Na dann bin ich ganz entspannt ![]()
Beiträge von Kirsten S.
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Eigentlich hatte ich vor, mitzulesen. Die LR dann aber völlig aus den Augen verloren. Schaffe es auch in den nächsten Wochen nicht mehr, obwohl ich das Buch zuhause habe ... . War irgendwie chaotisch und ich war auch kaum im Internet zugange.
Werde das Buch aber auf alle Fälle noch lesen. :wave. -
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Original von chiara
Ich habe mich gestern gefragt, ob diese Vorhersehbarkeit an der medialen Präsenz des Themas "Zweiter Weltkrieg" liegen könnte. Durch die regelmäßig wiederkehrende Berichterstattung werden die Kenntnisse aus dem Geschichtsunterricht immer wieder aufgefrischt, so dass man sich relativ gut auskennt. Im Vergleich zum zweiten Weltkrieg gehen die Kenntnisse der Ereignisse des ersten Weltkrieges - zumindest bei mir - quasi unter, da diese durch die Medien kaum aufgefrischt werden.

Das ist eine gute Erklärung. Stellt ma sich vor, das Buch ohne geschichtliches Wissen zu lesen, ist es kaum vorhersehbar.
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Betreffend der Kriegshandlungen, generell der in den USA, war Follett sehr detailliert. Er war auch sehr detaillverliebt was die technischen Dinge anbetrifft. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob hier oder später. Etwas zu viel. Aber das ist Geschmacksache.
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In der englischen Version ist Ada "the maid", und ich habe das als Dienstmädchen verstanden. Wobei Zofe natürlich auch eine mögliche Übersetzung ist. Dienstmädchen allerdings passender.
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Über Mauds Verlietheit war ich doch sehr überrascht. Ich fand es so unpassend.
Ich dachte beim Lesen auch, dass es sic bei den Spionen um Werners Schwester und ihren Freund handelte.
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Original von Jessamy
Stimmt, dass ist mir auch aufgefallen. Lag das auch an der Übersetzung oder ist es einfach ein "Fehler" vom Autor?
Das kommt im Original genauso verwirrend rüber. Ich dachte erst, ich hätte es falsch verstanden ...
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Hab mir auch schon überlegt, ob es daran lag, dass ich mich mit dem 2. WK etwas besser auskenne. Hatte auch überlegt, ob nicht ein paar mehr Protas hätten überleben können. Allerdings wäre das anbetracht der hohen Opferzahlen des 2.WK dann doch unrealistisch gewesen.
Hat jemand eine Ahnung, wieviel Prozent der Soldaten gefallen sind?
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Stimmt schon. Dahingegen sind die Bösen klein und rattengesichtig ... .
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An ein Kind hatte ich nicht gedacht.
Allerdings hat es mich total erstaunt, dass Lev seinen Enkel sehen will. Das hätte ich nicht erwartet.
Dass er seine Drohung Jacky gegenüber vergessen hat, hat mich dahingegen nicht erstaunt. Sie war für ihn zu diesem Zeitpunkt zu "minderwertig". Nicht würdig, noch weitere Gedanken an sie zu verschwenden. -
Zitat
Original von Jessamy
Ich glaube, an welcher Waffe die Amerikaner bauen weiß jeder, aber es ist einfach unheimlich, weil man selbst schon weiß, was noch passieren wird.Das Gefühl hatte ich auch häufig.
ZitatOriginal von Jessamy
Ich habe eine Gänsehaut bekommen, als einem jungen Mann gesagt wurde, dass sie ihm das Bein amputieren müssen und er darauf sagte: "Gott sei dank. Jetzt muss ich nicht mehr kämpfen."

Diese Szene empfand ich erschreckend realistisch. Ich konnte mir genau vorstellen, dass das damals Manche wirklich gedacht haben.
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Original von Jessamy
Wie es der Zufall will, sind die Dewars gerade auf Pearl Harbor als die Japaner es beschießen. Als ich gelesen habe, dass sie Chuck besuchen, wußte ich sofort, was passieren würde. Das Joanne sterben musste, fand ich auch sehr traurig, zumal Woody nun endlich mit ihr zusammen gekommen ist und sich sogar schon mit ihr verlobt hatte.
Das ging mir auch so. War zu offensichtlich.
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Original von Findus
Überhaupt finde ich die vielen"zufälligen" Treffen der Protagonisten konstruiert. Undw enn ich noch einmal irgendwo atemberaubend oder attraktiv lese, bekomme ich einen Schreikrampf. Folletts Personen sind fast alle stereotyp und klischeebeladen.

