Beiträge von Cathrine

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    Mh, danke für die Antwort. Ich liebäugle schon die ganze Zeit mit den Kindle-Ausgaben, weil ich auch bisher keins der TBs im Laden gesehen habe. Deshalb dachte ich, das wäre der erste und ist jetzt erst erhältlich.


    Na mal sehen, vlt. lade ich die beiden anderen dann doch runter.

    Habe mir das Buch eben gekauft und sehe ich, dass dies wohl schon der zweite Teil ist. Kann man die unabhängig voneinander lesen oder sollte ich mir erst Teil 1 zulegen und damit anfangen.


    Bei manchen Serien geht das ja, bei manchen nicht.

    Im Mai war ich ne Woche in Italien und in sieben Wochen startet mein 2. Camino von Sevilla Richtung Santiago de Compostella auf der Via de La Plata.

    Vorneweg, meine Methode ist vielleicht nicht für Jeden, weil sie auch wirklich Zeit braucht. Aber zumindest für mich hat sie gut funktioniert und ich versuche das so gut es eben geht in meinen Alltag einzubauen, sehr zum Verdruss für meinen Chef wahrscheinlich.
    Nachdem ich 2012 für ein paar Wochen mit Burn Out weg war und 2013 auch wieder, habe ich letztes Jahr beschlossen meinen Traum vom Jakobsweg wahr zu machen und habe mich mal eben 6 Wochen ausgeklinkt und war weg.


    Das war unglaublich befreiend und entspannend, sich auf das wesentliche zu minimalistischste zu beschränken. Sie komplett treiben zu lassen, weder ein Buch noch Handy, noch Internet dabei zu haben und sich mit sich selbst auseinander zu setzen und sich wirklich auf andere Menschen zu konzentrieren.


    Einfach mal nichts tun, konnte ich bis dahin auch nicht und schon am ersten Tag habe ich genau das gemacht. Auf einer Terrasse sitzen und nichts tun, außer mal mit anderen reden, gemütlich zu Abend essen und alles an einem vorbei ziehen lassen.


    Auch der ganze Weg hat mich mit meinem Verhalten konfrontiert und ich musste einfach akzeptieren, dass ich halt mal langsamer gehen muss, das Pläne nicht immer funktionieren und man nicht immer die Erste und Beste sein muss. Und ganz wichtig, dass man andere Menschen einfach so nehmen muss wie sie sind, nicht wie ich sie gerne hätte.


    Natürlich gelingt das alles nicht immer, aber immer wenn es mal nicht so läuft, denke ich an diese sechs Wochen und schon ist alles wieder gut. Wo früher ich Stress gemacht habe, macht das jetzt mein Chef und will alles perfekt geplant haben.


    Und damit ich auch weiterhin so gelassen bleibe, gehe ich dieses Jahr wieder auf Pilgertour, wenn auch nur drei Wochen. Und ab und zu mal eine Tour in der Umgebung, nur um den Kopf frei zu kriegen.


    Man muss sich diese Zeit nehmen, denn wenn ich eins gelernt habe, ich kann mich noch so sehr engagieren und einsetzen und tun und machen, wenn ich nicht mehr kann, zählt das nicht mehr. Und den meisten Stress machen wir uns selbst, einfach weil wir einem Bild entsprechen wollen, das wir selber von uns haben.


    Ach ja, auch etwas was ich mir auf dem Weg angeeignet habe ist; Ich muss das nicht machen, ich darf. Und ich habe im Grunde immer die Option nein zu sagen.

    Frevel kannte ich ja schon und da habe ich mich gefragt, warum ich Ketzer bisher nicht gelesen habe. Und jetzt frage ich mich das erst Recht...ich hatte das sooft in der Hand und habe es nicht mit genommen.


    Ich fand das düstere Oxford einen perfekten Spielort für diesen 'Thriller' und den Ermittler sehr sympathisch. Irgendwie habe ich an Giordano Bruno einen Narren gefressen, seit ich vor Jahren mal eine Doku über ihn gesehen habe. Zwar ist es schade, dass wir in den Bücher nicht mehr über seine Philosophie erfahren, aber es sind ja nun mal Historische Krimis, wenn man so will da würden seine Ideen das Buch sprengen.


    Die Story ist gut konstruiert und wird an keiner Stelle langweilig. Ich finde sie zeigt schon sehr gut, in was für einer Zeit die Menschen damals lebten und ich finde es erschreckend, was da im Namen des Glaubens und Christi geschah. Und für was die Menschen bereit waren als 'Märtyrer' zu sterben. Und auch in was für einer Angst die Menschen gelebt haben müssen, zumindest diejenigen die 'andere' Ansichten und Ideen hatten. Ich finde es schon krass, dass einem 70 jährigen Mann abverlangt wird, dreimal seinen Glauben zu ändern, ohne das es zählt, was er wirklich denkt.


