Fatura: Die Prüfung der Dunkelheit - Hannah Ruppenthal

  • Klappentext


    In Ermangelung einer entsprechenden Information bei Amazon stelle ich hier den Text auf dem Buchrücken ein:


    "Die fünfzehn jährige Emily Mora wuchs mit einer zunächst unbekannten psychischen Krankheit auf. Sie hat es im Alltag nicht leicht, doch sie und ihre Familie bemühen sich um ihr bestes, das zu überspielen. Gemeinsam leben sie auf dem Klee-Hof, der auch die Jungstute Fatura beheimatet, welche ein Geheimnis in sich trägt.

    Als Emily dann eines Tages eine alte Legende und eine Brosche findet, verändert sich ihr gesamtes Leben. Plötzlich steht sie zwischen Leben und Tod, und nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint..."



    Autorin


    Die Information zur Autorin habe ich der Seite publish.bookmundo.de/site/index.php?r=userwebsite/index&id=hannahruppenthal entnommen:


    Hannah Ruppenthal lebt und ist aufgewachsen in Rheinland-Pfalz. Sie ist mit einer psychischen Krankheit, einer Entwicklungsstörung aufgewachsen, die heute als Autismus bekannt ist.

    Das Schreiben war schon immer ein Weg, durch welchen sie sich sehr gut ausdrücken konnte und der ihr aus vielen schweren Situationen geholfen hat.

    Seit dem frühen Kindesalter hat sie geschrieben. Ob kleine Bücher, Kurzgeschichten oder Gedichte. Nur für sich und ihre Familie.

    Mit „Fatura - Die Prüfung der Dunkelheit“, brachte sie ihr erstes eigenes Buch raus, welches sie im Alter von nur 15 Jahren begann. Mit 18 Jahren beendete und veröffentlichte sie ihr erstes Werk.

    Mit ihren Büchern möchte sie Leserinnen und Lesern einen Einblick in „ihre Welt“ schenken und Menschen zeigen, dass auch sie als „anderer“ Mensch leben kann, wie jeder hier. Ihr kommt es nicht auf Verkaufszahlen oder Berühmtheit an, sondern darauf, Menschen die Augen zu öffnen, die bisher keine Ahnung von solchen Themen hatten. Das ganze hat sie in eine Fantasy Geschichte verwandelt, welche zum besseren Verständnis dient.


    Meine Meinung


    Ich habe das Buch bis ca. 250 Seiten wirklich gelesen, danach nur noch quer. Die letzten beiden Kapitel las ich ebenfalls.

    Anfangs gefiel es mir sehr gut (vor allem das Vorwort). Man merkte, dass Hannah sich Zeit genommen hat, das Buch zu schreiben, der Schreibstil gefiel mir einigermaßen (da hatte ich schon schlechtere von erwachsenen Autoren).


    Nach dem tollen Vorwort hoffte ich, mit den richtigen Erwartungen heranzugehen.

    Gut fand ich die Beschreibung, wie Emily auf dem Pferdehof lebte und arbeitete, sowie ebenfalls allgemein ihr Leben in ihrer Familie und ihre Liebe zu den Pferden, besonders natürlich zu ihrem eigenen "Fatura".

    Sie beschrieb öfter, wie es ihr mit ihrer psychischen "Krankheit" ging und wie sehr sie frühere Erlebnisse sowohl psychisch als auch körperlich verletzten, Erlebnisse, die sie immer noch verfolgten. Sie hatte nur Tess als Freundin, diese war ihr allerdings eine sehr gute Freundin.


    Dann fingen die Veränderungen an, über die ich nicht schreiben will (wer möchte, kann sich diese erlesen) und je mehr die Story fortschritt und der Fantasy-Anteil größer wurde, desto weniger wollte ich sie lesen. Es war als Fantasy-Geschichte (für mich) absolut spannungsarm, was für mich sowohl an dem schwierigen Schreibstil als auch der schlechten Rechtschreibung und Grammatik lag. Ich fand ihn oft langatmig und ausschweifend, sehr beschreibend mit vielen - nicht immer passenden - Adjektiven und relativ kindlich/jugendlich erzählt, oft mit entsprechender Ausdrucksweise. Es wurde mir zu viel auf Nebensächlichkeiten Wert gelegt.

    Dadurch fand ich einfach nicht in die Geschichte rein, die Protas blieben zu blass und interessierten mich bald einfach nicht mehr.


    Hannah schrieb vorne, dass es kein perfektes Buch ist, das hatte ich auch gar nicht erwartet, aber ich mochte die Geschichte irgendwann einfach nicht mehr lesen.


    Ich finde es nach wie vor sehr mutig von ihr, dieses Buch zu schreiben, und es ist trotzdem etwas Besonderes und wirklich nicht schlecht, man muss nur wissen, worauf man sich einlässt. Eine Story mit einem roten Faden ist jedenfalls vorhanden, aber eine Geschichte zum Eintauchen ist es nicht.


    ASIN/ISBN: 9403619228

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)