Beiträge von Moloko

    Es wird Zeit das Buch abzuschließen. Ich komme leider nicht so gut voran, wie ich es mir wünsche.


    Bast wird sehr emotional, als Kvothe vom Ctaeh erzählt, und hält diese Begegnung für eine Lüge. Kvothe verneint dies. Hier erfährt man, dass Bast also, wie Felurian, zum Volk der Fae gehört. Damit wäre seine Herkunft und seine Natur geklärt.


    In der Erzählung schafft es Kvothe, Felurian davon zu überzeugen, aufzubrechen. Er verspricht ihr allerdings, zurückzukehren.


    In einem Gasthaus trifft Kvothe dann wieder seine alte Gruppe. Andscheinend sind nur 3 Tage vergangen, seitdem er Felurian in den Eld Forest gefolgt ist. Im Gasthaus wird seine Geschichte allerdings als Lüge betrachtet. Von seinen Erlebnissen mit Felurian 'geprägt' baut Kvothe auch hier wieder Kontakte zum weiblichen Geschlecht auf.


    Als sie auf dem Weg zum Maer sind, wird Tempi, der Kvothe in Sprache und Verhaltensweisen seines Volkes gelehrt hat, von einigen anderen Adem aufgehalten. Sie fordern ihn auf, zu seinem Lehrer zurückzukehren. Kvothe erfährt, dass dies hauptsächlich deswegen von Nöten ist, weil er von Tempi unterrichtet wurde. Kvothe bietet also an, ihm zu folgen um die Sache zu klären...


    ... bei den Adem angekommen lernen wir dann Tempis Volk mit all seinen merkwürdigen Eigenheiten kennen. Kvothe wird dort in den Kampfkünsten, Ketan genannt, und der Philosophie der Adem ausgebildet (Mich persönlich erinnert die ganze Lethani-Geschichte irgendwie an den Zen Buddhismus).


    Shehyn, Vashet - mit der Kvothe auch wieder ein Techtelmechtel hat - und Celean sind einige der Adem, die wir dort kennenlernen.


    Schließlich besteht Kvothe die Prüfung und wird nicht umgebracht oder verkrüppelt, wie angedroht. Kvothe wird nun eher von den Adem akzeptiert und baut mit Penthe eine Beziehung auf. Ihr Gespräch über das Kinderkriegen ... herrlich!


    Außerdem wird Kvothe noch ein Schwert in einer, für die Adem typischen, schwer nachvollziehbaren Zeremonie übergeben und ein Adem-Name vergeben.


    Daraufhin bittet er darum, zum Maer zurückkehren zu dürfen, was ihm auch gestattet wird.

    Das war also mein erster Eschbach.


    Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, wobei ich auch einige Kritikpunkte habe.


    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und Eschbach verarbeitet in diesem Roman eine Vielzahl von Themen, die sehr interessant sind.



    Der Leser will unbedingt wissen, worum es sich bei der Idee handelt, was aber immer weiter aufgeschoben wird und erst in der Mitte des Buches aufgelöst wird. Dass diese ach so tolle Idee dann relativ unspektakulär ist, macht dabei nichts.


    Die erste Hälfte des Buches beschreibt die Jugend des Halbjapaners Hiroshi und der Tochter eines französischen Diplomaten Charlotte. Dieser Teil ist der eigentliche Schwachpunkte von Herr aller Dinge, hat die größten Längen des Buches und hätte ohne weiteres gekürzt werden können. Trotzdem lässt sich diese Hälfte gut lesen.


    Die zweite Hälfte nimmt dann urplötzlich immer mehr Fahrt auf und bindet eine Menge neuer Ideen und Themen in die Handlung ein, beispielsweise die Nanotechnologie. Mir persönlich war insbesondere das Ende etwas zu übertrieben, aber spannend war es allemal!


    Von mir gibt es 7 von 10 Punkten. Es wird definitiv nicht mein letztes Buch von Eschbach gewesen sein.


    Welche Bücher des Autors sind denn besonders empfehlenswert?

