'Der Marsianer' - Kapitel 08 - 14

  • Spannend geht es weiter, die Ein-Mann-Show auf dem Mars.
    Immer wieder mal kamen für mich Stellen, wo ich nicht mehr mitkam (z.B. Seite 117). Ob das alles so stimmt, kann ich nicht sagen. Klingt jedenfalls so und sehr wissenschaftlich.
    Watneys Humor und die teilweise Situationskomik machen das Lesen wirklich zu einem (Mars)Spaziergang. Man müsste es wohl eher Galgenhumor nennen.


    Der Kontakt mit der Erde hat Mark vielleicht vor dem irgendwann hinter einem Krater lauernden Wahnsinn gerettet, aber unproblematisch ist er nicht. Ich dachte manchmal so, dass der Druck enorm stieg und sie ihm manches besser nicht gesagt hätten. Aber nun ja...
    Und wir erfahren endlich, wie es überhaupt dazu kam, dass er zurückgelassen wurde, scheinbar tot.
    In der Haut von Lewis hätte ich nicht stecken mögen, aber was hätte sie tun sollen?. Sie konnten nicht noch länger suchen, sonst wäre das MRM umgekippt und alle wären gestrandet. Obwohl, das wäre auch spannend gewesen.


    Es ist immer wieder von der Plane die Rede, Geschickt gemacht. So spekuliert man als Lesen, was da wohl passieren könnte.

  • Hihi, das SETI-Programm. Da habe ich auch eine Zeitlang mitgemacht :-)


    Mark ist ein echter Tüftler. Wie er die Sache mit der Rampe gelöst hat, um den Pathfinder auf den Rover zu hieven, alle Achtung.
    Er putzt sich die Zähne und rasiert sich, aber kann er sich auch waschen? ?(
    Verbraucht er dafür Wasser? Habe ich noch nirgends gelesen.


    Nun kann also auch ein Auschtausch mit der Erde stattfinden. Die quasseln Mark noch tot. :-) Sollen ihn mal ruhig machen lassen, der packt das schon.


    Ich bin jetzt in Kapitel 13 und hoffe sehr, dass die positive Stimmung auf dem Mars und auf der Erde anhält. Für die Rettungsmission laufen die Amis ja wie gewohnt zu großer Form auf. Der Crew so lange nicht mitzuteilen, dass Mark noch lebt, habe ich für falsch gehalten.


    Ich finde es sehr geschickt, dass nach und nach immer mehr Blickwinkel dazukommen. Nach der Bodenstation lernen wir nun auch die Crew der Hermes näher kennen. Die Leute sind klasse und ich kann mir gut vorstellen, dass sie ein tolles Team abgeben. Lewis hat alles richtig gemacht, trotzdem kann ich verstehen, dass sie sich nun schlecht fühlt. Aber was hätte sie tun sollen? Wäre das MRM umgekippt, hätte es noch mehr Verluste gegeben und sie wären nicht mehr vom Mars wegggekommen.
    Ich bin überrascht, dass Johannsen auch weiblich ist. Ich war davon ausgegangen, dass Lewis die einzige Frau an Bord ist. Warum eigenlich :gruebel


    Zitat

    Original von Clare
    Es ist immer wieder von der Plane die Rede, Geschickt gemacht. So spekuliert man als Lesen, was da wohl passieren könnte.


    Das ist mir auch aufgefallen. Hoffentlich gibt es keinen Riss in der Wohnkuppel :wow

  • Zitat

    Original von JaneDoe
    Mark ist ein echter Tüftler. Wie er die Sache mit der Rampe gelöst hat, um den Pathfinder auf den Rover zu hieven, alle Achtung.
    Er putzt sich die Zähne und rasiert sich, aber kann er sich auch waschen? ?(
    Verbraucht er dafür Wasser? Habe ich noch nirgends gelesen.


    Waschen wird überbewertet, immerhin ist er allein :chen
    Ich habe auch nichts davon gelesen.


