Große Verlage-bringt es was???

  • Angeregt durch das Thema "Welche Kleinverlage kennt ihr?" habe ich mich entschlossen, noch eine Frage zu stellen:


    Inzwischen habe ich meine Lieblingsbücher, die ungefähr zu meinem Thema passen würden, durchgeforscht und habe sie mir aufgeschrieben(es waren doch meist nur große):


    Das Geheimnis der Greifenfeder; Harry Potter... ------> Carlsen Verlag
    Eragon... ------> cbj Verlag
    Lionboy 1-3 ------> Hanser Verlag
    Herr der Diebe ------> Dressler (Cecilia oder so ähnlich) Verlag
    Die Wellenläufer ------> Loewe Verlag
    Die Kinder des Dschinn ------> Oetinger Verlag


    Und dann gibt es noch 2 große Verlage, von denen ich weiß, dass sie auch meine Themen "vertreten", die ich jetzt aber nicht direkt in meinem Regal gefunden habe, nämlich Ravensburger und Ueberreuter!


    Jetzt ist meine Frage, ob diese großen verlage überhaupt etwas bringen, oder ob sie wieder bloß solche "Abzocker" (sry) sind, die Geld einkassieren und nicht geben. Ich bin mir da nicht ganz sicher, ob denn das überhaupt eine berechtigte und bis jetzt noch ungestellte Frage ist, aber ich habe mich entschieden, sie zu fragen...!?


    :knuddel1 Warte auf Antworten ;-)


    Saphira-Wolf

    Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne
    :knuddel1 :teufel :pferd LG; Cindy

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Saphira-Wolf ()

  • Liebes kleines Wölfchen,


    die Verlage, die du gefunden hast, sind in erster Linie Kinderbuchverlage. Carlsen und Hanser natürlich ausgenommen.


    Ich bin mir aber nicht sicher, ob du, wenn du deinen Roman irgendwann einmal fertig bekommen solltest, die Wahl zwischen all den Verlagen haben wirst. In einige davon wird dein Buch vielleicht gerade nicht passen, weil es dem Buchtrend nicht entspricht, andere wiederum haben keine Titelplätze mehr frei usw.


    Hat dir eigentlich schon mal jemand erzählt, dass in Deutschland nur rund 3% aller Autoren von ihren Einkünften leben können? Und das es rund 10 Jahre dauert von der Erstveröffentlichung bis zur vollständigen Freiberuflichkeit?


    Ich möchte dir damit sagen, dass du dir im Augenblick noch nicht so arge Gedanken um die vielen, vielen Verlage machen solltest. Es ist ein Lottogewinn, ÜBERHAUPT in einem von dir genannten Verlag zu veröffentlichen.


    Edit: Die großen Kinder- und Publikumsverlage sind natürlich KEINE Druckkostenzuschussverlage. Wenn du bei ihnen veröffentlichst, erhältst du selbstverständlich ein Honorar bwz. Tantieme.

  • Dann wärst Du 23. :rofl


    Bitte nicht böse sein, aber Du kommst mir vor wie ein Zuschauer, der beim Formel-1-Rennen in die Boxengasse marschiert und mit den Technikern zu fachsimpeln beginnt, obwohl er selbst Fahrradfahrer ist und von Autotechnik so viel versteht wie ein Wattebausch vom Mondfliegen.

  • oh...Entschuldigung...aber immerhin kann ein Wattebausch fliegen...bis auf den Boden zumindest...;-)


    23...stöhn...lange zeit!


    Aber wie meinst du das???Ich meine, deshalb frage ich euch ja, weil ich es nicht weiß, und dann wäre der Wattebausch doch schon ein bissl höher!?

  • Du kümmerst Dich um Dinge, als ob Dein Buch sich bereits am Ende der letzten Überarbeitungsphase befände. Dabei hast Du erst grad angefangen.


    Meinst Du nicht, Du solltest mehr Energie auf den Herstellungsprozess verwenden und vielleicht diesbezügliche Fragen stellen? Vielleicht ist es Dir nicht bewusst, aber selbst wenn Du mal bei der letzten Seite ankommst, bist Du noch lange nicht fertig.


