Beiträge von Gianna

    ich bin gerade total erstaunt, dass manche in den Jahreslisten schon am 2. Januar 4 (!) Bücher gelesen haben wollen. Wie macht ihr das nur? Wann macht ihr es? Wie schafft man den Alltag, wenn man sooo viel liest?

    Es interessiert mich wirklich! :):/

    Ben Frank hat Blut an seinen Händen. Bei einer Kneipenschlägerei tötet er den Sohn des berüchtigten Mafiabosses Tonio Lupo. Und dieser sinnt auf Rache: Auch Franks Söhne sollen in dem Alter ermordet werden, in dem sein Sohn starb. Schicksal, Zufall, bewusste Entscheidungen: ein spannender Rache-Thriller über die Frage, wie wir dem Tod ein Schnippchen schlagen können.


    Al, Nick und Leo Frank sind sich keiner Schuld bewusst. Doch der vom Tode gezeichnete Mafiaboss nimmt seine Rache ernst: Er setzt einen Profikiller auf die drei Brüder an, der sie umbringen soll, sobald sie 42 Jahre alt sind. Während Al sich durch Reichtum zu schützen sucht, flüchtet Nick in den Glamour von Hollywood, um sich unverwundbar zu machen. Nur der jüngste Bruder Leo ist noch zu klein, um von dem Fluch zu erfahren, und führt zunächst ein unbeschwertes Leben. Aber auch für den Profikiller stellt sich die Frage, wie er leben soll, bis seine Opfer ihr entsprechendes Alter erreicht haben.

    Lily Kings subtiler und herzzerreißender Roman über die tragischunverrückbare Liebe einer Tochter zu ihrem manipulativen Vater zeigt, wie unentrinnbar Bindungen in der Familie sind.
    Daley Amory erlebt als Elfjährige die Trennung ihrer Eltern und wie vor allem der charismatische, aber weltanschaulich in den 50er Jahren stecken gebliebene und selbstzerstörerische Vater seine alte Familie schnell durch eine neue ersetzt. Daley gelingt es, ein eigenes Leben, eine Liebesbeziehung aufzubauen, und bleibt doch auf eine gefährliche Weise auf ihren Vater fixiert, auf die Vorstellung, ihm helfen zu müssen. Mühsam muss sie sich aus dieser Verstrickung befreien.
    Lily Kings dritter Roman mit seinen faszinierenden und aufwühlenden Charakteren zeigt das ganze psychologische und sprachliche Können der Autorin, die es den Lesern unmöglich macht, sich dem Sog dieser Geschichte zu entziehen.

    »Eine schöne, eine verrückte, eine traurige Geschichte. Sie hat die Leichtigkeit eines Boris Vian und die Wucht eines J.D. Salinger.« Le Figaro
    Sie tanzen zu »Mr. Bojangles«, sie mixen sich Cocktails, gemeinsam mit ihrem Sohn reisen sie in ihr Schloss nach Spanien. Sie ist charmant und charismatisch, nimmt alle für sich ein mit ihrer extravaganten Art. Georges liebt sie hingebungsvoll, die beiden feiern das Leben, wann immer es geht, denn sie kennen auch seine dunklen Momente: Georges' schillernde Frau ist manisch-depressiv. Als diese bittere Wahrheit ihr Paradies zu zerstören droht, entführen Vater und Sohn die Frau, die sie lieben, kurzerhand aus der Psychiatrie. In einem englischen Oldtimer nehmen sie Kurs auf Spanien, in der Hoffnung, dort so weiterleben zu können wie bisher. - »Warten auf Bojangles« ist eine originelle und literarische Liebesgeschichte aus Frankreich, traurig und schön zugleich, leichtfüßig erzählt und mit Tiefgang.

    Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah (37) den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle, nach all der Zeit verständlich. Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Ihr Ehemann taucht, wenn man so will, zur Unzeit auf. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben …

    Louis Blériot ist ein Tagträumer: Mit seinen einundvierzig Jahren lebt er immer noch vom Übersetzen technischer Texte – und von den Einkünften seiner Frau, die an seiner Apathie zunehmend verzweifelt. Aber ein Anruf genügt, und Louis, der ewige Beobachter, ist wie aus gewechselt: Nach zwei Jahren und zwei Monaten endlich wieder ein Lebenszeichen von Nora, seiner Geliebten, die ihre Rückkehr aus London ankündigt. Rasch stellt sich zwischen den beiden die Vertrautheit wieder ein, und die Leidenschaft erwacht aufs Neue. Louis müsste jetzt handeln, er will es auch und fühlt sich doch ohnmächtig. Denn es gibt einen anderen Mann in Noras Leben: Murphy Blondale, ein Amerikaner, hyperaktiv, fordernd, aber auch gewissenhaft und großzügig, ein Börsenmakler, der die sphinxhafte, von einer Schauspielerkarriere träumende Nora mit einer Inbrunst liebt, die ihn selbst verwirrt. Einfühlsam, luzid und mit ironischer Distanz stellt Patrick Lapeyre die Höhen und Abgründe einer Ménage-à-trois dar, deren immer neue Verwicklungen die Absurditäten der menschlichen Existenz freilegen.



    also...ich finds toll!