    Zitat

    Original von Suzann
    Ich bin wieder dabei, die englische Ausgabe zu lesen und muss sagen, dass mich das Buch tierisch nervt. Nicht die Geschichte, in der war ich gleich wieder drin, sondern die Aufmachung. Es ist vom Format her kleiner, als der englische Vorgängerband, dick, sehr dünne Blätter und die Schrift sehr eng. Gräßlich!!!!


    Englische Taschenbuchausgaben sind wirklich furchtbar. Habe hier auch einige rumstehen. Gut, dass ich dieses Buch auf dem Kindle lese.

    Ich hatte mit Der Herr der Ringe auch so meine Probleme.


    Erst 10 Jahre, nachdem ich die Verfilmungen gesehen habe, bin ich zur Lektüre des Buches übergegangen. Eventuell hat dies falsche Erwartungen in mir geweckt.


    Im Großen und Ganzen fand ich das Buch nämlich viel zu langatmig. Insbesondere die immer wiederkehrenden, extrem langwierigen Landschaftsbeschreibungen haben mir oftmals den letzten Nerv geraubt.


    Ich habe damals noch die gelungene Übersetzung von Carroux gelesen. Ich plane zwar, irgendwann das englische Original zu lesen, aber damit lasse ich mir bestimmt noch einige Jahre (Jahrezehnte?) Zeit.

    Das ist also der erste Teil vom zweiten Teil von der Königsmörder-Trilogie. ?(


    Weil ich den Trennpunkt wegen der Leserunde kenne, gibt es bereits hier meine Meinung zu diesem Teil des Buches (Ich lese eigentlich die vollständige, englische Originalausgabe).


    So erzählt der Gastwirt Kote, der mehr ist, als er zu sein scheint, seine bewegende Geschichte weiter.


    Dort wo seine Geschichte nach dem ersten Tag aufgehört hat, wird also wieder angesetzt, nämlich Kvothes Zeit in der Universität. Neben all den Protagonisten, die man aus den Vorgänger bereits kennt, kommen auch neue Figuren dazu. Alte Feindschaften werden gepflegt und neue Kontakte geknüpft. Es kommt auch zu einem willkommenen Tapetenwechsel.


    Von mir gibt es aber dennoch nur 8 von 10 Punkten.


    Warum? Die Sprache und der Schreibstil sind zwar nach wie vor wunderschön und die Geschichte weiß zu unterhalten, aber dieses Buch muss sich eben an seinem Vorgänger messen lassen.


    Zwar wird das Ende von diesem ersten Teil nochmal richtig spannend, die ganz großen Momente, die es im ersten Band noch gab, sucht man hier aber vergebens. Das soll nicht heißen, dass dieses Buch im Gegensatz zu Der Name des Windes abfällt. Es fehlen bislang einfach nur die wirklichen Höhepunkte.


    Weil das Buch aber noch nicht beendet ist, werde ich beim zweiten Teil mehr schreiben. Für meinen Gesamteindruck werde ich dann diesen Teil der Rezension einfließen lassen.

    So, die Banditen sind besiegt, der Anführer entkommen und die Beute unter Kvothes Gruppe aufgeteilt.


    Sie machen sich also auf den Heimweg zum Maer.


    Dabei durschreiten sie den Eld Forest, wo die Gruppe auf Felurian trifft - eine Art weibliches, magisches und unsterbliches Geschöpf, dass Männer in ihr Reich Fae zieht, um sie dort umzubringen oder aufgrund von sexuellem Verlangen verrückt werden zu lassen.


    Zwar kann Kvothes Gruppe ihr widerstehen, Kvothe selbst entscheidet sich aber, ihr zu folgen, um mehr über Magie, usw. zu lernen. So landet er in Fae, wo ihre Versuche, Kvothe um den Finger zu wickeln, jedoch fehlschlagen. Kvothe kann unter anderem den Namen des Windes rufen, um sich zu schützen. Die Beiden werden aber trotzdem ein Paar.


    Seine erste Beziehung verbringt er somit mit der wahrscheinlich schönsten Frau in Kvothes Universum, die ihn in die Künste der Liebe einführt. Von ihr lernt er auch einige interessante Dinge über Fae, wobei sie sich strikt weigert, von den Chandrian zu reden.


