'Lauf, Jane, lauf' - Seiten 153 - 234

  • Seite 190: Das Buch ist wirklich sehr packend, aber ich habe immer noch keinen Durchblick, was los ist! Die Gedankenspiele gehen hin und her. Aber ich gestehe: Keinen Schimmer!
    Am Ende des Romans werde ich mir sicher sagen, es gab doch so viele Hinweise.


    Das Erkennen von Details ist wahrscheinlich für diejenigen, die den Roman zum zweiten Mal lesen, ein großer Reiz.


    An eine Intrige glaube ich nicht, es ist sicherlich Jane, mit der etwas nicht stimmt. Ihre Amnesie ist Verdrängung.

  • Ich denke auch, daß Jane etwas verdrängt.
    Aber ich denke auch, daß Michael etwas weiß. Schließlich hat er scheinbar die Handtasche von Jane versteckt. Woher hatte er die? Warum lügt er sie an? Warum versucht er, sie von der Außenwelt abzuschirmen?
    Das erscheint mir etwas ZU fürsorglich. :gruebel


    Was ich wirklich klasse fand war das Telefonat von Jane mit Sarah.
    Endlich hat sie mal was erreicht. Es muss wirklich frustrierend für sie sein, nichts tun zu können.


    Ich bin gespannt, wie lange sie sich noch quälen muss.

  • Ich habe bei „Lauf Jane Lauf“ Assoziationen zu den Psychothrillern von dem amerikanischen Autoren Jospeh Hayes, die ich früher viel gelesen habe. Wegen der Amnesiethematik denke ich an „Der dritte Tag“ und wegen dem hohen psychischen Drucks unter dem sich die Hauptfigur befindet an „Sonntag bis Mittwoch“.
    Allerdings sind Hayes Romane schon älter und aus männlicher Perspektive geschrieben.
    Trotzdem frage ich mich, ob dieser 2006 verstorbene Autor vielleicht einen Einfluß auf Joy Fielding hatte oder Inspiration!

  • Zitat

    Original von ximox04
    Was ich wirklich klasse fand war das Telefonat von Jane mit Sarah.
    Endlich hat sie mal was erreicht.


    Das Telefonat mit Eleanor, der Frau von Janes Bruder Tommy, (Seite 218-222) hat hingegen nichts gebracht.
    Diese "Ellie", die quasi einen Hilferuf von Jane bekommt, dann aber seelenruhig in den geplanten Urlaub fährt, regt mich auf. :fetch
    "Die Frau habe ich bestimmt nie gemocht." dachte Jane und da kann ich mich anschließen.

  • Sie ist auf jeden Fall zu Recht mißtraurisch. Ich weiß grad auch nicht wem ich trauen kann und wem nicht.
    Die Zugehfrau ist mir sehr suspekt. Die steckt doch bestimmt mit drin. Und ob der Mann so eine reine Weste hat, mag ich nicht glauben.

  • Zitat

    Original von Herr Palomar
    Das Erkennen von Details ist wahrscheinlich für diejenigen, die den Roman zum zweiten Mal lesen, ein großer Reiz.


    So ist es! :grin Nur erkenne ich die Details nicht ganz, bzw. ich frage mich die ganze Zeit, ob ich mich richtig erinnere oder nur an ein anderes Buch denke. :rolleyes


    Heute ist es für mich schwer, dieses Buch zu lesen. Das gilt auch für die anderen Fielding-Bücher, in denen Frauen unrecht getan wird oder sie so eingeengt werden, dass sie nicht mehr sie selbst sein können.


    Mutig fand ich von Jane, dass sie ihren Arzt im Krankenhaus angerufen hat. Dieser hat ihr Medikamente verschrieben, allerdings glaube ich nicht, dass es die sind, die Jane verabreicht bekommt. Michael ist zwar auch Arzt, aber doch für Kinder! So weit ich weiß, hat nicht jeder Arzt von allem Kenntnis. Warum also wird Michael so sehr vertraut? Warum wird Jane mit ihm allein gelassen? Warum gibt es keine ärztliche Überwachung ihres Zustandes?