    Januar:
    1) Melanie Raabe: Die Wahrheit 2-3
    2) Kerstin Hohlfeld: Wenn das Glück anklopft 2
    3) Poznanski/Strobel: Anonym 2-3
    4) Alex Capus: Das Leben ist gut 3


    Februar:
    5) Linwood Barclay: Lügennest 2-3
    6) Charity Norman: Die andere Seite der Wahrheit 3
    7) Lucy Clarke: Das Haus, das in den Wellen verschwand 2-3
    8 Karen Perry: Bittere Lügen 2


    März:
    9) E Lockhart: Solange wir lügen 1-2
    10) Susann Pasztor: Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster 2
    11) Jilliane Hoffman: Insomnia 3


    April:
    12) Takis Würger: Der Club 2
    13) Anne-Laure Bondoux: Lügen sie, ich werde ihnen glauben 1-2
    14) Lisa Jewell: Die Liebe seines Lebens 2-3
    15) Aichner, Bernhard: Totenfrau 1-2


    Mai:
    16) Bernhard Aichner: Totenhaus 2
    17) Bernhard Aichner: Totenrauch 2
    18) Stefanie Gregg: Mein schlimmster schönster Sommer 2-3
    19) Olivier Bourdeaut: Warten auf Bojangles 1-2


    Juni:
    20) Graeme Simsion: Der Mann, der zu träumen wagte 3-4
    21) Michelle Frances: Das Gift der Seele 2
    22) Martin Suter: Der Elefant 2


    Juli:
    23) Carolin Hagebölling: Der Brief 3
    24) B. A. Paris: Saving Grace 2
    25) Jeanine Krock: Gib mir deine Seele 3
    26) Simon Beckett: Totenfang 2


    August:
    27) Mia Sheridan: Im nächsten Leben vielleicht 3
    28) Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen 2

    29) Angie Thomas: The hate u give 2


    September:

    30) Leila Slimani: Dann schlaf auch du1-2

    31) Lily King: Vater des Regens 1

    32) Peter James: Das Haus in Cold Hill 2

    33) Mareike Krügel: Sieh mich an 2


    Oktober:

    34) Max Bentow: Das Porzelanmädchen 3-4

    35) Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr 2

    36) Sven Stricker: Mensch, Rüdiger 3

    37) Apostolos Doxiadis: Des Menschen Wolf 2

    38) Pierre Lemaitre: Drei Tage und ein Leben 1


    November:

    39) Anna George: Was ich getan habe 2-3

    40) Isabelle Autissier: Herz auf Eis 1-2

    41) Malin Persson Giolito: Im Traum kannst du nicht lügen 3

    42) Ian Reid: The ending 1-2


    Dezember:

    43) Olga Grjasnowa: Gott ist nicht schüchtern 1

    44) Anja Goerz: Wenn ich dich hole 3-4

    45) Laura Lee Smith: Palmherzen 2


    Und Ende! 😊

    Die Frau.
    Jean Taylor führt ein ganz normales Leben in einer englischen Kleinstadt: Sie hat ein hübsches Haus und einen netten Ehemann. Glen und sie führen eine gute Ehe.


    Der Mann.
    Dann kommt der Tag, der alles ändert: Sie nennen Glen jetzt das Monster. Er soll etwas Unsagbares getan haben. Und Jeans heile Welt zerbricht.


    Die Witwe.
    Jetzt liegt Glen auf dem Friedhof, und Jean ist frei. Frei, das Spiel endlich nach eigenen Regeln zu spielen ...
    Jean Taylor wird uns sagen, was sie weiß.