Wenigstens hatte Lloyd eine krumme Nase
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Ja, die letzten Kapitel werden rasch abgehandelt.
Aus dem gesamten Stoff des Romans hätte man gut und gerne 3 oder mehr Bücher schreiben können. Das Wichtigste der Geschichte steht drin. Und es waren immerhin 1000 Seiten.Carla steht exemplarisch für das, was den deutschen Frauen nach Kriegsende angetan wurde. Hut ab, dass sie sich schützend vor Rebecca stellte. Fast ein Wunder, dass sie das Baby, das durch die Vergewaltigung gezeugt wurde, wirklich liebt.
Erik hat überlebt und hängt sich an den Kommunismus.
Wolodja erkennt, wie falsch der Kommunismus ist, was die russische Regierung ihren Bürgern antut. Allerdings kann er daran ncihts ändern. Ist er doch selbst ein Opfer. Seine Geschichte hätte ich gerne noch weiter verfolgt, denke aber, dass wir von seinen Nachkommen im nächsten Buch noch lesen werden.
Auf alle Fälle hat mir das Buch gefallen. Die Geschehnisse rund um den 2. Weltkrieg wurden anhand der Protagonisten gut dargestellt, auch wenn es zeitweise etwas ausführlicher hätte sein können. Vor allem hat mir zu Beginn gefehlt, wie es überhaupt zu Hitlers Machtübernahme kommen konnte.
Insgesamt war hier der erste Band wirklich besser. -
Das. It den Straßennamen war mir nicht bekannt, danke Findus. Ja. Bei soviel Recherchearbeit ist Follett das durch die Lappen gegangen ... .
Lloyds Arbeit in Frankreich finde ich auch höchst spannend. Schön, dass Follett auch die Arbeit der Resistance mit aufgenommen hat. Dass Boy in den Armen seines Halbbruders stirbt, war aber dann doch ziemlich konstruiert.
Carla ist eine wirklich starke und mutige Frau.
Woody übernimmt den Part, den sein Vater im ersten Band hatte. Zum einen ist er politisch aktiv, dann aber auch wieder ein Kämpfer.
Schön, dass Follett das klickende Kinderspielzeug erwähnt. Vergessen. Hat er aber, dass es sich ähnlich angehört hatte, wie ein deutsches Gewehr. Das hatte beim Laden ähnliche Klickgeräusche von sich gegeben und so manchem amerikanischen Soldaten das Leben gekostet ... . -
Boy war in der Kindheit an Mumps erkrankt.
Dass dieser neidische Offizier Lloyd noch Probleme bereitet, war ja klar, seitdem Lloyd sich betreffend seiner Mutter verplappert hat.
Dass Werner und Carla ihre Liebe wieder entdecken, war wirklich klar.
Die Spionagetätigkeitwn finde ich mit am interessantesten. Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass es damals wirklich solche Spione gegeben hat. Hut ab.Dass Chuck sterben muss, war fast vorherzusehen.
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Original von Findus
Die Spioniererei hätte für Carla und Maud fast tödlich geendet. Denn der verliebte Joachim Koch kann nicht an sich halten und außerdem hat er höllisch auf die Tasche mit den Papieren aufgepasst. Alles lief schief aber Ada und Carla hatten beim Abtransport der Leiche Glück im Unglück.Das war ein Meisterstück

Ja. Und höllisch spannend!
Ebenso wie die gesamte Spionagearbeit.
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Für Woody tat es mir unendlich leid, dass Joanne gestorben ist. In diesem Krieg scheint kaum ein Familie ohne Verluste zu bleiben.
Die Schlacht um Midway war interessant beschrieben. Und leider hat sich Chuck einen Feind gemacht, nur weil dieser sich zurückgesetzt fühlt. -
So wie ich es verstanden habe, sind Lloyd und Lenny nicht erschossen worden, weil sie verletzt aus dem Kampf kamen, wohingegen die anderen wenigen Überlebenden unverletzt waren. Sie haben nicht alles gegeben, sind quasi vom Kampf desertiert. Das war für den Russen ein Grund, sie hinrichten zu lassen.
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Original von Findus
Ich hatte ja in einem Abschnitt einen Übersetzungsfehler vermutet. Ist im Original die Zofe auch die Zofe oder doch das Hausmädchen??? Also Ada beiden von Ulrichs, die andre Familie weiß ich nicht mehr.
Blinddarmentzündung, aha, wieso wird das dann als Masern übersetzt??? Dann müsste ja herauskommen, dass Adas Sohn der Blinddarm bereits entfernt wurde??? Oder wie wird das da erklärt???
Ada ist das Hausmädchen. Und ihrem Sohn Kurt wurde der Blinddarm als kleines Kind entfernt, deshalb hatte er auch eine Narbe. So erklärt Clara das auch den Francks.
Verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht, wieso das in der Übersetzung geändert wurde.