'Der zweite Engel' - Teil I, Kapitel 6 - 9

  • Mittlerweile konnte ich in die Atmosphäre des Buches eintauchen.


    Die dauernden Fußnoten sind zwar immer noch ungewohnt bei einem Roman und teilweise auch schwierig zu verstehen bei den ganzen medizinischen Fachausdrücken, aber nicht leseflußhemmend.


    Der Plot ist (wie Jule schon im anderen Thread sagte) bis jetzt nicht sonderlich facettenreich. Stört mich nicht, die Story ist spannend !

  • Zitat

    Original von GastRedner
    Der Plot ist (wie Jule schon im anderen Thread sagte) bis jetzt nicht sonderlich facettenreich. Stört mich nicht, die Story ist spannend !


    Stimmt schon, bisher entwickelt sich die Geschichte relativ geradlinig und ohne große Schnörkel. Wenn sich allerdings nach und nach herauskristallisiert, was und vorallem wie Dallas seine Pläne in die Tat umsetzen möchte kommen auch noch ein paar Facetten hinzu. ;-)


    Wie findet Ihr eigentlich die Charakterisierung von Dallas? Ich hatte nach kurzer Zeit ein recht genaues Bild von ihm im Kopf. Auch sein widerwärtiger Gegenspieler ist zwar teilweise stark überzeichnet, aber stets überzeugend.


    Gruss,


    Doc

  • Hi Doc,


    ich denke, dass er sich im Laufe seiner Flucht und der Durchführung seines Plans, den er schon andeutet, an Profil gewinnt. Ist auch für die Geschichte wichtig. So unentschlossen kann er nicht bleiben.


    Bis jetzt halte ich ihn für zu naiv. Z. B. glaubt er Dixy nicht, dass ein Anschlag auf ihn geplant ist. Er nimmt sein Leben und seinen Lebensstil für selbstverständlich, hat keine Ahnung was draußen abgeht.


    Und: hattest du auch den Eindruck, dass er, als die Ärzte die Diagnose für seine Tochter bekannt gaben, kurz mit dem Gedanken gespielt hat, an diesem Eutanasie-Programm teilzunehmen?


    Mir sind im ersten Teil seine Gefühle für Frau und Kind nicht ganz klar geworden. Deswegen finde ich diesen "Rachefeldzug" auch ein bisschen unverständlich. Ich denke, er will nur seine eigene Haut retten und will die, die sein Leben zerstört haben zu Fall bringen.


    bis dann :wave
    Jules

  • Zitat

    Original von Jules


    Mir sind im ersten Teil seine Gefühle für Frau und Kind nicht ganz klar geworden. Deswegen finde ich diesen "Rachefeldzug" auch ein bisschen unverständlich. Ich denke, er will nur seine eigene Haut retten und will die, die sein Leben zerstört haben zu Fall bringen.


    bis dann :wave
    Jules


    Jules , ähm...wie meinst Du das..."Gefühle nicht ganz klar geworden"...?


    Der Mann wird so beschrieben, dass er sich einer....offensichtlich noch komplizierteren Methode der künstlichen Befruchtung unterzieht, als sie derzeit üblich ist, spielt zwar kurz mit dem Gedanken, ihr Kind sterben zu lassen....aber doch nur, weil er genau weiß, dass es die Familie finanziell völlig ruiniert, wenn er die nötigen, horrend teuren Bluttransfusionen durchführen läßt...stimmt dem sofort zu, nachdem er durch einen Blick auf seine Frau, gesehen und erkannt hat, wie sie an ihrem Baby hängt....also, ich würde das schlicht und einfach L I E B E nennen?


    LG
    Baumbart

  • Also ich persönliche hätte gerne die Sache mit dem Ejakulieren in die eigene Blase durch Yogatechniken besser erklärt.... das wäre doch mal die Verhütungsmethode.... :lache

  • Zitat

    Original von Jules
    So unentschlossen kann er nicht bleiben.
    Bis jetzt halte ich ihn für zu naiv. Z. B. glaubt er Dixy nicht, dass ein Anschlag auf ihn geplant ist. Er nimmt sein Leben und seinen Lebensstil für selbstverständlich, hat keine Ahnung was draußen abgeht.


