da würde ich gerne mitlesen!
Beiträge von Luc
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ich würde gerne mitlesen!
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ich würde gerne mitlesen!
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da würde ich gerne mitlesen!

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Das ist ja eine tolle Überraschung! Aber Vorsicht ich muss mal wieder eine Adressänderung durchgeben! Geht gleich an Wolke!
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Toll! Da würde ich gerne mitlesen!

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Inhalt:
Eine Frauenleiche wird in einer sagenumwobenen Höhle des Siebengebirges gefunden. Einst tötete hier Siegfried den Drachen. Handelt es sich bei der Ermordeten um die zeitgleich verschwundene Ehefrau des Notars? Kommissar Jan Seidel ermittelt in Königswinter.
Meinung:
Vor dem Hintergrund der Nibelungensaga entwirft Judith Merchant eine der Regionalkrimi üblichen- „Wer ist der Mörder?“ Rahmenhandlung.- Der Roman liest sich flüssig, ist sprachlich aufgrund zahlreicher sehr prägnanter Ausdrücke und Bilder phasenweise ein Lesegenuss. Auch die Grundidee finde ich verlockend. Schlägt die Künstlerin Romina doch die Brücke zwischen Nibelungen und Liebeszwistigkeiten heutiger Tage.

Leider kann ich ansonsten wenig an dem Debut der Autorin finden. Der fortwährende Perspektivwechsel sorgt nach dem relativ soliden Romanaufbau für gediegene Langeweile und misslingt auf die gesamte Länge des Buches gesehen völlig. Da hilft ein glänzend eingeführter Antrittsbesuch der Miss Marple-artigen Kommissar-Oma Edith nur rudimentär.
Überhaupt dieser Kommissar, etwas stärker überzeichnet, hätte er Cheng Format von Steinfests Gnaden, sprich, er wäre im gehobenen Literatur Humorfach gelandet. So ist der pistolenschwindsüchtige Mann nur eine schlechte Karikatur, der auf meiner Sympathieskala bestenfalls ein Schulterzucken einfährt. Wie das gesamte Romanpersonal wenig glaubwürdig und stimmig wirkt. Die Widersprüchlichkeiten im Handeln und Denken der Leute sind über weite Strecken des Buches kaum nachvollziehbar, am Rande des Erträglichen.

Seite 70 bis Seite 270 sind als spannungsbefreite Relax-Zone für Adrenalinsüchtige auf Entzug angelegt. Die Ermittlungsarbeit wird im Mittelteil komplett König Zufall überlassen, wenn sie überhaupt einmal stattfindet. Dem Stoff hier zu folgen erfordert einiges an Ausdauer und Willensstärke. Es finden sich da Geschichten über ausfallende Hochzeiten, aufgrund einer Schlafbrillenphobie des Kommissars, zu rot geratenen Single-Eigentumswohnungen, Pastinaken und Tofukonflikte im Beziehungsdickicht.

Auch das Romanende konnte mich nicht restlos zufrieden stellen. Hier steigt zwar kurzzeitig die Spannung an, doch nur um in dem letztendlich Unvermeidlichem zu enden. Wobei wir wieder beim Thema Widersprüchlichkeiten und nachvollziehbaren Handlungen wären... Mir leuchtet auch dieses Ende nicht wirklich ein. 3 von 10 Punkten, noch viel Luft nach oben...
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Auch noch ein schwacher Schluss....

Zunächst werden wir Zeuge eines mittelschweren Leichentraumatas, dass bei Jan eine Schlafbrillenphobie mit einer damit verbundenen Sexuntüchtigkeit und Pistolenschwindsucht zur Folge hat. Wenigstens wissen wir nun warum der Herr Ermittler sich kurz vor der Hochzeit mit der heissblütigen Nicoletta noch ein Schäferstündchen mit einer Schlafbrillenlosen Schönen von der Strasse gönnt. Einzig um seine Männlichkeit zu überprüfen.

