Beiträge von Alexandermerow

    Habe mir jetzt die ersten beiden Staffeln angeschaut und muss sagen, dass es der Drehbuchautor wirklich drauf hat. Eine überraschende Wendung jagt die nächste. Breaking Bad hat einen echten Suchtfaktor. Für mich eine der besten Serien, die ich je gesehen habe.

    Titel: Das aureanische Zeitalter - Vorstoß nach Terra
    Autor: Alexander Merow
    Verlag: Engelsdorfer Verlag
    ISBN: 3960082592
    Seiten: 309
    Preis: 12,95 EUR


    Der vierte Teil meiner Science-Fiction-Romanreihe "Das aureanische Zeitalter" ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Die Saga um Flavius Princeps, den terranischen Legionär, geht weiter. Aswin Leukos trägt den Bürgerkrieg ins Heimatsystem der Menschheit. Viel Spaß!


    Klappentext:
    Aswin Leukos hat das Proxima Centauri System erobert und bereitet einen Angriff auf die Erde vor. Derweil hat auch Juan Sobos reagiert. Der Imperator sendet selbst eine mächtige Kriegsflotte aus, die Leukos und seinen Streitkräften ein Ende bereiten soll. Flavius und Kleitos, nach wie vor gefangen in einem niemals enden wollenden Konflikt, nehmen als einfache Legionäre an dem gewaltigen Vorstoß ins Herz des Imperiums teil. Bald stehen sie einer Übermacht von Feinden gegenüber, die unmöglich zu besiegen scheint...


    Der Roman kann u.a. hier bestellt werden:


    http://www.amazon.de/aureanische-Zeitalter-Vorsto%C3%9F-nach-Terra/dp/3960082592/ref=sr_1_15?s=books&ie=UTF8&qid=1462575476&sr=1-15


    https://www.amazon.de/Das-aureanische-Zeitalter-IV-Vorsto%C3%9F-ebook/dp/B01F518348?ie=UTF8&qid=1462575476&ref_=tmm_kin_swatch_0&sr=1-15

    Titel: Die Meta-Barone (Sammelband 1-4)


    Autor: Juan Gimenez / Alejandro Jodorowsky
    Verlag: Splitter


    Juan Antonio Giménez López (*1943 in Mendoza, Argentinien) ist ein argentinischer Comiczeichner. Er ist unter anderem bekannt durch die Serie Die Meta-Barone (zusammen mit Alejandro Jodorowsky), die im fiktiven Universum von John Difool handelt.
    Seine ersten Comics zeichnete er mit 16 Jahren. Später entwarf er Storyboards für Werbespots. Ende der 1970er zog er nach Spanien und arbeitete unter anderem für französische, spanische und italienische Magazine. 1979 veröffentlichte er mit Estrella Negra sein erstes Comic in Farbe. Es folgten weitere Alben vor allem aus dem Bereich der Science Fiction, mit denen er sich einen Namen machte. Er wurde mit mehreren Comicpreisen ausgezeichnet.