    Und vor allem solltest Du grobe Fehler wie in der Buchbeschreibung im Satz Doch dann verschleppen Händler das ganze Rudel mitsamt Saphira, und sie werden in Deutschland wegen eines Projektes zur Auswilderung wilder Wölfe freigelassen. vermeiden. Du schreibst vom Jahr 248 - solltest Dich also unbedingt erstmal ausgiebig mit dieser Zeit beschäftigen, anstatt viel Energie für die Verlagsfrage zu verschwenden. Dann kommen auch nicht so inhatlich abstruse Sätze raus. Und das schon in der Buchbeschreibung! Das zeigt ja nur, dass Du Dich nicht einmal oberflächlich darum gekümmert hast.

  • ja...weiß ich, es war ja nur so eine Frage...


    Stimmt...dieser Satz gefällt mir auch nicht, aber sag doch bitte, was beser wäre...


    Was heißt oberflächlich...??? Ich habe sogar schon erwogen, die ganze Seite zu schließen, weil ich fidne, dass dort ohnehin kompletter Schwachsinn steht...!!!


    LG, Saphira

  • Zitat

    Aber wie meinst du das???


    So, wie ich's geschrieben habe.


    Du stellst eine Frage, die sich auch beantworten ließe - Ines hat's getan -, aber eigentlich wäre es erforderlich, Dir vor der Beantwortung dieser Frage eine ganze Wagenladung anderer Fragen zu beantworten, die Du nicht gestellt hast, weil Du (noch) nicht weißt, daß sie im Zusammenhang mit der von Dir gestellten Frage stehen. "Wozu ist dieser Stab?" "Das ist kein Stab, daß ist eine Pleuelstange. Sie ist die Verbindung zwischen Kurbelwelle und Kolben." "Was ist ein Kolben?" Undsoweiter. Du hast keinen Schimmer vom Veröffentlichen, Du hast ja auch noch nix (fertig) geschrieben, aber Du stellst Fragen, als hätten Dir die zwanzig größten Verlage der Republik Angebote geschickt.

  • Zitat

    Original von Saphira-Wolf
    Stimmt...dieser Satz gefällt mir auch nicht, aber sag doch bitte, was beser wäre...


    Ein Projekt zur Auswilderung von Wölfen im Deutschland des Jahres 248? Der Inhalt dieses Satzes ist 100%iger Blödsinn.


    Zitat

    Was heißt oberflächlich...??? Ich habe sogar schon erwogen, die ganze Seite zu schließen, weil ich fidne, dass dort ohnehin kompletter Schwachsinn steht...!!!
    LG, Saphira


    Das heisst, dass Du Dich keinen Deut darüber informiert hast, wie unsere Welt zu jener Zeit ausgesehen hast. Eben noch nicht einmal oberflächlich. Das musst Du nicht als Beleidigung verstehen, denn es ist doch so, oder?

  • Ich hab zwar auch nicht die Erfahrung wie einige hier, aber ich weiß zumindest über folgende Fakten Bescheid:


    -Verlage wie Ueberreuter sind - wie schon gesagt - ein sechser im Lotto.


    -AutorIn ist ein verdammt harter Beruf, bei dem es - drastisch augedrückt - ums nackte Überleben geht.


    -Erst das Buch, dann der Velag: So wie ich das sehe machst du hier ein bisschen viel Wind um Nichts. Wer weiß, ob du dein Buch überhaupt fertig schreibst? Ob du nicht einfach nach der Hälfte den Stift aus der Hand legst und sagst: "Ich will nicht mehr!" ? Schreib erstmal, wenn der Inhalt steht kannst du dich ganz langsam mal auf Verlagssuche machen, außerdem wäre ja auch noch ein Exposé fällig. Besser ist es noch, wenn du die Geschichte zuerst ein bisschen liegen lässt und sie dann überarbeitest und erst dann einen Verlag suchst.


    LG,
    Rava

    Ich, ohne Bücher, bin nicht ich.


    Bücher sind lebensnotwendig. Ohne Bücher existiere ich. Aber ich lebe nicht.

  • sorry...


    Ok...Trugbild, wird gemacht...warte... Schrott ist jetzt erstmal zu, und ich werde es ändern, wenn ich mein Buch halbwegs auf Vordermann gebracht habe! Und zudem ist Kapitel 3 bis jetzt sowieso das schlechteste, weil ich mcih mit dieser zeit noch nicht befassen wollte und das zum Schluss machen will oder wollte...wahrscheinlich muss ich alles komplett nochmal umschreiben...


