'Samstagabend im Lakeside Supper Club' - Seiten 150 - 222

  • In diesem Abschnitt fand ich schrecklich, wie die Waage sich neigte: Neds Vater überlebt seinen Herzinfarkt. Und der kleine Gus ertrinkt im Swimmingpool. Warum das bitte???

    Solche Dinge passieren, das Leben ist voll davon. Mir war es an dieser Stelle, obwohl der Roman ja eine Geschichte über drei Generationen erzählt, einfach ein Schicksalsschlag zu viel.


    Geklärt, warum Mariel keinen Kontakt mehr zu Florence wollte: Sie gibt ihr die Schuld am Tod ihres einzigen Kindes, das geboren werden durfte.

    Ned verliert die Führung des Unternehmens an Carla. Ich fand sie bis dahin bodenständig und freundlich. nun, geschäftstüchtig ist sie auch.

    Und Florence ist verheiratet, mit Gustav, den ich gar nicht auf dem Schirm hatte, außer von dem Gespräch, das die beiden als Jugendliche hatten über ihre Pläne. Da fehlte mir einfach das "Dazwischen".


    Ich bin gerade etwas genervt vom Buch. Da stirbt ein kleines Kind draußen am Pool, während drinnen im Haus ein blöder Saurierschädel aus Gips als Überraschung drapiert wird. Keiner achtet auf das Kind, weder Florence, die das tun sollte, noch die Eltern.

    Und auf der anderen Seite wird über gesundes Essen für den Familienpatriarchen geschrieben...:unverstanden

  • Vielleicht ist das die Essenz des Buches, man kann alles verlieren, wenn man nicht gut acht gibt.

    Schon als Ned mit Gus am Pool die Blätter raus fischte, wusste ich was passieren wird.

    Und natürlich muss sich Florence wieder aufs Podest heben und das , in ihren Augen, tollste Geburtstagsgeschenk bringen, alle einspannen und selbst nicht tun, was Ned und Mariel ihr sagen. Auf Gus acht geben.

    Die nachfolgende Zeit der Trauer fand ich so gut beschrieben, Ned taucht ab, kann sich nicht mehr im Geschäft einbringen was zur Folge hat, dass der Vater nun doch Carla die Firma vermacht.

    Und so ist eben auch Geld ein Grund für ein Zerwürfnis, wie Florence Verrat an Floyd.

    Und Florence ist verheiratet, mit Gustav, den ich gar nicht auf dem Schirm hatte, außer von dem Gespräch, das die beiden als Jugendliche hatten über ihre Pläne. Da fehlte mir einfach das "Dazwischen".

    Da war ja die Trennung von ihrer großen Liebe, weil sie keine Kinder haben will, das hat sie nicht verkraftet. Und dann trifft sie Gustav Stenerud, was dann wohl der Vater von Mariel werden wird. Von daher brauchte ich da nicht viel dazwischen.