    Ein älteres halbwüchsiges Mädchen schikaniert ein jüngeres – sie solle den Alten da vorn doch mal um ein paar Zigaretten anschnorren. Tommie hat Sommersprossen und trägt falsche Wimpern, und als Lamb ihr, statt die Zigaretten rauszurücken, ein gefaktes Kidnapping vorschlägt, um diesen Gören mal ein bisschen einzuheizen, willigt sie ein. Dass sie sich wiedersehen, ist zunächst Zufall. Bald aber redet Lamb, ausgelaugt und einsam wie er ist, sich ein, er könne Tommie eine andere Vorstellung vom Leben nahebringen, indem er ihr die Schönheit und Erhabenheit der Wildnis in den Rocky Mountains zeigt. Ein Akt der Mitmenschlichkeit, der schließlich auch ihn selbst heilen könnte? Tommie, schwankend zwischen Vertrauen und Verletzlichkeit, fühlt sich angezogen von Lambs fragwürdiger Zuwendung: eine Dynamik von Anziehung und Bedürftigkeit, von Grenzüberschreitung und Manipulation entsteht ...



    gut geschrieben, aber reißt mich trotzdem nicht vom Hocker....

    Ein Haus. Eine Familie. Und das tragische Geheimnis, das zwischen ihnen steht ...


    In einem gemütlichen Cottage in England verbringen die vier Bird-Geschwister eine idyllische Kindheit voller Wärme und Harmonie. Bis zu jenem schrecklichen Osterwochenende, nach dem nichts mehr ist wie zuvor. Die Jahre vergehen, und bald schon scheint es, als wären sie nie eine Familie gewesen ... Doch dann erreicht die in alle Himmelsrichtungen zerstreuten Birds eine Nachricht, die sie in das Haus zurückkehren lässt, in dem sie aufgewachsen sind. Endlich sollen sie die Wahrheit über das erfahren, was an jenem Osterfest vor vielen Jahren wirklich geschah ...

    Wenn das Herz schwer ist und gleichzeitig hüpft vor Glück. Kann man gleichzeitig tieftraurig und unglaublich glücklich sein? Henrik muss miterleben, wie sein geliebter Onkel Simon an Krebs erkrankt und schließlich stirbt. Gleichzeitig verliebt Henrik sich in die lebensfrohe Kjersti. Hin und her gerissen zwischen Liebe, Trauer und Schuldgefühlen erfährt Henrik: das Leben geht weiter. Und nicht nur das. Trotz aller Traurigkeit ist das Leben schön. Nur eben anders. Ein berührendes Buch - schonungslos offen und poetisch erzählt - über die erste große Liebe, das Abschiednehmen und den Tod. Ausgezeichnet mit dem renommierten norwegischen Brage-Preis 2013.

    Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.
    Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ...
    Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.

    New York, 1929: Mit neun Jahren verliert Vivian Daly, Tochter irischer Einwanderer, bei einem Wohnungsbrand ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit anderen Waisen wird sie kurzerhand in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, wo die Kinder auf dem Land ein neues Zuhause finden sollen. Doch es ist eine Reise ins Ungewisse, denn nur die wenigsten von ihnen erwartet ein liebevolles Heim. Und auch Vivian stehen schwere Bewährungsproben bevor ... Erst viele Jahrzehnte später eröffnet sich für die inzwischen Einundneunzigjährige in der Begegnung mit der rebellischen Molly die Möglichkeit, das Schweigen über ihr Schicksal zu brechen.

    Was bleibt von all der Romantik und Leidenschaft, wenn der Alltag Einzug hält ins Leben zweier moderner, auf Selbstverwirklichung drängender Menschen mit kleinen Kindern? Anspruch und Wirklichkeit prallen aufeinander. Das tägliche Ringen um Freiräume, Lebensfreude und Zeit wird zum unauflösbaren Konflikt. Die eigene Identität muss mit Klauen verteidigt, die Liebe immer wieder neu gefunden werden. Ein Kraftakt, von dem Karl Ove Knausgard in seinem Roman »Lieben« voller Zärtlichkeit und mit entwaffnender Ehrlichkeit erzählt. Das radikale Vaterporträt seines umjubelten Vorgängerromans »Sterben« wird nun in »Lieben« ergänzt durch das kompromisslose Suchen nach Nähe und Beziehung

    Was bleibt von all der Romantik und Leidenschaft, wenn der Alltag Einzug hält ins Leben zweier moderner, auf Selbstverwirklichung drängender Menschen mit kleinen Kindern? Anspruch und Wirklichkeit prallen aufeinander. Das tägliche Ringen um Freiräume, Lebensfreude und Zeit wird zum unauflösbaren Konflikt. Die eigene Identität muss mit Klauen verteidigt, die Liebe immer wieder neu gefunden werden. Ein Kraftakt, von dem Karl Ove Knausgard in seinem Roman »Lieben« voller Zärtlichkeit und mit entwaffnender Ehrlichkeit erzählt. Das radikale Vaterporträt seines umjubelten Vorgängerromans »Sterben« wird nun in »Lieben« ergänzt durch das kompromisslose Suchen nach Nähe und Beziehung.