    Als sie ihn eines Tages für etwas längere Zeit wegschickt, trifft Kvothe im Wald auf ein Orakel, Cthaeh genannt. Dieses Orakel erzählt ihm, dass der Maer etwas mehr über die Chandrian wissen könnte. Außerdem soll es sich beim Anführer der Banditen um Cinder gehandelt haben, den Chandrian, den Kvothe noch gut als einen der Mörder seiner Eltern in Erinnerung hat. Daneben erfährt Kvothe, dass Denna von ihrem Patron verprügelt wird, sie Severen verlassen hat und kurz davor stand, ihm zu vertrauen, bevor sie im Streit auseinandergegangen sind.


    Kvothe rennt daraufhin fluchtartig davon und irrt durch den Wald, bis er Felurian wieder trifft. Sie ist sehr besorgt, als er ihr vom Cthaeh erzählt, weil viele Leute nach dieser Begegnung wahnsinnig werden. Auf Kvothe trifft das jedoch nicht zu.

    Im Interlude wird nochmals Chronicler in Anspruch genommen.


    Ansonsten werden die Banditen aufgespührt, nachdem Tempi angegriffen wird und zwei von ihnen niederstrecken kann.


    Danach greifen unsere sieben Samurai, eh, natürlich Kvothes Gruppe, das Lager der Banditen an. Marten, der beim Bogenschießen betet, erinnert dabei an den Scharfschützen aus dem Film Der Soldat James Ryan.


    Das Lager der Banditen ist deutlich stärker verteidigt, als angenommen wurde. Durch seine Arcanist-Fähigkeiten schafft es Kvothes Gruppe aber dennoch, siegreich aus dem Kampf hervorzugehen.


    Die Leiche des Anführers wird nach der Schlacht aber nicht gefunden. Wer war er?


    Hier ist also der Trennpunkt der deutschen Ausgabe. Er ist bei 63% der englischen Ausgabe ganz gut gewählt, obwohl er den Leser etwas in der Luft hängend zurücklässt.

    Ich scheine meine Leseunlust der letzten Tage überwunden zu haben.


    Viel passiert in diesem Abschnitt nicht.


    Der Bürgermeister taucht im Interlude überraschend auf, um Chroniclers Dienste kurz in Anspruch zu nehmen.


    Kvothe gibt Bast in dieser Zeit eine Truhe, welche auf verschiedene Arten gesichert ist. Bast scheitert daran, sie zu öffnen, und bittet um mehr Zeit, eine Lösung zu finden.


    Die Geschichte geht damit weiter, dass Kvothe und Denna viel Zeit miteinander verbringen. Denna hilft dabei einem anderen Mädchen aus der Patsche, was Kvothe mitbekommt. Sie spielt ihn später ein selbst komponiertes Lied vor, das ausgerechnet von Lanre handelt! Weil Lanre dabei zu gut wegkommt, haben die Beiden ihren ersten, heftigen Streit.


    Kurz darauf wird Kvothe vom Maer damit beauftragt, Banditen zu jagen. Dabei schließt er sich einer bunt zusammengewürfelten Gruppe an, die diesen Auftrag ausführen soll. Tempi lehrt Kvothe dabei einiges über das Volk der Adem. Damit gemeint ist hauptsächlich deren Sprache und Verhaltensweisen.

    Zitat

    Original von PMelittaM
    Obwohl ich die Universität mag und Kvothes Freunde dort und die Meister, bin ich doch froh, dass die Handlung an einen anderen Ort verlegt wurde. Das gibt der Geschichte neuen Pep, wie ich finde …


    Dieser Tapetenwechsel hat mich auch gefreut. Zumal Severen ein reizvoller Ort ist.

    Zitat

    Original von Ellemir


    Die Reihe hab ich mittendrin abgebrochen - aber ich habe da dumpfe Erinnerungen an ein Mädchen, dass immer auf ihren Zöpfen gekaut hat, oder? Gefühlt so etwa alle 10 Seiten.


