Beiträge von Shirat

    Mir hat das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Ich habe für unterwegs etwas mit weniger Tiefgang gesucht, leichte Unterhaltung also und das hat mir das Buch auf alle Fälle geboten.
    Auch wenn man schon bald ahnen konnte, wie alles zusammenhängt, blieb trotzdem eine gewisse Spannung aufrecht erhalten und ich habe das Buch wirklich in einem Rutsch gelesen.


    Berauschend war es nicht gerade, aber für ein Häppchen zwischendurch ganz nett.


    Bekommt von mir 7 von 10 Punkten.

    Fange ich gleich an:


    Der Hahn ist tot - Ingrid Noll


    Kurzbeschreibung (Klappentext):
    Sie hält sich für eine Benachteiligte, die ungerecht behandelt wird und zu kurz kommt. Mit zweiundfünfzig Jahren trifft sie die Liebe wie ein Hexenschuß. Diese letzte Chance muß wahrgenommen werden, Hindernisse müssen beiseite geräumt werden. Sie entwickelt eine bittere Tatkraft: Rosemarie Hirte, Versicherungsangestellte, geht buchstäblich über Leichen, um den Mann ihrer Träume zu erbeuten.

    Habe ich heute angefangen und schon bald wieder ausgelesen:


    "Und hüte dich vor dem Bösen" - Saskia Noort


    Kurzbeschreibung (Amazon):
    Wer viel fragt, lebt gefährlich … Alles hatte so schön begonnen: Karen und ihre Freunde, alle kinderreich und vermögend, haben sich außerhalb Amsterdams ein Luxusparadies geschaffen. Doch der Schein trügt. Ein verheerender Brand bringt die Idylle ins Wanken. War es ein Unfall oder Brandstiftung? Wer lügt? Und wer sagt die Wahrheit? Je mehr Karen über die Motive ihrer vermeintlichen Freunde erfährt, desto gefährlicher lebt sie…

    Zitat

    Original von Kayenta
    Vielleicht sollten wir uns in ehrendem Angedenken heute abend alle einen Kosakenzipfel gönnen.


    Das Zitronencremebällchen gehört aber mir! :schnellweg



    Loriot hat mir derart viele vergnügliche Fernseh- und Lesestunden beschert, dass ich ihm gar nicht genug dafür danken könnte. Einfach großartig, was er geleistet hat und mit seinen Werken bleibt er (hoffentlich) unvergessen.

    Mich haben Nicholas Sparks und Danielle Steel nun wirklich überrascht.
    Ich habe von beiden Autoren noch kein Buch gelesen, weil sie mich nicht interessieren und bin aber nun echt platt, dass die offensichtlich eine so große Anhängerschaft haben.

    Nach 600 anstrengenden Seiten (etwas mehr als die Hälfte) "Quicksilver" muss ich jetzt doch zwischendurch etwas anderes lesen.


    Der Hass auf den Westen - Jean Ziegler


    Klappentext:
    Auf dem Nährboden gegenseitigen Unverständnisses und in dem Bewusstsein jahrhundertelanger Verachtung und Unterdrückung wächst der Hass der Armen und Entrechteten auf den Westen mit weitreichenden Folgen für die globale Friedenspolitik. Auf seiner Suche nach Antworten nimmt Jean Ziegler seine Leser mit auf eine lange Reise, die von den internationalen Konferenzsälen in New York und Genf bis in die entlegendsten Dörfer Nigerias und Boliviens führt. Präzise und engagiert formuliert der Bestsellerautor unbequeme Wahrheiten, denen die reichen westlichen Länder sich stellen müssen zum Wohle aller.

    Zitat

    Original von sanja77
    Wenn es 84 werden sollen, WO sollen die dann hin? Im Ordner ist jeweils nur Platz für 20 Hefte (4 x 20 = 80).


    Also wegen 4 einzelner Hefte werde ich keinen eigenen Ordner mehr anlegen. Nervt zwar ein wenig, wenn ich die dann nur so dazu stecke, aber es gibt Schlimmeres.

    Wie andere hier, habe ich auch zuerst "Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt" gelesen, was mir sehr gut gefallen hat.
    Das kann ich auch für dieses Buch sagen. Mir hat die Themenauswahl sehr gut gefallen und vor allem, dass man selbst in den kurzen Kapiteln viel über Loki Schmidt erfahren hat.
    Auch in meinen Augen eine tolle Frau, die für mich eigentlich gar nicht so im Hintergrund von ihrem Mann stand. Von den wenigstens Politikern - auch wenn sie noch so präsent in den Medien sind oder waren - habe ich die Ehepartner in so bleibender Erinnerung.


    Ein schönes Buch, dem von mir aus ruhig noch ein paar kleine Kapitel hätten angehängt werden können.


    Nur 9 Punkte, weil eben zu kurz. ;-)

    Zitat

    Original von Wuermchen
    Heute habe ich aus der Wühlkiste im Supermarkt zwei Mängelexemplare (Simon Beckett und Lincoln Child) mitgenommen.


