Beiträge von Sidonie

    Kapitel 4/5


    und kann mir das ganze Wirrwar im Harrod's noch nicht wirklich erklären. Da bleiben erst mal ziemlich viele Fragen offen.

    Ich habe keine Ahnung, wie oder wo ich Lesley einordnen soll. Man könnte ja annehmen, dass sie noch immer Peters Gegnerin ist, mir ist aber aufgefallen, dass sie ihn jedes Mal gewarnt hat, wenn sie Magie gegen ihn eingesetzt hat. Würde sie das tun, wenn sie ihn ausschalten wollen würde? Momentan fühlt es sich für mich so an, als würde die kontrolliert werden und die alte Lesley ist da noch irgendwo und versucht, Peter zu warnen.

    Ja, die Szene im Harrods ist total verworren und sehr chaotisch erzählt. Und sie wirft wirklich viele Fragen auf, aber ein paar klären sich dann in den nächsten Kapiteln. :grin


    Lesley ist mir auch ein Rätsel, und ich habe überhaupt keine Ahnung, auf welcher Seite sie tatsächlich steht. Dass sie Peter warnt, ist ein guter Punkt, das hatte ich schon wieder völlig vergessen – danke für die Erinnerung! :) Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass der Gesichtslose sie (wie auch immer) zu ihrem Verhalten zwingt und sie Peter nicht aus eigenem Antrieb verraten hat. Aber vielleicht ist das auch nur Wunschdenken von mir, weil ich irgendwie nicht will, dass Lesley uns alle getäuscht hat.

    Kapitel 8

    Ich weiß nur nicht genau, warum sie jetzt diese Phoebe Beaumont-Jones aufsuchen und dazu befragen. Das Buch hat doch dieser Reynard Fossman oder nicht? Irgendwie habe ich gerade schon wieder das Gefühl, ich habe total den Überblick verloren, wie die ganze Geschichte zusammenhängt:lache

    Sie fahren ursprünglich nicht wegen des Buches zu Phoebe, sondern um sie nach dem Drogenkauf und zu ihrem Verhältnis zu Christina zu befragen.

    Rouge schrieb:

    Auf jeden Fall fand ich dieses 8. Kapitel echt gut und spannend erzählt und es war auch nicht so chaotisch geschildert wie die Szene in Harrods. Und Peter muss sich jetzt bestimmt wieder rechtfertigen, warum er schon wieder so ein Chaos hinterlassen hat. Dabei kann er ja diesmal wirklich gar nichts dafür.:grin

    Jepp, in diesem Kapitel fand die Erzählweise auch nicht so wirr wie im Harrods, obwohl hier ja auch nicht an Action mangelt. Vielleicht lernt Aaronovitch auch dazu. ;-)


    Wo Peter ist, ist das Chaos wirklich nicht weit. :lache

    Wenn ich an Peters Stelle wäre, dann wäre ich bestimmt mehr als enttäuscht von ihrem Verhalten. Ich wäre sicher richtig sauer auf sie.

    Aber Peter schein gar nicht so böse auf sie zu sein. Zumindest kommt es bei mir als Leser so an, dass er ihr Verhalten sogar noch versteht und rechtfertigt.

    Er scheint zu verstehen, dass ihr die Wiederherstellung ihres Gesichtes so wichtig ist, dass sie ihn hintergeht. Ich weiß nicht, ob ich das an seiner Stelle auch so großzügig sehen würde.

    Ja, ich finde auch, dass er das alles viel zu locker sieht – fast schon gleichgültig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand von so einem Verhalten nicht enttäuscht, verletzt und dementsprechend sauer wäre. Ich finde, das hat Aaronovitch nicht sehr realistisch und glaubwürdig dargestellt. Denn selbst wenn Peter felsenfest davon überzeugt ist, dass es nicht Lesleys eigene, freiwillige Entscheidung war, sondern sie auf irgendeine Weise durch den Gesichtslosen dazu genötigt wurde bzw. immer noch wird, bliebe noch die Traurigkeit ... und er macht sich ja auch grundsätzlich überhaupt keine großartigen Gedanken um diese ganze Sache. Echt seltsam.


    Leider werde auch oft Frauen, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden schräg angeschaut, was ich auch sehr traurig finde.

