Beiträge von Alice

    Schon mein zweiter Kläffer heute :lache , oder eigentlich ein Heuler. (War das nicht irgendwas beim Quidditch!? :gruebel )

    Nope. Aber die Richtung stimmt.

    Einen Heuler schicken Eltern nach Hogwarts, wenn sie mit ihren Kindern unzufrieden sind. Sowas will niemand bekommen :grin


    Mrs Weasley schickte mal einen an Ron.

    Hallo breumel, ich bin schon gespannt, wie dir das Buch gefällt. Ich habe es mir vor längerer Zeit anlässlich einer Gratisaktion geholt und erst vor kurzem gelesen.

    Ich habe dieses Erlebnis nicht bereut.

    Viele Tipps hier finde ich gut, manches davon praktizieren wir. Wasserkästen mit Glasflaschen allerdings nicht (mehr). Das Leben ist zu kurz, um ständig beim Orthopäden zu sitzen, damit die Wirbel wieder eingerenkt werden, weil man (oder eher frau) sich mal wieder verhoben hat. :alter


    Wir haben Pfandflaschen aus Plastik. :-)

    Und wir trinken Wasser aus der Wasserleitung. Schmeckt und verursacht keinerlei Rückenprobleme. ;)

    Falls ich etwas dazu sagen darf:

    Der Film ist toll und sehr lang. Damals, als ich ihn gesehen habe, wollte ich auch das Buch lesen. Dass es so kurz ist, hab ich wohl wieder verdrängt...

    Auch ich wollte nach dem Film mehr wissen und habe das Buch gelesen. Leider fand ich es extrem langweilig und abstrus. Hätte ich den Roman zuerst gelesen, hätte ich den Film niemals gesehen.

    Das einzige, was mir an Kellogg positiv aufgefallen ist: es scheint ihm wirklich nicht in erster Linie ums Geldscheffeln zu gehen. Sein wichtigstes Bestreben ist das nach Anerkennung, Anbetung, Verehrung. Er hält sich für unfehlbar, allwissend, für Gott.

    Dieser letzte Abschnitt war für mich schon sehr überspitzt und übertrieben. Fast wie ein Comic - und so habe ich ihn auch gelesen. Es gab einfach zu viele Unwahrscheinlichkeiten.

    Und seltsamerweise gefielen mir diese letzten Kapitel am besten. Es geschah etwas, es wurden Entscheidungen getroffen. Für mich ist das Buch eine Satire. Ich bin gleichzeitig froh, das Buch gelesen zu haben und froh, damit fertig zu sein.

    Das mit den Namen ist mir auch aufgefallen: Lightbody, Graves, Spitzvogel, Badger, Tindermarsh. Da lässt sich schon einiges ableiten. Nomen est manchmal eben wirklich omen ;) Ich glaube schon, dass Boyle sich bei der Namensauswahl etwas dachte.


    Dieser Abschnitt gefiel mir ausgezeichnet. Alles drängt zum Snowdown: Charlies nicht existierende Frühstücksflockenfabrik muss auffliegen, Bender verschwindet, im San bröckelt es, George dreht total durch, Eleanor findet ein Mittel gegen ihren sexuellen Frust bei diesem spitzen Vogel, und Will durchschaut langsam die Absurdität des Ganzen.

    Bei diesen Abschnitten ertappe ich immer wieder dabei, sie nur zu überfliegen. Das ist ziemlich langatmig und irgendwie ja immer das Gleiche.


    Und ich hatte diesen Eindruck bei den letzten beiden Abschnitten...

    In diesem Abschnitt war mein Gefühl, dass die Handlung endlich vorankommt und etwas passiert außer Gerede und Beschreibungen.


    Dabs Tod - und wie Kellogg diesen schamlos ausnutzte, um die Gehaltsforderungen seiner Leute abzuschmettern, haben mich erschüttert. Und beinahe noch mehr die Erkenntnis, dass Kellogg die vielen Kinder nur adoptiert hatte, um Gratis-Dienerschaft zu haben.


    Lightbodys Operation und das Murmeltiertagspektakel sind mir allerdings organisatorisch ein Rätsel. Beides findet zur gleichen Zeit statt. Habe ich da etwas falsch verstanden, oder war der operierende Arzt gar nicht Kellogg?