    Zitat

    Nun kann also auch ein Auschtausch mit der Erde stattfinden. Die quasseln Mark noch tot. :-) Sollen ihn mal ruhig machen lassen, der packt das schon.


    Das fand ich auch. Ihn scheint das weniger genervt zu haben als mich als Leser. Er war wohl nur froh, dass er Kontakt hatte und nicht mehr allein war.

  • Kurzer Zwischenruf (ich bin noch nicht durch mit dem Abschnitt):
    Das Buch gefällt mir jetzt richtig gut. Mark ist großartig!


    Zitat

    Ich will ja nicht arrogant wirken, aber ich bin der beste Botaniker auf diesem Planeten"


    oder


    Zitat

    Vielleicht schreibe ich mal eine Käuferbewertung im Internet. "Brachte Produkt auf den Mars. Sofort kaputt."


    :anbet:rofl :rofl


    Annie, finde ich sehr unsympathisch.
    Und der Moment, in dem seine Kollegen erfahren, dass er noch lebt, war sehr ergreifend. Einerseits die Freude, andererseits das Entsetzen von Commander Lewis. Das fand ich irgendwie sehr authentisch.


    Ich lese jetzt noch ein bisschen weiter. :-)

  • So, ab der Stelle, an der ich gestern hier geschrieben habe, wird es richtig, richtig spannend in diesem Abschnitt. Die Explosion, verursacht durch die undichte Stelle an der Plane, bringt alle Pläne durcheinander. Ich hoffe sehr, sie können Mark noch retten.


    Beim Lesen läuft regelrecht ein Film vor meinem inneren Auge ab. Kein Wunder, dass die Geschichte verfilmt werden wird. Das bietet sich regelrecht an.


    Ich habe mich gefragt, ob die Hermes Mark nicht auch irgendwie helfen kann. Sie ist doch am nächsten an ihm dran. Das wäre dann aber natürlich sehr "Hollywood-Blockbuster-like".

  • Zitat

    Original von Saiya
    Ich habe mich gefragt, ob die Hermes Mark nicht auch irgendwie helfen kann. Sie ist doch am nächsten an ihm dran. Das wäre dann aber natürlich sehr "Hollywood-Blockbuster-like".


    Das frage ich mich schon die ganze Zeit. War auch am Anfang mein Gedanke, dass sie der Crew deshalb nicht sagen, dass Mark noch lebt, damit die bloss nicht versuchen umzukehren. Aber so einfach geht das sicher nicht. Anhalten und wenden im Weltall? :grin Ist sicher nicht möglich. Und in einem großen Bogen zurückfliegen geht bestimmt auch nicht. Dafür dürften sie zu wenig Treibstoff an Bord haben. Und für eine Landung ist die Hermes nicht ausgelegt. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass das eine Optoin ist.

  • Na ja, sie haben ja das MLM (?) an Bord, mit dem sie sich gerettet haben. Mark müsste halt nur irgendwie die Plattform zum Landen wieder reparieren, die er ja zwangsweise kaputt gemacht hat. :gruebel


    Es bleibt auf jeden Fall sehr spannend.


    Edit: Ich hoffe aber erstmal, dass das mit der Iris-Sonde klappt, befürchte aber, dass da einiges schief geht.

  • Zitat

    Original von JaneDoe


    Das frage ich mich schon die ganze Zeit. War auch am Anfang mein Gedanke, dass sie der Crew deshalb nicht sagen, dass Mark noch lebt, damit die bloss nicht versuchen umzukehren. Aber so einfach geht das sicher nicht. Anhalten und wenden im Weltall? :grin Ist sicher nicht möglich. Und in einem großen Bogen zurückfliegen geht bestimmt auch nicht. Dafür dürften sie zu wenig Treibstoff an Bord haben. Und für eine Landung ist die Hermes nicht ausgelegt. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass das eine Optoin ist.