    Stimmt. Ich sag ja, egal, was eine Frau macht, es ist falsch. Will sie keine Kinder, stimmt mit ihr etwas nicht. Bekommt sie Kinder und bleibt die ersten paar Jahre daheim, um für das Kind zu sorgen, ist sie zu faul zum Arbeiten. Bekommt sie Kinder und geht gleich wieder arbeiten, ist sie eine schlechte Mutter. Irgendjemand hat immer etwas an der Entscheidung auszusetzen. Ich finde es erschreckend, welche Erwartungshaltungen und Vorstellungen da nach wie vor viele Leute haben und wie genau Frauen bisweilen "unter Beobachtung stehen". Geht doch niemanden was an, außer die Frau selbst (plus ggf. Partner*in).

    Bis jetzt ja. Ich habe etwa 120 Seiten gelesen, und ich finde, dass sie zum Einen sehr atmosphärisch Schreiben kann (z. B. wie sich so ein heißer Sommertag anfühlt), zum Anderen ihren Figuren mit ihren Ängsten und Emotionen sehr nahe kommt.

    Das kann man im Grunde genauso auf Hammet übertragen, finde ich. Mir gefällt ihre Art zu erzählen unglaublich gut, sie zieht einen richtig in die Geschichte hinein. :-]


    Übrigens wurde Maggie O'Farrell für Hamnet just heute mit dem Women's Prize for Fiction ausgezeichnet (bei namhafter Konkurrenz wie Mantel und Evaristo).

    Kapitel 5 und 6

    Die Ausführungen von Lady Helena zur Geschichte der Zauberei und der Gründung des Folly fand ich sehr interessant, auch ihre Anmerkungen zur Rolle der zaubernden Frauen in früheren Zeiten. Das das so abgelaufen wäre und sie von den tonangebenden Männern einfach beiseitegeschubst worden wären, kann ich mir echt gut vorstellen. Teilweise ist das ja heute noch so, dass (selbst magisch völlig unbegabte) Frauen, die sich nicht primär nur um Haushalt und Kinder kümmern oder ihr Leben allein bestreiten, misstrauisch beäugt oder angefeindet werden. (Habe erst gestern live erlebt, dass es schon ausreicht, allein zu leben und eine Wohnung voller Bücherregale zu haben, um von diversen Personen als andersartig, nicht ganz richtig im Kopf und sogar als bedrohlich wahrgenommen zu werden :rolleyes)

    Na, also wenn da so ein großer Bücherdrache auf seinem Bücherschatz thront, kann das schon ein furchteinflößender Anblick sein! 8o:knuddel1


    Frauen, die sich für Kinder und Haushalt entscheiden, werden genauso oft schräg angeschaut. Frau kann's nie allen recht machen. Ich würde mir wirklich wünschen, dass sich keine Frau für ihren Lebensweg rechtfertigen muss, egal, wie sie ihn gestaltet.


    Und was die Rolle der weiblichen Magiere angeht, ist das Folly auch nicht sehr emanzipiert. ;-)


    Bücherdrache schrieb:

    Was auch interessant war, allerdings auch sehr verwirrend, das sind die ganzen Zusammenhänge, die Guleed herausgefunden hat. Also wie die Tatort-Wohnung mit den Pseudofirmen des Gesichtslosen Magiers zusammenhängt, und dadurch auch mit Lesley, mit Christina Chorley, mit Helena/Caroline und damit auch mit Reynard Fossman usw usf - mein Kopf fing schon an zu rauchen :lache

    Das habe ich gestern Abend noch einmal durchgelesen und fand es genauso verwirrend wie beim ersten Mal. Diese Wohnung gehört also dieser County Garden Ltd., einer Gesellschaft, die zum Faceless Man gehört. Und da Christina den Code für den Eingang hatte, muss es eine Verbindung zwischen ihr und dem Gesichtslosen geben. Und es war in den Büroräumen von County Garden, dass Peter die Lady Caroline zum ersten Mal getroffen hat.

    Wie hängt Reynard da jetzt drin?

    Bücherdrache schrieb:

    Das ist auch eine Möglichkeit, stimmt. Dass der Verkäufer vielleicht glaubt, es sei bei Nightingale in Sicherheit. Und ursprünglich gehörte das Buch ja wohl auch dem Folly.


