Beiträge von Alexandermerow

    Klappentext:


    Die Legende erzählt von einer törichten Expedition unter Führung des radikalen Magos Telok, die in den unerforschten Raum jenseits der Halowelten auszog, um den „Atem der Götter" zu finden, eine arkane Vorrichtung mit der Macht, Sterne auszulöschen oder umzuformen. Tausende von Jahren später versammelt der ehrgeizige Lexell Kotov eine Exploratorflotte des Adeptus Mechanicus und macht sich auf, den Spuren des verrückten alten Telok zu folgen. Mit der Macht der Imperialen Armee und der Space Marines zu seiner Unterstützung sucht er nach verborgenen Hinweisen, die ihn zur größten Macht führen sollen, die es in der Galaxis gibt. Doch wer vermag schon zu sagen, welche uralten Gefahren jenseits der Grenzen des Imperiums der Menschheit liegen.


    Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
    Verlag: Black Library; Auflage: 1 (9. August 2013)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 1781930228
    ISBN-13: 978-1781930229


    Meine Meinung:
    Die Fans des düsteren Warhammer-40000-Universums erwartet mit "Priester des Mars" ein besonderer Leckerbissen. Die Geschichte um eine Forschungsexpedition an die Grenzen der bekannten Galaxis wird aus Sicht der mysteriösen Techadepten des Adeptus Mechanicus bzw. der einfachen imperialen Arbeiter an Bord des Schiffes erzählt - und sie ist wirklich lesenswert.
    Nicht jeder Warhammer-Roman ist gut, aber "Priester des Mars" sticht aus der Masse der inzwischen veröffentlichten Bücher positiv hervor. An keiner Stelle mangelt es an Spannung oder Erzähltiefe, im Gegenteil, Graham McNeill lässt das düstere SF-Universum der Zukunft äußerst lebendig erscheinen. Was besonders bemerkenswert ist, ist die Tatsache, dass man mit dem Schicksal der einfachen Imperiumsbürger, die als Arbeitssklaven für die Flotte zwangsrekrutiert wurden, wirklich mitfühlen kann. Warhammer 40000 ist im Grunde eine Dystopie, wer "Priester des Mars" liest, dürfte das bestätigen, denn als einer von vielen Milliarden Einwohner des Imperium möchte wohl niemand sein Dasein fristen müssten. Meine Empfehlung, nicht nur für Warhammer-Freunde...

    300 - Rise of an Empire 3/10 Punkten


    Argh! Aus diesem Streifen hätte man eine Menge machen können. Der Vorgänger "300" war gelungen und hatte Stil, der Nachfolger allerdings überhaupt nicht. Die Story besteht im Groben aus einer Aneinanderreihung von blutigen Gemetzeln (viel Computerblut!) und platten Propagandareden der Muskelmänner.
    Ansonsten jagt eine unlogische Szene die andere. Kriegsstrategie gibt es keine, Rüstungen trägt auch kein echter Grieche aus dem Fitnessstudio - und die die Perser anführende Lederdomina (Eva Green) schwingt dabei die Peitsche. Oha! Zudem kann sich auch die Frau des gefallenen Spartanerhäuptlings gut kloppen. Wusste ich alles vorher nicht. Was für ein alberner Käse...

    Oldboy (Neuverfilmung) 7/10 Punkten


    Als Fan des koreanischen Originals habe ich mir jetzt das Remake angesehen. Der neue "Oldboy" ist gut, aber nicht genial (wie das Original). Leider hat man weitgehend auf die Innensicht des eingesperrten Protagonisten verzichtet, was bei der koreanischen Vorlage großartig umgesetzt worden ist. Trotzdem ist auch das Remake durchaus sehenswert; Brolin macht seine Sache auf jeden Fall gut.

    Bin jetzt mit den drei Teilen durch. Zu Beginn der Geschichte, als der finstere Feind aus der Unterwelt noch nicht ganz aufgedeckt war, fand ich die Geschichte sehr spannend und unterhaltsam. Im dritten Teil schwächelte die Story meiner Ansicht ein wenig und das Finale wurde etwas zu schnell abgehandelt. Insgesamt kann ich Rehfelds Zwergen-Trilogie aber dennoch empfehlen. Unter der deutschen Fantasy auf jeden Fall ein Highlight.

    Der zweite Teil meiner Fantasy-Romanreihe "Die Antariksa-Saga" ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Die Geschichte um den aufstrebenden Orkhäuptling Grimzhag geht weiter, diesmal bahnt sich ein Konflikt mit dem größten aller Menschenreiche an, dem legendären Imperium von Manchin.


    Klappentext:
    Nachdem Grimzhag das Land der Khuzbaath erobert hat, macht er sich daran, sein eigenes Reich aufzubauen. Als der Orkkönig eine wichtige Handelsstraße sperren lässt, ruft das Zaydan Shargut und die anderen Kaufleute auf den Plan. Der einflussreiche Händler unternimmt im Gegenzug alles, um Grimzhag zu Fall zu bringen. Bald ist selbst der Himmelskaiser von Manchin in einem Netzwerk aus Intrigen gefangen und die Zeichen stehen auf Krieg...


