Per Anhalter durch die Galaxis - Douglas Adams

  • Hallo, schwarzes Schaf:


    Das Buch ist natürlich *besonders*, mir ging es ja nur darum, dass ich verstehen kann, dass es problematisch war, das Buch als Film umzusetzen. Übrigens gehen sogar die meisten der neuen Ideen auf den Autor zurück. Der Drehbuchautor hat mit den Notizen etc. gearbeitet, die Adams hinterlassen hat, der ja jahrelang versucht hatte, ein passendes Drehbuch zu schreiben.


    Zu Marvin:



    JAss :keks

  • Es gibt eine sehr gute Serie (2 oder 3 Teile) von der BBC aus den 80ern, da wurden diese Fußnoten immer als Zwischenkommentar eingeblendet.


    Ich muß sagen, diese Miniserie gefiel mir damals sehr gut, da sie auch dem Buch sehr nah kommt und nicht soviel fehlt, wie vielleicht in dem Kinofilm


    Den Film habe ich leider noch nicht gesehn, daher kann ich z.Zt. keinen Vergleich ziehen.

    Du mögest arm sein an Unglück und reich sein an Segen, langsam im Zorn, schnell in der Freundschaft. Doch ob arm oder reich, langsam oder schnell, nur das Glück sei dein Begleiter von heute an
    Irisch

  • Die ersten drei "Anhalter"-Teile sind genial, aber an denen hat Adams auch Jahrzehnte geschraubt - ursprünglich war das ganze als Hörspielserie geplant (die gibt es auch). Die letzten beiden - na ja. Ganz unterhaltsam, aber Lichtjahre von den ersten drei Teilen entfernt. Die "Dirk Gently"-Romane sind m.E. Fanware - von einem anderen Autor wären diese Bücher nie veröffentlicht worden. Das mit Terry Jones (der die Hauptarbeit geleistet hat) zusammen verfaßte "Raumschiff Titanic" ist Schrott, wie auch die zusammengestoppelte und posthum veröffentlichte Sammlung "Lachs im Zweifel". "Der tiefere Sinn des Labenz" ist ganz lustig, aber nichts, das man wirklich liest, "Die letzten ihrer Art" ist ganz amüsant und sehr feinfühlig geschrieben. Ich habe Adams bei einer Lesung aus diesem Buch erlebt, das war wirklich spaßig.


    Den Kinofilm fand ich schlicht scheiße. Die BBC-Serie war lustig, und so dilletantisch gemacht, daß man sie alleine deshalb lieben mußte.


    Adams hat das Genre der satirischen Science-Fiction mitbegründet und in der Hauptsache belebt. In den ersten drei "Anhalter"-Teilen finden sich so viele unglaublich lustige Ideen, daß Adams nach ihrem Erfolg hauptsächlich damit beschäftigt war, sie möglichst gewinnbringend auszuwalzen. Dagegen ist im Prinzip nichts zu sagen, sie bleiben sein Opus Magnum, und als echter Fan von Arthur Dent, Ford Prefect und vor allem natürlich Marvin verzeiht man ihm die Beliebigkeit des Nachklapps.


    Nur meine zwei Cents. Empfehlenswert ist übrigens Neil Gaimans "Keine Panik", das die Geschichte der ersten beiden "Anhalter"-Romane erzählt.

  • Na... nicht streiten, Jungs.



    Der Anhalter ist wie Monty Python: einige lieben es und andere ...
    andere... die haben halt...
    die verstehen halt...
    ... also die Frage nach dem Sinn, dem Humor und einfach allem...
    tja äh, wie formuliere ich das jetzt nett...
    die anderen...
    finden wohl noch nicht den richtigen Zugang.
    Ohne Taschenrechner.



    Puh, grade noch gerettet. :lache

  • Ich habe das Buch "Per Anhalter durch die Galaxis"
    vor Jahren gelesen. Und ich fand es gut.


    Douglas Adams ist ein Meister der Parodie.
    Alles wird so verzerrt, groteske dargestellt und ins
    Absurde gezogen, daß es schon wieder komisch ist.


    Besonders gefallen hat mir die Antwort auf die Frage
    "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest".
    Die Idee eine so allgemein gestellte und komplizierte
    Frage mit einer so simplen Antwort (einer Zahl) zu
    kombinieren, ist einfach genial.


    Auch dem Vergleich zu Monty Python, der hier gemacht
    wurde, kann ich mich nur anschließen.


    ... Fazit: Kann das Buch nur empfehlen.

  • Zitat

    Original von Sabine_D
    Ich hab es als Hörbuch hier und nach 1 1/2 CD's entnervt aufgegeben. Sowas dämliches, gar nicht mein Geschmack.


    Soweit bin ich im Hörbuch leider nie gekommen! Bin immer wieder eingeschlafen, habe es von Neuem versucht und musste dann endgültig erkennen, dass der Anhalter definitiv nichts für mich ist! Schließlich wollte ich mir das Hörbuch nur anhören, weil ich das Buch nicht lesen konnte...


    Sabine :
    Bin ganz deiner Meinung! :wave

  • Ich habe die Anhalter Bücher damals verschlungen, aber gleichzeitig fand ich alle anderen Umsetzungen BBC-Serie, Hörspiele, Film immer extrem nervig. Ich könnte mir vorstellen, dass sogar schon ein Hörbuch zu sehr den Ton diktieren könnte.


    Ich glaube, hätte ich mit einer dieser Umsetzungen gestartet, hätte ich es nie mit den Büchern versucht.

  • Ich habs gemocht, obwohl ich die dirk gentley-reihe allein wegen seinem kühlschrank lieber mag, kriegt es trotzdem 9 punkte


    Verfilmungen und hörbücher... den film fand ich ganz nett... ja, ganz nett.
    :gruebelhmm... ich weiss nicht, wer mir diesen floh ins ohr gesetzt hat, ich glaub es war eine kino-zeitschrift, die den letzten film verrissen hat: aber hörbuch... nur wenns englisch ist und es Alan Rickman einfach nur vorliest... :chen


    warum ich die serie so gern mag: wegen dem sinn des lebens: 42


    ich hab trotzdem ellenslang gebraucht, um herauszufinden, warum 42 der sinn des lebens ist, bis mich ein freund aufgeklärt hat :bonk

    DC :lesend


    Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens I


    ...Darum Wandrer zieh doch weiter, denn Verwesung stimmt nicht heiter.
    (Grabinschrift F. Sauter )

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  • Ich hab es nun auch gelesen...
    Hatte es letzte Woche mitgenommen in die Familienfreizeit, da der Schmöker nicht so dick war...
    war auch recht schnell gelesen.
    doch mir war es schwierig immer den ganzen Erklärungen zu folgen. Mitten in der Handlung wieder die Beschreibung aus dem Anhalter, und dann wieder die ellenlangen Fussnoten.
    Aber sonst echt englischer Slapstick-Humor ala Mel Brooks.

    Gruss Hoffis :taenzchen
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    :lesend Der fünfte Tag - Jake Woodhouse
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