    Aber wenn ausschließlich selbstlose Motive eine Rolle spielen würden und es nur darum ginge, das Buch nicht in falschen Händen zu wissen oder dem rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben, könnte der derzeitige Besitzer das Buch ja einfach abgeben, ohne Geld oder einen anderen Gegenwert dafür zu verlangen. Wenn mir wirklich daran gelegen ist, dass eine bestimmte Person etwas bekommt, gebe ich es ihr halt einfach.

    Mein erster Einwand war: Vielleicht will die Person anonym bleiben. Allerdings käme dann natürlich die Briefkasten-Lösung in Frage. Es sei denn, die Person wird von einer dritten Partei überwacht und hätte das bemerkt. Dann wäre der Briefkasten doof, weil diese Dritten möglicherweise mitbekämen, wenn er das Buch dort einwirft.

    Kapitel 4 und 5

    Wie das mit Lesley weitergeht, darauf bin ich auch gespannt. Bei dem Treffen im Jazz-Café fand ich ihr Verhalten Peter gegenüber absolut merkwürdig. Die hatten sich früher doch so super verstanden und einen liebevoll-kumpelhaften Umgang miteinander, und jetzt ist sie wie ausgewechselt, kalt und irgendwie völlig gefühllos, ich kann's leider nicht besser erklären. Als hätte sie eine Gehirnwäsche hinter sich. Naja, vielleicht hat sie das ja.


    Die beiden waren so ein gutes Team, haben sich gegenseitig geholfen und immer wieder aus brenzligen Situationen rausgehauen, und jetzt zeigt Lesley nicht einen Funken Sympathie, Mitgefühl oder Verständnis für Peter oder gar Reue für ihr Verhalten im Skygarden Tower, wo sie einfach abgehauen ist und ihn verraten hat. Das Wiedersehen der beiden hätte ich mir doch etwas anders vorgestellt. Auf jeden Fall sehr viel emotionaler. In den vorherigen Bänden war Lesley mir so sympathisch und eine meiner Lieblingsfiguren, aber gerade weiß ich nicht so recht, was ich von ihr halten oder wie ich das einordnen soll. Mal sehen, in welche Richtung sich das noch entwickelt :/

    Ich fand ihr Verhalten da auf dem Skygarden Tower schon so unsympathisch. Mit einem eher weniger freundschaftlichem Wiedersehen hatte ich daher schon gerechnet. Aber ein paar Emotionen hätte ich eigentlich auch erwartet. So war das Aufeinandertreffen schon wirklich sehr distanziert.


    An Peters Stelle wäre ich auch sehr emotional. Sauer auf Lesley, enttäuscht von ihrem Verhalten. Es ist irgendwie komisch, dass Aaronovitch auf diesen Aspekt gar nicht eingeht. Klar, das ist ein Krimi und die Handlung und der Humor stehen im Vordergrund. Trotzdem.

    Ach so, ja, bevor ich es vergesse: Sidonie bis jetzt noch kein Hinweis auf Akte X ... aber hatte Reynolds vom FBI nicht rote Haare? :gruebel Muss ich mal drauf achten, wenn ich an der Stelle angekommen bin.

    Juhu Lily_Bart , schön, dass du jetzt auch zur Runde dazugestoßen bist! :-]


    Aber schwierige Fragen stellst du! 8o Ich habe nicht den blassesten Schimmer, welche Haarfarbe die Reynolds hat, geschweige denn, ob das überhaupt mal erwähnt wurde. Ehrlich gesagt nehme ich beim Lesen die optischen Beschreibungen der Figuren gar nicht so richtig zur Kenntnis und habe oft auch gar kein richtiges Bild der Personen vor Augen. Aber jetzt will ich wissen, ob Reynolds rote Haare hat! Vielleicht finden wir das irgendwann noch heraus. :)


    @alle: Es ist ja echt goldig, dass sich alle für ihr Lesetempo und/oder mangelnde Zeit entschuldigen, aber dafür besteht ja überhaupt keine Notwendigkeit. Bloß keinen Stress! :knuddel1

    Da das Parallellesen überraschend gut funktioniert, führe ich das mal fort und lese jetzt endlich mal das hier:


    Maggie O'Farrell: Hamnet


    On a summer's day in 1596, a young girl in Stratford-upon-Avon takes to her bed with a fever. Her twin brother, Hamnet, searches everywhere for help. Why is nobody at home?