    @Tom...so war das eigentlich nicht gemeint...ich habe es nicht fertig geschrieben, ja, da gebe ich dir Recht, aber irgendwie kam mir diese Frage schon vor ein paar Wochen in den Sinn, da aber in diesem Moment die Sache mit...das will ich jetzt nicht alles wiederholen, und deshlab hab ich es gelassen...

  • Ich würd an Deiner Stelle erstmal gründlich zu allen Themen, die Du im Buch anschneidest, recherchieren. - Wenn Du auch nur halbwegs die Chance haben willst, ernstgenommen zu werden.


    Insofern würde ich eher Fragen erwarten wie: wie und wo kann ich mich über das dritte Jahrhundert informieren... Du wirst wahrscheinlich staunen, wie da alles, wirklich alles, ganz anders war und es z.B. kein Deutschland und keine staatlich (oder WWF-) geförderten Projekte zur Auswilderung noch nicht vom aussterben bedrohter Tiere gegeben hat. :-)

  • ja, mag sein...das es bewaldet war, weiß ich, so gut habe ich in Geschichte aufgepasst, aber ich dachte mir, dass ich so etwas vielleicht zum Schluss machen kann, weil es ehrlich gesagt keinen großen Einfluss auf das Buch hat!

  • Also, wenn ich auch die nun geschlossene Seite nicht kenne - was gibts da rumzuhacken? Ich finde: erst mal gehört zum Schreiben eine große Portion Mut - und DAS will mal honoriert sein.
    Okay, wenn ein Manuskript Schrott ist, dann ist das definitiv nicht der Zeitpunkt, um sich über Verlage Gedanken zu machen. Anderseits - ich finde die Frage legitim und es ist nun mal auch so, dass selten ein fertiges Buch verkauft wird. (Jaaa, das gilt für arrivierte Autoren!!!)

  • Hallo, Silke.


    Dir ist schon klar, daß Saphira 13 (!) ist? Außerdem anempfehle ich Dir, die diversen Threads zu durchstöbern, die von ihr zum Thema und zu allen möglichen anderen initiiert wurden. Auch und vor allem zu ihrem Buchprojekt. :grin

  • Zitat

    Hat das Alter was mit dem Potential zu tun?!


    Nicht notwendigerweise. Aber etwas mit Erfahrung, Realitätssinn, Fähigkeit zur Selbsteinschätzung usw. usf. Daß da noch einiges im Argen liegt - natürlicherweise, eben aufgrund des Alters -, das beweist Saphira mit vielen ihren Anfragen, Textauszüge und ähnlichem. Ich fühle mich da schlicht ein bißchen verhohnepiepelt, denn das hier ist nicht die Kinder-Schreibwerkstatt, sondern "Autoren unter sich".


    Es ist richtig und gut, sehr, sehr früh mit dem Schreiben anzufangen - früh übt sich undsoweiter; ich habe mit dreizehn auch meinen ersten Roman geschrieben, der schimmelt fröhlich im Keller, wo er auch hingehört. Und tatsächlich gibt/gabe es eine Handvoll Exemplare der Gattung Mensch, die im zarten Alter von 13, 14, 16 einen beachtlichen (oder nur: vielbeachteten) Erstling auf den Markt gebracht haben - angeblich ohne Unterstützung, schreibtechnisch. Aber ich halte es für falsch, das Pferd von hinten aufzuzäumen und sich davon abgesehen in einem geschäftsunfähigen Alter von dreizehn Lenzen um die Geschäftspraktiken der Großverlage Gedanken zu machen, die man erstens vorläufig nicht erreichen wird und zweitens dann auch nur mit einem vorzeigbaren Buchprojekt. Erst die Socken anziehen, dann die Schuhe. :grin

  • Gut, ich glaube, jetzt habe ich dich richtig verstanden.


    Zitat

    Hallo, Silke.


    Dir ist schon klar, daß Saphira 13 (!) ist? Außerdem anempfehle ich Dir, die diversen Threads zu durchstöbern, die von ihr zum Thema und zu allen möglichen anderen initiiert wurden. Auch und vor allem zu ihrem Buchprojekt.


    Dabei kommt nämlich rüber, dass du die allgemeine Auffassung vertrittst:
    "Jung=kein Potential"
    Deswegen hatte ich gefragt.


    LG,
    Rava

    Ich, ohne Bücher, bin nicht ich.


    Bücher sind lebensnotwendig. Ohne Bücher existiere ich. Aber ich lebe nicht.