    Dabei darf man halt nicht vergessen, daß Dallas bisher sein ganzes Leben lang behütet und fernab von der oft brutalen "wirklichen" Welt leben durfte. Ich finde es da schon glaubwürdig, wenn er daher zunächst dem was Dixie ihm erzählt keinen Glauben schenken will und vielleicht auch gar nicht kann. Dazu fehlt ihm einfach eine konkrete Lebenserfahrung ausserhalb des Konzerns.


    Zitat


    Und: hattest du auch den Eindruck, dass er, als die Ärzte die Diagnose für seine Tochter bekannt gaben, kurz mit dem Gedanken gespielt hat, an diesem Eutanasie-Programm teilzunehmen?


    Ich denke auch, daß er wohl für einige Augenblicke unschlüssig war. Aber der "gute Kerl" in ihm hat dann doch die Oberhand gewonnen.


    Zitat


    Ich denke, er will nur seine eigene Haut retten und will die, die sein Leben zerstört haben zu Fall bringen.


    Nun, was bleibt ihm auch noch sonst übrig? Seine gesamte bisherige Existenz ist von einer Sekunde auf die andere weg. Seine Familie und sein Job, seine bisherigen Fixpunkte, ausgelöscht. In so einer Situation ist es für mich völlig glaubwürdig, daß ein Mensch sich erstmal auf das Wesentliche beschränkt: das eigene verbliebene Leben zu retten, so sehr es auch für ihn sinnlos geworden zu sein scheint. Und ich denke schon, daß die Liebe zu seiner Familie deutlich geworden ist, so daß die Rachegedanken ebenfalls glaubwürdig sind.


    Gruss,


    Doc

  • hm...sagt mal fandet ihr die Wendung nach dem Anschlag im Überdruckhotel nicht auch schrecklich an den Haaren herbeigezogen?
    Warum kann Ronica nicht mehr in die zone zutück, warum erzählt sie Dallas die Wahrheit anstatt ihren Auftrag auszuführen?
    Die Sache mit dem *Ich hab in ihre Augen gesehen* erscheint mir als Begründung zu fadenscheinig.
    (allerdings hab ich bereits vorausgesehen, daß was schief läuft und Ronica nciht mehr zurück kann, als sie die Grenze passieren und sie auffällig auf die Gesundheitsausweise hinweist.)


    Was haltet ihr von den kursiv gedruckten Einschüben des Autors? Ich kann da bis jetzt noch nicht viel mit anfangen und bin eher genervt, weil sie die Geschichte aus meiner Sicht nicht weiter bringen.

  • Zitat

    Original von Babyjane
    Was haltet ihr von den kursiv gedruckten Einschüben des Autors? Ich kann da bis jetzt noch nicht viel mit anfangen und bin eher genervt, weil sie die Geschichte aus meiner Sicht nicht weiter bringen.


    Mir gefallen die, weil sie m. E. durchaus Sinn machen und auch der Geschichte hinter der Geschichte mehr Tiefe geben. Sie vermitteln für mich, daß da noch mehr da ist, als der Leser im ersten Moment mitbekommt.


    Gruss,


    Doc

  • Hi,


    baumbart : Ich habe nicht gesagt, das Dallas keine Gefühle hat, der Autor schreibt meines Erachtens nur nicht darüber. Er schaut seine Frau an und entscheidet sich um. Natürlich ist das Liebe, aber Kerr schreibt nicht, was Dallas durch den Kopf geht *weissnichtwieichesausdrückensoll*


    bis dann :wave
    Jules


  • ... ob das "der zweite Engel" ist???



    bis dann :wave
    Jules

  • Hi liebe Mitleser,


    gestern noch Kapitel 8 beendet:


    Noch mal zurück zu der Frage: Warum leben noch so viele Menschen?