Sven also. Die Auflösung ist nicht vollkommen unsinnig. Sven hängt wie eine Klette an Lara. Nur den Mord, immerhin keine Affekthandlung, traue ich ihm trotzdem nicht zu. Eine der vielen Ungereimtheiten in diesem Roman ist das Verhalten der Lehrerin, die dafür sorgt, dass sich ihre Tochter mit einem heruntergekommen Schüler einlässt. wenn Frau Koller wirklich sie engagiert war, musste sie dann nicht mit einem Drogenproblem bei Sven rechnen?
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Leider bleibt der Roman ermüdend und er wirkt zunehmend unglaubwürdig, konstruiert und seicht. Da wären absolute Langweiler-Seiten Höhepunkte zu nennen, wie das mehrseitige Pastinaken-Tofu Gebabbel.
Die krude Szene, in der Romina, die Kunstperle, vom Neusiegfried zur familiären Konfliktlösung gerufen wird, obwohl sie selbst wohl nicht unerhebliche Schuld an dessen Schicksal trägt. Zudem ist Muttern verschwunden, was den Jungen nicht im mindesten zu berühren scheint. Das Sven hurtig Verständnis für Romina zeigt ist eine psychologische Meisterleistung der Autorin, die ich erst einmal mental verarbeiten muss. Mir ist völlig unverständlich was zwischen dem Schönling und Romina läuft. Irgendwie hakt es bei dem Roman an unendlich vielen Enden. Warum sich die betrogene Nicoletta an Jan heranschmeisst erschliesst sich mir nicht im geringsten.
Zwischendurch gibt es sinnbefreite Oma -rein und raus- Krankenhausgeschichten zu bestaunen. Kuchen mit Sherrygelage und Zwischenmenschlich kümmerliches Seichtgerede. Nachdem nun Miss Marple ausgedient hat, Jan sich in Bettgefechten mit der muttermaltragenden Nicoletta eingräbt, schickt die Autorin nun die letzte Reserve ins Gefecht. Sven und Lara werden den Fall lösen....
Bis dahin tritt der Roman allerdings noch einmal seitenweise auf der Stelle. Mir ist, als würde ich ich einem Billard Spiel zusehen, bei dem seit zwei Tagen keine Kugeln versenkt werden. Dramaturgisch ein Totalausfall.
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Inhalt:
Der Stahlstandort Piombino liegt gegenüber der Insel Elba. Vom Strand aus sehen Anna und Francesca, zwei flügge werdende italienische Mädchen, die reiche Touristeninsel und träumen vom Aufstieg. Francesca möchte gerne ein Star werden. Anna will die Welt verändern, am besten gemeinsam mit Francesca. Freundinnen für immer, klar. Bis dahin müssen sie nur noch irgendwie das Leben der Hochhauswelt, den Staub, die Via Stalingrado und ihre Erzeuger überleben. Annas Vater ist spielsüchtig, konvertiert später auf spektakuläre Weise zu tatsächlich zu gewinnbringenden Geschäften, die bald seiner Ehefrau Kurzzeitwohlstand beschert, bis sie erneut an Rand der Verzweiflung gerät. Francescas Vater dagegen beobachtet seine Tochter auf Schritt und Tritt. Immer mit der Behauptung, er passe auf sie auf, eigentlich will er sie jedoch wohl nur zu einer Art Zweitehefrau machen. Zwei besondere männliche Exemplare? Mitnichten! In diesem Roman wimmelt es nur so von kleinen männliche Wichten, die sich nichts wichtigeres vorstellen können, als mit einer der Tänzerinnen