    Von mir gibt es 10 Punkte


    P.S. Was ich bei den Büchern 'leider' immer im Hinterkopf habe, ist das Ende von Bruno und seine Figur auf dem Campo de Fiori...ein viel zu schöner Name für einen solch schrecklichen Ort. Wenn ich im Mai wieder in Rom bin, werde ich Bruno erneut einen Besuch abstatten und ihn diesmal etwas anders betrachten.

    Habe ja gar nichts dazu geschrieben. Natürlich habe ich das Buch mittlerweile auch gelesen.


    War ich sonst immer restlos begeistert von den Köln-Serien, bin ich diesmal noch nicht ganz so hin und weg. Zwar sind die Figuren wieder ganz liebenswert und wir treffen viele alte Bekannte, so fehlt mir trotzdem irgendwie ein bisschen der Witz.
    Ich habe nicht ganz so mit gefiebert und mir fehlten ganz eindeutig Ivo und Almut, die ja leider leider ganz zu Beginn schon von uns gehen. Und auch Marius und Alyss mit ihrem John fehlen mir. Auch die lebendige Art die Tiere zu beschreiben. Der Roman ist ruhiger und nicht ganz so lebendig und farbenprächtig.


    Im Grunde fand ich die erste Serie um Almut und Ivo wirklich am besten und die Bände um Alyss kamen für mich nicht so richtig daran. Und diese Serie reicht wiederum nicht an die zweite heran. Ist blöd ausgedrückt, ich hoffe ihr versteht was ich meine.


    Trotzdem bekommt der Roman von mir 8 Punkte.

    So das Buch habe ich am Wochenende beendet, mit Tränen. Gelesen im englischen Original und weil ich nicht warten konnte, in so einer blöden Riesenausgabe, die unheimlich unpraktisch zum mitnehmen ist.


    Aber nun zum Buch, wie immer taucht man ab der ersten Seite ein in die Geschichte, ins London des 16. Jhd. und befindet sich in Whitehall, in Lincol's Inn und in der Chancery Lane.
    Wieder einmal lässt sich Matthew in die Palastintrigen einspannen und muss diesmal fast alleine arbeiten, weil der Fall den er lösen soll, geheim ist. Alles ist düsterer als sonst, man spürt die Atmosphäre der Angst regelrecht, wenn es um Glaubensfragen geht und fühlt die Spannungen zwischen Matthew und Guy, zwischen Matthew und Barack und die Anspannung die generell am Hof und in London herrscht. Eigentlich schon erschreckend, was Henry da so heraufbeschworen hat.


    Aber wie immer ist es einfach nur spannend zu verfolgen wie sich nach und nach das Rätsel löst und irgendwie war ich ja am Ende doch ein wenig böse auf Lord Parr, auf den König und auch auf die Königin. Ein paar Schrecksekunden gab es auch und ich bin mehr als glücklich, dass irgendwie doch noch alles gut wurde, auch wenn es wahrscheinlich nie wieder so wird, wie vor diesem Fall.


    Dennoch bin ich gespannt, ob es auch nach Henrys Tod noch Arbeit und Fälle für Matthew geben wird. Ich hoffe es sehr.


    Von mir gibt es 10 Punkte, aber auch nur weil mehr nicht geht.

    Nach den ganzen netten und guten Rezensionen, tut es mir fast Leid, meinen Eindruck zu schreiben.


    Lese das Buch als WB und es hat mich angesprochen wegen Hattusa, was schon seit einiger Zeit auf meiner To Do Reiseliste steht. Irgendwie fängt das Buch auch nett an und die Story an sich ist auch ok, aber irgendwie geht mir jede einzelne Person in dem Buch auf den Keks. Dazu muss ich sagen, ich bin noch nicht durch, grade mal auf Seite 396 und ich überlege seit gefühlten 200 Seiten abzubrechen, weil ich doch den Eindruck habe, dass sich das Gespräch zwischen Arman und Armana alle paar Seiten wiederholt. Dazu kommt, dass das für mich irgendwie keine Gespräche sind, sondern Geplapper von Kleinkindern, gepaart mit so ziemlich jedem Sprichwort das die deutsche Sprache hergibt. Manchmal frage ich mich wirklich wie alt Armana eigentlich ist. Ich weiß nicht, wie oft Arman schon 'Das kommt schon hin' gesagt hat?


    Dazu kommen für mich Sätze die völlig unmelodisch klingen wie '..von dem er selbst sich nichts nahm..', warum nicht 'vom dem er sich selbst nichts nahm'? (Seite 349). Auch die Worte 'Dunkelschön', 'herzliebster' und 'kaltlächelnd'. Einmal, meinetwegen, aber nicht auf jeder zweiten Seite.