    249 Seiten
    Preis: 12,95 EUR


    http://www.amazon.de/Die-Antariksa-Saga-II-Sturm-Manchin/dp/3954887371/ref=sr_1_10?s=books&ie=UTF8&qid=1397553006&sr=1-10

    Titel: Das aureanische Zeitalter 3 - Die Hölle von Thracan
    Autor: Alexander Merow


    Verlag: Engelsdorfer Verlag
    ISBN: 3954885379
    Seiten: 310
    Preis: 12,95


    Der 3. Teil meiner Science-Fiction-Romanreihe "Das aureanische Zeitalter" ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Der Konflikt in der fernen Zukunft spitzt sich zu, nicht nur für meinen Haupthelden Flavius Princeps. Wer ein wenig in phantastische Welten abtauchen möchte, der wird mit "Das aureanische Zeitalter 3" seinen Spaß haben.


    Klappentext:


    Flavius, Kleitos und die Überlebenden der 562. Legion kehren nach Thracan zurück, wo der Kampf zwischen Aswin Leukos und den Optimaten bereits in vollem Gange ist. Ehe sie sich versehen, finden sie sich auf dem Schlachtfeld wieder, während der Bruderkrieg immer mehr eskaliert und sich auf das gesamte Proxima Centauri System ausweitet. Nero Poros, der Anführer der verräterischen Optimaten, fasst den Plan, die gegnerische Armee auf dem Nordkontinent auszuhungern. Es dauert nicht lange, da sind Milliarden Leben in Gefahr...


    http://www.amazon.de/Das-aureanische-Zeitalter-III-Thracan/dp/3954885379/ref=sr_1_6?s=books&ie=UTF8&qid=1389079157&sr=1-6


    www.alexander-merow.de.tl

    Hardebuschs neuer Roman zum Thema "Troll". Diesmal geht es in die Vergangenheit der riesenhaften Wesen, die meist bei den anderen Völkern nur Angst und Schrecken hervorrufen. Und diesmal sind die Trolle auf Eroberungszug.


    Christoph Hardebusch - Die dunkle Horde


    Inhalt:


    Dunkler, fieser, gefährlicher – Christoph Hardebusch erfindet die Trolle neu!


    Vergesst alles, was ihr bislang über Trolle zu wissen glaubtet! In seinem gewaltigen neuen Epos dreht Christoph Hardebusch die Uhr weit in die Vergangenheit zurück und erzählt die finstere Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der mächtigen Trolle. In einer Zeit, als Dunkelheit noch das Antlitz der Erde bedeckt und Menschen ein fernes Gerücht sind, steigt ein Troll-Häuptling zu ungeahnter Macht auf. Sein Ziel: die Unterwerfung aller anderen Völker. Doch schon bald regt sich Widerstand, und ein alles vernichtender Krieg bricht aus…


    ISBN-10: 3453315235
    Seiten: 448
    Heyne Verlag


    Meine Meinung:
    Die Trolle ziehen aus ihrer vereisten und kargen Heimat in den Bergen hinaus, um sich bei den schwachen Völkern das zu holen, was sie zum Überleben brauchen. Angeführt werden sie von einem charismatischen Trollhäuptling, der sich vornimmt, die Stämme vereint in den Kampf zu führen. Der Roman liest sich sehr angenehm und bietet eine gute Fantasyunterhaltung. Allerdings hat es bei mir etwas gedauert, bis ich mit "diesen Trollen" warm geworden war. Es war nicht so richtig ersichtlich, wohin sich die Geschichte entwickeln wird. Wollen die Trolle nur ein paar Vorräte plündern oder plant ihr Anführer tatsächlich einen richtigen Eroberungsfeldzug?
    Die trolligen Haupthelden waren jedoch durchgehend sympathisch. Und im zweiten Teil des Buches, wenn die Geschichte gehörig Fahrt aufnimmt, wachsen sie dem Leser richtig ans Herz. An "Die Trolle" kommt "Die dunkle Horde" meiner Ansicht nach nicht ganz heran, aber das Buch ist dennoch auf jeden Fall lesenswert. Wer Trolle, Orks usw. mag, der kann bei Hardebuschs neuem Roman guten Gewissens zugreifen

    Der "Hobbit" als Buch ist teilweise (ich weiß, es ist Blasphemie...) etwas langweilig. Zumindest bezogen auf die heutigen, meist recht actionlastigen Fantasybücher. Die Hobbit-Verfilmung hat dagegen total aufgerüstet: Ein Action-Overkill, der die Leinwand erschüttert hat. Eigentlich fand ich den Film nicht schlecht umgesetzt, aber das war dann doch gelegentlich etwas zu viel des Guten. Aber als 3-D-Unterhaltung hat es sich dennoch gelohnt.