    Und ich habe ein neues Wort gelernt. Bisher war mir "Ennui" noch nie begegnet. Ich werde es aber wohl nicht in meinen aktiven Wortschatz aufnehmen.


    Bender und Charlie scheinen jetzt endgültig in die Kriminalität abzugleiten.


    Ich bin froh, dass das Buch eine Satire ist. Ansonsten würde es mich sehr deprimieren.

    Und mittlerweile gibt es fast niemanden mehr, den ich sympathisch finde...


    Am ehesten (und für mich überraschend) Will, dessen Ausflippen am Weihnachtsabend wunderbar war. Wenn auch nicht für seinen Gesundheitszustand. Aber den haben diese "Ärzte" und die liebende Ehefrau eh schon unwiderruflich ruiniert. Ich will den guten Mr Lightbody aber nicht von Mitschuld freisprechen. Immerhin ist er erwachsen und nicht völlig verblödet. Er kann auch einmal NEIN sagen.


    Mein letzter Rest Sympathie für George war dahin, als ich las, wie er den Kindern die ohnehin kleinen Weihnachtsgeschenke gestohlen und aufgegessen hat. So ein sich selbst bemitleidender Schwächling...


    Und sein Adoptivvater ist einfach nur unsympathisch. Allerdings weiß ich nicht, ob er wirklich geldgierig und ausbeuterisch ist oder doch von seiner "Mission" überzeugt.


    Über Charlie kann ich nur immer von neuem den Kopf schütteln. Wie dumm kann ein Mensch eigentlich sein?

    Ich habe manchmal auch das Gefühl, mich missverständlich ausgedrückt zu haben. Dann hilft oft, einfach nachzufragen. Lass dich doch deshalb nicht abhalten, bei der Leserunde mitzureden. :)


    Ich möchte auch an dieser Stelle eine (kleine) Lanze für alle Eltern (und damit auch Dr Kellogg ) brechen. Die damaligen Erziehungsmaßnahmen sind einfach nicht mit den heutigen zu vergleichen. Kinder wurden zu absolutem Gehorsam erzogen. Man sollte sie sehen und nicht hören. Und Kinder, die nicht der Norm entsprachen, mussten zurechtgebogen werde.

    Ich finde das auch entsetzlich, aber damals war Kellogg sicher kein "abnormaler" Vater.

    Und ich bin mitten im zweiten Abschnitt (hoffe, später noch weiterlesen zu können) - und es geht mir ähnlich wie Saiya. Viel zu schreiben fällt mir momentan nicht ein. Ich staune über die detaillierten Schilderungen der Untersuchungen, ich bedaure Will Lightbody und bin gespannt, wie sich der Mann entwickeln wird. Und ob er fähig wird, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

    Und hoffentlich überwindet er seine Vernarrtheit in Eleanor. Sie wirkt auf mich extrem egozentrisch und kaltherzig.


    Und der Preis für den naivsten Charakter geht eindeutig an Charlie Ossining. Die Schilderung seiner Odyssee an ersten Abend in Battle Creek hat mir fast körperliche Schmerzen bereitet. Falls er als Geschäftsmann nicht scheitern sollte, wäre das für mich eine Riesenüberraschung. Wer solche Freunde hat wie Bender, der kann sich die Feinde ersparen.


    Oh, nun habe ich doch etwas zu schreiben gewusst :)

    Aus heutiger Sicht ist Kellogg in seinem Snobismus sicher sehr kritisch zu sehen. Wenn man aber bedenkt, in welcher Zeit der Roman angesiedelt ist, habe ich doch ein wenig Verständnis für ihn.

    Die strikte Teilung zwischen der "besseren" Gesellschaft und der Arbeiterklasse wurde sogar von den Armen als normal angesehen. Der Adel und die durch die Industrialisierung reich geworden Emporkömmlinge wollten mit der "Unterschicht" selten etwas zu tun haben und blieben möglichst in ihren Kreisen.

    Man sah sich zwar gerne als Wohltäter, aber mit ihnen im selben Sanatorium zu logieren, das ging einfach nicht.