    Meine Meinung:
    Ich habe mir vor einiger Zeit die Hardcover-Sammelbände von Splitter gekauft, um mich ganz dem abgedrehten Universum der "Meta-Barone" zu widmen. Habe vor Jahren schon einmal mit der Serie begonnen, doch dann irgendwann andere Dinge gelesen. Jetzt habe ich sie mir mal gänzlich zu Gemüte geführt.
    Zunächst einmal hat die von Juan Gimenez gezeichnete Comicserie nicht umsonst Kultstatus erlangt. Die Geschichte um den Aufstieg und die Verwirrungen der Kaste bzw. des Klans übermenschlicher Superkrieger kann nämlich nicht nur eingefleischte Science-Fiction-Fans begeistern. Gimenez Zeichnungen, sein Spiel mit den Farben - für mich waren die Comicbände eine regelrechte Reise durch ein fremdartiges, faszinierendes und verdammt abgedrehtes SF-Universum. Der Autor der Serie, Alejandro Jodorowsky, hat sich nach eigenen Angaben u.a. von Herberts "Wüstenplaneten" inspirieren lassen und das merkt man. Dennoch ist das in ferner Zukunft angesetzte Setting der "Meta-Barone" noch weitaus fremdartiger. Ich musste vielfach auch an "Warhammer 40000" denken (z.B. an die Zeichnungen eines John Blanche).
    Eine Gesellschaft von recht primitiven Stammeskriegern gerät zu Beginn des Epos mehr oder weniger zufällig in den Fokus der großen, galaktischen Politik, was zugleich dazu führt, dass sie sich gegen äußere Feinde behaupten muss. Die starren Kriegerrituale des Stammes werden später zur Grundlage einer Kaste unbarmherziger Kriegsfürsten, die ebenso hart gegen sich selbst (und ihre Nachkommen) wie gegen ihre Gegner sind. Erzählt wird die Familiengeschichte, die sich über mehrere Generationen und "Meta-Barone" erstreckt, von einem geschwätzigen Roboter namens "Onko". Das sorgt nicht selten auch für ein paar Lacher in einer ansonsten bizarren, tragischen und teilweise sogar irgendwie "kranken" SF-Story.
    Mich erinnerten die Meta-Barone ein wenig an die Sith von Star Wars, aber auch an die Samurai aus der japanischen Geschichte. Die Auslese der Nachkommen ist hart und grausam; der zukünftige Meta-Baron muss seinen Vater töten, um seinen Platz einnehmen zu können. Verstümmlungen gehören zur Familientradition der mächtigsten Kriegerelite jener höchst bizarren Galaxis, die Gimenez und Jodorowskys Hirnen entstammt. Neben der packenden Geschichte sind die von Gimenez entworfenen Technologie-Welten eine wahre Augenweide; da bleibt man schon einmal länger bei einem Panel, um sich alles genau anzusehen. Was der großartige Zeichner mit seinen Farben veranstaltet hat, ist wirklich unglaublich. Wer die Comicreihe "Die Meta-Barone" noch nicht kennt, sollte sie sich unbedingt zulegen. Ein Muss, nicht nur für SF-Freaks.

    Wer den Film noch nicht kennt, sollte jetzt nicht weiterlesen!


    Ich gehe mal eben den Generator sprengen...


    So, jetzt habe ich das Mega-Filmwunder auch endlich gesehen: Stars Wars Episode 7. Was soll ich sagen? In der ersten Hälfte des Films kam bei mir durchaus das gute, alte Star-Wars-Feeling auf, was mich positiv überrascht hat. In der zweiten Hälfte beschäftigte ich mich allerdings zunehmend mit der immer platter werdenden Story und den teilweise krassen Logikfehlern. Handwerklich ist der Film, wie nicht anders zu erwarten, sehr gut gewesen - vor allem in 3D rockt die Weltraumgeschichte. Was aber die Logikfehler und den fehlenden Einfallsreichtum der Macher betrifft, muss ich schon sagen, dass ich mich zum Ende des Film doch geärgert habe.
    Space-Rentner Mr. Ford (Han Solo), der seine Rolle in meinen Augen bloß runtergespielt hat, landet auf dem Todesplaneten des "First Order" und will den Generator sprengen. Also die dritte Superwaffe der Bösewichte, die einfach gerne schlecht bewachte Superwaffen bauen und damit Planeten in die Luft jagen, dachte ich. Gesagt, getan, die Superwaffe schießt erst einmal - 5 Planeten gehen in Flammen auf und die Neue Republik ist fast weg vom Fenster (Was für eine Republik!). Dann finden die Rebellen den Starkiller jedoch, fliegen mit fünf X-Wings los (vorher bitte den Generator sprengen) und am Ende fliegt traditionell alles in die Luft.
    "Das war es jetzt?", dachte ich beim Hinausgehen aus dem Kino. Das war jetzt der ganze Hype um Star Wars? Eine derart platte, einfallslose und vielfach unlogische Geschichte?
    Die Rebellen laufen munter durch die Mega-Kampfstation, klettern am Rande gähnender Abgründe herum und es kommt sogar zu einem laaangen Vater-Sohn-Gespräch - ohne Sturmtruppenangriff!! Meine Frage: Gibt es im Inneren des Super-Todessterns Kameraüberwachung? Oder gibt es die bloß bei C & A und beim KIK? Wie ernst kann man eine Macht nehmen, die sich am laufenden Band ihre Superwaffen sprengen lässt?
    Ich weiß, man hat versucht, einen Spagat zwischen Alt-Fans und dem SW-Nachwuchs zu machen, da man Episode 4 inhaltlich kopiert hat. Aber hat das sein müssen? Und dann mit solchen Logikfehlern? Da hätte der Stoff, den die Romane des Erweiternten SW-Universum geliefert haben, aber deutlich bessere Filmvorlagen zu bieten gehabt. Die Neue Republik und das Imperium scheinen in der Disney-Space-Welt außerdem so gut wie nicht als ernstzunehmende politische Systeme zu existieren. Die einen sind immer noch Strauchdiebe mit ein paar geklauten X-Wings und die anderen noch immer übermächtige und ebenso dumme Böslinge mit Giga-Todeswaffen of Death.
    Da lobe ich mir die Fortsetzungsromane, die dem SW-Universum deutlich liebervoller Leben eingehaucht haben als Episode 7, auch wenn sie keinesfalls alle lesenswert sind.
    Fazit: Man kann sich den Streifen ansehen. Gutes Popcorn-Kino, aber kein wirkliches Highlight. Wer Wert auf gut durchdachte Drehbücher legt, sollte jedoch nicht allzu viel erwarten.

