Beiträge von Brummi

    Zitat

    Original von pepsibetti
    Von ihr habe ich auch noch andere Bücher gelesen. Aktuell liegt auf dem Stapel "Priscilla auf Reisen".


    Bei mir liegt noch "April, May und June" :-) Wenn du Priscilla gelesen hast, melde dich doch mal, wie es dir gefallen hat.

    Zitat

    Original von kamelin


    So geht es mir bei ihr auch. Hast du "Der geheime Garten" gehört? Das liest sie zum niederknien.


    Ich habe den geheimen Garten just vor zwei Tagen bekommen und werde ihn sehr bald hören!!! Freue mich schon! Ich hab bisher nur total begeisterte Kritiken darüber gelesen und bin schon ganz gespannt :-)

    Zitat

    Original von Nordstern
    Sehr schön gefiel mir die Szene als Lucy gerade Mr Callaway unterhält und Henry hinzukommt. Wie Lucy vom Schlag getroffen ist und den Essenswagen umrennt. :-) Sowas soll ja vorkommen bei plötzlicher Verlegenheit. :grin


    Wirklich eine sehr schöne Szene, bei der man als Leser ziemlich schmunzeln musste :grin
    Wem ist es nicht schon einmal so ergangen, dass er plötzlich alles umschmeisst, weil jemand Bestimmtes gerade in der Nähe ist... ;-)


    Anne wird krank und da ja der Klappentext nichts gutes verheißt, ahnt man bereits, wie das ausgeht... Zusätzlich ist sie ja noch geschwächt von der Überfahrt.

    Das Elend von Lucy und Anne ist sofort greifbar - die eine muss für den undankbaren und grantigen Reverend arbeiten, die andere lebt in einem lieblos geführten Waisenhaus.
    Beiden wünscht man von Herzen, dass sich etwas für sie ändert und als der Reverend stirbt, sehen sie ihre Chance und ergreifen sie.
    Man ahnt, dass die Überfahrt nach Australien nicht einfach werden wird und man begleitet die beiden Mädchen mit bangem Herzen bei ihrer Fahrt in eine sehr ungewissen Zukunft...
    Was sie wohl erwarten wird in dem fremden Land?
    Ich bin sehr gespannt! Das Buch ist toll zu lesen und mir sind die Mädchen direkt ans Herz gewachsen, daher bin ich sehr neugierig, was nun weiter mit ihnen geschieht :-)

    Zitat

    Original von Ballerina
    Nachdem das ja eine ganze Menge Büchereulen zu sein scheinen, könnten wir es doch eigentlich "gemeinsam" lesen, also unter "Ich lese gerade" einen Fred aufmachen. Ich glaube, so wäre das offiziell okay, oder?:gruebel Ich kenne mich da noch nicht so aus :grin


    Ich kenn mich da auch noch nicht so genau aus, allerdings ist es sowieso so, dass das Buch 1. bei mir noch nicht angekommen ist und 2. es erstmal auf dem SUB landen wird, da ich vorher noch einige weihnachtlichere Bücher und eines für die Leserunde lesen wollte und da muss dieses noch warten...
    Sonst hätten wir gerne gemeinsam lesen können :-)

    Zitat

    Original von Salonlöwin
    Die Seite ist nett gemacht, auch wenn ich bei den Links die Büchereule vermisse :grin.


    :staun Ach du Schreck - das stimmt ja...! Ich dachte eigentlich, ich hätte das schon erweitert... Wird heute aber direkt erledigt :-)

    Zitat

    Original von *amanda
    Hatte es gerade als Hörbuch, gelesen von Marina Köhler.
    Fands recht nett anzuhören.
    Das Ende fand ich ebenfalls überraschend, aber ganz gut.


    Ich hab es auch als Hörbuch gehört und fand es sehr gut für zwischendurch - sowohl den Inhalt als auch die Lesung :-)
    Ich fand das Ende eigentlich ganz passend...

    Zitat

    Original von Gummibärchen
    Allerdings desillusioniert ihr mich gerade - bis jetzt fand jeder, dem ich das Cover gezeigt habe, es schön :gruebel


    Och nee, das wollte ich nun wirklich nicht!!! Jeder reagiert halt ganz anders auf die Cover - dem einen gefallen eher "Zeichnungen", dem anderen eher Fotos, einige mögen Personen, andere lieber nicht... Desillusionieren möchte ich hier niemanden :-)
    Es ist ja schliesslich nicht nur beim Cover so, sondern auch oder vor allem beim Inhalt. Wäre ja langweilig, wenn immer alle einer Meinung wären :-)

    Das finde ich ja gerade so spannend, dass die Leser sehr unterschiedlich auf die Cover reagieren... Bei der Lesejury z.B. ist zur Zeit ein Buch ("Sterne über Tauranga"), bei dem mich das Cover sofort angesprochen hat, wo aber viele Rezensenten geschrieben haben, dass sie das Cover überhaupt nicht leiden können...