aus dem Gilda Nachtclub Sex zu haben. Was soll man nach Feierabend auch machen? Die Ehen, meist früh geschlossene Einbahnstrassen der Tristesse, dienen meist der Frustbewältigung. Der Sinn des Lebens reduziert sich in Piombino auf die Einnahme von Drogen, Sex und Arbeit, bis zum Abwinken, nicht immer in der Reihenfolge. Alle Männer arbeiten für das Stahlwerk. Inzwischen für einen russischen Investor, der am Liebsten den Schuppen nach Polen auslagern möchte.
Italien auf dem Weg nach unten. Nicht mit Anna und Francesca, die schwören sich immer noch ewige Treue und ja, sie sind jetzt dreizehn, das wird ihr Sommer, also Brust raus, Jungs anmachen, Gas geben. Nur nimmt Anna einen falschen Abzweig auf Mattias Karre, findet Francesca zumindest. Eifersüchtig beäugt sie AnnasVerhalten ihrem neuen Freund gegenüber. Klarer Fall: das ist echte Liebe. Scheisse sie ist aus dem Spiel! Sie fühlt sich von Anna verraten und so gräbt sie sich nun in sich selbst ein, kriecht zurück in ihr Schneckenhaus und sucht sich nicht nur eine neue Freundin....
Meinung:
Mein Lieblingsbuch in diesem Jahr! Warum? Weil "Ein Sommer aus Stahl" richtig gute Literatur ist. Geschrieben von einer Frau die einem etwas mitzuteilen hat. Wegen solcher Bücher quält sich der geneigte Leser durch tausend schlechte Schinken.
Silvia Avallone beherrscht ihr Handwerk tadellos. Das Buch ist brilliant durchkomponiert, feurig geschrieben, realitätsnah, bis zum Wehtun, es zeigt die Arbeiterwelt in all ihren Facetten und endet in einem grossartigen Schlussspurt. Alle vorkommenden Personen werden gnadenlos und völlig unromantisch unter die Lupe genommen und fachgerecht seziert, fast spielerisch springt Silvia Avallone von dem einen Kopf in den nächsten, immer auf Spurensuche. Warum sind diese Menschen, wie sind? Warum begnügen sie sich mit einem eintönigem Leben, dass dem Leben jener Katzen gleicht, die rammelnd, fauchend, einäugig und mit verbrannten Schwänzen durch die dahin rostende Fabrik rennen um diese niemals zu verlassen? Zum Glück gibt es die Frauen in diesem Buch, denn in einigen von ihnen brennt ein Hoffnungsfunken, ganz unsentimental, ganz rational, mehr wird nicht verraten!
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Heute habe ich mich durch den Text gegähnt, bis Seite 150 auf jeden Fall, dann nahm die Geschichte etwas an Tempo auf. Insgesamt erzählt die Autorin farbig, aber ohne Feuer. Für mich kommt das Buch nicht recht vom Fleck. Da wird munter von einer Figur zur nächsten gehopst, alles ganz routiniert erzählt und von einer Harmlosigkeit durchwachsen, dass mir ab und an die Äuglein zufallen.
Die verkrachte Künstlerfigur-in wie vielen Romanen kommt die noch vor?-der schöne Mann, Miss Marple, Sven, der aus den falschen Gründen geliebte. das sin,d zum Teil aus anderen Romanen entlehnte Leutchen, denen ich anfänglich noch den Wiedererkennungswert zu gute gehalten habe. Dem Roman fehlt es meiner Meinung nach an Schwung, auch finde ich den Ermittlungsteil oberflächlich geschrieben, fast als ginge die Autorin ihrem Stoff aus dem Weg.