    Für die trüben Winterabende habe ich kürzlich ein Spiel mit großem Unterhaltungsfaktor entdeckt: "Lost Cities" von Reiner Knizia. Der bekannte Spielemacher hat ihr wieder ein interessantes Werk abgeliefert. Es geht bei "Lost Cities" darum, als Forscher eine Expedition zu einer versunkenen Stadt zu organisieren. Das verursacht natürlich immer Kosten und zudem gibt es da noch die nervigen Konkurrenten, die die sagenhafte Stadt immer zuerst entdecken wollen und einem den Archäologenruhm streitig machen.
    "Lost Cities" ist für 2 Spieler gedacht und die Regeln sind (auf den ersten Blick) relativ einfach. (Hole die Kosten für die Expedition rein und besiege deinen Gegner durch mehr Punkte). Beginnt man aber mit dem Spiel, so merkt man schnell, dass hier eine Menge taktische Tiefe verborgen ist. Ich kann den Forscherwettstreit wirklich nur empfehlen. Das Spiel ist im Grunde recht unkompliziert, hat aber andererseits viel an Unterhaltung und Variationsmöglichkeiten zu bieten.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Lost_Cities

    John Shirley - Bioshock / Rapture
    448 Seiten
    ISBN-10: 3833223251


    Klappentext:
    Am Abgrund. Das Ende des Zweiten Weltkriegs und der vernichtende Schlag gegen Japan haben nicht nur Euphorie in den Köpfen der Amerikaner hinterlassen. Der geniale Selfmade-Milliardär Andrew Ryan träumt von einem Utopia am Grunde des Meeres, wo Unterdrückung, Doppelmoral und Zensur der Wissenschaft keinen Platz mehr haben. Was schließlich daraus wurde, ist jedem Spieler der BioShock- Reihe hinlänglich bekannt: Ein einziger Alptraum. Dies ist seine Geschichte...


