Literaturwettbewerb „Berge und Täler“

  • Literaturwettbewerb „Berge und Täler“



    Wir unternehmen diesmal einen Ausflug in die Berge und wandern durch Täler. Erzählungen und Gedichte können davon berichten. Es lassen sich aber ganz unterschiedliche Assoziationen mit den landschaftlichen Gegebenheiten verbinden. Aussichtpunkte können eine Rolle spielen, ebenso Bergseen, der Blick des Malers in die Ferne. Anderen kommen die Waldschäden in den Sinn oder Bergstürze, Murenabgänge befördert vom Klimawandel. Jedes eingesendete Werk sollte zumindest in einer kurzen Passage mit dem Tal oder dem Berg in Verbindung stehen. Wir bitten literarischer Qualität zentrale Aufmerksamkeit zu widmen. Ansonsten ist man frei in der Themenwahl.


    Ausgelobt werden mehrere Buch- und Sachpreise für die besten Arbeiten. Einige Texte werden in das geplante Buch frei aufgenommen. Es dürfen maximal 15 Gedichte eingereicht werden. Prosa sollte 20 Seiten für den Wettbewerb nicht überschreiten. Die Teilnahme am Wettbewerb ist frei. Die Beiträge bitte mit eigenem Namen und Adresse versehen.


    Einsendungen unter dem Kennwort: Berge

    http://www.literaturpodium.de

    Einsendeschluß ist der 21. Oktober 2026

    :brief

  • Nach meinen Informationen ist "Dorante Edition", die - etwas versteckt - im (sehr eigenwillig gestalteten) Impressum bzw. bei "Buch veröffentlichen" genannt sind, ein Zuschussverlag.

    Die ("mehreren") Buch- und Sachpreise werden nirgendwo genauer bezeichnet, aber immerhin ist noch fast ein Jahr Zeit für die Teilnahme.

    Ich würde von diesem Bewerb die Finger lassen. Die Ausschreibung wird allerdings großflächig in Foren gestreut.

  • Ein genauer Blick auf der Webseite würde zeigen, welche Preise bei früheren Wettbewerben ausgelobt wurden. Wer lesen kann ist im Vorteil. Es steht unter den Autoren, die ausgezeichnet wurden. Da ist dann freilich noch nicht erwähnt, daß auch noch 6 weitere Bücher an Autoren der höchsten Auswahlrunde gingen im Bonus-Bereich. So war es jetzt bei lila Wettbewerb. Wir sind im übrigen gar kein Verlag, weil wir über BoD Hamburg die Bände drucken lassen. Diese sind bekanntlich ein Demandverlag. Einer der Vorteile ist, die Bücher sind sehr langfristig lieferbar, was bei anderen oft nicht der Fall ist. Das ist ein feiner, aber recht wesentlicher Unterschied, übrigens auch ein Vorteil gegenüber kleinen und größeren konventionellen Verlagen. Sicher Auflagen wachsen nicht in den Himmel, sind aber vermutlich besser, als wenn man einen eigenen Band auflegt, der im übrigen auch kostet und viel Arbeit macht. Wer das schon einmal gemacht hat, weiß das.


    http://www.literaturpodium.de

  • BoD ist kein Verlag, sondern ein Buchherstellungsdienstleister, der übrigens auch von größeren und großen Verlagen (insgesamt über 4.000, gerne nachzulesen hier) für die Herstellung von Büchern mit kleinen Auflagen oder aus der Backlist genutzt wird. Wer dort Bücher herstellen und distributieren lässt, ist dennoch selbst Verleger. Möglicherweise ein Zuschussverleger, der über intransparente Wettbewerbe Leute sucht, die ihre eigenen Bücher kaufen.

