Dan Simmons – Kalt wie Stahl (Joe Kurtz 3)

    • Taschenbuch: 448 Seiten
    • Verlag: Festa Verlag; Auflage: 1 (1. Mai 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3865522300
    • ISBN-13: 978-3865522306
    • Originaltitel: Hard as Nails


    ASIN/ISBN: 3865522300


    Über den Autor:

    Dan Simmons wurde 1948 in Illinois geboren. Nach dem Studium arbeitete er einige Jahre als Englischlehrer, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Simmons ist heute einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart. Seine Romane »Terror«, »Die Hyperion-Gesänge« und »Endymion« wurden zu internationalen Bestsellern, die Verfilmung von »Terror« ist eine der erfolgreichsten TV-Serien unserer Zeit. Der Autor lebt mit seiner Familie in Colorado.



    Inhaltsangabe:

    Privatschnüffler Joe Kurtz gerät immer tiefer zwischen die Fronten der verfeindeten Mafia-Clans in Buffalo. Als ein Unbekannter auf ihn und seine Bewährungshelferin schießt, wird die Sache persönlich.

    Ironischerweise schwören sowohl Toma Gonzaga als auch die schlüpfrige Angelina Farino, nichts mit dem Attentat zu tun zu haben. Joe kommt der Wahrheit bei einer waghalsigen Klettertour in den Ruinen eines alten Vergnügungsparks auf die Spur. Und auf wen hat es eigentlich der Däne, ein gefährlicher Kopfgeldjäger aus Kurtz’ Vergangenheit, abgesehen?

    Der rasante Abschluss der Joe-Kurtz-Trilogie. Ein Hardboiled-Thriller vom Feinsten.



    Meine Kritik:

    Im dritten Band überlebt Privatdetektiv Joe Kurtz nur knapp einen Anschlag auf sein Leben. Mit einer Kopfverletzung erwacht er im Krankenhaus und erfährt, dass neben ihm auch seine Bewährungshelferin niedergeschossen wurde. Die Frau liegt im Koma und Kurtz wird verdächtigt, sie im Streit zu ermorden versucht zu haben. Logisch, dass er sich da recht bald aus dem Krankenhaus verkrümelt und eigene Ermittlungen anstellt. Dabei bekommt er es mit alten Bekannten wie Angelina Farina, Toma Gonzaga und dem Dänen zu tun. Jeder von ihnen könnte hinter dem Mordanschlag stecken. Vielleicht aber auch jemand ganz anderes.

    Lange Zeit hat Joe keine Ahnung, was wie zusammenhängt und auch als Leser kann man nur Mutmaßungen anstellen.

    Wirklich spannend oder bedrohlich mutete der Text allerdings zu keiner Zeit an. Es war einfach ein „Joe Kurtz on tour“ wie schon in den vorherigen Bänden. Dass man auch diesmal kaum was über Joes Innenleben erfährt, verwundert da wenig. Überrascht war ich allerdings über das etwas offene Ende am Abschluss dieser Trilogie. Hier hätte Autor Dan Simmons problemlos noch weitere Bände hinterherschießen können. Eventuell passiert das ja sogar irgendwann noch …