    Ja, Nynaeve war die Beste. :grin

    Zitat

    Original von MagnaMater
    Dass Aaron jetzt feiwillig in den krieg um die rechtmässige herrschaftsnachfolge im land zieht, stimmt mich bedenklich.


    Dass er Kvothe nicht ernst nimmt, als der sich ihm zu erkennen gibt, ist erheiternd. Der Chronicler sagt ihm ins gesicht, dass er den Wirt zu perfekt spielt, dass jeder nur noch den wirt sieht.


    Das war wirklich erheiternd.


    Kvothe deutet an, dass er für den Krieg verantwortlich ist und durch sein Geständnis eigentlich Aaron vor einem, seiner Meinung nach, sinnlosen Tod bewahren wollte.


    Hat nicht ganz so geklappt, wie geplant.

    Im nächsten Interlude wird die Geschichte wieder unterbrochen, weil der Ansturm zur Mittagszeit ansteht. Chronicler erfährt, dass Kvothe bereits einen Teil seiner Geschichte aufgeschrieben hat und wird deshalb sehr wütend, weil er meint, ihm stehe es zu, diese Unterlagen zu lesen.
    Also dreht Kvothe den Spieß kurzerhand um und erzählt Old Cob und Co. wilde und übertriebene Geschichten vom 'Chronicler', welche diese sofort begeistert aufschnappen, ohne zu wissen, dass dieser doof dreinschauend im selben Raum sitzt. :lache


    Die Geschichte geht damit weiter, dass Kvothe Suche in den Archiven fruchtlos bleibt. Er schlägt die Theorie vor, dass die Amyr absichtlich alle Aufzeichnungen aus dem Verkehr gezogen haben, in denen sie erwähnt werden.


    Ihm wird schließlich nahe gelegt, für 1-2 Trimester an der Universität zu pausieren. Dies deswegen, weil sein Verfahren seinen Ruf stark geschädigt hat. Als er hört, dass sogar Ambrose, der ebenfalls am Ursprung des Verfahrens verwickelt war, abgereist ist, um genau deswegen ein wenig Urlaub zu machen, sieht er es ein.


    Dank Threpe bekommt Kvothe eine Empfehlung für den Maer von Severen im Land Vintas. Er reist also dort hin und verliert all sein Hab und Gut, bis auf seine Laute, auf der Reise.


    In Severen deckt er eine Verschwörung gegen den Maer auf. Dieser wird heimlich von seinem Arcanist vergiftet. Kvothe rettet ihn und hat sich dadurch die Unterstützung des Maers gesichert.


    Dieser möchte, dass Kvothe ihm dabei hilft, dass Herz von einer jungen Frau zu erobern, die ihm Nachwuchs bescheren soll.


    In Severen trifft Kvothe natürlich wieder auf Denna. Sie hat endlich jemanden als Patron gefunden.


    Die adelige Gesellschaft und ihre Bräuche in Vintas sind schön beschrieben. Die ganze Geschichte mit den Ringen ist wirklich eine gute Idee.

    Zitat

    Original von PMelittaM
    Das liest sich alles sehr flott und fesselt micht total, ich mag es, so in ein anderes Leben zu versinken.


    Mir geht es ähnlich. In die Bücher von Rothfuss kann man wunderbar versinken. Wirklich tolle und lebendige Protagonisten, ein schöner Schreibstil und eine interessante Handlung werden hier geboten.

    Das war aber ein verdammt langer Abschnitt. :wow


    Cob und Co. besuchen im Interlude Kvothe und behindern dadurch die Weitererzählung der Geschichte kurzzeitig.


    Dann geht es auch schon weiter. Kvothe ist enttäuscht von Denna, die dann plötzlich auch noch auftaucht, als er mit Sim und Wil unterwegs ist. Es stellt sich heraus, dass nichts mehr zwischen ihr und Ambrose gelaufen ist.
    Sie spielt allerdings mit den anderen Karten und kriegt dann, wie auch der Leser, das Magiesystem etwas näher erklärt.