    Their mother, Agnes, is over a mile away, in the garden where she grows medicinal herbs. Their father is working in London. Neither parent knows that one of the children will not survive the week.


    ASIN/ISBN: 1472223802

    Gestern hatte ich auch mal so einen Lese-Zufall: Gerade lese ich für die Leserunde einen Band der Serie um die Figur Peter Grant. Parallel dazu las ich eine Nirvana-Biografie, und in der wurde der Manager von Led Zeppelin erwähnt – er hieß Peter Grant. ^^

    Kapitel 6 und 7


    Im sechsten Kapitel fand ich vor allem interessant, was man über Helena erfährt. Sie war also mit dem ersten Gesichtslosen, Albert Woodville-Gentle, verbandelt, und von ihr hat er sein magisches Know-how gelernt. Es spricht ja für Helena, dass sie da irgendwann den Schlussstrich zog, nachdem sie gemerkt hatte, dass der feine Herr Magier ihr Wissen für seine Gräueltaten missbrauchte!


    Die Drogen haben die Teenies über Phoebe Beaumont-Jones bekommen, die die Freundin von Olivia ist. Viel interessanter als diese Drogenherkunft finde ich, wie die Teenies an den Eingangscode für das Apartment in One Hyde Park gekommen sind. Ehrlich gesagt, blicke ich bei meinen eigenen Notizen gerade nicht mehr durch. Die Wohnung gehört irgendeiner Gesellschaft, die mit dem Gesichtslosen zusammenhängt? Muss ich heute Abend glatt noch einmal nachlesen.


    Da sagt er, Reynard hätte jemanden an der Hand, der das Buch verkaufen will und er sei nur der Vermittler - da habe ich überlegt, ob dieser dubiose Verkäufer vielleicht unser gesichtsloser Magier sein könnte, der möglicherweise dieses Buch als Köder oder Druckmittel gegen Nightingale und/oder das Folly einsetzen will. Aber von dem Verdacht bin inzwischen wieder abgerückt, nachdem da jetzt so viele verschiedene Parteien verwickelt sind - zum einen dieser Stoppelhaarschnitt-Schweinsäuglein-Typ aus dem Jazz-Café im Harrod's, und dann diese Magierin mit dem roten Rauch, und dann auch noch Lesley, die womöglich im Auftrag des Gesichtslosen unterwegs ist (der ihr das Gesicht bestimmt nicht umsonst und ohne Gegenleistung gerichtet hat) - also wird der vermutlich nicht selbst der Anbieter dieses Buch sein. Wenn Lesley tatsächlich für ihn arbeitet, ist er wohl eher selbst hinter dem Buch her. Aber es kann natürlich auch alles gaaaanz anders sein, wie immer.

    Diese Story mit dem Buch ist mir auch noch überhaupt nicht klar. Dass der Gesichtslose der Verkäufer des Buches ist, glaube ich auch nicht. Ich hatte schon an die Krokodile gedacht, aber welchen Grund sollten die haben, Nightingale das Buch anzubieten? Vielleicht steckt da ja auch gar keiner der Bösen dahinter und es ist dem Verkäufer (oder der Verkäuferin) einfach nur ein Anliegen, dass das Buch – das ja anscheinend potenziell gefährliches Wissen enthält – nicht in die falschen Hände fällt? In der Bibliothek des Follys wäre es wohl gut aufgehoben.

    Kapitel 4 und 5

    Nein, abbrechen will ich nicht, ich werde das Buch auf jeden Fall zu Ende lesen. Die nächsten beiden Bände habe ich ja auch schon hier liegen, die Serie wird also ganz sicher weiterverfolgt.

    Schön, dass du dich nicht abschrecken lässt! :) Ich finde bei Aaronovitch immer nur solche Action-Szenen wie die im Harrods fürchterlich wirr beschrieben (danke Rouge für die Bestätigung, dass du die auch so verstanden hast wie ich!). Dass Figuren aus Vorgängerbänden wieder auftauchen, finde ich per se eigentlich sogar ganz cool – es fehlt aber halt einfach, wie Rouge richtig anmerkte, ein Personenverzeichnis im Buch. Mit so einer Liste wäre das alles ja kein Problem.