    Meine Meinung:
    Romane, die sich auf Computerspiele beziehen, sind häufig nicht lesenswert. Eine positive Ausnahme ist allerdings "Bioshock / Rapture" von John Shirley. Der Roman beschreibt die Gründungsgeschichte der legendären Unterwasserstadt (Rapture), die der Industriemagnat Andrew Ryan auf dem Grunde des Meeres errichten lässt. Ein Utopia, in dem der vollkommene Wirtschaftsliberalismus regiert und der Forschung keinerlei Grenzen gesetzt werden. Erzählt wird die Geschichte zum Teil aus der Sicht des Architekten Bill, der voller Erwartungen mit seiner Familie nach Rapture kommt, beim Aufbau der sagenhaften Stadt mithilft und zum Vertrauten Ryans wird.
    Wer ein Fan der Computerspielreihe ist, dem kann ich "Rapture" nur ans Herz legen. Aber auch die Freunde gut durchdachter, utopisch angehauchter SF-Geschichten dürften bei "Rapture" auf ihre Kosten kommen. Die Verwandlung der wundersamen Utopia-Stadt im Art-Deco-Stil in eine klaustrophobische Unterwasserhölle wird von Shirley wirklich spannend beschrieben. Meine Empfehlung: Rapture! (Und auch das Computerspiel selbst!)

    Das Fantasy-Epos rund um meinen Orkhelden Grimzhag geht weiter. Der neue Band der Antariksa-Saga ist jetzt auch im Buchhandel und bei Amazon erhältlich. Die große Entscheidung im Krieg gegen das Menschenreich des Ostens, das mächtige Manchin, naht...


    Klappentext:
    Orkkönig Grimzhag ist mit seiner Horde in den Westen von Manchin eingefallen und die Grünhäute werden zu einer immer größeren Bedrohung für das Reich der östlichen Menschen. Während Himmelskaiser Yuan-Han III. noch immer nicht weiß, wie er auf den unerwarteten Angriff reagieren soll, ruft sein Sohn Song-Han die verbliebenen Streitkräfte des Imperiums zusammen. Schon bald wird der junge Thronfolger zu einer Ikone des Widerstandes gegen die Orks. Zaydan der Händler verfolgt derweil seine eigenen Pläne und versucht, möglichst großen Gewinn aus dem immer grausamer werdenden Krieg zu ziehen...


    Seiten: 241
    Verlag: Engelsdorfer Verlag
    ISBN-10: 3957449391


    Den Roman gibt es u.a. hier:
    http://www.amazon.de/Die-Antariksa-Saga-III-Faust-Goffrukk-ebook/dp/B0182N0RZE/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1448542285&sr=1-12


    www.alexander-merow.de.tl

    Zitat

    John dies at the end


    Der Film hat mir gut gefallen. Schön abgedreht mit guten Ideen. Vor allem der Schluss war schräg.


    Ansonsten habe ich in den letzten Tagen folgende Filme gesehen:


    "Vice" 4/10 Punkten


    Der neue Streifen mit Bruce Willis. Naja, schwache Story voller Logikfehler und im Grunde sehr eindimensionaler Handlung. Da hätte ich mehr erwartet von diesem angeblichen "Blockbuster".


    "Kind 44" 8/10


    Eindrucksvoller Thriller um einen Serienkiller vor dem Hintergrund des Lebens in der kommunistischen Hölle der Sowjetunion. Zu empfehlen!

    Ich bin normalerweise kein großer Fan von Kartenspielen, aber bei "Smash Up" war ich positiv überrascht. Schön durchgeknallt und ulkig - und es geht um die Weltherrschaft. Was will man mehr? Das Grundspiel ist günstig anzuschaffen und dafür lange unterhaltsam. Wer Lust auf Aliens, Zombies usw. hat, der wird mit "Smash Up" eine Menge Spaß haben. Inzwischen gibt es auch eine Reihe von Erweiterungen.


    Beschreibung:
    Das Kartenspiel „Smash Up“ ist ein wahnwitziger Kampf für 2-4 Spieler ab 12 Jahren, bei dem nichts weniger als die vollständige Kontrolle der Welt euer Ziel ist! Das Basisspiel von „Smash Up“ bietet euch 8 Fraktionen, mit denen ihr 28 verschiedene Kartendecks ausprobieren könnt. Setzt eure Kreaturen gnadenlos ein, um gegnerische Basen zu zerstören, denn die Weltherrschaft zu übernehmen, ist in diesem Kartenspiel einfach zu erlernen aber schwierig durchzuführen.


    http://www.pegasus.de/detailansicht/17260g-smash-up/