    Sie gesteht Kvothe, dass Ambrose immer noch einen Ring von ihr hat, den er, aufgrund ihres Auseinandergehens im Streit, wohl nicht herausrücken wird.
    Wie Kvothe nun mal ist, stürzt er sich wieder in Schwierigkeiten, indem er nachts bei Ambrose einbricht und den Ring zurückholen will. Dies gelingt aber nicht, weil Ambrose gewisse Vorkehrungen getroffen hat. Verletzt und blutüberströmt kann sich Kvothe noch rechtzeitig aus dem Staub machen.


    In den folgenden Tagen wird er aber attackiert. Es stellt sich heraus, dass die Art von Magie verwendet wird, bei der man das Blut des Opfers braucht. Ich habe ehrlich gesagt gedacht, wie schon im vorherigen Abschnitt vermutet, dass Devi dahintersteckt. Aber andscheinend ist es wohl doch Ambrose, der Kvothes Blut aus seinem Zimmer dafür verwendet. Devi, die mit diesen Vorwürfen konfrontiert wird, zerstreitet sich aber, nach einem kurzen Duell, das sie gewinnt, ebenfalls mit Kvothe und drückt ihm eine deftige Bestrafung rein.


    Kvothe ist dann auch noch geschockt, als plötzlich seine Laute verschwindet. Es stellt sich heraus, dass Denna ihm eigentlich eine Freude machen wollte. Das ist aber nicht so gelungen, wie geplant. Kvothe ist trotzdem glücklich, seine Laute wiederzuhaben.


    Zusammen mit seinen Freunden schmiedet Kvothe einen Plan, um sein Blut aus Ambroses Besitz zu bekommen. Sind sich Sim und Fela hier etwa näher gekommen? Dieser Plan klappt auch wie gewünscht. Dabei fällt Kvote noch Ambroses Geldbörse in die Hände, in der zusätzlich noch der Abholschein von Dennas Ring enthalten ist.
    Kvothe holt also den Ring ab, kann aber Denna nirgends auffinden. Erst spät bekommt er einen Brief von ihr, in dem sie erklärt, sie habe Imre aufs Erste verlassen.


    Mir ist Denna übrigens schon seit dem ersten Buch sehr sympathisch. :grin


    Devi, die auch bei dem Plan, Ambrose zu schaden und Kvothe zu helfen, mitgeholfen hat, verträgt sich schließlich wieder mit unserem rothaarigen Erzähler.


    In Elodins Unterricht lernen die Studenten auch weiterhin nichts wirklich Brauchbares... bis plötzlich herauskommt, dass Fela den Namen des Gesteins rufen kann, was sie vor der Klasse demonstriert, und deswegen befördert wird.


    Nachdem die Suche nach den Chandrian in der Bibliothek erfolglos bleibt, wird stattdessen nach Informationen über die Amyr gesucht. Dabei lernen wir einen komischen Vogel kennen: Puppet.


    Außerdem entpuppt sich das Mädchen, dass ständig nach Kvothe gefragt hat, als Nina aus Trebon, die wir noch vom letzten Buch kennen.


    Am Ende dieses Abschnittes entwirft Kvothe eine magische Vorrichtung, die Pfeile abfängt und die eigentlich seine Geldsorgen beseitigen könnte. Als er in seinem Gasthaus Musik macht, wird er allerdings festgenommen, weil er damals in Imre den Namen des Windes gerufen hat. Der Abschnitt endet mit einem großen ABER. Er wird zwar freigesprochen, ABER einige Konsequenzen wird es wohl doch gehabt haben. Schauen wir mal, wie es weiter geht ...

    Also, los geht's.


    Ich bin nach dem Prolog sofort wieder in der Geschichte versunken, obwohl es jetzt schon 3 Wochen her ist, dass ich mit dem ersten Teil fertiggeworden bin.


    Kvothe und Bast beginnen den zweiten Tag mit der üblichen Routine, während Chronicler noch etwas schläft. Dabei tauschen die Beiden einige Wörter zum Überfall vom letzten Abend aus. Sie spekulieren darüber, von was genau der Soldat besessen war.


    Chronicler stößt schließlich dazu und die Herrschaften frühstücken gemeinsam. Als Kvothe kurz den Raum verlässt, erinnert Bast Chronicler an seinen Besuch am Vorabend und daran, was die Beiden ausgemacht haben.