    Jane ruf bei ihrem Bruder an und spricht nur mit seiner Frau. Die Frau kann ich auch nicht leiden! Glaubt die wirklich Michael mehr als Jane? :schlaeger


    Und dann noch die Szene von Carol! Glaubt diese wirklich, Jane hatte eine Affäre mit Daniel, Carols Mann? Für mich klingt es, als würde Michael alle gegen Jane einnehmen. Zumindest kommen Freunde zu Besuch.


    Die ganze Geschichte beklemmt mich immer mehr. Ich würde so sehr lesen, dass Jane ausbrechen kann und richtige Hilfe bekommt. Aber sie wird nicht aus den Augen gelassen, wird mit Medikamenten ruhig gestellt. :fetch Und Emily ist immer noch nicht zurück. Was hat man ihr erzählt? Dass Mami nicht da ist, ohne sie weg gefahren ist? Warum fragt von außerhalb niemand nach? Es muss doch auffallen, wenn ein Kind nicht mehr in die Vorschule kommt!
    Und dann noch die Narbe an Michaels Stirn.

  • Zitat

    Original von Herr Palomar
    Ich habe bei „Lauf Jane Lauf“ Assoziationen zu den Psychothrillern von dem amerikanischen Autoren Jospeh Hayes, die ich früher viel gelesen habe. Wegen der Amnesiethematik denke ich an „Der dritte Tag“ und wegen dem hohen psychischen Drucks unter dem sich die Hauptfigur befindet an „Sonntag bis Mittwoch“.
    Allerdings sind Hayes Romane schon älter und aus männlicher Perspektive geschrieben.
    Trotzdem frage ich mich, ob dieser 2006 verstorbene Autor vielleicht einen Einfluß auf Joy Fielding hatte oder Inspiration!


    Gibt es ein Buch dieses Autors, das du empfehlen kannst? Ich suche immer nach guten Psychothrillern, leider gibt es kaum wirklich gut gemachte. :-( Dass diese Romane schon älter aus männlicher Perspektive geschrieben sind macht mir nichts, dass wäre mal eine Abwechslung. :grin

  • Wiggli , von Joseph Hayes empfehle ich "Die dunkle Spur"!


    Da geht es um eine Frau Brenda Forrest , die sich von ihren gewalttätigen Mann scheiden lassen will. Sie verlässt ihn und flieht vor ihm zusammen mit ihren 10jährigen Sohn nach Florida.
    Doch der charmante, aber skrupellose Donald gibt nicht auf. Er ist besessen von seiner Fau und verfolgt sie. Er terrorisiert jeden, der etwas von ihr weiss um sie zu finden: ihre Eltern, ihren Anwalt und Freunde.


    Wie Donald dabei immer mehr den geistigen Halt verliert und psychotisch wird, beschreibt Joseph Hayes intensiv.


    Als er sie wirklich findet und den 10jährigen Toby entführt, ist Brenda zum ersten Mal gezwungen sich zu wehren.


    Der Roman ist sehr fesselnd und psychologisch geschickt aufgebaut.
    Trotz Psychoterror und auch einigen brutalen Szenen, lässt der Autor den Leser nahe an die Figuren heran und entwickelt Sympathien für die Figuren.

  • Zitat

    Original von Herr Palomar
    Wiggli , von Joseph Hayes empfehle ich "Die dunkle Spur"!


    Danke für den Tipp! Ich habe eben mal schnell nachgeschaut, meine Bücherei führt es, auch wenn es gerade ausgeliehen ist.
    Der Roman klingt ziemlich gut, manche Gesichten gab es schon immer und wird es (leider) immer wieder geben. Mich interessiert aber auch, wie es dazu kommen kann, dass sich jemand so reinsteigert. Das scheint ihr beschreiben zu sein.


    Es gibt noch keine Rezis zu diesem Autor, oder? Ich habe zumindest keine gefunden. :gruebel

  • Bin jetzt auf Seite 204. Hm, was ist mit Carol los? Sie war mir eigentlich sympathisch und nun fegt sie Jane an, sie hätte was mit Daniel gehabt. Hatten sie wirklich ein Verhältnis? Oder hat ihr Michael das gesagt, als Jane sie miteinander sprechen sah. :gruebel


    Paula führt sich eher auf als wenn sie Janes Kindermädchen wäre. Auf Michaels Anweisung?


