Matt Haig - The Comfort Book - Gedanken, die mir Hoffnung machen

  • ASIN/ISBN: 3426278456


    Herausgeber ‏ : ‎ Droemer HC; 1. Edition (1. Juli 2021)

    Sprache ‏ : ‎ Deutsch

    Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 256 Seiten

    ISBN-10 ‏ : ‎ 3426278456

    ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3426278451

    Originaltitel ‏ : ‎ The Comfort Book


    Inhaltsangabe:


    Matt Haigs hier versammelte Gedanken, Erinnerungen und Beobachtungen sind mal Ausdruck von Verzweiflung, mal von Hoffnung - ihn selbst haben sie durch die schwere Zeit seiner Depression getragen und ihm Halt gegeben. Dabei beeindrucken sie nicht nur mit einem tiefen Verständnis seiner eigenen Gefühlswelt, sondern sind zugleich so berührende wie anregende Erkenntnisse darüber, was uns alle in unserem Innersten verbindet. Seine kurzen Texte und seine eigenen Erfahrungen mit Depressionen sind eine tägliche Anregung, unsere Ängste, unseren Schmerz und unsere Wünsche mit anderen Augen zu sehen. Tiefsinnig und zugleich leichtgängig vermitteln sie Hoffnung und sind eine Einladung, uns selbst besser kennenzulernen.


    Autoreninfo:


    Matt Haig, Jahrgang 1975, ist ein britischer Autor. Seine eigenen Erfahrungen mit Depressionen und Angststörungen sind auch stets ein zentrales Thema in seinen Büchern. Zuletzt sind von ihm die Romane "Ich und die Menschen" (2014) und "Wie man die Zeit anhält" (2018) und "Die Mitternachtsbibliothek" (2021), sowie die Sachbücher "Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben" (2016) und "Mach mal halblang" (2019) erschienen. Matt Haig lebt mit seiner Familie in Brighton.


    Meine Meinung:


    Titel: In sich gehen...


    Ich habe ja bereits einige Bücher von Matt Haig gelesen, egal ob nun Roman oder Sachbuch, weshalb ich hier schon wieder mächtig neugierig war und es unbedingt lesen wollte.


    Matt hat in diesem Buch Ideen, Gedanken, Songs, Filme und ähnliches gesammelt und aufgelistet, die ihm helfen durch den Alltag zu kommen. Dabei ist auch die ein oder andere Lebensweisheit und Erkenntnis dabei.


    Dieses Sachbuch sorgt dafür, dass man in sich geht, Dinge hinterfragt und sich mehr mit sich selbst und seinem Verhalten beschäftigt, was ich vor Start der Lektüre nicht erwartet hatte.


    In meinen Augen ein so lebensbejahendes Buch, welches man gelesen haben sollte, weil es einen schlichtweg emotional tief berührt.


    Man kann diesen Schatz in einem Rutsch oder in kleinen Portionen lesen. Man kann vorne starten oder von hinten. Man kann durchblättern und nur Teile davon lesen und dennoch ergibt alles einen Sinn.


    Fazit: Ich habe mich beim Lesen sehr geborgen und aufgehoben gefühlt, weshalb ich nur eine Leseempfehlung aussprechen kann. Klasse!


    Bewertung: 10/ 10 Eulenpunkten

  • Gibt einem Hoffnung


    Matt Haig hat in diesem Buch kurze Geschichten und Sprüchen aneinander gereiht, die einem Mut machen sollen und Hoffnung bereiten sollen. Er lässt den Leser auch immer wieder an eigenen biographischen Erfahrungen mit teilhaben.


    Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Dadurch dass die Texte zum Teil sehr kurz sind, konnte ich nach dem Lesen sehr gut reflektieren, was ich gerade gelesen habe. Die Geschichten sind dazu da, dass man nach dem Lesen darüber nachdenkt. Man kann beim Lesen im Buch auch hin und her springen, weil das Buch chaotisch wie das Leben ist, was der Autor am Anfang erwähnt. Besonders gefallen hat mir, dass der Autor seine persönlichen Erlebnisse mit eingearbeitet hat und gezeigt hat, wie er aus einer tiefen Lage wieder heraus gekommen ist und wieder Freude im Leben empfand. Das macht denjenigen Mut, die sich auch in so einer Lage befinden und momentan keine Freude im Leben entdecken können. Das Cover in seinen bunten Farben spiegelt die Hoffnung sehr gut wider, die man im Leben haben soll.


    Ein Werk, das dem Leser Hoffnung gibt und Mut macht, aus einem tiefen Loch wieder heraus zu kommen und anregt, etwas im eigenen Leben zu verändern.

    4/5

  • Die Idee einer Sammlung von Hoffnung machenden kurzen Texten, Zitaten, Listen und ähnlichem, gefällt mir gut. Man kann einfach hin und her blättern, sich irgendwo festlesen, weiterblättern, kurz oder lang hängenbleiben ohne sich auf eine lange Geschichte einlassen zu müssen.

    Manche der Texte haben mich durchaus angesprochen und da fand ich den Titel "Gedanken, die mir Hoffnung machen" dann auch stimmig. Leider war das nur ein kleiner Bruchteil. Die meisten Texte haben mich überhaupt nicht berührt und so habe ich das im Buch blättern dann irgendwann gelassen.