    Die Stelle, wo Peter sagt, dass er Reynard schon kennen würde, habe ich irgendwie überlesen - wo stand das denn?

    Ich weiß jetzt nicht mehr, in welchem Kapitel das war, aber es war bei der Szene, als Peter zum Jazzkonzert geht. Dort trifft er auf Reynard.



    Reynolds ist eine FBI-Agentin aus den USA, die als Verstärkung zum Team stößt. Warum die allerdings in London ist, wird nicht so ganz klar, wenn ich mich recht erinnere, das war alles sehr dubios und geheimdienstmäßig. Als Peter und Anhang in den Kanälen herumkrauchen, taucht die da unten auf einmal in Tarnkleidung auf und mischt eifrig mit, obwohl sie eigentlich ganz wo anders sein sollte. Ich weiß aber nicht mehr genau, was sie da unten wollte (und meine hingeschmierten Krakel-Notizen zu diesem Kapitel kann ich leider nicht mehr entziffern ). Am Schluss fliegt sie in die USA zurück, glaube ich.

    Und im letzten Band (dem Zwischenband) erstattet Peter ihr offenbar immer Bericht; das waren doch diese Fußnoten, die sich an die Reynolds richteten.



    Da unten in der Kanalisation war das auch, wo Peter verschüttet wird und Lady Ty ihn rettet, so dass er jetzt bei ihr in der Kreide steht.

    Ah! :licht Daran konnte ich mich auch nicht mehr erinnern!



    Ich bin im Moment vor allem gespannt darauf, wie es mit Lesley weitergeht, wann sie wieder auftaucht und ob sie noch mit dem "Gesichtslosen" zusammenarbeitet.

    Darauf bin ich auch gespannt. Bislang schaut es für mich ja so aus, als wäre sie noch auf der Seite des Gesichtslosen. Mich würde ja brennend interessieren, warum sie mit ihm zusammenarbeitet, ob sie das freiwillig oder gezwungenermaßen tut ... und ob sie von Anfang an auf seiner Seite und quasi als eine Art Maulwurf im Folly unterwegs war.

    Welche Verbindung zwischen ihr und Reynard besteht, interessiert mich auch sehr.


    Bei dem Wiki muss man nur aufpassen, dass man nicht vorher schon zu viel erfährt - es kommen halt jede Menge Spoiler vor.

    Jepp. Auf die Follypedia bin ich irgendwann bei einem der früheren Bände mal gekommen und mich seitdem von dieser Seite ferngehalten. Bei dieser Reihe möchte ich echt nicht gespoilert werden, insbesondere nicht, was die beiden Figuren Lesley und Gesichtsloser angeht ... Da wurschtel ich mich lieber so durch den Aaronovitch-Namensdschungel :lache

    das massenhafte Einpflegen in die Listen, das ständige Aktualisieren des Rankings macht sehr viel Arbeit, glaub mir..

    Und für das Abstimmen gibt es vielleicht ja auch noch eine technische Lösung

    Das Forum bietet doch eine Umfrage-Funktion, die könntet ihr für eure Abstimmungen nutzen. Man kann die Ergebnisse auch nach Anzahl der Stimmen sortieren lassen.

    Kapitel 4


    Rouge, bei der Szene im Harrods geht es wirklich drunter und drüber, und es ist schwierig, da den überblick zu behalten. Irgendwie ist das auch so eine kleine Schwäche von Aaronovitch, finde ich, dass er actionlastige Passagen so unübersichtlich schreibt ... Aus früheren Bänden kennt man das ja auch.


    Also ich habe das so verstanden, dass hier mehrere "Interessengruppen" aufeinander treffen:


    1. Reynard, der Nightingale das Buch anbieten will ... warum auch immer ... und der vermutlich irgendwas mit Christina am Laufen hatte


    2. Lesley, die Reynard an den Kragen will


    3. Dieser dritte Mann, dessen Rolle völlig unklar ist, der aber wohl auch Reynard in seine Gewalt bringen will


    Der Magier, der vermutlich hinter dem roten Rauch steckt, scheint mir auf der Seite von Lesley zu stehen, kann das sein? Nightingale scheint ja auch gegen ihn zu kämpfen.


