Beiträge von Leseschildkröte

    Wie wäre es damit?


    Harry Whitney hat Alzheimer. Nach seinem Tod finden sich Briefe, die er an seine kleine Enkelin Emily geschrieben hat. Harry erzählt darin von den Herausforderungen des Lebens, von der Liebe und dem Verzeihen. Mit großem Erstaunen erkennt die Familie, dass Harry ihr ein Geschenk von unschätzbarem Wert gemacht hat.

    1. Welches ist das längste und/oder langweiligste Buch, durch das Du Dich, aus welchen Gründen auch immer, erfolgreich hindurchgekämpft hast?


    Ulysses von James Joyce - lang, aber nicht langweilig.


    2. Von welchem Autor (natürlich auch Autorin) kannst Du behaupten: Von dem (oder der) habe ich wirklich jedes Buch gelesen.


    Da gibt es einige, aber meine Lieblingsautorin ist eindeutig Diana Gabaldon.


    3. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?


    Robinson Crusoe von Daniel Defoe.


    4. Welchen Titel hast Du in den letzten Jahren sicherlich am häufigsten verschenkt?


    PS. Ich liebe Dich von Cecilia Ahern - zusammen mit einem Päckchen Tempos!


    5. Von welchem Autoren würdest Du nie wieder freiwillig ein weiteres Buch in die Hand nehmen?


    Huh, schwierig. Im Moment ist das Thema Vampire bei mir durch, aber man soll ja niemals nie sagen ...


    6. Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?


    Die kleine Stechardin von Gert Hofmann.
    Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien


    7. Welchen Titel hast Du erst nach einigen Seiten beiseite gelegt und dann tatsächlich später nochmals in die Hand genommen und durchgelesen?


    Die Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant.


    8. Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?


    Ganz egal. Hauptsache Amazon liefert auch ins Kloster!


    9. Bei welchem Titel sind dir schonmal ernsthaft die Tränen (nicht vor Lachen!) gekommen, obwohl es doch nur ein Buch war?


    Ooooh, da gibt es auch viele. Ich bin leider total nah am Wasser gebaut.


    10. Welches sonst recht erfolgreiche Buch ist Dir bis heute ein großes Rätsel geblieben, d. h. Du hast es einfach nicht verstanden?


    Die Gebrauchsanleitung unseres DVD-Rekorders.

    Ein Buch, das aus der Perspektive eines Dackels erzählt wird? Eigentlich gar nicht mein Ding! Das hätte ich normalerweise schnöde im Buchladen stehen gelassen, aber nach euren Rezensionen und dem süßen Cover habe ich es doch versucht - und bin total begeistert. Was für eine süße, lebenskluge Geschichte! Der Stil ist klasse und einfühlsam, und den kleinen Helden muss man einfach lieben.
    :wave

    Es ist wirklich schade, dass die Serie eingestellt wird. Ich moche den speziellen Humor von Harry Dresden sehr gern. Auf Englisch gibt es zurzeit noch 6 Bände, die noch nicht auf Deutsch herausgekommen sind, damit werde ich es einmal versuchen.
    Trotzdem: :cry

    Die letzten Kapitel habe ich auch in einem Rutsch gelesen, weil sie so spannend waren. Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen, zum einen, weil die Figuren unglaublich erlebbar geschildert wurden und ich das Gefühl hatte, ihnen ganz nah zu sein. Und zum anderen, weil mich das Ende noch nach dem Zuklappen beschäftigt.


    Linnea ist so gespalten in ihrer Sehnsucht nach der Anerkennung ihrer Mutter und den Vorwürfen ihr gegenüber. Ich fand das sehr bewegend. Ihre Gefühle für Daniel sind schon nachvollziehbar. Manche Mädchen schwärmen für erfahrenere Männer, warum sollte diese Zuneigung nicht auch tiefer gehen und zu Liebe werden?


    Ich mochte dieses Buch wieder sehr gern. Vielen Dank für die schönen Lesestunden, Sina!

    O je, gerade hatte ich angefangen, einen guten Kern in Raoul zu sehen, weil er sich bei Wind und Wetter an der Suche nach Linnea beteiligt hat, da tut er seiner Frau so was an und greift obendrein zum Quecksilber und Schierling. Dieses Buch schafft mich. So ein Wechselbad der Gefühle ... Toll!!!


    Allerdings traue ich Francoise nicht über den Weg. Sie scheint eines dieser stillen Wasser zu sein, die ihre eigenen Ziele verfolgen. Weshalb ist sie auf die Insel gekommen und lässt sich unter einem falschen Deckmantel hier nieder? Sie hat bestimmt nichts Gutes vor.
    :gruebel

    Zitat

    Original von Bouquineur


    Der Schläfenknochen ist ziemlich dünn und eine Schwachsstelle im Schädel. Ein Schlag darauf kann zu einen Bruch führen und durch diesen Bruch die mittlere Hirnhautarterie zerrissen werden. Das führt zu einer Hirnblutung, die in der damaligen Zeit überwiegend tödlich gewesen sein dürfte.


    Puh, das ist gruselig. Ich hätte nicht gedacht, wie gefährlich so eine Verletzung sein kann. Dankeschön für die interessante Info!

    Aus Linnea werde ich nicht so richtig schlau. Ihre Gedanken und Gefühle sind so kühl und distanziert, als wäre sie nur eine Beobachterin. Mir kommt sie auch viel reifer vor, als ihre 15 Jahre vermuten lassen. Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich schuld ist am Tod ihres Vaters. Immerhin hat er noch gelebt, kurz nachdem ihn das Flakon getroffen hat. Womöglich hat Amélie es doch beendet? Vielleicht um ihr Kind zu beschützen?


    Das Cover ist ganz toll! Das Blut, das von der Rose tropft ... Da bekomme ich richtig Gänsehaut. Wurde es eigentlich speziell für das "Blutrote Parfüm" gemalt oder ist es ein altes Gemälde?


    Jetzt aber schnell ... :lesend

    Oh, oh, bin auf Seite 80 und habe gerade erfahren, wie Amélie ihren Ehemann versteckt hat. Wenn das mal gut geht ... Amélie gefällt mir als Name für eine Heldin übrigens richtig gut. Wie bist Du darauf gekommen, Sina? War der Name irgendwann "da" und hat gepasst oder gibt es auch eine Geschichte dazu?
    :lesend

    Wow, was für ein atemberaubender Anfang! Mit Mord, Totschlag und jeder Menge Gefühlen. Vorhin im Zug habe ich erst einmal nur 40 Seiten geschafft, aber die hatten es wirklich in sich.


    Mir ist noch nicht ganz klar, ob die Heldin wirklich selbst "zum Flakon" gegriffen hat oder jemand anderes. Und wie hat sie die Leiche verschwinden lassen? In einem Haus mit Dienstboten ist das bestimmt alles andere als einfach. Auch der wortkarge Kutscher und die plötzliche Zurückhaltung der Inselbewohner, wenn sie Amélies Namen erfahren, geben Rätsel auf. Ich freue mich jedenfalls schon sehr aufs Weiterlesen.

    Vorgestern Abend hat mich das Buch in der Bahnhofsbuchhandlung angelacht und musste einfach mit. Es war wirklich klasse. Besonders hat mir die Mischung gefallen, denn es ist witzig und auch anrührend. Ich hatte es (trotz Zahn-OP gestern) im Nu durch.


    Zurzeit gibt es eine "Welle" mit Büchern von Comedians, aber dieses hier gehört definitiv zu den Besten. Dankeschön für die tolle Rezi, Hanau52!
    :knuddel1