    Das Blut auf Janes Kleid stammt wohl von Michael. Hat sie ihm was an den Kopf knallt? Denn die Arzthelferin wußte nichts von dem Flugzeug. :gruebel

    Liebe Grüße
    Sabine


    Ich :lesend "Unsere wunderbaren Jahre" von Peter Prange

    Ich höre "Nordlicht. Die Tote am Strand" von Anette Hinrichs
    SuB: 142

  • Zitat

    Original von Herr Palomar
    Rezension zu dem Joseph Hayes-Roman Die dunkle Spur ist eingestellt.


    Die dunkle Spur – Joseph Hayes


    Das war jetzt in dieser Leserunde vielleicht etwas off-topic, aber man merkt doch, dass Joy Fielding als eine der bedeutensten des Genres nicht alleine steht.
    Und "Lauf Jane Lauf" steht gleichberechtigt neben den größten Psychothrillern!


    Ich suche immer nach Autoren, die Joy Fielding mit ihren Psychothrillern das Wasser reichen können. :grin Ich habe nur das Gefühl, dass es seit Jahren nur keine guten mehr gibt, sondern Thriller, die nur so vor Blut triefen und viele Tote aufweisen. :rolleyes

  • Zitat

    Original von Lesebienchen
    Wiggli: Hast Du es schon mal mit Mary Higgins Clark versucht?


    Ja, vor Jahren habe ich schon mal das eine oder andere Buch von ihr gelesen. Ich habe sogar zwei oder drei von ihr im Schrank stehen. Aber ihre Bücher haben mich nicht wirklich begeistert, besonders die älteren. :gruebel
    Oder gibt es von dieser Autorin einen richtig guten Psychothriller? ?( Wenn, dann ist er an mir vorbeigegangen. :lache

  • Von Mary Higgins Clark erinnert mich "Wintersturm" am meisten an Joy Fielding. Das liegt auch an der ähnlichen Thematik.
    Andere Bücher der Autorinnen würde ich nicht unbedingt vergleichen.
    Mary Higgins Clarke habe auch schon seit vielen Jahren nicht mehr gelesen, deswegen kann ich die neuen Romane von ihr nicht beurteilen.

  • Wiggli: Empfehlen könnte ich Dir jetzt mal "Wenn wir uns wiedersehen", "Wintersturm", "Schwesterlein, komm tanz mit mir", "Mein ist die Stunde der Nacht" (mit einem Killer, der sich "die Eule" nennt :lache) und "Sieh Dich nicht um". Was hast Du denn von ihr gelesen? Ich hab alle gerne gelesen, aber natürlich sind auch schwächere Bücher darunter.

    Liebe Grüße
    Sabine


    Ich :lesend "Unsere wunderbaren Jahre" von Peter Prange

    Ich höre "Nordlicht. Die Tote am Strand" von Anette Hinrichs
    SuB: 142

  • @ Herr Palomar
    "Wintersturm" habe ich sogar mal gelesen, ich habe es hier im Schrank stehen. :rolleyes Ich kann mich gar nicht an das Buch erinnern, aber gelesen habe ich es.


    @ Lesebienchen
    Ich habe "Wintersturm", "Stille Nacht" und "Die Gnadenfrist". Dann habe ich noch ein paar weitere gelesen, welche weiß ich nicht mehr. Damals, als Jugendliche, habe ich mir sowas profanes nicht aufgeschrieben. :rolleyes Aber "Schwesterlein, komm tanz mit mir" war wohl auch drunter. Der Titel kommt mir so bekannt vor.
    Ich glaube, damals fand ich die Autorin etwas altbacken.

  • Hm, ich liebe die MHC-Bücher. Kann ich immer gar nicht verstehen, wenn das jemand anders sieht :lache "Die Gnadenfrist" hat mir auch gut gefallen, "Stille Nacht" war meiner Meinung nach eher ein Schwächeres von ihr.

    Liebe Grüße
    Sabine


    Ich :lesend "Unsere wunderbaren Jahre" von Peter Prange

    Ich höre "Nordlicht. Die Tote am Strand" von Anette Hinrichs
    SuB: 142