Immerhin geht es ein schmuckes Thema, am rande die Nibelungen, im Zentrum um eine Tote und eine Verschwundene, deren Schicksal aufgeklärt werden muss. Nun mach mal hinne Miss Marple, wenn der kriminalistisch geschulte Nachwuchs nicht aus de Pötte kommt.
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Also ich bin jetzt ungefähr auf Seite 80 angelangt. Mir gefällt nach wie vor der Schreibstil. Jan und die Omi finde ich Klasse. Die Ermittlungsarbeit kommt bislang erfrischend kurz für einen Krimi.

Dafür viel interessantes Personal, mit leichter Hand eingeführt, vielleicht ein bisschen ausufernd, aber unterhaltsam dargebracht.
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So, jetzt habe ich die ersten Seiten gelesen. Die Oma ist filmreif, eine komische Szene, lockert das ganze zu Beginn etwas auf.
Ansonsten bin ich vom Schreibstil angetan. die Charaktere werden sehr plastisch dargestellt und nehmen rasch Konturen an.Später mehr!
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Supaaaa!
Freu mich riesig auf die Leserunde.

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Ich würde gerne mitlesen!

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Inhalt:
Der Arzt Pete Dizinoff mischt sich in das Leben seines Sohnes Alec ein und gerät dabei an dessen Freundin Laura, die Tochter eines befreundeten Paares. Laura hat in ihrer Jugend ihr Baby getötet, wurde von Psychatern behandelt. Sie schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, die Sie durch die halbe Welt führen. Zurück Daheim trifft Sie den zehn Jahre jüngeren Alec. Endlich liebt Sie einmal jemand richtig. Alec schmeisst für Laura die Ausbildung hin und will mit ihr als Maler in Paris leben. Für Pete Dizinoff eine schreckliche Vorstellung. Für ihn ist es unmöglich von der Vorstellung loszulassen, dem Sohn eine vernünftige Ausbildung bieten zu wollen. In einem weiteren Handlungsstrang geht es um einen möglichen Kunstfehler des Arztes. Eine Patientin ist verstorben, anscheinend ist Pete Schuld. Freundschaften zerbrechen, die Familie wird zerstört. In Rückblenden zeichnet Lauren Grodstein, den Zerfall einer bürgerlichen Fassade.
Meinung:
Lauren Grodstein bringt ein Kunststück fertig: Sie schlüpft, als Ich-Erzähler in die Rolle eines Mannes und breitet in meisterhaften Passagen das Innenleben von Pete Dizinoff aus. Bislang habe ich lediglich von Doris Dörrie einmal ein ähnlich riskantes Buch gelesen, in dem die Autorin ebenfalls meisterlich aus der Sicht eines Mannes fabulierte. (Was machen wir jetzt) Technisch gesehen erzählt Lauren Grodstein nahe an der Perfektion, die Rückblenden lesen sich nur selten mühevoll, meist sind sie wohl dosiert in das Geschehen eingebettet und grandios ausgeführt. Lauren Grodstein gelingt es ihrem gesamten Personal Leben einzuhauchen. Die Rahmenhandlung wird ungeheuer Realitätsnah und nüchtern ausgebreitet. Über zwei Schwachpunkte muss man sicherlich sprechen: Zwar bin ich dem Roman aufgrund der Spannung, die aus den familiären Konflikten heraus entstehen gefolgt, muss allerdings anmerken, dass diese Spannung sehr linear aufgebaut ist. Um es einfacher auszudrücken: Es geschieht nichts Unvorhersehbares. Eigentlich ist alles Vorhersehbar. Wie gesagt: Mir war das genug. Ich habe mich gut unterhalten. Ein zweiter Schwachpunkt ist für mich im Verhalten von Elaine zu Pete nicht sauber aufgelöst. Sie wirkt auf mich ziemlich illoyal, sprich etwas unglaubwürdig, übertrieben angefressen vom Verhalten ihre Mannes, der ihr in schweren Zeiten beigestanden ist. Ansonsten ein gelungenes Buch mit tiefe Einblicke in die amerikanische Mittelschicht.
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Ich würde gerne mitlesen!

