder über den Haufen, weil sich bei einer Person plötzlich gute Gründe auftun, warum ein ursprünglich negativ wirkendes Verhalten plötzlich in ein ganz anderes, verständlicheres Licht gerückt wird.


    Auch hier ist wieder ein fesselnder Roman entstanden mit einem Thema, über das nicht allzu oft zu lesen ist. Sehr lesenswert!


    Daher auch in diesem Fall gibt es 5 von 5 Punkten von mir!

    Das hat mir gefallen:


    Auch abseits der David-Hunter-Reihe gefällt mir die Art, wie Simon Beckett schreibt und den Leser an die Geschichte fesselt.
    Beim Lesen fühlte ich mich ein wenig an einen Horrorfilm erinnert, man weiss die ganze Zeit, es wird etwas passieren oder aufgedeckt, aber was?
    Die Beschreibungen waren sehr ausführlich, sodass ich mich nahezu selber auf dem Hof sehen konnte.


    Das hat mir nicht so gefallen:


    Das Ende erschien mir ein wenig übertrieben.
    Die Geschichte wurde aufgrund der ausschweifenden Beschreibungen doch ein wenig langatmig.


    Fazit: Nach einigen David-Hunter-Krimis habe ich auch diesen gelesen und mag die Art, wie Simon Beckett schreibt. Aufgrund der Auflösung und der ausschweifenden Erzählungen vergebe ich in diesem Fall 3 von 5 Punkten.