    Ich habe das Gefühl, dass Lesley noch Marionette des gesichtslosen Magiers ist und in seinem Sinne agiert.


    Es gab ja offenbar eine Verbindung zwischen Reynard und dem toten Mädel, das sich nach Aussage ihres Vaters zuletzt auffällig für Geschichte interessierte. Vielleicht ist sie zusammen mit Reynard auf dieses Buch gestoßen und sie haben damit irgendwelche gefährlichen schlafenden Hunde geweckt?


    Reynard ist übrigens die Figur, an die ich mich gar nicht mehr erinnern konnte. Als Peter sagte, dass er ihn kenne, dachte ich nur so "Hä?" :S


    Ich find's jedenfalls toll, dass man jetzt wieder so schön spekulieren kann! :-]

    4 Meter? Ui.. ich hab nur eine ikea malm Kommode, oben Unterwäsche

    In der Mitte t Shirt und pullis und unten Hosen

    Dazu steht eine Kleiderstange neben meinem Bett, auf denen meine 5 Kleider hängen. Wenn ich etwas Neues will, muss etwas anderes kaputt gehen oder aussortiert werden

    So ungefähr sieht es bei mir auch aus: Ich habe keine Kleiderstange, sondern bloß eine Kommode für Klamotten, Bettwäsche und Handtücher. Nachgekauft wird nur, wenn etwas kaputt geht.

    Ich habe gestern Abend noch bis einschließlich Kapitel 4 gelesen, war aber zu faul, um mir großartig Notizen zu machen. Deswegen halte ich mich jetzt lieber ein bisschen zurück, um nicht versehentlich etwas aus dem vierten Kapitel vorwegzunehmen.


    Kapitel 1 bis 3


    Bücherdrache , genau, den Nazgûl auf dem Shard meinte ich mit dem Tolkien-Verweis.


    Dass Aaronovitch über die Reichen herzieht, finde ich auch witzig. :grin


    Was die Handlung betrifft, geht es aber eher gemächlich los, finde ich, das liest sich gerade wie ein gewöhnlicher Kriminalroman mit viel Ermittlungsarbeit und Recherche. Auch Magie kam bis jetzt kaum vor, was sehr schade ist, was sich aber im Lauf der Geschichte sicher noch ändern wird.

    Stimmt, das ist bisher ein – fast – normaler Krimi. Ich finde es aber eigentlich ganz nett, wenn Peter und die anderen Ermittler erst nach und nach auf den (potenziell) magischen Hintergrund des Falls stoßen.


    Ein wenig verwirrt hat mich in Kapitel 3 der Rückblick auf vergangene Bücher, in denen Geoffrey Wheatcroft und Albert Woodville-Gentle und Mr. Weil erwähnt werden, da musste ich tatsächlich nochmal in meine Notizen gucken, weil ich nicht mehr so genau wusste, wer das war. Irgendwie weiß ich's immer noch nicht so genau.

    Wheatcroft und Woodville-Gentle konnte ich erstaunlicherweise sogar noch halbwegs einordnen. Dafür konnte ich mich an eine weitere Person so überhaupt nicht mehr erinnern ... Leider weiß ich nicht, ob die noch in Kapitel 3 auftaucht oder erst später, deswegen warte ich mit der Namensnennung noch.


    Beverley finde ich mittlerweile auch sympathisch. Im ersten Band haben mich die Flüsse noch ziemlich genervt, aber mittlerweile hat Aaronovitch ihre Auftritte gut dosiert, finde ich, so dass sie nicht überhand nehmen.


    Euch auch einen schönen Sonntag! :-] Ich werde auch erst am späten Abend wieder Lesezeit haben, freu mich aber schon aufs Weiterlesen.

    Reine Übersprungshandlung. In absehbarer Zeit werde ich kaum Lesezeit haben. Aber Hoffnung auf andere Zeiten ist auch schon was wert.

    Gerade in schwierigen, energieraubenden Zeiten ist es unheimlich wichtig, sich selbst auch etwas Gutes zu tun. Da würde ich den Bücherkauf eher als "Selbstfürsorge" bezeichnen. Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe, du hast bald wieder mehr Zeit für deine Bücher. :knuddel1