    Nicht jeder ist ja gleich infiziert. Das ganze begann 2011. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen Infektion und durch infiziertes Spenderblut. Das bedeutet, den einen erwischt es, den anderen nicht. An dem HPV1, der innerhalb 90 Tagen zum Tode führt, starben bis 2025 150 Millionen. Danach mutierte das Virus zu HPV2 (=P2), dass durchschnittlich 10-15 Jahre „schläft“. Daran starben weitere 350 Millionen. Von der heutigen Bevölkerungsgröße ausgehend, leben noch eine ganze Menge.


    Allerdings hat der Autor hier möglicherweise Potential verschenkt. Da es ja eine großes Gefälle (wie heute auch schon) zwischen Reich und Arm gibt, hätten sich doch die Mächtigen gesunde „Arme“ als „Blutlieferanten“ halten können. Auch wäre es sinnvoll, alle Neugeborenen sofort zu testen und bei gesundem Blut sofort zu isolieren, um den gesunden Blutbestand abzusichern, besonders im Hinblick auf die nachlassende Zeugungsfähigkeit. Einfach einmal so vor mich hingesponnen.


    Auch das Dallas so locker über das Erlebte hinweggeht und Rachepläne schmiedet, ist für nicht sehr glaubwürdig.
    Sein Freund wird vor seinen Augen erschossen. Er erschießt die Mörderin, erkennt, dass der Anschlag ihm galt. Seine Frau, sein Kind und die Haushälterin findet er ebenfalls ermordet vor. Und das alles geschieht einem Mann, der bisher ein bequemes, unaufregendes Leben in fast absoluter Sicherheit geführt hat.
    Von Schock, Fassungslosigkeit keine Spur. Er hat sofort eine Idee, wie er sich rächen kann. Wow.
    Der „böse“ Rimmer ist sehr stark überzeichnet, jetzt sogar mit Schuppen und Mundgeruch. Der „Big Boss“, dem ja alles so leid tut, der aber im Interesse der Firma nicht anders handeln kann.
    Die „lebenden Toten“, der wimmelnde Pöbel, die Verwahrlosten, die Abfalldurchwühler, der menschliche Müll, alle Infizierten werden Abschaum. Das es scheinbar die Mehrheit ist, wie funktioniert so eine Welt. Womit bestreiten sie ihren Lebensunterhalt? Was machen sie?
    Es ist so kalt, dass man nur in dicken Pelzmänteln an die Luft gehen kann, dann aber ihre dampfige Feuchtigkeit, ihre schwitzenden Leiber, ihre stinkigen Atemschwaden. Tststs
    Das ganze Szenario ist mir doch sehr plakativ, klischeehaft, passend für eine Ausgabe in einer Heftserie.
    Aufgemotzt wird es nur durch die Einschübe des „Erzählers“. Hier wartet wohl noch eine Überraschung auf den Leser. Mein Tipp, da am Anfang ein Zitat aus der Offenbarung des Johannes16,3 über den zweiten Engel steht – er erzählt die Geschichte, denn nur ein „göttliches Wesen“ ist in der Lage, auch die Gedanken und Beweggründe zu „sehen“.


    Sollte das Buch damit enden, dass Gates in Leninas Armen stirbt oder umgekehrt und Dallas es beim großen Showdown gegen Rimmer in allerletzter Minute schafft, das Gegenmittel gegen P2 ins Trinkwasser der Stadt zuschütten – geht das Buch als Fastfood-„Schmöcker für Thriller-Anfänger“ auf die Reise.


    Sollte das Buch damit enden, dass Dallas, Gates, Kaplan usw. das geraubte Blut zur Heilung der Infizierten und Umsturz der „Blut-Ordnung“ einsetzen, kommt es ins Regal für medizinische Nachschlagewerke Thema „Blut“.


    Aber ich glaube, das Ende ist ganz anders, die klischeehafte Handlung nur zum Transport von etwas ganz anderem dient und dann könnte es in die Reihe empfehlenswerter SF-Romane aufgenommen werden.


    Noch ein paar Details


    S. 167 unten S. 168 oben
    Wie die Leute während der Pest in Karthago des 2. Jahrhunderts vor Christus in die Kirche strömten und sich taufen zu lassen.
    2. Jh v.Cr. – Kirche – Taufen ?? Verstehe ich nicht. Kirchen hießen damals Tempel und taufen im Karthago v. Chr.?? In Karthago wütete laut google 180 und 253 NACH Chr. Die Pest.