    Ich glaube auch nicht, dass sie überhaupt so einfach hätten umkehren können, wie du schon sagst: Treibstoffmangel etc.
    Nahrung dürften sie zwar genug haben...
    Ich denke eher, dass der Grund der psychische Aspekt ist, der sie es so lange verschweigen ließ. Was das für die Moral der Crew bedeutet zu wissen, dass sie Watney lebend zurückgelassen haben, kann man sich kaum vorstellen. Allerdings dachte ich so bei mir, das sie der Mannschaft schon hätten etwas mehr zutrauen können, so intensiv sie vorbereitet wurden und so genau wie sie ausgesucht wurden. :gruebel

  • Ich habe heute extra lange gebügelt, um möglichst viel vom zweiten Abschnitt zu hören. Das mit der neuerlichen Katastrophe ist ja echt heftig für Mark. Was hat der Mann nur für eine innere Kraft und Ruhe zusammen mit seinem unverwüstlichen Humor. Eigentlich ein (T)raummann :chen Sofort ist er wieder im McGyver-Modus und repariert, plant und klebt sich die Finger am Raumanzug fest. So kleine Unbedachtheiten machen Mensch und Geschichte für mich irgendwie greifbarer und menschlicher, nicht so superheldenmäßig perfekt, wie er meist alles meistert. Das ist sehr geschickt vom Autor.


    Das mit dem Planenriss befürchtete ich schon seit der Stelle, als noch ganz unverdächtig die Produktion etc. beschrieben wurde und als dann die ständige Belastung erläutert wurde, dachte ich nur ohoh und schon flog die Luftschleuse mit Mark 40 Meter über den Mars. Was hat dieser Mann nur für ein Glück. Ich muss mir ständig vor Augen halten, wie beengt Mark dort lebt, mit welch geringem Komfort. Für mich ein Wunder, dass er diese Verhältnisse schon so lange erträgt ohne einen Rappel zu bekommen. Da haben Marks Eltern echt kein Weichei großgezogen.


    Mittlerweile habe ich mich an Barenbergs Vortragsweise und Marks Humor gewöhnt und muss meine Aussage revidieren. Die Geschichte funktioniert als Hörbuch doch ganz gut.

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    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Suzann ()

  • Zitat

    Original von Clare
    Vielleicht hat er sich ja doch gewaschen, irgendwie, aber halt mit ganz wenig oder fast ohne Wasser. Das wäre ja Verschwendung gewesen.


    An irgendeiner Stelle hat er doch darüber sinniert, das er ausreichend Wasser hätte und sogar ein Vollbad nehmen zu könnte. Das hat er natürlich nicht getan, aber für mich klang das schon so, als würde er sich um seine Hygiene kümmern. Ob er sich wohl einen Bart stehen lässt oder sich die Haare schneidet?

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    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."

  • Zitat

    Original von Suzann


    An irgendeiner Stelle hat er doch darüber sinniert, das er ausreichend Wasser hätte und sogar ein Vollbad nehmen zu könnte. Das hat er natürlich nicht getan, aber für mich klang das schon so, als würde er sich um seine Hygiene kümmern. Ob er sich wohl einen Bart stehen lässt oder sich die Haare schneidet?


    Manchmal ganz interessant, wenn man Kommentare von Eulen liest, die später fertig sind als man selber. Ich meine mich nun zu erinnern, dass das Hygienethema noch mal Beachtung findet...vielleicht im nächsten Abschnitt?

  • Jetzt habe ich diesen Abschnitt endlich auch durch (mußte zwischendurch 2 andere Bücher lesen).
    Also kommt es wirklich so, wie schon geahnt: die Plane hat ein Leck. Meine Güte, der Mann hat echt eine Menge Glück, dass er auch das so relativ unbeschadet überlebt hat. Nun mache ich mir Sorgen um seine Kartoffelpflanzen. Ob davon welche überlebt haben? Ich will doch nicht hoffen, dass die ganze Mühe umsonst war.


    Witzig finde ich hier seine verkürzte Wiedergabe des Gesprächs mit der NASA :grin und natürlich musste ich lachen, dass er sich mit der Hand an dem Helm festgeklebt hat. Wer kennt nicht die Gefahren des Sekundenklebers :grin