  • Zwei meiner ersten Bücher sind dort seit 2002 lieferbar, das muß man erstmal mit einem regulären Verlag schaffen, daß Bücher über 24 Jahre lieferbar sind. Das mit dem Dienstleister kann man so sehen und das Verlage dort auch Kleinauflagen Drucken lassen stimmt auch. Wir haben in dem Band "Die Ostroute" 2012 etwa 14 Verlagen professionell angeboten. 14 Absagen erfolgten. Das waren die besten Erzählungen, die wir von 2006 bis 2012 gesammelt hatten. Soviel nur zur praktischen Seite der ganzen Sache. Der Band von 2021 "Brücken ins Land" ist wahrscheinlich qualitativ noch einen Tick besser im Schnitt. Da sagen Sie diese Autoren dürfen alle keine Chance haben? Ja, ich weiß, Verlage mögen nur Romane und keine Bände mit Erzählungen. Und die Frage der Tranparenz, ist eine Frage, ob man lesen kann oder nicht. Es muß auch einen Grund haben, warum viele Autoren seit Jahren sich an unseren Buchprojekten wiederholt beteiligen. Und dieser ist eben doch auf einer anderen Ebene angesiedelt als Sie meinen. Wenn es uns gelingt das neue Webprogramm besser zu beherrschen, dann wird sich mancher Mangel dort auch beheben lassen. Das ist noch etwas Abenteuer pur.


    http://www.literaturpodium.de

  • Unabhängig davon, ob Verlag oder nicht und ob böse Absicht vorliegt oder nicht ist das Problem an solchen Wettbewerben doch, dass damit Anthologien aufgefüllt werden. Man könnte genauso gut und das wäre vielleicht ehrlicher direkt eine Anthologie ausschreiben. Dass man damit Hobbyautoren anspricht, die gerne einfach etwas zwischen zwei Buchdeckeln sehen würden, ist nicht weiter verwunderlich. Vielleicht freut sich ja auch jemand, einen Literaturpreis gewonnen zu haben, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass hier eine literarisch ernst zu nehmende Auswahl getroffen wird.


    Die Chance auf Veröffentlichung, von der hier die Rede ist, ist genau dieselbe Chance auf Veröffentlichung, als würde man sein eigenes Buch bei BoD veröffentlichen. So teilt man sich das einfach mit anderen Hobbyautoren. Ein weiterer Nachteil ist dann die Frage, wer das lesen soll, außer den anderen ausgewählten Autoren.


    Kann man machen, muss man aber nicht und vor allem sollte man es nicht, wenn man sich dieser Konkurrenz stellen möchte und ernsthafte Ambitionen als Autor hat.

  • Die literarische Auswahl der Gewinner dürfte sehr streng sein. Da müssen wir widersprechen an dem Punkt. Allerdings loben wir nicht nur ein oder zwei Preisträger aus. Es wäre auch eine sehr irrtümliche Annahme, es beteiligen sich nur Autoren, die nur dritte Wahl liefern. Dem ist so nicht. Es gibt so eine Schicht von ganz grob geschätzt 10-20 Prozent der AutorInnen, die sehr gut sind. Da ist eher die Schwierigkeit die Preisverteilung, die bei uns kontrovers sein kann. Hinzu kommt, es gibt eine höchste Auswahlrunde, wo die besten Gedichte aufgeführt werden. Das ist eine aufwändige Arbeit. Eine solche Hintergrundarbeit dürfte bei vielen anderen Wettbewerben fremd sein. Die Auflagen der Wettbewerbsbände sind so hoch, daß die meisten mit einem eigenen Demand-Buch, da nicht herankommen dürften, nicht ansatzweise. Ja natürlich gibt es auch die Gelegenheitsanfänger. Dafür gibt es den zweiten Band. Es findet Sortierung statt, ganz klar. Nebenbei bemerkt bieten wir auch Anthologien an, wie oben von Googol beschrieben. Es dauert nur immer seine längere Zeit. Bei Science-Fiction-Band dauert es immer besonders lange. Landschaften und Reisen geht schneller. Ein Gedichtband von ca. hundert, die bei regulären Verlagen eingereicht werden, wird auch realisiert. Das hat etwas mit deren Kostenstrukturen zu tun. Man muß zur Kenntnis nehmen, Lyrikbände werden nur selten gekauft. Beim Marketing könnte man noch besser werden.


    http://www.literaturpodium.de