    Ich persönlich find das immer spannend, nur für die Verlage stelle ich es mir schwer vor ;-)

    :wave


    Ich möchte hier auch kurz meine kleine Homepage vorstellen - den Literaturbrummer :-)
    Es gibt dort jede Menge Buchtipps - zu Romanen, Lyrik-Bänden und seit einiger Zeit auch zu Hörbüchern und Hörspielen.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr den Brummer mal besuchen kommt ;-)

    Ich mag auch Rosemarie Fendel total gerne! Die ist so eine richtige "Märchentante" und man fühlt sich, als ob man mit der Oma vorm Kamin sitzt und sie einem etwas vorliest.
    So ging es mir z.B. bei "Die Regentrude" oder auch bei ihren Beiträgen im "Adventskalender zum Hören und Träumen" :-)

    Zitat

    Original von Kayenta
    Ich weiß von einer Bekannten, daß in Hannover mehrere solche "offene Bücherschränke" stehen. Denn meine Bekannte kümmert sich um einen dieser Schränke, räumt auf, sortiert und so weiter. Man kann dort Bücher hinbringen, die man nicht mehr haben möchte, man kann Bücher dort ausleihen oder einfach mitnehmen. Und das scheint zumindest bei diesem speziellen Schrank gut zu funktionieren. Ich finde die Aktion ganz toll und wünschte, in meinem kleinen Ort würde es so etwas auch geben.



    edit sagt: Schreibfehler


    Von solchen Regalen habe ich noch nie gehört, aber es hört sich nach einer ganz tollen Idee an... :-)

    Zitat

    Original von Gummibärchen
    Ich weiß nicht, ob es schon erwähnt wurde, aber ich finde das Cover von "Die Einsamkeit der Primzahlen" wunderschön. Und den Titel auch, der er hat einfach was und ich bin echt froh, dass er auch im Deutschen so beibehalten wurde.



    Tja, so unterschiedlich sind die Geschmäcker... Ich finde das Cover total furchtbar, ehrlich gesagt.
    Ich mag Cover mit Real-Personen oder Gesichtern eh in den seltensten Fällen.
    Aber den Titel mag ich auch gern :-)

    Erfrischend - das war es, was mir beim Lesen dieses Buches immer wieder durch den Kopf ging! Wenn man liest, hat man ständig ein leichtes Schmunzeln auf den Lippen :-)
    Zwei englische Damen stossen unabhängig voneinander auf die Zeitungsanzeige, in der ein Castello in Italien für einen Monat zu vermieten ist. Sie lesen die Anzeige, als sie in einem Club sind und Mrs Wilkens, die eine der beiden, setzt sich völlig überraschend (für sie selbst und für Mrs Aberthnot, die zweite Dame) zu der anderen an den Tisch und macht ihr den ungeheurigen Vorschlag, doch gemeinsam das Castello zu mieten und dem tristen Leben in London zu entfliehen...
    Um Geld zu sparen, werden per Inserat zwei weitere Damen gefunden und so machen sich plötzlich vier Damen, die sich nicht wirklich kennen, auf, einen gemeinsamen Urlaub zu erleben. Der Zauber der Umgebung und des Castellos lassen die Damen auf unterschiedliche Weise erblühen und sie erleben Liebe und Freundschaft, finden zueinander und sich selbst...
    Der Roman ist erstmals 1922 erschienen und in seiner Sprache und seinem Inhalt bezaubernd altmodisch. Es hat einen ungeheuren Charme und man amüsiert sich still und leise über die Entwicklung der vier Damen und über ihre (Ehe-)Männer. Ich kann mir gut vorstellen, das Buch irgendwann noch einmal zu lesen, da es so großen Spaß gemacht und mich wirklich und wahrhaftig "verzaubert" hat!
    Klare Empfehlung :-)

    Ich habe es auch als einen Unterhaltungsroman ohne viel Tiefgang empfunden, den man mal so zwischendurch lesen kann... Nur teilweise spannend, teilweise allerdings "wie Kaugummi". Man wird zwar auf recht charmante Weise unterhalten, aber richtig begeistern konnte der Roman mich nicht. Ich würde aber dem zweiten Teil eine Chance geben, da ich glaube, dass sich die Autorin noch steigern kann. Denn die Hauptfigur war ja durchaus interessant :-)

    Ich mag Romane, die auf zwei Zeitebenen spielen und somit hat mich der Klappentext dieses Romans direkt angesprochen. Allerdings bin ich im Allgemeinen kein Fan von historischen Romanen, daher stand das Buch einige Wochen im Regal, bevor ich anfing zu lesen. Und dann konnte ich nicht mehr aufhören - beide Erzählstränge sind interessant, aber erst die Kombination von beiden macht den Roman so richtig "rund".
    Auf der einen Seite lernen wir Rosalie und Dorothea kennen, die Mitte des 19. Jahrhunderts von Freiheit und Gleichberechtigung träumen, aber auf Ablehnung und Widerstand stossen. Sie kämpfen um ihre Träume und ihre Liebe, aber sie haben einen steinigen Weg gewählt.
    Auf der anderen Seite gibt es Nora, die mit ihrer Vergangenheit kämpft und nicht wirklich glücklich ist mit und in ihrem Leben... Sie nimmt an einer Ausgrabung teil, bei der ein Skelett freigelegt wird, das Nora einige Rätsel aufgibt. Hier liegt die Verknüpfung zu Dorothea und Rosalie, doch wie genau wird erst am Schluss des Romans verraten.
    Eine gelungene Mischung aus Historie, Liebe und Gesellschaftsstudie und in einem Rutsch zu lesen!!! Sehr zu empfehlen :-)

    Zitat

    Original von Incomplete
    Ich kann mit Mirya Boes und Christoph Maria Herbst nichts anfangen.