    Und ich werde meinem PC einen Tamagochy oder ähnliches schenken, damit er etwas zum spielen, schmusen und so hat. Und wenn er mir wieder mit einem Absturz und Verlust der Daten oder dem schwere Fehler auf XYZ kommt, weiß ich ein Gegenmittel.


    LG Dyke – Lästermaul, das jetzt wieder etwas arbeiten darf/kann/muss

    "Sie lesen?"
    "Seit der Grundschule, aber nur, wenn's keiner sieht."


    Geoffrey Wigham in "London Calling" von Finn Tomson

  • >>Aber ich glaube, das Ende ist ganz anders, die klischeehafte Handlung nur zum Transport von etwas ganz anderem dient und dann könnte es in die Reihe empfehlenswerter SF-Romane aufgenommen werden.<<


    Dyke, damit kommst Du der Wahrheit sehr nahe....aber ich verrate ja nix. :-)


    Gruss,


    Doc

  • Zitat

    Original von Doc als Gast
    Dyke, damit kommst Du der Wahrheit sehr nahe....aber ich verrate ja nix. :-)


    Gruss,


    Doc


    Das ist halt das Problem, wenn man schon zu viel geleen hat. Meist nix neues unterm Buchdeckel.


    Habe in der Pause den ersten Teil beendet.


    Der „Erzähler“ wird langsam immer präsenter.


    Nach eins zum vorherigen, wo ich beim Lesen einfach nur mit offenem Mund dasaß, sozusagen „Kannitverstan“
    Anfang Kapitel 7 Seite 163/164

    Zitat

    Wenn Rameses Gates auch, wie meisten infizierten Männer nur in seine eigene Blase ejakulierte.


    Ich habe schon viel gelesen, auch über asiatische Liebeskunst, Yoga usw., aber das ist mir noch nicht untergekommen. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich, wie funktioniert das denn. Bei google ist es eine Dysfunktion oder Sexualmagie. Könnte doch die Verhütungsmethode für den Mann sein, oder???


    Überhaupt ist Sex bisher kein Nebenthema, sondern spielt schon kräftig mit, ohne aufdringlich zu sein. Allein die Assistentinnen... und das im Büro...


    Aber noch zwei nachdenkenswerte Passagen sind mir untergekommen:


    Elsteins essentiell skeptische Doktrin der Universellen Apologetik
    In de Fußnote dazu:


    Zitat

    Die Ratlosigkeit der Verwirrten lässt sich nach dem Prinzip des Wettens überwinden, kann die Richtigkeit der Theorie nicht bewiesen werden, dann verlieren diejenigen, die nicht wissen, was sie davon halten sollen, nichts, wenn sie daran glauben, dass der Sinn des Lebens und die Textur der Wirklichkeit nunmehr erklärt sind, und sich ganz darauf konzentrieren, dem Hier und Jetzt zu leben – den Himmel auf Erden zu schaffen. Denn sollte die Richtigkeit der Theorie doch noch bewiesen werden, hat niemand Zeit damit vergeudet, sich so zu verhalten, als bliebe noch etwas zu klären.


    Und im Text 2 Seiten weiter:

    Zitat

    In Wirklichkeit gingen Recht und Gesetz, die immer schon schwierige Bettgefährten waren, längst getrennte Wege; Gesetze brauchen lediglich auf einen bestimmten Bestand an Fakten angewandt zu werden, während Recht impliziert, dass diese Fakten im Zweifel zugunsten des Beschuldigen ausgelegt werden; kurzum, Recht impliziert eine Ächtung der Rechte des Individuums.


    Dann schauen wir mal heute Abend , was der große Raubzug bringen wird.


    Dyke


    PS: Schon lange nicht mehr so viele Semikolons gesehen, wie in diesem Roman

    "Sie lesen?"
    "Seit der Grundschule, aber nur, wenn's keiner sieht."