    Irgendwie habe ich wahrscheinlich ein völlig anderes Buch erwartet, eines um den es um Archäologie und Hattusa geht, einen Abenteuerroman vielleicht, aber nicht so viel Geschwafel. Leider hält sich auch die Spannung in Grenzen, was die Angelegenheit der ersten Grabung angeht. Immer mal wieder ein paar Fetzen, aber die gehen halt leider unter und ich finde das Buch verliert immer mehr den Fokus, auf was bleibt mir allerdings verborgen.
    Diesen Konflikt um die Armenier fände ich auch spannend, aber ich finde auch das ist eher nur Nebensatz.


    Der Rückblick in den Nebel der Zeit, tja der macht es leider auch nicht besser, vlt. hat der ne Verbindung zur Gegenwart, vlt. auch nicht. So wirklich Einblick in die Welt der Hethiter gibt er nicht und ich weiß nicht, ob ich rausfinden möchte, ob es eine Verbindung gibt.


    Hätte ich die Rezis hier gelesen, bevor ich das Buch begonnen habe, hätte ich es vlt. gar nicht erst aufgeschlagen.

    Habe das Buch als WB lesen dürfen und bin ganz froh, es nicht gekauft zu haben. Irgendwie habe ich einfach was anderes erwartet. Denn Fokus mehr auf Henry und Margarethe oder auf York. So aber wechselte man ständig die Perspektive und es war fast, als lese man zwei bis drei verschiedene Bücher.


    Auch fand ich etwas schade, dass es keine zeitlichen Angaben gibt, es liest sich, als würde alles in einem Jahr oder weniger spielen, aber in Wirklichkeit lagen Jahre dazwischen.


    Ich werde den Folgeband wohl nicht mehr lesen, dafür hat es mich einfach nicht genug gepackt und ich bin froh, dass ich es jetzt zur Seite legen kann.


    Wobei eine Frage habe ich noch, was genau hatte Henry VI. denn? Ich wollte das mal nachlesen, aber z.B. bei Wiki habe ich nichts weiter darüber erfahren.


    Jedenfalls 5 Punkte von mir.

    Ich habe das Buch letztes Jahr mal mitgenommen und es jetzt endlich vom Stapel geholt. Hätte ich gewusst, wie gut es mir gefällt, hätte ich das schon viel früher getan.


    Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dabei geht das Buch gar nicht wirklich in die Tiefe und man hätte die Protagonisten noch viel intensiver ausbauen können und viel tiefer ins Detail gehen können, aber das hat mich ausnahmsweise mal nicht gestört. Ich habe mich einfach sehr gut unterhalten gefühlt und muss mir jetzt unbedingt den 2. Teil beschaffen.


    Von mir volle Punktzahl.

    Habe das Buch gestern beendet. Gelesen im englischen Original.


    Am Anfang dachte ich, na wann kommt der Oda denn nach Brooklyn, aber irgendwie haben mir die Beschreibungen über Japan auch gefallen. Und so erlebt man halt zum einen das Leben von Oda von seiner Jungenzeit an bis 20 Jahre nach den Ereignissen in Brooklyn. Erzählt wird in der Ich-Perspektive und ausnahmsweise finde ich das auch gar nicht schlecht. Einziges Manko, er schreibt die Geschichte mit knapp 60 Jahren auf, aber irgendwie habe ich immer die Stimme eines Jungen im Kopf. Für mich wird er irgendwie nicht so ganz erwachsen. Auf der anderen Seite ist Oda aber auch etwas naiv, da passt das dann wieder.


    Nach und nach wird er in Amerika dann doch ein Teil dieser Welt und ich finde die Entwicklung die er durchmacht ganz interessant und spannend zu verfolgen. Da er mehr oder weniger sein ganzes Leben als Mönch im Kloster verbracht hat und sich seit dem Tod seiner ganzen Familie damit rumplagt, warum ausgerechnet er erwählt wurde von seinem Vater, ist der Epilog ganz spannend und bringt sozusagen die Erleuchtung. Insofern denke ich schon, dass das Buch voller buddhistischer Weisheiten steckt und man einiges über die Religion und die japanische Kultur lernt. Aber auch über die Amis, bzw. andere Immigranten in Amerika.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin froh hier darauf gestoßen zu sein.


    Von mir gibt es 10 Punkte

    Zitat

    Original von Ayasha


    :gruebel


    Ich zähle meine Bücher auch so gut wie nie... Ich denke, es ist mehr das Umfeld, das mir das Gefühl gibt, süchtig zu sein. :lache


    Ach, die Stimmen überhöre ich einfach....und manchmal schmuggle ich die Bücher einfach rein, da bekommt keiner mit, dass die Bibliothek immer umfangreicher wird. Von Sucht kann man da nicht sprechen. :pille