    Ich kann den beiden nur sehr schwer zuhören. Da vergeht mir einfach die Lust.


    Also, Christoph Maria Herbst hab ich noch nie gehört, aber bei Mirja Boes kann ich dir nur zustimmen - die mag ich auch nicht hören... Leider kann ich dadurch von Kerstin Gier kaum ein Hörbuch hören :-(

    Mir geht es ähnlich - ich lese Bücher immer dann, wenn es mich interessiert, egal, ob es jetzt ein Buch ist, das man angeblich gelesen haben muss oder ein Buch jenseits der Bestsellerlisten...


    Harry Potter zum Beispiel hat mir sehr gut gefallen und ich habe auch alle Teile gelesen, aber die BISS-Bücher interessieren mich zumindest zur Zeit nicht wirklich und die Bücher von Dan Brown auch nicht.


    Es gibt halt Bücher, bei denen man erst durch den großen Rummel aufmerksam wird und wenn sie einem gefallen, dann liest man sie. Und dann wird man plötzlich aufmerksam (entweder im Buchladen oder durch den Rat einer Freundin oder den Rat in einem Forum ;-)) auf ein Buch, das nicht der große Bestseller ist, sich aber dennoch als ein kleines Juwel entpuppt. So ging es mir z.B. mit "Hexengeflüster" (für alle Harry Potter-Fans tolle Lektüre) oder mit "Matildas letzter Walzer" als Tamara McKinley noch ziemlich unbekannt war.


    Ich denke, ich entscheide nach Cover, Klappentext und Tipps, unabhängig vom Rummel in den Medien.

    Also mir hat das Buch so mittelmässig gut gefallen...
    Hier meine Rezi:


    Das Buch ist optisch eine Augenweide und die Aufmachung hat mir sofort gefallen. Zum Inhalt: In der Vorweihnachtszeit trifft sich alljährlich der Christmas Cookie Club bei Marnie, der Nummer 1 der Cookie-Hexen. Der Club besteht aus zwölf Frauen, die jeweils dreizehn Dutzend Plätzchen mitbringen - zwölf für jede von ihnen und ein Päckchen für das Hospiz. Jede von ihnen bringt zu diesem speziellen Abend auch etwas zu essen mit und somit wird es eine gesellige Party.
    Die zwölf Frauen erzählen beim Verteilen ihrer Cookies jeweils eine kleine Geschichte dazu und so lernen wir ganz allmählich die verschiedenen Personen näher kennen. Was mich ein bisschen gestört hat war die Fülle der Schicksalsschläge, die dort "versammelt" sind - Marnie selbst ist zweimal geschieden, hat eine Tochter, die schon mehrere Fehlgeburten hatte und eine andere Tochter, die ungewollt schwanger ist. Dann gibt es Charlene, die ihren Sohn durch einen Unfall verloren hat, wir lesen von diversen Dreiecksbeziehungen, Mißhandlungen, gescheiterten Ehen, Obdachlosigkeit, Krebserkrankungen und weiteren Schicksalsschlägen. Mir war das alles ein bisschen zu viel, man hatte den Anschein, dass kaum jemand dabei war, der ein "relativ normales" Leben führt. Mir ist natürlich klar, dass zwölf "normale" Frauen keine besonders interessante Geschichte geboten hätten, aber ich fand es halt ein ganz kleines bisschen übertrieben.
    Ebenso übertrieben fand ich die ständigen "Ich hab dich lieb"-Beteuerungen und die immer glückliche "Auflösung" der Probleme untereinander.


    Was das ein wenig wieder wett macht ist der schöne Erzählstil der Autorin, die es versteht, den Leser mit hinein in das Club-Treffen zu nehmen und sich richtig zugehörig zu fühlen. Man fühlt sich so, als wäre man wirklich dabei.
    Schön war auch die Idee mit den einzelnen Rezepten, durch die bei mir sofort die Lust aufs Nachbacken geweckt wurde :-)
    Was ich dagegen absolut überflüssig fand, waren die Kapitel über diverse Backzutaten - was hat eine Abhandlung über Zucker oder Mandeln in einem Roman verloren? Das gehört für mich dann wohl doch auf jeden Fall in ein Backbuch und mich persönlich hat es im Lesefluss gestört.


    Alles zusammen genommen habe ich mich ganz gut unterhalten lassen und finde, den Roman kann man gut bei einer Tasse heißem Tee und eingekuschelt auf dem Sofa genießen. Ein netter Roman für zwischendurch.