'Die an den Tod nicht glauben' - Seiten 136 - 205

  • Attraktivität ist subjektiv. Das allgemeine Schönheitsideal ist immer noch der Hungerhaken Size Zero. (Ich sage dazu, nur Hunde mögen Knochen, aber zumindest wird das als Ideal in der Öffentlichkeit verbreitet), trotzdem gibt es Männer, die mästen ihre Frauen und zwingen sie zu essen um dicker zu werden, weil sie da drauf abfahren. Subjektiv eben.

    Nemo tenetur :gruebel


    Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes :lesend America against America Wang Huning:lesend Édouard Louis Monique bricht aus

  • Ich könnte mir vorstellen, dass es seine Schwester ist, vielleicht mit einer Behinderung? Es wird irgendwo erwähnt, "der einzige Mensch den er liebt. " Vielleicht haben ja Bruder und Vater die Kleine misshandelt? Aber das ist zu viel Spekulation.

    An die Schwester hatte ich gar nicht mehr gedacht...Würde aber Sinn ergeben.

  • Ich habe die interessanten Beiträge in diesem Abschnitt noch einmal in Ruhe gelesen und moechte bekennen, dass ich die Einwände hier sehr teile. Die Faszination von Tadeu entzieht sich mir ebenso wie die seines historisch verbürgten Vorbilds. Dass das Dämonische, Geheimnisvolle, Dunkle solche Wirkung entfaltet, ist ja aber ein bekanntes Phänomen (wie z.B. auch im grossartigen neuen Frankenstein-Film von Guillermo del Toro thematisiert). Und Tadeu - ebenso wie sein historisch verbürgtes Vorbild - kultiviert diese Rolle und setzt eben darauf.

  • Die Diskussionen hier sind sehr spannend - fast wie das Buch, das mich inzwischen völlig für sich vereinnahmt, wenn ich zum Hören komme. :zwinker Ich mag dann gar nicht mehr aufhören und man möge mir verzeihen, dass ich auch hier wieder über den Abschnitt hinaus geraten bin. Eigentlich sind ja die Autorin und die Erzählerin schuld daran... :engel

    Was mir hier aufgefallenist, wie sorgsam mit Charon mit seinen Pferden umgeht. Wer so ist,kann eigentlich kein allzu schlechter Mensch sein.

    Das war auch genau mein Gedanke. :) Und er scheint ja jemanden zu schützen, was auch mehr für einen positiven Charakter spricht - zumindest möchte ich das glauben. :zwinker


    Ja Czerny mag ich auch, ich traue ihm allerdings nicht ganz über den Weg, dass ein Mann, der gut zu seinen Tieren ist, ein guter Mensch sein muss, da geht es mir wie Dieter, das ist mir zu naiv gedacht.

    Ich verstehe gut, wie das gemeint ist. Aber für mich spricht es eher für eine einfühlsame, wenn nicht gar sensible Seele, wenn jemand besser mit Tieren als mit Menschen kann.


    Ich könnte mir vorstellen, dass es seine Schwester ist, vielleicht mit einer Behinderung? Es wird irgendwo erwähnt, "der einzige Mensch den er liebt. " Vielleicht haben ja Bruder und Vater die Kleine misshandelt? Aber das ist zu viel Spekulation.

    Ah, das klingt für mich nach einer plausiblen Theorie. Ich habe selbst nicht in diese Richtung gedacht - ist jedoch in der Tat eine mögliche Erklärung. Jedenfalls bin ich sehr gespannt, wer wirklich dort im Keller ist.

  • Ich habe die interessanten Beiträge in diesem Abschnitt noch einmal in Ruhe gelesen und moechte bekennen, dass ich die Einwände hier sehr teile. Die Faszination von Tadeu entzieht sich mir ebenso wie die seines historisch verbürgten Vorbilds. Dass das Dämonische, Geheimnisvolle, Dunkle solche Wirkung entfaltet, ist ja aber ein bekanntes Phänomen (wie z.B. auch im grossartigen neuen Frankenstein-Film von Guillermo del Toro thematisiert). Und Tadeu - ebenso wie sein historisch verbürgtes Vorbild - kultiviert diese Rolle und setzt eben darauf.

    Ich bin gespannt, welches historische Vorbild das ist....:)

  • Die Person dürfte schwer zu erraten sein. Aber die weltberühmte Persönlichkeit, die beide kannte, ist leichter (siehe letzten Ordner ...)

    Das ist jetzt natürlich fies. Auf der einen Seite bin ich total neugierig, auf der anderen will ich mich natürlich nicht selbst spoilern. Ich hoffe, ich habe morgen genug Lesezeit, um das Buch zu beenden. Ich bin natürlich schon sehr gespannt, wie es ausgeht. :lache:thumbup:

    Lieben Gruß,


    Batcat batsmile.gif


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Das ist jetzt natürlich fies. Auf der einen Seite bin ich total neugierig, auf der anderen will ich mich natürlich nicht selbst spoilern. Ich hoffe, ich habe morgen genug Lesezeit, um das Buch zu beenden. Ich bin natürlich schon sehr gespannt, wie es ausgeht. :lache:thumbup:

    So geht es mir doch auch... :chen