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Inhalt:
Die Liebe in Makarska, einer kroatischen Küstenstdt treibt seltsame BlütenSchon im Kindergartenalter verliebt sich der kleine Luka auf den ersten Blick in Dora, vergisst zu atmen und fällt in Ohnmacht. Dora küsst den Bewusstlosen wach, die beiden werden unzertrennlich, bis das Schicksal sie voneinander trennt. Dora beginnt eine Schauspielkarriere in Paris. Lukas malt. Sechzehn Jahre nach der Trennung treffen sie sich wieder und versuchen von nun an sich nicht mehr loszulassen.Meinung:
Natasa Dragnics Roman Jeden Tag, jede Stunde ist ein ungewöhnliches Leseereignis. Die Autorin wagt den Spagat zwischen einem klassisch poetisch angehauchten Schreibstil und modernen abgehackten Kurzsätzen, die sich in einem erstaunlich handlungsorientiertem Buch vermählen. Selbst mancher Thriller hätte seine liebe Mühe dem Tempo der Erzählweise zu folgen, leider beginnen an dem Punkt die Probleme. Denn N. Dragnics Wucht verträgt sich nicht unbedingt mit dem Genre, so sie denn Qualität erzeugen will. Sind die Personen zu Beginn noch interessant aufgebaut, verliert man rasch die Bindung zu den Protagonisten, zu gehetzt wirkt die inhaltlich etwas maue Geschichte.Nach dem Lesen Buches muss ich gestehen, weder für Dora noch für Luka- der unsäglich jämmerlich dargestellt wird- sonderlich viel zu empfinden. Den Kurzsatzstil fand ich gegen Mitte des Buches schlicht ermüdend, das dauernde „Ich liebe dich“ Geplapper wurde nie auf eine nachvollziehbare Weise unterfüttert.
Dennoch ist „Jeden Tag, jede Stunde“ kein schlechter Roman, vor allem driftet die Dragnic niemals in seichte Gewässer ab. Luka stapft ja quasi von einer Unzulänglichkeit zur Nächsten, ohne mit seiner eigenen Wahrheit jemals auf Tuchfühlung zu gehen. Wie er da von einer Frau zur nächsten hoppelt und sich schließlich in einer Dreiecksgeschichte verfängt, die keinen Notausgang kennt, dass hat was. Nur lässt die Autorin den Leser kaum mitfühlen. Bei mir jedenfalls ist der Funke nur selten übergesprungen.
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Mir hat das Ende ganz gut gefallen, wenn auch etwas kompliziert konzipiert. Ansonsten: Selten war ich mehr hin-und hergerissen bei einem Buch. Ich werde das jetzt erst einmal sacken lassen und dann eine Rezi schreiben, die vermutlich all meine Verwirrtheit offen legt.

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Mmh..., mich beginnt die Dreiecksgeschichte- Klara, Luka, Dora, zunehmend zu langweilen. Zu simpel ist mir die Konstruktion des Romans angelegt. Zu monoton das Liebesgesäusel der Verliebten. Da hätten wir auf der einen Seite das Klammeräffchen Klara, die Kinderkriegen mit Mann bekommen gleichsetzt und wie eine lieblos behandelte Puppe, als Gebärmaschine durch die Kapitel stolpert. Während sich auf der Gegenseite Luka und Dora, beides sensible Künstlerseelen, sich Hundert Seiten lang die ewige und einzige Liebe versichern, während sie sich munter durch das Buch vögeln, weil sie das Schicksal schliesslich voneinander getrennt hat. Als sich Luka und Dora wiederbegegnen ist Klara im Weg, eigentlich das Kind von Luka. Ein uralter Konflikt, der auf keine neue Weise erzählt wird. Auffallend, dass die Zerrissenheit von Luka wird zwar behauptet wird, zu spüren ist nichts davon. Auch Dora wird für mich in der alten Heimat nicht besonders glaubwürdig gezeichnet.
Schade, ich fand den Roman lange Zeit ganz originell geschrieben, was den Schreibstil anbelangt. Inhaltlich verliere ich mehr und mehr den Faden. Das wirkt alles sehr altbacken, klebt in der Form fest, sodass es an ÜBerraschungen mangelt, zudem fehlen mir bisweilen Reflexionen, oft wird einfach schwungvoll über Gefühle hinweg geschrieben, statt einen Moment lang inne zu halten, wodurch jegliche Tiefe verloren geht. Die tiefsinnigsten Stellen stammen denn auch eindeutig von Neruda, was für einen Romanautoren auch kein Ruhmesblatt ist. Ich wiil das Buch jetzt noch nicht zu früh verdammen, es hat auch viele sehr gute Momente, aber wenn jetzt kein Wunder geschieht zeigt mein Daumen nach unten!
