'Leviathan' - Seiten 001 - 068

Die tiefgreifenden System-Arbeiten sind soweit abgeschlossen. Weitere Arbeiten können - wie bisher - am laufenden System erfolgen und werden bis auf weiteres zu keinen Einschränkungen im Forenbetrieb führen.
  • Die SZ hat gut dran getan, diesen Roman in ihre Reihe aufzunehmen, so mein erster Eindruck, der mit der Hoffnung verbunden ist, diese Leserunde durchzustehen.
    Bei Leviathan handelt es sich um eine zurückhaltende bis sensible Beschreibung eines jungen Mannes, der sich für ein 16-jähriges Mädchen interessiert, das kurz zuvor seine Mutter verloren hat und sich nun als Dirne verdingt. Obwohl der Roman bereits fast 90 Jahre auf dem Buckel hat, könnte die Geschichte auch in der Gegenwart mit angepassten Rahmenbedingungen spielen.
    Anfänglich irritierten mich die zeitlichen Überholungen (beispielsweise Kapitel 2, wo der Protagonist dem Mädchen einen Ring an den Finger steckt, ohne nähere Bekanntschaft und erst in späteren Kapiteln wird auf das Kennenlernen eingegangen), die sich jedoch schnell verflüchtigten.
    Gegen Ende des ersten Abschnitts ging mir die Schilderung, wie Guerét seine Stellung als Hauslehrer antritt, sehr nahe. Greene schildert nachhaltig, wie im Haushalt der Familie Grosgeorge die Erziehung des Sohnes durch eine strenge Mutter und einen nachgiebigen Vater vonstatten geht und wie der Sohn leidet. An dieser Stelle möchte ich jedoch nicht zuviel verraten.


    Insgesamt ein guter Start in eine neue SZ-Leserunde!

  • Zitat

    Original von Salonlöwin
    Gegen Ende des ersten Abschnitts ging mir die Schilderung, wie Guerét seine Stellung als Hauslehrer antritt, sehr nahe. Greene schildert nachhaltig, wie im Haushalt der Familie Grosgeorge die Erziehung des Sohnes durch eine strenge Mutter und einen nachgiebigen Vater vonstatten geht und wie der Sohn leidet. An dieser Stelle möchte ich jedoch nicht zuviel verraten.


    Insgesamt ein guter Start in eine neue SZ-Leserunde!


    Die Mutter des kleinen Jungen scheint ein richtiges Herzchen zu sein - und der Vater


    Auch die Szene im Restaurant fand ich sehr interessant beschrieben. Die Szene mit dem Ring fand ich ziemlich heftig


    Ich geh' mal weiterlesen... :wave

  • Ich fange gleich an, kann ja eh nichts anderes machen :rolleyes


    Edit:
    Hm...also den Stil finde ich bis jetzt (Seite 30 ) ziemlich ermüdend, so umständlich wird das alles geschildert und so detailliert und bisher fehlt mir auch noch der Sinn hinter all dem. So wirklich fesseln konnte es mich bis jetzt nicht.
    Ich hab auch noch Probleme zu erkennen, bei wem es sich um eine Hauptfigur handelt und wer nur eine Nebenrolle darstellt.... der Klappentext ist allerdings verheißungsvoll.
    Na mal abwarten.


    Edit 2:
    So bin durch den Teil dann durch.


    Hab mich auch an die seltsame Art der Schreibe gewöhnt und bin dann auch in der Geschichte irgendwie drin.
    Tatsächlich kann ich jetzt auch die Übertragbarkeit in die heutige Zeit nachvollziehen, wenn man gewisse Dinge anpassen würde.
    Die Geühlsschilderungen von Gueret fand ich ziemlich eindrücklich und sein Gespräch mit Grosgeorge recht plastisch dargestellt.
    Daß die Herren ihre Frauen so rasch satt haben, kann ich mir sehr gut vorstellen, vorallem da sie ja beide mit entweder einer recht simplen Dame oder aber mit einem Drachen gestraft sind.
    Der arme Kleine tut mir leid, bin aber nicht sicher, ob der noch so eine große Rolle spielen wird.