    Daraufhin geht Kvothes Geschichte weiter...


    Er hat seine Bestrafung zwar hinter sich und von Ambroses Geld eine neue Laute finanziert bekommen, allerdings muss er die Prüfung für das nächste Trimester bestehen und dann noch irgendwie die Gebühren dafür auftreiben.


    Also schleicht er sich durch Auris Geheimgänge in die Bibliothek, um für die Prüfung zu lernen. Ansonsten versucht er mit Arbeit und Musik so viel Geld wie möglich zu machen.


    Beim ersten Termin für seine Prüfung flammt seine Fehde mit Ambrose wieder auf, als dieser ihn unter Drogen setzt. Glücklicherweise können Sim und Fela aushelfen, um ihn vor dem Schlimmsten zu bewahren. Es war jedenfalls sehr amüsant, wie Kvothe unter den Drogen reagiert hat.


    Beim nächsten Termin klappt dann alles. Wie zuvor muss er sich allerdings wieder von Devi Geld leihen, um seine Gebühren für das nächste Trimester zu bezahlen.
    Hier ahne ich Böses. Devi weiß, dass Kvothe die Geheimgänge zu den Archiven kennt. Er will diese Information aber auch nicht für eine Menge Geld herausrücken. Jetzt, wo sie jedoch sein Blut hat, könnte sie ihn doch dazu erpressen, es ihr zu sagen, oder? Hoffentlich endet das nicht so, wie ich es befürchte ...


    Außerdem hat Elodin nun eine eigene Klasse. Kvothe wird natürlich sein Schüler und ist von seinen eigenwilligen Lehrmethoden, wie die anderen Schüler auch, bislang ein wenig verwirrt.


    Elodin scheint zudem Auri ebenfalls zu kennen.


    Denna wird auch wieder ausfindig gemacht, einmal in Begleitung eines sehr noblen Mannes und einmal, als ein Poet bei ihr auf dem Zimmer ist. Wirklich näher kommen Kvothe und sie sich aber nicht. Stattdessen sieht Kvothe sie am Ende dieses Abschnittes auch noch in Begleitung von Ambrose! Oh weia!


    In den Archiven geht seine Suche nach Informationen über die Chandrian relativ erfolglos weiter.

    Andreas Eschbach - Herr aller Dinge


    Als Kinder begegnen sie sich zum ersten Mal: Charlotte, die Tochter des französischen Botschafters, und Hiroshi, der Sohn einer Hausangestellten. Von Anfang an steht der soziale Unterschied spürbar zwischen ihnen. Doch Hiroshi hat eine Idee. Eine Idee, wie er den Unterschied zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen könnte. Um Charlottes Liebe zu gewinnen, tritt er an, seine Idee in die Tat umzusetzen - und die Welt damit in einem nie gekannten Ausmaß zu verändern.


    Was mit einer bahnbrechenden Erfindung beginnt, führt ihn allerdings bald auf die Spur eines uralten Geheimnisses - und des schrecklichsten aller Verbrechen ...

    Ich wusste am Anfang nicht so recht, was mich erwarten würde, als ich mit diesem Buch angefangen habe. OK, wir haben ein Geburtstagskind, dass hundert Jahre alt wurde und am selben Tag auch noch aus seinem Altersheim ausgebüchst ist. Ist das eine gute Ausgangsposition für eine humorvolle Geschichte?


    Der Handlungsstrang, der in der Gegenwart spielt, läuft dann auch innerhalb kürzester Zeit völlig aus dem Ruder. Wer aber denkt, dass dies nicht mehr übertrieben werden kann, wird eines Besseren belehrt.


    Vorallem die Rückblicke in die Vergangenheit sind so was von absurd und überzogen!


    Insbesondere geschichtlich interessierte Leser werden also ihre Freude haben, wenn Allan mit Franco Freundschaft schließt oder bei der Entwicklung von Geheimwaffen entscheidende Tipps gibt.


    Einige Längen gab es zwar, mir hat das Buch dennoch gut gefallen.


    8 von 10 Punkten.