    Und das ist ja auch das Gemeine: Wo bitte gab es denn früher im Supermarkt Bücher???
    Wenn mich Mr. Shirat mit einem Zettelchen einkaufen schickt, damit er was G'scheits kochen kann, dann habe ich mit Sicherheit irgendwas vergessen, dafür aber mindestens 1-2 Bücher vom Wühltisch zwischen Salat und Gurke. :rolleyes

    Ich lese gerade Quicksilver von Neal Stephenson und für mich schafft er genau das perfekt:
    Ich weiß überhaupt nicht mehr, wo und wie die Personen beschrieben wurden, aber ich habe von allen Akteuren (und das sind nicht wenige) ein so genaues Bild vor mir, dass ich manchmal das Gefühl habe, ich lese gar kein Buch, sondern sehe einen Film. Eine so genaue Beschreibung des Äußeren von Charakteren in die Handlung mit einzubeziehen und das quasi beiläufig zu vermitteln, ist für mich perfekt.

    Es regnet mal wieder. :-(
    Das gibt mir allerdings ausgiebig Gelegenheit, mich mit Quicksilver zu beschäftigen. Und ich frage mich immer mal wieder, was ist in dem Menschen vorgegangen, als er dieses Buch geschrieben hat - unglaublich, in welche Richtungen der immer wieder abschweift. :gruebel
    Anstrengend zu lesen und gleichzeitig auch wieder genial.

    Wenn ich zurückdenke, dann kann ich mich nicht erinnern, dass mir das schon einmal passiert ist, nicht lesen zu wollen. Es kann höchstens gerade das falsche Buch sein, aber wenn ich lange genug in meinem SUB stöbere, finde ich sicher etwas, was mich gerade interessiert. So war es zumindest bisher immer so.
    Auch, wenn ich mal nicht gut drauf bin oder Probleme egal welcher Art anstehen, kann ich mich mit einem Buch ablenken.


    Vor 3 Wochen allerdings, konnte ich tatsächlich einmal für 1 Woche so gut wie nichts lesen. Ich war das erste Mal gesundheitlich derart außer Gefecht gesetzt, dass ich nichts lesen konnte und wollte. Ich hatte zwar zwischendurch mal Lust zu lesen, aber alleine der Gedanke, das Buch zu halten oder umblättern zu müssen, war mir schon zu viel.

    Da ich im Moment etwas mehr Zeit habe, bekommt Quicksilver nun endlich seine 2. Chance. Beim ersten Versuch habe ich nur 700 Seiten geschafft.
    Nun warten die beiden Fortsetzungen auf meinem SUB und jetzt packe ich es noch einmal an.


    Quicksilver - Neal Stephenson


    Kurzbeschreibung (Amazon):
    Europa, um 1665: Daniel Waterhouse, Querdenker, Puritaner und Verächter der alten Geheimwissenschaften, strebt mit seinem Freund Isaac Newton und einigen anderen großen Geistern des barocken Europa nach Wissen und Erkenntnis, während die Welt ringsum ein einziges Chaos ist. Überall ringt die Vernunft mit dem blutigen Ehrgeiz der Mächtigen, und jederzeit können Katastrophen - ob natürlich oder hausgemacht - die politische Landschaft über Nacht verändern. In dieser Zeit steigt Jack Shaftoe vom Londoner Gassenjungen zum legendären König der Vagabunden auf. Er riskiert Leib und Leben für sein Glück und seine Liebe - und verliert durch die Syphilis schleichend den Verstand. Gleichzeitig schlägt sich seine Geliebte Eliza, die er aus einem türkischen Harem befreit hat, bis zum Hof Ludwigs XIV. durch, wird Mätresse, Spionin und Schachfigur in den Händen von königlichen Staatenlenkern. Die Wege von Daniel, Jack und Eliza führen kreuz und quer durch das zerrissene Europa, sie berühren und verschlingen sich, während allerorten ein neues Zeitalter seine Schatten voraus wirft ...

    Ich mag es eigentlich schon, wenn Personen genauer beschrieben werden. Allerdings nicht in Steckbriefform oder besonders übertrieben. Das ermüdet dann ziemlich schnell. Ich finde es besser, wenn das Aussehen nach und nach irgendwo mitbeschrieben wird. Mehr so am Rande.
    Aber meistens habe ich sowieso schon aufgrund des Verhaltens der Charaktere oder Eigenheiten ein gewisses Bild im Kopf.

    Fange ich jetzt an, ein Zufalls-Kauf-Buch:


    Die Straße nach Cape Breton - D.R. MacDonald


    Kurzbeschreibung (Klappentext):
    Cape Breton ist die Grenze Kanadas zum Atlantik: eine Insel im Meer unter rauhen Winden, Eis und Schnee, ein letztes Zuhause in der Wildnis. Hierhin kehrt Innis Corbett zurück, ein junger Mann, der wegen einer Serie von Autodiebstählen in Boston nach Kanada, seinem Geburtsland, ausgewiesen wird. Sein Onkel Starr, ein wortkarger Mann, der in einem kleinen Nest Fernseher repariert und allein in einem Haus voller Erinnerungsstücke lebt, ist nicht gerade erbaut von dieser Einquartierung. Innis nimmt Zuflucht zu den undurchdringlichen Wäldern: an einem versteckten Ort legt er eine Marihuana-Pflanzung und hofft mit dem Gewinn irgendwo im Westen neu anfangen zu können. Doch dann taucht Claire auf, eine attraktive Frau Ende Dreißig, die ebenfalls in Cape Breton gestrandet ist.