'Agent 6' - Seiten 453 - Ende

  • Zitat

    Original von Whooomaster
    Jetzt seit doch mal ehrlich, jeder hier hätte doch gewettet das Leo die Verantwortlichen um die Ecke bringt ...


    Ganz sicher nicht. Wie dyke schon schrieb, es geht nicht um Rache, Leo will die Wahrheit wissen. Und das ist für jemanden, der in so einem verlogenen System groß geworden ist, mehr als erstaunlich. Es zeigt doch, welche Entwicklung Leo durchgemacht hat.

  • Zitat

    Original von JaneDoe


    Ganz sicher nicht. Wie dyke schon schrieb, es geht nicht um Rache, Leo will die Wahrheit wissen. Und das ist für jemanden, der in so einem verlogenen System groß geworden ist, mehr als erstaunlich. Es zeigt doch, welche Entwicklung Leo durchgemacht hat.


    Ich glaube man hat da zwei Seiten, zu dem Zeitpunkt wo er erfuhr das seine Frau tot ist, ist es für mich schon so vorgekommen, das er am liebsten gleich losziehen würde um die Verantwortlichen zur Strecke zu bringen.


    Die zweite Seite zeigt sich erst später (es gibt ja auch einige Zeitsprünge) und ist auch plausibel und gut, allerdings ging mir das ganze am Ende doch etwas zu schnell, aber das ist bei Büchern normal, jeder sieht es etwas anders.

  • Auch ich habe diesen Abschnitt beendet und kann mich meinen Mitlesern eigentlich nur anschließen.


    Leo schafft es nach New York und kann endlich Raisas Tod aufklären.


    Eigentlich hat dieses Buch von Kapitel zu Kapitel nichts an Spannung verloren, im Gegenteil. Nur die Abschnitte die sich in Afghanistan abgespielt haben fand ich teilweise etwas langgezogen. Trotzdem waren sie für die ganze Geschichte notwendig.


    Für meine Rezi muss ich noch einmal drüber schlafen.


    Viele Grüße :wave

  • Dieser letzte Abschnitt war noch einmal sehr spannend. Leo kann endlich in New York den Tod von Raisa aufklären. Das er Yates am Leben lässt, damit hätte ich nicht gerechnet. Leo hat sich wohl doch geändert. Er ist ja auch älter geworden.


    Manchmal ist die Welt doch klein...
    Denn zufällig entdeckt Leo in einem Archiv in Amerika seinen alten Koffer wieder und Leo trifft am Ende des Buches Mikael Iwanow. Mit ihm habe ich gar nicht mehr gerechnet.


    Das Ende passte zu der Geschichte und zu Leo, war mir aber zu abrupt.

  • Ich hab den letzten Abschnitt in einem Rutsch gelesen, mir ging es hier wie einigen anderen ein bisschen zu schnell. Hatte sich die Geschichte vorher teilweise ein wenig gezogen, ging nun alles sehr schnell.


    Das Ende hat mir sehr gut gefallen, am Anfang des Buches hätte ich noch gedacht, dass Leo den Verantwortlichen umbringt, doch mit der zeit wurde das ganze immer unwahrscheinlicher für mich und mit Leos Wandlung unvereinbar. Insofern fand ich das "Verschonen" von Yates sehr passend.

  • Ich war mit meiner Vermutung dort hin und her gerissen. Zum einen war es so, dass der Wut über Raisa's Tod über Jahre unverblasst im Hintergrund ruhte. So wäre es für mich keine Überraschung gewesen, wenn er in seiner Impulsivität nach der Erzählung des Verblutenlassens gemordet hätte.


    Auf der anderen Seite waren die vergangenen Jahre natürlich prägend.


    Ich fand das Ende so aber auf jeden Fall in Ordnung!

  • Ich war ja zu Beginn ziemlich begeistert, dann anfangs in Afghanistan gar nicht mehr begeistert und so allmählich wuchs dann wieder meine Begeisterung.


    Mit dem Schluss komme ich gut zurecht. Den finde ich auch einigermaßen realistisch und besser als erwartet, da ich mich ernsthaft gefragt habe, wie der Autor nach so einem langem Schwenk nach Afghanistan noch die Kurve kriegen will, aber ich muss sagen, das Ende gefällt mir.


    Ich kann mir jetzt auch noch vorstellen, die beiden Vorgängerbände zu lesen, wovon ich zwischendurch ja nicht so angetan war.

    :write "Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein." -Albert Einstein-


    :lesend

  • Ich bin jetzt auch fertig mit dem Buch.


    Letztendlich hat es mir echt gut gefallen.
    Der Afghanistanteil hat sich wirklich etwas gezogen, war aber interessant zu lesen, hätte aber doch kürzer sein können.


    Mir ging es am Ende auch etwas zu schnell und zu einfach, ich dachte zuerst schon das käme, weil ich den ganzen Abschnitt in einem Rutsch gelesen habe... Aber wenn das hier mehrere so sehen.
    Mir hat der Schluss trotzdem gefallen, so wie auch das ganze Buch.


    Kind 44 hatte ich ja schon gelesen, jetzt werde ich noch Kolyma lesen, das steht hier schon bereit.