    Geoffrey Wigham in "London Calling" von Finn Tomson

  • Hi,


    dyke : Ich kann dich in allem was du sagst/schreibst nur unterstützen. Leider kann ich es nicht ganz so toll ausdrücken.


    Ich bin jetzt mit dem ersten Teil durch. Mich stört immer noch dieses eiskalte, teilweise sinnlose morden. Jeder macht, was er will, ohne dafür belangt zu werden bzw. dieses auch nur befürchten zu müssen.
    Gibt es in dieser Welt eigentlich keine Polizei oder Regierung?? Da liegen Leichen auf der Straße an denen Ratten nagen!!


    Die Charaktere sind alle sehr extrem gezeichnet.
    Und irgendwie denke ich immer an den Film "Die Klapperschlange" oder an eine Folge bei DS9 *weißnichtmehrwiesieheißt*. Eine Gesellschaftsschicht wird von der anderen fern gehalten.


    Ach ja, und was mir aufgefallen ist: alle sind so verdammt gebildet! Jeder kann die Bibel oder französische Romanciers zitieren oder hat Beispiele aus der griechischen Mythologie parat. Schon merkwürdig.


    Wenn Kerr nicht so eine gute Schreibe hätte, würde ich die Waffen strecken. Aber ich mache weiter, weil mich dann doch interessiert, wie es weitergeht.


    bis dann :wave
    Jules

  • Zitat

    Original von Jules
    Ich bin jetzt mit dem ersten Teil durch. Mich stört immer noch dieses eiskalte, teilweise sinnlose morden. Jeder macht, was er will, ohne dafür belangt zu werden bzw. dieses auch nur befürchten zu müssen.
    Gibt es in dieser Welt eigentlich keine Polizei oder Regierung?? Da liegen Leichen auf der Straße an denen Ratten nagen!!


    Nachdem Kerr ja deutlich macht, daß eigentlich nur die Gesunden tatsächlich noch ein Leben haben, daß lebenswert erscheint, finde ich die explizite Darstellung von Gewalt/Anarchie ausserhalb der sicheren Gesellschaft schon glaubwürdig.
    Für was sollte man denn noch bestraft werden, wenn man eh weiß, daß man irgendwann (eher früher, als später) dem Tode geweiht ist?


    Gruss,


    Doc

  • Zitat

    Original von Doc Hollywood


    Dabei darf man halt nicht vergessen, daß Dallas bisher sein ganzes Leben lang behütet und fernab von der oft brutalen "wirklichen" Welt leben durfte. Ich finde es da schon glaubwürdig, wenn er daher zunächst dem was Dixie ihm erzählt keinen Glauben schenken will und vielleicht auch gar nicht kann. Dazu fehlt ihm einfach eine konkrete Lebenserfahrung ausserhalb des Konzerns.


    Nee, also hier ist dem Autor ein dicker Fehler unterlaufen. Dallas ist sich seiner Welt mit misstrauen und Gewalt schon bewusst gewesen. Denke an die Szene am Anfang, als er auf dem Firmenparkplatz zum Firmengebäude laufen musste, und die Pistole gezückt hielt.


    Ausserdem wusste er, was von Rimmer zu erwarten war, und daß das Überdruckhotel nur eine Notlösung war.

    Gruss Hoffis :taenzchen
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    :lesend Der fünfte Tag - Jake Woodhouse
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  • Zitat

    Original von Hoffis
    Dallas ist sich seiner Welt mit misstrauen und Gewalt schon bewusst gewesen. Denke an die Szene am Anfang, als er auf dem Firmenparkplatz zum Firmengebäude laufen musste, und die Pistole gezückt hielt.


    Das ist aber auch wirklich die einzige Szene aus der man sowas ableiten kann. Ich weiß nicht, so wie Dallas gerade am Anfang agiert kommt er einfach sehr naiv rüber.


    Gruss,


    Doc


  • Was wahrscheinlicher ist, daß Dallas eher in einem Trauma - Schock - Zustand war, und so ein bisschen belämmert in der Gegend herumgelaufen ist.

    Gruss Hoffis :taenzchen
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    :lesend Der fünfte Tag - Jake Woodhouse
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